Guten Abend ...
Sorry vorab für den langen Text, aber ich bitte euch ihn zu lesen - ich brauche euren Rat!
Puh, ich stoße langsam an meine Grenzen. Seit Ende November kämpfen Molly und Ich nun (s. Mein Zahnkaninchen Molly).
Und seit 2 Tagen bin ich mir wieder sehr unsicher (auch wenn es sich hart anhört) ob ich nicht aufhören sollte und Molly erlösen lassen sollte.
Ich habe Angst aus purem "Egoismus"(sie nicht verlieren zu wollen) zu handeln und dabei Mollys Wohl aus den Augen zu verlieren.
Aktuelle Situation: Molly sitzt weiterhin in Einzelhaft. Sie hält ihr Gewicht recht gut (im Moment knapp 2kg), versucht sich zu putzen, frisst gut - und ist "biestig" ohne Ende (war sie eigentlich immer schon und nie ein Kuschelhase - jetzt frag ich mich aber ob es nicht vor Schmerzen etc ist).
Also eigentlich alles recht gut.
Problem: ihr Kot ist weiterhin entweder breiig, so das ihre ganze Genitalgegend verklebt ist oder sie hat kleine harte Köttel.
Sie frisst weiterhin viel Brei, knabbert aber auch an Kohl (wenig) - ich habe kaum Hoffnung das sich das ändern wird durch ihre Zahngeschichte und ihre immer schon sehr - ich sag mal - wählerische Ernährung. Dadurch wird sie wohl weiterhin Probleme mit Durchfall etc. haben.
Jetzt ist es so, das sie sich durch den Beckenbruch "untenrum" nicht putzen kann, ich teilbade sie zwar jeden Abend, aber ihre Haut an den Innenseiten der Hinterbeine ist arg geschädigt, ihr Fell ist schon ausgefallen - so das die Beine große nackte Stellen haben und langsam wund werden.
Außer versuchen alles sauber und trocken zu halten, kann ich da nicht viel tun. Mehr als einmal am Tag möchte ich sie auch nicht herausheben aus Angst ihr weh zu tun und der Bruchheilung zu schaden. Ich wiege sie Abends, gebe ihr nach Bedarf Schmerzmittel, wasche sie und entferne dann das nasse Streu aus dem Käfig, danach ist sie immer schon arg gestresst und knurrt mich an.
Auch "hoppelt" (wie auf dem engen Platz möglich) sie ganz komisch. Das Bein an der betroffenen Seite zieht sie an den Bauch und versetzt dadurch ihr gesundes Bein in die Mitte so das ihr Rücken schief steht, das kann auch auf Dauer nicht gut sein?!? Die TA meinte ich solle auf mein Herz hören, ich kenne Molly am Besten und könne beurteilen wenn es ihr schlecht geht und sie sich quält - aber ich bin mir da gar nicht sicher
Ich bitte daher Euch um eure (zahlreiche) ehrliche Meinung wie ich weiter vorgehen soll. Soll ich sie gehen lassen?
Andererseits habe ich die Angst, dass wenn ich sie gehen lasse, ich mir später selbst die Vorwürfe mache sie aus Bequemlichkeit hab einschläfern lassen, oder es nicht lange genug versucht zu haben.
Bitte helft mir!
Danke schon mal!
LG
Natie