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AW: Sternengucker Krankheit Es gibt so gut wie kein Medikament, dass für Kaninchen zugelassen ist. Dass Panacur bei EC nicht helfen soll höre ich zum ersten mal. Cortison ist auch nicht verkehrt. Wichtig sind die Vitamine |
AW: Sternengucker Krankheit Wie ich schon schrieb...ich vertrau euch da mal voll und ganz. Einen Versuch ist es zumindest wert. |
AW: Sternengucker Krankheit Die Suspension wurde für Hunde und Katzen entwickelt, nicht weil die Paste nicht für Nins zugelassen ist. Und schau mal hier, das ist eine neue Darreichungsform: [URL]http://www.vetuk.co.uk/rabbit-supplies-rabbit-wormers-c-649_651/panacur-rabbit-oral-paste-5g-p-1105[/URL] Ausdrücklich für Kaninchen! Bisher wohl nur in England erhältlich, wird aber nur eine Frage der Zeit sein bis es das auch bei uns gibt. Und als Indikation ist ausdrücklich Encephalitozoon Cuniculi genannt, neben Würmern. |
AW: Sternengucker Krankheit @moisi, das sagt Frau Dr. Birgit Drescher dazu: ENZEPHALITOZOONOSE BEIM KANINCHEN In Kürze: Bei Kaninchen plötzlich auftretende Paresen bzw. Paralysen der Hinterextremitäten mit gelegentlich auftretender Progredienz zur Tetraplegie und/oder plötzlich auftretende Kopfschiefhaltungen unter Umständen mit Drehungen um die Körperlängsachse sowie chronische Polydipsie/Polyurie sind die Kardinalsymptome der Enzephalitozoonose. Eine sofortige, gezielte Behandlung lässt bei einem Großteil der Tiere die Symptomatik innerhalb weniger Tage vollständig abklingen. Es handelt sich um eine Zoonose, um deren Relevanz die KleintierpraktikerInnen wissen und ihre Tierhalter aufklären sollten. 1. Einleitung Das klinische Bild der Kopfschiefhaltung (Torticollis) beim Kaninchen – englisch ´head tilt` oder ´screwneck disease` - wird gelegentlich bei Heimkaninchen in der Kleintiersprechstunde, bei Tieren in der Rassekaninchenzucht, in Versuchstierhaltungen sowie bei solchen in landwirtschaftlichen Produktionsbetrieben beobachtet. Neuere Untersuchungen zeigen, daß außer den Infektionen durch Pasteurella multocida und Psoroptes cuniculi vor allem Protozoeninfektionen ursächlich dem Krankheitsgeschehen zugrunde liegen (KUNSTYR et al., 1986; FEHR und MEYER-BRECKWOLDT, 1997; EWRINGMANN und GÖBEL, 1998). Die zu den Mikrosporidien gehörende, weltweit verbreitete Protozoe Encephalitozoon cuniculi ist ein intrazellulär parasitierender Einzeller, der einkernige, ellipsoide Sporen von 2,5 x 1,5 µm Größe bildet. Wird eine derartige Spore von Kaninchen oral aufgenommen, so stülpt sich im Darm der Polfaden aus und penetriert die Darmwand. Durch den hohlen Polfaden kriecht das einkernige Sporoplasma aus und gelangt so ins Innere von Wirtszellen. Nach einer Vermehrungsphase wird der Parasit hämatogen in nahezu alle Organe verteilt, wobei der Be-fall der Niere besonders ausgeprägt ist. Reife, infektionsfähige Sporen werden mit Urin und Kot ausgeschieden. Die Übertragung kann somit oral, nasal, oronasal sowie auch transplazentar erfolgen. Neben Kaninchen können auch Mäuse, Ratten, Meerschweinchen, Hamster, Ziegen, Schafe, Schweine, Pferde, Hunde, Füchse, Katzen und viele Primaten unter Einschluß des Menschen befallen werden (MEHLHORN et al., 1993). Die Infektion mit Enzephalitozoon ist folglich eine Zoonose. Der Erreger wurde erstmals 1922 aus dem Gehirn eines Kaninchens isoliert und beschrieben (LEVADITI et al., 1923) und als Ursache spontaner Paralysen bei Kaninchen erkannt. In den letzten zehn Jahren hat Enzephalitozoon eine erhebliche Bedeutung gewonnen bedingt durch die Infektionsgefahr immungeschwächter Menschen (HIV-Patienten), bei denen Enzephalitozoon als opportunistischer Parasit bewertet wird (SCHWARTZ et al., 1994). 2. Symptomatik Beim Kaninchen können drei Stadien der Erkrankung unterschieden werden: 2.1. chronisch latente Infektion Mithilfe eines Tuschetests können gegen Enzephalitozoon gerichtete Antikörper im Serum von Kaninchen nachgewiesen werden. Sowohl bei klinisch gesunden Heimtieren (FEHR und MEYER-BRECKWOLDT, 1997; EWRINGMANN und GÖBEL, 1998) als auch bei Versuchstieren (SCHARMANN et al., 1986) europäischen oder australischen Wildkaninchen (WILSON, 1979; CHALUPSKY et al., 1990; THOMAS et al., 1997) konnten positive Antikörpertiter ermittelt werden, ohne daß bei den seropositiven Tieren klinische Symptome zu beobachten waren. Die Antikörperprävalenz klinisch gesunder Tiere unterliegt je nach Kaninchenpopulation sehr großen Schwankungen und wird in der Literatur bis hin zu 100 % angegeben (KUNSTYR et al., 1986). 2.2. akuter Krankheitsverlauf Der akute Krankheitsverlauf ist gekennzeichnet durch einen plötzlich auftretenden Torticollis, häufig in Kombination mit einem Opisthotonus, bedingt durch Enzephalitis und/oder Meningitis, Nephritiden sowie Paresen oder Paralysen der Nachhand. In seltenen Fällen können auch plötzliche Todesfälle auftreten. Das klinische Bild zeichnet sich ab durch 1. ZNS-Symptome wie Schreckhaftigkeit, Kopfschiefhaltung, Nystagmus, anfallsweises Sichdrehen um die Körperlängsachse, Ataxien, Seitenlage, Verzögerung bzw. Ausfall der Pupillarreflexe, Uveitis, ein- oder beidseitige Nachhandlähme mit möglichem Übergang zur Tetraplegie; 2. Polydipsie/Polyurie-Komplex infolge einer Niereninsuffizienz mit erhöhten Nierenwerten für Harnstoff (> 40 mg/dl), Kreatinin (> 2 mg/dl) und Kalium (> 21 mg/dl) sowie 3. unspezifische bzw. Folgesymptome wie Inappetenz, Apathie, renale Osteodystrophie und pathologische Frakturen sowie veränderte Blutwerte (Leukozytose, Hyponatriämie, erhöhtes GOT sowie erniedrigte Werte für Hämoglobin, Erythrozyten und Hämatokrit). 2.3. chronischer Krankheitsverlauf Je nach Ausmaß der akuten Krankheitsphase, den Nieren- bzw. den ZNS- Schäden bleiben die Kaninchen in der Regel chronisch infiziert, wenngleich bei frühzeitig und intensiv durchgeführter Therapie eine klinische Heilung in 55 % der Fälle beschrieben wurde (EWRINGMANN und GOEBEL, 1998). Gelegentlich bleiben Bewegungsstörungen der Nachhand oder von Vor- und Nachhand als Restschäden der akuten Infektion zurück, wobei die Tiere ansonsten wieder bei gutem Allgemeinbefinden, mit gutem Appetit und normalem Verhalten auch anderen Tieren/Artgenossen gegenüber sind. 3. Diagnostik Die Diagnostik einer Infektion mit Encephalitozoon cuniculi geschieht in drei Schritten, und zwar wird der Verdacht in erster Linie aufgrund des klinischen Bildes erhoben. In zweiter Linie kann der Verdacht durch eine allgemeine labordiagnostische Untersuchung erhärtet bzw. abgeschwächt werden. Dabei sollten folgende Blutparameter ausgewertet werden: Nierenwerte (Harnstoff, Kreatinin, Kalium), Blutbild (Leukozyten, Erythrozyten, Hamatokrit, Hämoglobin) und Leberwerte (GOT). Sollten die Blutwerte deutliche Hinweise auf eine E. cuniculi-Infektion liefern, bietet sich eine spezifische Labordiagnostik im dritten Schritt an. Mittel der Wahl ist die Tusche-Immunreaktion: Der Test beruht darauf, daß die Immunglobuline eines positiven Serums an die Kohlepartikelchen der Tusche absorbiert werden. Die so markierten Antikörper haften an der Oberfläche der E. cuniculi-Sporen und machen sie mikroskopisch sichtbar. Der Test kann auch zum Nachweis von Sporen im Urin verwendet werden. Die Ausscheidung von Sporen über den Urin ist jedoch abhängig vom Befall der Nieren, so daß die serologische Untersuchung der sicherere Test ist. 4. Therapie Die Therapie der E. cuniculi-Infektion besteht aus: 1. Antibiose: Oxytetrazyklin (20 mg/kg KM s.c./d über 14 Tage) (EWRINGMANN und GÖBEL, 1998) oder: Sulfonamid-Trimethoprim (20 mg/kg KM s.c./d über 14 Tage) (FEHR ,1997) oder: Chloramphenicol (30 mg/kg KM s.c.) überwindet die Bluthirnschranke. 2. Antiphlogistikum: Dexamethason (0,2 mg/kg KM s.c./d) oder: Prednisolon (2 – 1 mg/kg KM s.c./d) 3. Vitamin-B-Komplex (0,5 ml/kg KM s.c./d) 4. Infusionen (z.B. Sterofundin 40 ml/kg KM s.c./d) 5. bei Uveitis zusätzlich lokal tetrazyklin- und kortisonhaltige Augensalben mehrmals täglich im Wechsel. 6. Antiparasitikum Fenbendazol (Panacur® Suspension 10 % für Hunde; 0,2 ml/kg Kaninchen 1 x täglich oral über 20 Tage) In der Regel führt bei Früherkennung eine Therapie in den ersten 24 Stunden zu einer deutlichen Besserung des Krankheitsbildes, mindestens jedoch zu einem Stillstand der Progredienz der neurologischen Symptome. Gelegentlich werden in den ersten zwei bis drei Tagen Verschlechterungen des Krankheitsbildes beobachtet. Eine Therapie sollte jedoch dann fortgesetzt werden, wenn die Tiere appetent sind und Kot- und Harnabsatz funktionieren. Meist gibt es eine deutliche Erholung am dritten bis fünften Therapietag, so dass die meisten Patienten nach einer Woche vollständig wiederhergestellt sind. Sollte sich trotz der aufgezeigten Therapie das Krankheitsbild weiterhin drastisch verschlechtern und insbesondere die enzephalitisbedingten Symptome zunehmen, ist die Prognose schlecht – jedoch nicht grundsätzlich infaust – und aus Tierschutzgründen eine Euthanasie abzuwägen. 5. Diskussion Kaninchen werden häufig – gelegentlich auch Meerschweinchen – mit einer für Encephalitozoon cuniculi-Infektion entsprechenden Symptomatik in der Kleintiersprechstunde vorgestellt. Aufgrund der derzeitigen Kenntnisse über Ätiologie und Pathogenese dieser Erkrankung wird die behandelnde Tierärztin/der behandelnde Tierarzt in die Pflicht genommen, im Einzelfall der Problematik diagnostisch und therapeutisch nachzugehen. Differentialdiagnostisch sind Traumata sowie Listeriose, Borna-Infektion und Toxoplasmose abzuwägen (KUNSTYR et al., 1986). Die zunehmende Aufgeklärtheit der Tierhalter über artgerechte Tierhaltung bringt heutzutage mit sich, daß Kaninchen und Nagetiere in zunehmendem Maße auch Gartenbewohner sind, sei es ganzjährig oder auch nur in der warmen Jahreszeit. Diese ansonsten sehr zu begrüßende Entwicklung birgt das Risiko, daß durch andere Tierarten (Katze, Marder, etc.) sowie möglicherweise auch durch Wildkaninchen die Protozoen unter den Heimkaninchen stärker verbreitet werden. Aber auch bei ausschliesslich im Haus gehaltenen Kaninchen wird die Enzephalitozoonose beobachtet. Hier dürften wohl die Erreger über das Futter eingeschleppt werden. Die Feststellung, daß in Seren vieler untersuchter Kaninchenpopulationen in unterschiedlichem Grade positive Antikörpertiter aufzufinden waren, läßt schließen, daß möglicherweise dieser opportunistische Parasit weit verbreitet ist und im Zusammenhang mit anderen streßinduzierten Einflüssen eine akute Erkrankung bewirkt. Folglich sollte im Falle einer diagnostizierten Infektion mit E. cuniculi auch das weitere Umfeld des Patienten betrachtet werden, d.h. auch andere Erkrankungen bishin zu Haltungs- und Verhaltensproblemen sollten hinterfragt werden. Eine Prophylaxe gibt es nicht. Wie geht es dem Kleinen denn? |
AW: Sternengucker Krankheit Hab den Text nur mal eben überflogen. Hab grade kaum Zeit aber ich lese ihn später ausführlich. Wie geht es ihm? Schwer zu sagen, kaum verändert. Was mir aufgefallen ist oder besser ich hab gelesen dass die meisten Tiere nicht auf die Umwelt reagieren. Also er hat die ganze Zeit auf mich reagiert. Er zuppelt an seinem Handtuch im Käfig, kratzt und versucht zu buddeln, er reagiert wenn ich mit ihm spreche, lässt sich sogar bei Anfällen durch mich beruhigen(!!!) finde das ist total Gold wert, und auch wenn ich mein Futtergeräusch mache, steht er mit den Pfötchen am Gitter und wartet dass ich den Käfig öffne. Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen aber ich denke er wird es schaffen. Er niest immer noch ziemlich heftig finde ich und wenn wir ihm seine Medis abends geben und er gestresst ist hört man ziemlich deutliche Atemgeräusche. Die Augen zittern inzwischen nicht mehr so arg wie anfangs aber der Kopf ist echt hardcore. Ich kann, wenn ich über ihm stehe, also quasi die Draufsicht, in sein Mäulchen schauen, so weit hat sich der Kopf gedreht. Sieht aus wie ein Zombie Kaninchen. :-/ Ja, desweiteren habe ich Panacur Suspension bekommen, dieses Zeugs soll er über 28(!!!) tage bekommen. Er wiegt 1,6 Kilo und bekommt 0,3ml Panacur. Dazu bekommt er noch immer seine AB und inzwischen auch Vitamin B Komplex wovon er täglich 0,5ml bekommt. Ansonsten frisst er sehr gut, das stellt mich sehr zufrieden aber trinkt sehr sehr wenig bis gar nichts. Werde es heute mal mit Karottensaft versuchen, ansonsten weiß ich auch nicht. So, ich denke das war´s vorerst. Was meinst du dazu? |
AW: Sternengucker Krankheit 28 Tage Panacurgabe ist absolut richtig. Bei mir bekamen auch die Partnertiere zur Verminderung des Infektionsdrucks über 28 hinweg Panacur. In schweren Fällen mit vermehrter Rückfallgefahr wird das Panacur sogar dem erkrankten Tier lebenslang verabreicht. Ich hoffe ihr werdet bald für euer durchhalten belohnt und der Kopf bessert sich. Alles Gute für euch, und kämpft tapfer weiter! |
AW: Sternengucker Krankheit Hallo Moisi, alternativ zu Wasser kannst Du auch kalten, verdünnten Tee (Kamille, Fenchel, Melisse, Kräutermischung) Möhren- und Apfelsaft anbieten. Nicht zu vergessen den guten, alten Heutee.:D Weiterhin gute Besserung marinahexe |
AW: Sternengucker Krankheit Ich warte nun täglich auf Besserung, es wird aber leider nicht besser, eher im Gegenteil :( Er hat wirklich ziemlich oft Anfälle und ich frage mich ob und wie lange ich ihm das antun will. Er krampfte gestern bestimmt alle 5 Minuten und drehte und bäumte sich auf. Ich hab heue erstmal neues AB geholt für weitere 5 Tage weil er stark niest und nochmal Vit.B Komplex. Damit soll ich nun aber erstmal 3 Tage aussetzen und dann wieder 3 Tage geben, dann wieder 3 Tage aussetzen und so weiter. |
AW: Sternengucker Krankheit Hallo, leider habe auch ich schon Erfahrung mit dioeser Krankheit machen müssen. Bei mir gab es auch schon einige Kaninchen mit E.C. Ich hatte mal einen Rammler der hat fast 4 Wochen bis zur ersten Besserung gebraucht! Also nicht aufgeben! Auch eine Verschlechterung in den ersten Tagen ist nicht unnormal und kann durchaus vorkommen. Er wird etwas brauchen um mit den momentanen Gleichgewichtsverhältnissen klar zu kommen. Ich halte Panacur für das wichtigste Medikament bei der Behandlung. Wichtig ist auch das es ohne Unterbrechung mind. ! 4 Wochen gegeben wird. Es ist eine sehr langwierige aber dennoch aussichtsreiche Sache. Ich habe zum Glück noch kein Kaninchen auf Grund von E.c. verloren. Was noch wichtig ist das er Ruhe braucht und jede unnötige Aufregung vermieden wird. |
AW: Sternengucker Krankheit Ich schließe mich Wollmonster an. Bei EC gibt es immer ein auf und ab. Irgendwann geht es ihm dann von heute auf morgen deutlich besser. |
AW: Sternengucker Krankheit Hallo Moisi, ich möchte dich vorwarnen, dass diese Krankheit noch wesentlich schlimmer werden KANN aber auch motivieren, dass sie Symptom frei werden kann, wenn gleich sie auch nicht weg ist. Meine Häsin Uschi war mein erstes Kaninchen welches diese Krankheit aufwies. Es war furchtbar: Kopfschiefhaltung, sie ist beim hoppeln nach rechts ab ge driftet, teilweise auch umgefallen. Mit der Zeit bekam sie Zahnprobleme, konnte nur noch geraspelte Möhren fressen, alles klein gemacht aber dann hat sie rein gehauen. Durch die Zahnprobleme (es wurde sogar ein Backenzahn gezogen) entstand das letzte und schlimmste Übel: Sie wurde blind... Diese Krankheit kann echt furchtbare Auswirkungen auf das Tier haben und ich musste meine Maus nach der 2ten OP erlösen, da die Eiterblase am Kiefer durch die Zähne, JEDEN MONAT wiederkam. Da mein Paule mit ihr zusammen lebte, hieß es er habe der Erreger automatisch in sich und es wäre nicht gut ein gesundes Tier hin zu zu setzen (man weiß ja nicht wie das neue Tier mit der Krankheit zurecht kommt, Paule hatte keinerlei Anzeichen, also ein gutes Immunsystem wodurch die Krankheit nicht ausbricht). Ich lernte das wohl jedes Tier diese Krankheit in sich trägt, aber eben nicht bei allen bricht sie aus. Durch ein bereits krankes Tier würde der Ausbruch nur gefördert. Also besorgte ich mir aus dem Tierheim Berlin zwei bereits erkrankte und behandelte Weibchen und setze sie dazu. Ich hätte mir nie erträumt das ich mir wieder ein, geschweige denn zwei kranke Tiere besorgen würde, aber ich wollte Paule auf keinen Fall allein lassen. Eines der Mädchen hat auch die Kopfschiefhaltung, das zweite Mädel verliert Urin beim freudigen herum hoppeln, was für meine Auslegeware natürlich nicht förderlich ist. Dennoch: Alle drei sind munter und zufrieden, wir gehen alle paar Monate zum Tierarzt zur Allgemeinkontrolle (heute ist wieder ein solcher), ich bin natürlich feinfühliger geworden was Symptome oder eventuelle Veränderungen im Verhalten angeht, aber sie sind fit und agil !!!! Du kannst dir gern mal Bilder anschauen, von meiner Uschi, die nun im Himmerl verweilt und auf mich wartet. Aber auch von meinem Paule, Gismo und Purzel, wie sie wirklich munter und zufrieden sind :) Ich drücke dir die Daumen für dich und deinem Hasie. Es kann viel Arbeit sein, ein krankes Tier zu pflegen, aber sie sind auch endlos dankbar und geben zurück was sie können. Ich denk an dich, Gruß Kleen-Dany PS: Ich hoffe mein "Bericht" war nicht zu direkt und hat dich verschreckt ? Ich denke nur es ist Sinnvoll Erfahrungen von anderen zu lesen und sich ein Bild von der Krankheit und ihrem möglichen Ausmaß zu machen... |
AW: Sternengucker Krankheit Hallöchen...nein, verschrecken tut mich momentan nur mein eigenes Kaninchen. Es wird zunehmend schlechter denn inzwischen liegt sein Kopf fast nur noch auf dem Boden. Quasi auf der Stirn, vorhin hatte er einen Anfall der bestimmt 3 Minuten angehalten hat. Er lag auf dem Rücken, alle 4e von sich gestreckt und krampfte vor sich hin. Er frisst immer noch gut, versucht auch zu beißen wenn wir ihm Medikamnte geben möchten. Zappelt auch wie´n Weltmeister und ich bin nach wie vor fest überzeugt dass er seine Umwelt komplett wahr nimmt. So, nun muss ich aber erstmal los noch Futter für die Kleinen holen. Danke dir trotzdem für deinen beitrag! Allen anderen natürlich auch, von Herzen! Wo kann ich mir die Bilder angucken von deinen Hopplern? LG |
AW: Sternengucker Krankheit Ach Mensch, das tut mir echt Leid..., ich drücke dir ganz fest die Daumen dass du diese Krankheit noch in den Griff bekommst. Mir hat das bei meiner Uschi damals auch sehr weh getan, die Krämpfe mit ansehen zu müssen und nicht wirklich was tun zu können. Die Bilder findest du, wenn du auf mein Profil gehst, da sind dann 2 Ordner sichtbar. Einmal meine Uschi und einer mit meinen jetzigen 3 Monstern. Ich denke fest an dich und deinen Hoppler, liebe Grüße Kleen-Dany |
AW: Sternengucker Krankheit Zitat:
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AW: Sternengucker Krankheit Ich will mal nochmal was loswerden. Bei uns sind es in 2 Tagen 3 Wochen die unser Ben nun an EC leidet. Es ist immer noch keinerlei Besserung eingetreten und hinzu kommt dass er immer noch ziemlich heftig schnupft. Er wurde 10 Tage mit Baytril versorgt und nun haben wir das AB gewechselt und dieses soll er 2 mal täglich mit 2ml eingegeben bekommen für 7 Tage. Er niest ziemlich häufig und hat immer noch ziemliche Atemgeräusche. Das neue AB was er nun seit 5 Tagen bekommt heißt Chloromycetin Palmitat und der Wirkstoff ist Chloramphenicolpalmitat. Ich denke auch dieses wird wieder nicht anschlagen. Hat da vllt noch jemand eine Idee? Weiterhin bekommt er immer wieder für 3 Tage Vitamin B und setzt dann wieder für 3 Tage damit aus. Leider sieht es nicht gut aus. Er frisst nach wie vor ziemlich gut, hat meiner Meinung nach nicht abgenommen und ist den Umständen entsprechend in guter körperlicher Verfassung. Immer noch viele viele viele Anfälle und wie gesagt der Schnupfen macht nir große Sorgen. Beinahe mehr als das blöde E.C. Vielleicht hat ja jemand noch Anregungen und Vorschläge?! Danke! Ah ja- er sitzt nicht mal auf Späne oder anderem Zeug was stauben kann. Er sitzt bei uns auf Handtüchern solange er krank ist und dieses wechsle ich natürlich täglich bzw wenn es doll verschmutzt ist auch mal 2 mal am Tag. Dass der Schnupfen also auf Staub zurück zu führen wäre, denke ich eher nicht. :-/ |
AW: Sternengucker Krankheit Hallo Moisi, hat der TA mal einen Nasenabstrich gemacht oder bekommt er das AB auf Verdacht? Mit einem Nasenabstrich kann man den Erreger bestimmen und das passende AB verschreiben (hab nicht mehr alles durchgelesen). Bekommt der Kleine auch Panacur? Das sollte ja über 28 Tage gegeben werden. lg marinahexe Edit: Nicht verzweifeln! EC ist langwierig, aber es kann auch von heute auf morgen deutlich besser werden. |
AW: Sternengucker Krankheit Ja natürlich sein Panacur bekommt er natürlich obendrein noch dazu. Nasenabstrich? Meine Mädels da unten haben ja alle Kaninchenschnupfen. Zwar weitgehend ohne Symptome inzwischen aber sie haben eben diesen blöden erreger. Meinst du denn mit dem Abstrich das macht wirklich Sinn? Ich mag überhaupt nicht mit ihm zum Arzt. Er ist so extrem Stress anfällig. Mir bricht es immer das Herz ihm die Medi´s geben zu müssen. Weil er immer ewig braucht um sich wieder zu beruhigen. Er knallt bei seinen Anfällen ja auch immer mit dem Kopf überall gegen, finde das wirklich mehr als schrecklich. Ich hab zwischenzeitlich wenn ich ihn so ansehe schon fast immer den Wunsch ihn einschläern zu lassen damit er es endlich hinter sich hat weil ich es so grausam finde ihn so zu sehen. Das einzige was mich wirklich davon abhält ihn gehen zu lassen ist der Gedanke und das Wissen dass er so gut frisst. Ich bilde mir also ein sein Lebenswille ist groß und ich möchte ihm sein leben wirklich ungern nehmen. Aber es tut einfach so weh ihn so zu sehen und ich frage mich wo an dieser Stelle der Egoismus einsetzt und wo er endet. :( Darf ich ihn so leben lassen? Darf ich ihn einschläfern lassen? Was ist richtig? Was ist falsch? Bin schon nach drei Wochen am Ende...wo soll das noch hinführen mit ihm? Ich wünschte ihm würde es endlich besser gehen. Aber ich gebe mein bestes und versuche für ihn stark zu sein. Hab ja im Dezember grade meinen Mozart gehen lassen müssen der sich auch schrecklich quälen musste weil ich es nicht besser wusste...Ich möchte einfach nur das beste für meine Tiere und ich verzweifle wirklich... |
AW: Sternengucker Krankheit Ich kann Dich sehr gut verstehen. Als Bibi damals diese Rollanfälle gehabt hat, hab ich daneben gesessen und geheult. Sie hat den Kopf immer immer so extrem in den Nacken gelegt, dass ich schon damit gerechnet habe, da bricht jeden Moment was. Halte durch! Durch sein gutes Fressen zeigt er Dir, dass er leben will. Selbst wenn das Köpfchen schief bleibt, können die Nins sich damit arrangieren. Telefonier doch mal mit Deinem Arzt wegen dem Nasenabstrich. Vielleicht kann er ja zu euch kommen? Er geht dann mit so einem Wattestäbchen ziemlich tief in die Nase rein und holt sich Sekret. Nicht jedes AB schlägt bei jedem Schnupfen an. Schau mal auf diebrain.de, da steht bestimmt was dazu. Oder schreibe Valentina mal an, die kennt sich auch mit Schnupfen aus. |
AW: Sternengucker Krankheit Okay ich werd dann evt morgen mal meine TÄ anrufen...er frisst grade wieder so genüsslich hier neben mir...Ich danke dir vorerst! LG |
AW: Sternengucker Krankheit Gerne!;)... |
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