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Sonny 25.04.2013 17:49

Kaninchenschnupfen
 
Hallo, dies ist mein erster Beitrag, deshalb hoffe ich, dass ich alles richtig mache ;)

also, ich habe zwei Kaninchen, ein Weibchen (Amidala ("Ami))und ein kastriertes Männchen (Pico). Momentan leben die im Keller. Dass das nicht optimal ist, weiß ich, dass wird sich aber bald ändern. Im Keller haben sie allerdings knapp 30 m² mit vielen Sesseln und Tischen zum entdecken, nur Tageslicht bekommen sie leider nicht allzu viel. Da es jetzt aber wärmer wird, sind auch öfters im Garten.

Vor knapp 3 Wochen habe ich bemerkt, dass das Weibchen antriebslos wurde und auch anfing, zu schniefen. Ich bin daraufhin zum Tierarzt. Der hat festgestellt, dass sie zusätzlich zum Kaninchenschnupfen noch 42,5 Grad Fieber hatte.
Er hat mir daraufhin ein Antibiotikum mitgegeben (ich weiß leider nicht mehr, wie es hieß), welches ich ihr zweimal täglich spritzen musste. Außerdem hat er mir Bisolvon als Pulver mitgegeben, um den Schleim zu lösen (zweimal täglich einen Finger befeuchten und dann in das Pulver tunchen). Daraufhin wurde sie wieder lebhafter und hat auch angefangen wieder ganz normal zu fressen.

Wieder beim Tierarzt wurde festgestellt, dass das Fieber komplett weg war, der Schnupfen aber immer noch vorhanden war. Er hat mir daraufhin ein weiteres Antibiotikum (Chloromycetin) mitgegeben, welches ich ihr zweimal täglich 2 ml oral verabreichen sollte (Sie mochte es sehr gerne, sodass ich sie nicht päppeln musste). Das hat sehr gut gegen den Schnupfen geholfen. Ein paar Tage später, habe ich bemerkt, dass sie irgendetwas mit ihrem Auge hat.

Also wieder zum Tierarzt. Der hat eine Entzündung(?) des linken Auges festgestellt und hat mir einmal ein Antibiotikum (Floxal) und noch Dexa-Sine (ich glaube das war dazu da, die Verbindung zwischen Auge nd Nase freizumachen) mitgegeben, welches ich ihr 3x täglich in Form von Augentropfen verabreichen solte. Gleichzeitig meinte er, dass der Schnupfen abgeklungen ist und ich das Chloromycetin absetzen sollte.

Ein paar Tage nach dem Absetzen is der Schnupfen jedoch wieder sehr stark ausgebrochen. Der TA hat mir daraufhin ein weiteres mal Chloromycetin mitgegeben. Ich habe ihn auch auf einen Sekretabstrich angeprochen, er meinte aber, dass ein Abstrich direkt an der Nase nicht so viel bringen würde, da dort auch eine Vielzahl von guten Keimen vorhanden sind und der Mikrobiologe Probleme hätte, die wirklichen Übeltäter herauszufiltern, zumahl er der Ansicht ist, das eine Mischinfektion vorliegt. Für einen tiefen Abstrich gäbe es zwei Möglichkeiten. Einmal mit einem Stab in die Nase rein, wobei das Tier allerdings bei einer hektischen Bewegung sterben könnte; oder eine Punktur am Hals unter Narkose. Da meinte er allerdings, dass eine Narkose bei Kaninchen an sich schon relativ kritisch ist (er hat von einer 10%-igen letalen Chance gesprochen) und dass diese Chance durch die verstopften Atemwege noch weiter erhöht werden würde.

Also haben wir es weiterhin mit dem Chloromycetin probiert. Inzwischen Ist die Entzündung am Auge wieder abgeklungen, das Antibiotikum hat zwar auch angeschlagen, aber komplett weggehen will der Schnupfen einfach nicht. Es ist eher immer ein Auf und Ab. Ich habe das Gefühl, gerade wenn sie draußen war, dass es dann etwas besser ist.

Jetzt wollte ich einmal fragen, wenn ich morgen wieder zum Tierarzt gehe, was ich dort von ihm erwarten sollte und ob der Schnupfen eventuell garnicht von Viren oder Bakterien herrührt, sondern vlt. eher auf eine Allergie gegen das Heu hindeutet (obwohl ich das schon sehr lange benutze und es bisher keine Probleme gab) oder auf zu viel Staub im Raum (die Durchlüftung ist im Keller nich so gut wie sie in anderen Räumen wäre) oder Ähnliches.

Allgemein habe ich Ihr sonst noch immer mal wieder eine Inhalation mit Kammillentee vorbereitet (immer 4-5 min) und nachts habe ich die Beiden in den Stall gesperrt und auf einer Seite ein Rotlicht aufgehangen (da es nachts doch recht kühl wird und ich sie anders nicht unter das Rotlich bekomme).

Das war die eine Sache ;) .
Die zweite betrifft Pico. Er war schon immer recht vorsichtig und ängstlich, aber seitdem das Weibchen krank ist, ist er geradezu panisch ängstlich geworden. Er zögert minuten lang, wenn man ihm ein Leckerlie anbietet, ob er sich trauen soll, es anzunehmen oder nicht und flieht auch ganz oft vor mir. Ich hoffe dass sich das legt, wenn die Krankheit überstanden ist, aber das Problem ist momentan, dass ich nicht so recht weiß, wie ich Ihn vom Keller in den Garten transportieren soll. Hochheben möchte ich Ihn nicht so gerne, weil er darauf absolut panisch reagiert und hinterher nur noch verängstigter ist, aber ich schaffe es auch nicht, ihn in die Transportbox zu locken. Daher wollte ich fragen, ob ihr da vlt. noch einen Tipp habt.

Soo, das war jetzt ganz schön viel Text ;)
Danke schon mal für alle Antworten

Keks3006 25.04.2013 19:57

Huhu,

zu der Sache mit dem Schnupfen: Wild mit Antibiotika herumprobieren ist ganz schlecht. Die dann auch immer nur kurz zu geben, abzusetzen und wieder anzufangen, ist auch nicht so toll. Kurze Gaben von verschiedenen Sorten fördern im Körper Resistenzen, d.h. das Kaninchen könnte später auf das AB nicht mehr sensibel reagieren. Daher ist ein Abstrich auf jeden Fall anzuraten, damit man auch das richtige AB gibt, dieses sollte dann mindestens 10 Tage lang verabreicht werden. Direkt nach einer Antibiose sollte man allerdings keinen Abstrich nehmen, da das Ergebnis verfälscht würde. Gebt das AB, das ihr jetzt habt, also unbedingt 10 Tage lang und setzt es dann ab, wenn keine Besserung eintritt - und belasst es dann auch erst mal dabei. Kein neues AB auspobieren ohne vorherigen Abstrich, sonst schadet das dem Tier mehr als dass es nutzt. ABs haben immerhin auch ordentlich Nebenwirkungen, u.a. greifen sie das Immunsystem an, was kontraproduktiv ist bei Schnupfen.

Wenn der TA den Abstrich nicht machen möchte, such dir einen anderen, der damit Erfahrung hat.

Der nächste Punkt: Allergien sind bei Kaninchen sehr selten. Der Schnupfen klingt nicht ab, weil der Erreger nicht auf das AB empfindlich reagiert. Es ist aber trotzdem von Vorteil, staubarmes Heu zu verwenden oder das Heu kurz mit einem Wasserzerstäuber anzufeuchten, denn Staub und trockene Luft reizen die Atemwege zusätzlich. Auch nicht gut.

Dann, ganz wichtig: Niemals mit Kamillentee inhalieren, Kamille trocknet die Atemwege aus! Reizt also noch mehr. Inhalationen können mit Meersalz gemacht werden oder mit Thymiantee. Es kann auch ein Schleimlöser beigemischt werden, mal beim Tierarzt nachfragen.

Nächster Punkt: Das Immunsystem muss gestärkt werden. Dazu gibt es verschiedene Präparate (z.B. Engystol oder Zylexis). Nicht alles wirkt bei jedem Kaninchen, im Gegensatz zum AB gibt es da aber keine Nebenwirkungen und man darf ausprobieren, was dem Kaninchen am besten hilft. Engystol bekommst du auch in der Apotheke. Für ein gutes Immunsystem ist auch die Ernährung wichtig. Eine naturnahe Fütterung mit frischen Gräsern und Wiesenkräutern nach Belieben wäre jetzt ideal. Auch kann man bei Schnupfen gezielt wirksame Käuter etc. füttern, z.B. Thymian, Kamille, Salbei, Ringelblume, Fenchel (Samen und Grün), Wegerich... Echinacea ist auch gut, gibt es getrocknet oder auch als Präparat. Efeu oder Thuja wird von Schnupfern auch mal gern genommen, sollte aber nur im Gemisch angeboten werden und nicht gefressen werden müssen, da leicht giftig. Tannengrün wird auch gern genommen, wegen der ätherischen Öle.

Ich hoffe, ich konnte ein bisschen helfen.

Sonny 25.04.2013 23:01

Hallo Keks,

danke für die Antwort, das hat mir schon mal sehr weitergeholfen.

Zu den ABs. Sie ist jetzt schon mehrere Wochen krank, soll heißen, die ABs wurden schon immer zwischen 7 und 14 Tagen verabreicht. Den Tipp mit der Inhalation mit Kammile hatte ich von diebrain (ich hoffe ich darf hier andere Kaninchenseiten aufzeigen) und hatte vermutet, dass die schon sehr viel Ahnung haben ;) .

Zu einem Wasserzerstäuber für das Heu hat mir mein TA auch geraten, den verwende ich seitdem auch. Insgesamt habe ich eigentlich den Eindruck, dass der TA eher zu der besseren Sorte gehört.

Wegen dem Abstrich: Wie wird das denn normalerweise gemacht. Wird da dann wirklich ein tiefer Abstrich mit den beiden Methoden, die ich beschrieben habe, gemacht oder nur ein äußerer Abstrich?

Und zu den Präperaten, wieviel gibt man denen denn dann?

Grünfutter bekommen die beiden momentan sehr viel, darunter auch Fenchel und Thymian.

Vielen Dank noch einmal für die Antwort :)

LuLu03 25.04.2013 23:06

Der abstrich wird unter narkose tief aus dem naseninneren genomme.
Dann wird der erreger untersucht und ein antibiogramm angelegt also welches wirklich hilft

Sonny 25.04.2013 23:28

Super, dankeschön,

also eine Punktur oder so wird nicht vorgenommen? und ist das wirklich so risikobehaftet wie er es mir erzählt hat?

LuLu03 25.04.2013 23:30

Risiko besteht ja bei jeder narkose.

Mein sam wurde allerdings problemlos in eine kurze narkose gelegt dafür.
Nein eine punktur ist mir jetzt nich bekannt und weiß auch garnicht so genau wo das sein soll?!

Edit.

Achja für manche ist es natürlich noch ganz interessant ich habe für die komplette Laboruntersuchung 98 euro(so viel ists geworden weil wie bei vielen zwei erreger festgestellt wurden die natürlich auch getestet werden mussten auf resistenzen) bezahlt für den Eingriff unter narkose 30 euro.

Keks3006 26.04.2013 19:04

Was die Präparate betrifft, wende dich wegen der Dosierung von Engystol mal direkt an Heel (Herstellerfirma). Ruf an oder schick eine Mail hin, du bekommst dort sehr gute Antworten von Tierärzten. Die sagen dir dann auch, was du je nach Symptomen sonst noch geben kannst.

Übrigens: Kaninchenschnupfen ist nicht völlig heilbar. Manche Kaninchen bekommt man nie wieder richtig symptomfrei, kann die Symptome nur lindern. Andere werden beschwerdefrei, erleiden aber regelmäßig einen Rückfall. Andere haben später nie wieder was. Einmal angesteckt, verbleiben die Haupterreger aber in der Nase und es kann immer wieder zum Ausbruch kommen (immer dann, wenn das Immunsystem belastet ist, ist das Risiko erhöht - bei Stress, nach Impfungen etc. pp.). Auch dein anderes Kaninchen hat sich mit größter Wahrscheinlichkeit bereits angesteckt, zeigt lediglich keine Symptome (das kann auch so bleiben; Partner von Schnupfis bleiben oftmals beschwerdefrei). Gut wäre aber, ab jetzt dauerhaft auf eine möglichst natürliche Ernährung zu achten (ist ohnehin am gesündesten), sprich artenreiche Wiese ad libitum, damit kann man das Immunsystem auf Dauer stärken.

Sonny 27.04.2013 11:47

Dankeschön für die ausführlichen Antworten ;)

ich war gerade beim TA und der hat sich heute auch eindeutig zu einem Abstrich bekannt. Das wird Montag passieren. Sie wird leicht sediert, dann wird der Kopf geröntgt (da der Schleimausfluss fast ausschließlich im linken Nasenloch stattfindet), ob man dort noch etwas erkennt, dann versuchen sie, den Nasengang durchzuspülen und nehmen einen tiefen Abstrich.

Ich soll ihr heue noch AB verabreichen (dann sind die 10 Tage auch um) und es morgen weglassen, damit es Montag aus Ihrem Körper ist.

Ich denke an und für sich bekommen meine Ninchen eine relativ gesunde Ernährung, etwas mehr Wiesengrün könnte es aber tatsächlich sein.

Dann hoffe ich, das alles klappt ;/

Ein schönes Wochenende euch allen ;)

Valentina 27.04.2013 12:01

Zitat:

Zitat von Sonny (Beitrag 499764)
Ich soll ihr heue noch AB verabreichen (dann sind die 10 Tage auch um) und es morgen weglassen, damit es Montag aus Ihrem Körper ist.

Eigentlich sollte ein Abstrich etwa 2-4 Wochen nach der letzen AB-Gabe gemacht werden!
Sonst kann es passieren, dass es zu einem falsch-negativ Ergebniss kommen.

Das AB braucht defintiv länger als 3 Tage, um abgebaut zu werden!

knuffelchen 27.04.2013 13:02

nur mal so ne idee von mir:
hats im keller schimmelsporen? die müssen ja (noch) nicht sichtbar sein.
aber darauf kann dein kaninchen allergisch reagieren.
mich wundert halt, dass es draußen besser wird.

Valentina 27.04.2013 13:05

Außenhaltung ist bei Schnupfer grundsätzlich besser, da sie dort frische Luft atmen und keine trocknene Heizungsluft.

Zudem ist die Luftfreuchtigkeit idealer.

Sonny 27.04.2013 13:17

Hallo,

wenn ich jetzt noch 2-4 Wochen warte, weiß ich nicht, ob Sie diese Zeit überhaupt übersteht, da sie schon stark am Schniefen ist ;/

An Schimmelsporen habe ich auch schon gedacht, an sich halte ich es aber eher für unwahrscheinlich, weil der Raum regelmäßig sehr gründlich sauber gemacht wird und das andere Ninchen keinerlei Probleme hat.

Ist es denn bei einem Schnupfen durchaus normal, dass fast ausschließlich nur ein Nasenloch betroffen ist? (Hatte das anfangs leider vergessen, zu erwähnen)

Aber der Punkt mit dem falsch-Negativ-Ergebnis werde ich auf jeden Fall noch einmal beim TA ansprechen, danke für den Hinweis.

Valentina 27.04.2013 13:47

Gegen das Schniefen kannst du inhalieren lassen.
Auch eine Zylexis und/oder Engystol-Kur kann mildern.

Antibiotika ist kein Allheilmittel - vorallem bei Schnupfen nicht. Die Erreger sind da schon recht eigen...

Keks3006 28.04.2013 14:36

Ja, da muss ich Valentina recht geben... Ich behandle meine Schnupfis gar nicht mit AB (habe aus dem Grund auch bilang keinen Abstrich machen lassen), wir bekommen den Schnupfen mit Immunstärkung unter Kontrolle. Bei akuten Problemen würde Inhalieren helfen - ein AB muss ja auch erst mal zu wirken anfangen, bis man eine Besserung merkt.

Generell würde ich nie nur eine Antibiose machen, sondern immer eine Mischung von allem - Immunstärkung (halte ich persönlich für den entscheidenden Punkt) + ggf. Inhalieren + ggf. AB.

Bei einseitigem Schnupfen könnte der Grund auch bei den Zähnen liegen (Zahnwurzel wächst nach innen o.ä.), das werdet ihr ja durch das Kopfröntgen erfahren.

Habe ich das richtig verstanden, dass ihr auf lange Sicht dauerhafte Außenhaltung plant? Das wäre wegen der Luft ideal.

Sonny 28.04.2013 20:30

Hallo,

dann werde ich Montag als erstes einmal so ein Präperat ausprobieren.

An die Zähne hat der TA auch schon gedacht, hat aber ohne Röntgen erst einmal nichts feststellen können (er hatte den verdacht, als sich das linke Auge entzündet hat).

Dann hoffe ich, das sie die Sedierung morgen unbeschadet übersteht und dass ich dann mehr weiß ;/

Eine Außenhaltung wird es wohl nicht werden, ich werde aber bald umziehen und dann kommen die beiden auf jeden Fall erst einmal aus dem Keller heraus.

Sonny 29.04.2013 19:23

Hey,

die Sedierung hat das Ninchen gut überstanden. Auf dem Röntgenbild wurde dann auch deutlich, was für ein Problem sie hat. Es liegt nämlich tatsächlich an den Zähnen. Die sind zwar vorne super, wachsen aber wohl immer weiter nach hinten ein und drücken langsam aber sicher den Tränen-Nasen-Gang zu. Deshalb kam es zu Vereiterungen sowohl am Auge als auch an der Nase.

Er meinte, das liegt wohl daran, das man die Ninchen immer "niedlicher" züchten will und dabei die Nase und den Kopf schrumpfen lässt, die Zähne dabei aber zu groß bleiben. Das kann zwar gut gehen, aber wenn das Ninchen dann großem Stress ausgesetzt ist (und anfangs hatte sie ja Fieber und wohl auch ein richtigen Schnupfen) kann das dazu führen, dass dieser Fehler auftritt.

Er meinte, sie wäre noch völlig vital und lässt auch keine Schmerzen erkennen und hat sie mir deshalb wieder mitgeben mit einer Augensalbe. Er meinte aber auch, dass sie in ein paar Wochen aufhören wird, zu fressen und sie dann eingeschläfert werden müsse :(

Valentina 29.04.2013 19:29

???
Er hat sie dir einfach so wieder mitgegeben? Ohne Therapievorschlag?

Da würde ich aber flott den TA wechseln.

Sonny 29.04.2013 19:47

naja, er hat mir schon sehr ausführlich beschrieben, was da los ist, ist mit mir auch die Röntgenbilder durchgegangen etc. Und auf den Röntgenbilder sah man auch, dass das ganze Gebiss so n bissl... "verschoben" ist und de Zähne wirlich extrem weit nach hinten gewachsen sind.

Er meinte, dass kann dadurch angefangen haben, dass sie während der Fieberzeit nicht viel gegessen hat und dadurch der Zahnabrieb nicht vorhanden, bzw. stark verringert war.

Er meinte, Hunde haben das auch öfters. In dem Fall kann man so eine Art Kanüle oder Röhrchen durch den Tränen-Nasen-Gang legen, das wäre aber auch bei Hunden keine dauerhafte Lösung und bei Kaninchen einfach nicht durchführbar. Die einzige Möglichkeit wäre es, sämtliche Backenzähne zu ziehen, was aber wohl eher Tierquälerei als eine wirkliche Lösung wäre. Insofern könne er einfach nichts mehr tun.

Valentina 29.04.2013 19:52

Sonny, ich empfehle dir dringend eine 2. Meinung.

Denn solche Kieferveränderungen, wie du sie beschreibst, entwickeln sich nicht innerhalb kurzer Zeit.

Schick mir doch bitte per PN deinen etwaigen Wohnort und ich schaue mal nach einem kaninchenerfahrenen TA der vielleicht auch was von Zähnen/Kieferveränderungen versteht.

Da kräuseln sich mir die Nackenhaare... Wie kann ein TA dir das Tier wieder mitgeben und auf den Tod warten?

Bandy 29.04.2013 20:12

Zitat:

Zitat von Valentina (Beitrag 500988)
Sonny, ich empfehle dir dringend eine 2. Meinung.

Denn solche Kieferveränderungen, wie du sie beschreibst, entwickeln sich nicht innerhalb kurzer Zeit.

Schick mir doch bitte per PN deinen etwaigen Wohnort und ich schaue mal nach einem kaninchenerfahrenen TA der vielleicht auch was von Zähnen/Kieferveränderungen versteht.

Da kräuseln sich mir die Nackenhaare... Wie kann ein TA dir das Tier wieder mitgeben und auf den Tod warten?

Das kann der TA dann, wenn es wie in diesem Fall tatsächlich zu kompliziert/riskant sein könnte das Tier zu operieren. Allerdings gebe ich dir recht, dass eine zweite Meinung nie schaden kann.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 16:18 Uhr.



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