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"Die Haarballen-Lüge" Das habe ich heute entdeckt: Zitat:
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AW: "Die Haarballen-Lüge" Ich finde es wird dort etwas übersteigert dargestellt. Das Kiwi und Ananas gegen Haarballen helfen ist nicht wissenschaftlich nachgewiesen, daher kann man diese NICHT als alleinige Behandlung einsetzen. FRISCHE Kiwi oder Ananas können aber verfüttert werden. Problematisch sind getrocknete Kiwis und Ananasstückchen, diese entziehen das Wasser. Daher: Frische Kiwis und Ananas können unterstützend zu tierärztlichen Behandlung eingesetzt werden. Das hier ist gefährlich: - Getrocknete Kiwis/Ananas bei Haarballen (entziehen Wasser!) - Kiwi und Ananas als alleinige Behandlung (da ihre Wirkung wissenschaftlich nicht nachgewiesen wurde) Was man allerdings wissenschaftlich mittlerweile weiß: Haarballen werden durch vermehrte Haaraufnahme (gegenseitiges Putzen beim Fellwechsel etc.) ausgelöst. Diese Faktoren begünstigen Haarballen: - Geringer Rohfasergehalt in der Nahrung - Wenig Bewegung - Wasserarme Fütterung Beste Vorbeugung ist somit: - Fütterung mit Wiese, Blattgemüse, Kräutern, Gemüse und allen anderen wasserreichen Futtermitteln als Hauptnahrung. (Besonders blättrige frische Futtermittel sind ideal, da sie rohfaserreich und wasserreich sind). - Eine artgerechte Haltung mit viel Freilauf und großen Gehege. |
AW: "Die Haarballen-Lüge" Als Behandlung für Haarballen wird auch von meinen Tierärzten Ananas und Kiwi als nicht geeignet angesehen. Frische Kiwi kann verfüttert werden, enthält aber enorm viel Zucker. Etwas besser ist Ananas, aber auch die sollte nur selten gegeben werden, keinesfalls dauerhaft oder in größeren Mengen. Getrocknet sollte beides gar nicht angeboten werden. Allerdings empfehlen sie bei leichten Verdauungsbeschwerden mit Appetitlosigkeit z. B. durch das Fressen größerer Mengen von Gehege-Holz die Gabe von 1 - 2 ml frischem Ananassaft. Wichtig: nicht aus der Dose, sondern wirklich von frischer Ananas. Dass der Saft in leichten Fällen eine gute unterstützende Wirkung hat, haben sie schon in vielen Fällen beobachten können, und halten den Saft soweit möglich sogar selbst vorrätig (Helferinnen und TA-Familie werden zum Saft-abliefern verdonnert :D). Aber der Ananassaft ersetzt auch hier auf keinen Fall eine Ursachenbehandlung, sondern kann nur und ausschließlich als Unterstützung eingesetzt werden. |
AW: "Die Haarballen-Lüge" Wenn wes hier grade schon um etwas exotische Früchte geht, eine kleine Zwischenfrage: Nun findet man im Laden ja wieder Orangen und Mandarinen, da hat sich mir die Frage aufgetan, ob es möglich ist, diese auch an die Kaninchen zu verfüttern?? Ich geh natürlich davon aus, dass sie geschält sind. |
AW: "Die Haarballen-Lüge" Zitrusfrüchte kann man in kleinen Mengen mal anbieten. Nur solltest du es nicht übertreiben damit ;), dann sind sie in Ordnung als Futter. |
AW: "Die Haarballen-Lüge" Das werd ich doch glatt mal tun :-) Die beiden sind was Futter angeht sowieso sehr unkompliziert. |
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