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Dörthe-die-arme-Maus 29.05.2012 20:05

Ninchen einschläfern
 
Hallo liebe Forengemeinde!

Ich bin neu hier und habe mich wegen der schon oben genannten Frage hier registriert.

Es geht um mein Zwergkaninchen Dörthe, was nun bald 4 Jahre alt wird und mir großen Kummer macht.

Die junge Dame hat kein leichtes Los gezogen in ihrem Leben. Ihr Freund ist letztes Jahr im April gestorben und mit uns als Halter hat sie sowieso nicht allzu viel Glück gehabt (völlig unwissend haben wir uns mal eben so ein Häschen angeschafft und besonders ich habe große Augen gemacht als mir klar wurde, was so ein Ninchen alles braucht)

Als ihr Freund starb war für mich klar, dass sie ein neues zu Hause bekommen sollte. Ich habe viel gesucht und es war wirklich schwierig. Aber ich konnte recht schnell sogar jemanden finden, der sie nahm (ein riesen Gehege, viel Auslauf und viele andere Kaninchen). Im Dezember aber wurde ich angerufen, dass Dörthe ganz verbissen wurde, nur allein in der Ecke saß und nachts vor Angst sogar schrie.
Daraufhin habe ich sie, so schnell ich konnte, wieder genommen und ein neues zu Hause gesucht, aber nichts entsprechendes gefunden (im Käfig kann ich sie auch selbst halten). Im Frühjahr wollte ich mich erneut auf eine intensivere Suche nach einem neuen und guten zu Hause machen.

Die arme Maus hat das echt nicht verdient!

Ein Tag vor dem einjährigen Todestages ihres Freundes fraß sie nichts mehr. Sie hatte sich vorher Fell ausgerissen und ich dachte es würde daran liegen. Beim Doc bekam sie etwas gegen Verstopfung, obwohl er nicht wirklich etwas finden konnte (sie ist eigentlich sehr verfressen und auch schon immer viel zu dick gewesen!). Weil sie so dick ist, war er auch nicht besonders besorgt. Dort wo vor einiger Zeit noch die Bisswunden waren, wuchs das Fell nicht richtig und der Doc meinte es seien Milben.

Mein Mann flößte ihr regelmäßig das Medikament ein und wenn es ihr besser ging, wollten wir ihr das Milben- un Wurmmittel geben. Aber nicht lange darauf, nachdem es mit dem fressen wieder besser wurde, fing es schon wieder an, dass sie nicht richtig fraß. Ich habe dieses Mittel wieder besorgt, ihr es gegeben und sind dann in den nächsten Tagen zum Tierarzt. Er konnte wieder nichts finden (nach den Zähnen wurde mit der Klammer geschaut) Es gab dann eine Kortisonspritze. Kaum zu Hause hat Dörthe dann wieder wie gewohnt reingehauen. Das Milbenmittel haben wir auch gleich verabreicht, der Rücken wurde besser und ihr Fressverhalten hatte sich wieder etwas geändert. Sie fraß hauptsächlich Heu. Ich dachte mir nichts dabei, ist ja gesund ;)

Letzte Woche, als ihr Käfig mal wieder grundgereinigt wurde, fiel mir auf wie sehr sie doch abgenommen hatte. Sie randalierte in letzter Zeit auch nicht mehr (schmeißt gerne ihr Häuschen um, platziert es anders als ich ;) ) und ihr schnarchen ließ wieder nach (wenn sie schläft, bzw. entspannt, schnarcht sie ganz furchtbar, schon immer, aber sie war ja auch schon immer dick!)

Letzte Woche Dienstag sind wir dann wieder zum Arzt. Er hat wieder nach den Zähnen (ohne Klammer) und dem After geschaut, Bauch abgetastet. Diagnose, keine Ahnung. Etwas ernstes, es reichte von Tumor bis hin zu Diabetes. Ich dachte auch schon an einen Tumor da sie sich so veränderte und abgespeckt hatte.

Es wurde uns keine weitere Diagnostik vorgeschlagen. Nur eben, dass es bald zu Ende geht und man evtl. das Tier einschläfern muss.

Sie bekam noch eine Kortisonspritze, die aber leider nicht so schnell wirkte wie beim letzten Mal. Die Wirkung setzte diesmal etwas später ein und ich habe sie zugestopft mit guten Sachen, die sie wirklich gerne mag (Karotten, Brokkolie, Dill, Petersilie, Basilikum, Trockenfutter was es vorher nur noch seeeehr selten gab, es gab auch immer mal wieder ein Stück getrocknete Banane) und sie hat den ganzen Tag nur gefressen. Zugenommen hat sie aber trotzdem nicht. Mittlerweile sehe ich sogar die Schulterblätter. Sie macht ganz oft und ganz viel Pipi, wobei das aber auch von dem Kortison kommen kann, oder? Naja, sie hat ja auch viel Gemüse gefuttert. Das Fressen lässt wieder nach und mir ist nun auch aufgefallen, dass sie sehr lange am Trockenfutter frisst, den Kopf etwas schief dabei hält und auch hartes ausspuckt. Aber nach den Zähnen wurde doch geschaut und gefressen hat sie ja auch viel und dennoch abgenommen.
Ich bin ratlos. Ich weiß nicht wann sie Schmerzen hat und ob sie welche hat. Woran erkenne ich das? Woran erkennt man, ob man ein Ninchen besser einschläfern lässt? Sie hat es nicht verdient, dass es ihr so schlecht geht! Ich will ihr aber auch nicht tausend Untersuchungen zumuten. Sie liegt auch noch ausgestreckt und "cool" in ihrem Käfig. Sie kommt auch noch zum Futternapf gelaufen, wenns was gibt, frisst aber auch wieder weniger, sie schnüffelt auch noch aufmerksam und schaut. Aber sie randaliert nicht mehr und verbringt viel Zeit auf ihrem Klo und im Häuschen (bzw. auch im Tunnel). Es ist sehr lange geworden und gratulation, wer es bis hier her geschafft hat.

Ich bin wirklich im Zwiespalt. Wie kann ich über das Leben dieses Tieres entscheiden? *heul*


Vielleicht könnt ihr mir, bzw ihr, helfen.

Liebe Grüße!

Valentina 29.05.2012 20:11

AW: Ninchen einschläfern
 
Hallo und herzlich Wilkommen

Puh... Das muss ich erstmal sacken lassen!

1. Tipp: wechsel den TA - sofort! (Gerne bin ich dir auf der Suche auch behilflich)
2. Beim Neuen TA bitte eine Kotprobe abgeben und evtl Blut abnehmen lassen. Sinnvoll wäre auch eine Röntgenaufnahme vom Kopf/Magen/Darm/Blase - Ganzkörper-Röntgen!
3. Ernährung mal auf frische Wiese, Wiesenkräuter, Küchenkräuter umstellen
4. Haltung/Einzelhaltung überdenken
5. Den Gedanken der Einschläferung wegwerfen.. Ohne Diagnostik und damit verbundene Indikation wird kein Tier eingeschläfert!

sarahundkarlchen 29.05.2012 20:16

AW: Ninchen einschläfern
 
Hallo und willkommen im Forum!

Das ist wirklich eine traurige Geschichte, die du da beschreibst.

Wenn das mein Tier wäre, würde ich einen anderen Tierarzt aufsuchen, die Diagnose: "keine Ahnung" gibt es nicht. Irgendetwas hat sie definitiv.
Manche Kaninchen verlieren aber auch aus lauter Einsamkeit den Willen zu leben.

In der Leiste links gibt des den Link zur "Tierarztliste". Dort sind Tierärzte aufgelistet, bei denen sich Forumsmitglieder gut aufgehoben fühlen. Vielleicht ist ja einer in deiner Nähe dabei.

LG, Sarah

sarahundkarlchen 29.05.2012 20:19

AW: Ninchen einschläfern
 
Zitat:

Zitat von Valentina (Beitrag 351902)
Hallo und herzlich Wilkommen

Puh... Das muss ich erstmal sacken lassen!

1. Tipp: wechsel den TA - sofort! (Gerne bin ich dir auf der Suche auch behilflich)
2. Beim Neuen TA bitte eine Kotprobe abgeben und evtl Blut abnehmen lassen. Sinnvoll wäre auch eine Röntgenaufnahme vom Kopf/Magen/Darm/Blase - Ganzkörper-Röntgen!
3. Ernährung mal auf frische Wiese, Wiesenkräuter, Küchenkräuter umstellen
4. Haltung/Einzelhaltung überdenken
5. Den Gedanken der Einschläferung wegwerfen.. Ohne Diagnostik und damit verbundene Indikation wird kein Tier eingeschläfert!

Diesen Beitrag möchte ich symbolisch noch unterstreichen ;)

Dörthe-die-arme-Maus 29.05.2012 21:21

AW: Ninchen einschläfern
 
Ich habe gerade in der Liste nachgeschaut, aber wirklich fündig bin ich leider nicht geworden.
Eigentlich bin ich mit unserem TA sehr zufrieden, vielleicht rufe ich morgen mal an und frage nach weiterer Diagnostik.

Die Einzelhaltung ist auch nur ein Übergang. Aber besser allein, als zu Tode gebissen zu werden und wie gesagt, mag sie nicht überall hin geben und ein zweites Ninchen wollen und können wir nicht nehmen.


Mal von der Diagnostik abgesehen, wie erkenne ich, ob sie schmerzen hat? Das mit dem Zähneknirschen habe ich schon gelesen, aber erkennen tu ich es glaube ich nicht.

Kennt jemand das mit dem Schnarchen?

marinahexe 29.05.2012 21:25

AW: Ninchen einschläfern
 
Hallo und herzlich willkommen!

Ich schließe mich Valentina und Sarah an. Sammel von 3 Tagen Köttel und gehe damit zu einem anderen TA. Achte darauf, dass er Ahnung von Kaninchen hat. Er soll die Probe auf Kokzidien, Hefen und Würmer untersuchen. Wenn ein Labor in der Praxis ist, bekommst Du das Ergebnis sehr schnell. Ich würde auch unbedingt röntgen lassen. Vielleicht wachsen die Zahnwurzeln nach außen oder es wurde eine Zahnspitze übersehen. Wir haben hier schon Fälle gehabt, da hat erst der 3. TA festgestellt, dass was an den Zähnen ist.

Das kann doch noch nicht alles an Leben für die kleine Maus gewesen sein.

lg
marinahexe

Christiane22 29.05.2012 21:27

AW: Ninchen einschläfern
 
hallo,
wo wohnst du denn? Auf keinen fall einschläfern, erst noch anderen Arzt fragen.
Gruß
Christiane

Christiane22 29.05.2012 21:28

AW: Ninchen einschläfern
 
Hallo,
wo wohnst du denn?

marinahexe 29.05.2012 21:29

AW: Ninchen einschläfern
 
Wenn sie Schmerzen haben, sitzen sie zusammengekauert mit einem Katzenbuckel.

Lupine 30.05.2012 11:42

AW: Ninchen einschläfern
 
Bitte, wechsel ganz schnell den TA :(

Deiner hat deiner Schilderung zufolge die Hälfte der gängigen Diagnostik einfach unter den Tisch fallen lassen :(

- Kotprobe (Sammelkotprobe von 3 Tagen)
- Hinweis auf Gewichtskontrolle mit höchstens wöchentlichem Abstand
- Röntgenaufnahme des Bauchraumes und evtl. auch des Kopfes

Allein diese Dinge solltest du nicht erfragen müssen, die muss er von sich aus in Betracht ziehen! ER hat schließlich Tiermedizin studiert, nicht du!

Offensichtlich kennt er sich überhaupt nicht aus, und ist darüber hinaus vermutlich leider der Meinung dass es "ja nur ein Kaninchen ist". Bis vor einigen Jahren wurden Kaninchen fast nie behandelt, wegen ihres geringen wirtschaftlichen Wertes, und das spiegelt sich oft noch in der Einstellung vieler Tierärzte wieder - einerseits haben die Damen und Herren so gut wie keine Ahnung, andererseits gehen sie pauschal davon aus dass die Halter nicht bereit sind die gleichen Summen für ein Kaninchen auszugeben wie für einen Hund oder eine Katze.

Deshalb nimm bitte das Angebot von Valentina an dir bei der Suche nach einem fachkundigen TA zu helfen und schau auch in anderen Foren nochmal nach, wenn du hier nicht fündig geworden bist. TA-Listen gibt es fast überall.

HappyPumuckel 30.05.2012 12:34

AW: Ninchen einschläfern
 
Herzlich Willkommen und mein Beileid!
Als Krümel noch unter uns war und es zu seinem Ende nahte, wusste man was er hatte, so etwas ähnliches wie eine Harnverstopfung mit Gries, und eine Operation war keine gute Option, da er die Narkose vermutlich nicht überlebt hätte. Er saß immer trauriger da, bis man ihn einschläfern musste. Keine sorge, das heißt nicht, dass das bei Dörthe auch so ist!
1: TA sofort wechseln! "Keine Ahnung" ist keine Diagnose und sehr unprofessionell von ihm/ihr
2: Nicht einschläfern, wenn kein eindeutiger Muss besteht!
Bitte halte mich auf dem Laufenden, was das angeht, ich würde gerne wissen, wie es euch zwei weiterhin geht.

LG HappyPumuckel

Dörthe-die-arme-Maus 01.06.2012 10:29

AW: Ninchen einschläfern
 
Hallo ihr Lieben!

Nachdem Dörthe gestern und Vorgestern doch recht gut gefressen hat bin ich mit ihr in die Tierklinik. Der dortige Arzt hat eine Röntgenaufnahme gemacht und wieder nach den Zähnen geschaut. An den Zähnen gab es zwei klitze kleine Stellen die er abgerundet hat. Auf dem Röntgenbild konnte man nichts erkennen. Wobei er das Maul nicht komplett röntgen konnte (er wollte sie nicht in Narkose legen). Er schloss aber nicht aus, dass es unter einem Zahn eine Entzündung geben könnte. Zudem, als ich sie gestern in die Transportbox setzte war eines ihrer Augen sehr nass. Der Doc meinte, das könne auf eine Zahnentzündung hindeuten. Nun bekommt sie Antibiotika.
Das war gestern doch schon ganz schön hart für sie. Die recht lange Fahrt, es war doch schon sehr warm im Auto und dann noch der ganze Untersuchungsstreß. Zu Hause hat sie sich dann erst mal in ihr Häuschen zurück gezogen und erst gestern Abend, bzw heute Nacht ihren Fenchel gefuttert.
Nun mache ich mir aber doch sehr große Sorgen. Sie sitzt in ihrem Häuschen und verweigert jedes Futter. Keinen Peterling, kein Basilikum, keinen Bananenchip (liebt sie über alles) und auch keine Haferflocken :(

Mein Mann und ich haben uns nun entschlossen. Wir schauen heute Abend wieder wie es ihr geht und wenn sich nichts an ihrem Zustand geändert hat (bis morgen früh) fahren wir entweder gleich heute Abend in die Tierklinik, oder morgen früh zum TA zum Einschläfern. Rund um ihren Mund ist sie ganz verfärbt und ich glaube nicht, dass das von den Möhren kommt. Sie putzt sich ab und an die Pfoten. Hoffentlich wirds besser! Ich kann die arme Maus nicht leiden sehen :(

Lupine 01.06.2012 10:37

AW: Ninchen einschläfern
 
Bevor ihr aufgebt, besteht bitte auf die Narkose und eine entsprechende Röntgendiagnostik. Ihr habt nicht viel zu verlieren, aber vielleicht könnt ihr noch gewinnen. Die Chance ist vielleicht nicht groß, aber man sollte sie nutzen. Ist es wirklich so schlimm wie befürchtet, könnt ihr sie in Narkose dann gehen lassen - sie braucht dann nicht wieder aufzuwachen. Besteht aber eine Chance, könnt ihr sie nutzen - wenn die kleine Maus genug Kraft hat, und kämpfen will, dann kämpft mit ihr.

Dörthe-die-arme-Maus 01.06.2012 10:50

AW: Ninchen einschläfern
 
Hallo Lupine,
sie wird jetzt ja auf Verdacht gegen eine Zahnwurzelentzündung behandelt. Wenn die Behandlung nicht anschlägt, wird sie es auch nicht tun, wenn wir es auf dem Röntgenbild sehen. Weißt du was ich meine?
Liegt es nicht an den Zähnen, könnte man noch eine Ultraschalluntersuchung machen (Tumor) findet sich dort etwas, bleibt nur eine OP, die wir aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht machen lassen. Sollte ein Zahn so sehr entzündet sein, dass er gezogen werden muss, davon wurde uns auch abgeraten, da die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist den Kiefer dabei zu brechen.

Vielleicht schlägt das Antibiotika ja noch an.

Lupine 01.06.2012 10:55

AW: Ninchen einschläfern
 
Bevor ihr einschläfern lasst, würde ich das Risiko des Kieferbruchs eingehen - geht es schief, könnt ihr sie immer noch nicht aus der Narkose erwachen lassen, klappt es hat sie eine reelle Überlebenschance.

Ich habe meinem Leo auch 2 Zähne ziehen lassen - einen dritten hat er von selbst verloren. Ein Kieferbruch blieb uns erspart - die Wahrscheinlichkeit dafür kann man aber auch durch eine Röntgenaufnahme eingrenzen! Es hängt nämlich stark davon ab, ob z. B. ein verstärktes Zahnwurzelwachstum vorhanden ist.

Übrigens gibt es mit einem einseitige Kieferbruch durchaus eine Überlebenschance wenn es gelingt das Nin mit Breifütterung so lange über die Runden zu bringen dass der Knochen ausheilen kann. Nur bei einem beidseitigen Bruch ist die Prognose grundsätzlich so schlecht dass man euthanasiert.

Blueeys24 01.06.2012 11:13

AW: Ninchen einschläfern
 
Hallo,

ich würde nicht einfach aufgeben, wenn es um eines meiner Tiere ginge. Er letztens habe ich mit meiner kleinen Mia zusammen gekämpft bis zum Schluss....leider ohne Erfolg, aber ich würde es immer wieder tun.
Wieso wollte ihr falls sie einen Tumor hat nicht operieren? Oder den entzündeten Zahn ziehen lassen. Ich kann Lupine nur Recht geben. Lieber das Risiko eingehen als sie einfach einschläfern zu lassen. Ich könnte das nicht, wenn es noch ein wenig Hoffnung gäbe!

Dörthe-die-arme-Maus 01.06.2012 16:35

AW: Ninchen einschläfern
 
Nun hat das arme Tierchen auch noch schlimm Durchfall

marinahexe 01.06.2012 17:51

AW: Ninchen einschläfern
 
Das kann auch von den Zähnen kommen. Bitte das Grünfutter mit Wasser abspülen, damit sie zusätzlich Flüssigkeit zu sich nimmt. Wenn ihr sie mit Critical Care füttert, etwas flüssiger anrühren. Auf keinen Fall nur Heu anbieten, das entzieht dem Körper zusätzlich Flüssigkeit.

Gute Besserung
marinahexe

Dörthe-die-arme-Maus 02.06.2012 06:07

AW: Ninchen einschläfern
 
Waren gestern Nachmittag dann noch bei einem anderen TA. Dörthe sah wirklich erbärmlich aus. Ganz schrecklich verschmiert vom Durchfall, die Nase ganz schmutzig, das Auge tränend und natürlich immer noch abgemagert. Hab mich sogar ein bisschen geschämt. Sah so aus als würde das Häschen zu Hause in irgendeinem Verschlag vor sich hin vegetieren!
Der Magen war ganz leer und der Abstrich voller Hefekulturen. Ich bin mir sicher, dass das vom Antibiotika kam/kommt. Untenrum war das Fell ganz rosa gefärbt. Ich hab mich so erschrocken als ich das sah und dachte schon, jetzt ist es vorbei. Sie war ganz wund.
Mit einer riesen Tüte und einer noch größeren Rechnung sind wir da raus. Hab am Donnerstag erst schon so viel bezahlt *schimpf*
Jetzt wird die arme Zwangsernährt. Zu Hause haben wir erst mal wieder den Käfig gereinigt und ihren Lieblingstunnel musste ich entsorgen. Im Käfig hat sie dann erst mal an ihrem Brokkolie geknabbert. Sie hat ja auch eine Schmerzspritze bekommen, also vielleicht doch wirklich Zahnschmerzen? Durch das Kortison hat sie aber sehr viel gefressen letzte Woche und dennoch nicht an Gewicht zugelegt, eher weiter abgebaut.
Durchfall hatte sie wirklich schon ewig nicht mehr. Weiß nicht wohin das noch führen soll. Bin ja schon mal froh, dass sie die Nacht überstanden hat.
Vor lauter Streß hat sie dann gestern auch noch Fell gelassen. Ihr Auge gefällt mir auch nicht. Der obere Lidrand wird immer dicker, bzw ist wesentlich besser zu erkennen. scheint aber nicht nenneneswert geschwollen zu sein, eher fehlt dort das Fell...

Jinro 02.06.2012 08:49

AW: Ninchen einschläfern
 
Die Hefen könnten sich tatsächlich vermehrt haben, als das Ab die Darmflora aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Aber auch Zahnfehler führen zu einer veränderten Darmflora und begünstigen Hefen. Bei aller Zwangsernährung solltest du darauf achten, die Hefe nicht zusätzlich zu füttern, also zucker- und stärkearm zu füttern.

Also Faustregel: alles, was grün ist rein. Alles "bunte" meiden. Entziehst du den Hefen einen Teil ihrer Vermehrungsgrundlage, unterstützt du damit jede medikamentöse Therapie und kannst sie sogar überflüssig machen.

Dörthe-die-arme-Maus 02.06.2012 20:06

AW: Ninchen einschläfern
 
Sie verweigert jede Nahrung. Heute Morgen hat sie mal ein bisschen an der Spritze geleckt, im Moment flüchtet sie nur noch wenn wir kommen :( Kot hat sie seit gestern Nachmittag auch keinen mehr abgesetzt. Ich versuche jetzt mehr zu füttern. Bin aber etwas unsicher. Mag auch nicht zuviel geben, denn am besten sollte sie ja selbst fressen. Ich weiß nicht was los ist. Zwischendrin dachte ich schon, dass sie jetzt stirbt. Sie lag ganz seltsam in einer Käfigecke, zitterte, die Ohren waren ganz kalt und die Atmung sehr schnell. Das war nach dem Füttern. Irgendwann stand sie aber wieder auf und schaute in der Gegend rum.
Wie lange sollte denn so eine Zwangsernährung gehen?

F+inchen 02.06.2012 20:45

AW: Ninchen einschläfern
 
Hast du denn jetzt Kotproben von 3 Tagen abgegeben? Ich kenne mich ja damit nicht aus aber wie sieht es bei Myxo aus(wegen des geschwollenen Auge)? Wenn sich ein Auge nach außen wölbt, dann könnte es ein Tumor sein oder Abzess, richtig? (oder nicht)

Ich würde es an deiner Stelle nochmal mit den Kotproben probieren.

marinahexe 02.06.2012 20:48

AW: Ninchen einschläfern
 
Hat Dörte Schmerzmittel bekommen? Wieviel Nahrung hat sie seit gestern zu sich genommen (ca.)? Wie fühlt sich der Bauch an? Hast Du evtl. Sab Simplex zu Hause?
Es gibt Tierärzte, die haben sich speziell auf Zahnheilkunde spezialisiert, vielleicht solltest Du Dich an einen wenden. Mit Zahnschmerzen gehst Du ja auch nicht zum Hausarzt. Wenn Du mir per PN Deine PLZ und Wohnort schreibst, kann ich bei der Suche helfen.

Dörthe-die-arme-Maus 03.06.2012 20:19

AW: Ninchen einschläfern
 
Huhu!

Die Patientin ist soweit "stabil" (macht mir nicht den Eindruck gleich zu versterben) aber gut ist es immer noch nicht.
Am Freitag hat sie eine Schmerzspritze bekommen und anschließend auch ein bisschen was geknabbert. Steht aber irgendwo schon glaube ich.
Sie frisst nun gar nichts mehr. Gestern habe ich etwas weniger gefüttert, nun habe ich aber glaube ich den Dreh raus und sie leckt den Brei auch von der Spritze auf. Appetit scheint sie also schon zu haben.
Kotprobe wurde keine abgegeben, sie wurde aber auch erst entwurmt und der Kot war die ganze Zeit absolut ok, weder Durchfall noch sonst was. Noch nicht mal was auffälliges vom Fellwechsel.
Mittlerweile hat sie aber schon Kot abgesetzt, kleinere und härtere Kügelchen. Daher haben wir das Pulver gegen den Durchfall weggelassen und ich habe das Futter dünner angerührt.
Morgen werde ich die Röntgenbilder anfordern und sie an den TA weiter geben. Sollte es nicht ausreichen, werde ich wohl wieder ein Bild vom Kopf machen lassen.

Nach dem Essen scheint sie mir manchmal Bauchschmerzen zu haben. Ich kanns leider ganz schlecht abschätzen. Fakt ist jedoch, so kann es nicht weiter gehen. Wir können sie nicht wochenlang Zwangsernähren. Und falls es eine Entzündung sein sollte bin ich auch überfragt. Sie verträgt das Antibiotikum ja nicht. Naja, mal abwarten.

Liebe Grüße!

Ellie* 03.06.2012 20:23

AW: Ninchen einschläfern
 
Oh je, das hört sich aber nicht gut an.:(
Ich hoffe, dass es bald besser wird. Ich drück euch die Daumen :)

marinahexe 03.06.2012 20:46

AW: Ninchen einschläfern
 
Wenn Du Sab Simplex zu Hause hast, misch in jede Spritzenmahlzeit 0,5ml davon unter. Das hilft gegen Aufgasung (Bauchschmerzen), auch vorbeugend. Wie oft und wieviel Brei bekommt sie denn? Evtl. ist sie zu satt um noch selbst zu fressen.

Zur Kotprobe:
Das sie kürzlich entwurmt wurde, ist schön. Damit tötet man aber keine Kokzidien oder Hefen ab. Kokzidien werden auch nicht immer ausgeschieden, deshalb sammelt man Kot von 3 Tagen.

Dörthe-die-arme-Maus 03.06.2012 21:10

AW: Ninchen einschläfern
 
Zitat:

Zitat von marinahexe (Beitrag 354708)
Wenn Du Sab Simplex zu Hause hast, misch in jede Spritzenmahlzeit 0,5ml davon unter. Das hilft gegen Aufgasung (Bauchschmerzen), auch vorbeugend. Wie oft und wieviel Brei bekommt sie denn? Evtl. ist sie zu satt um noch selbst zu fressen.

Zur Kotprobe:
Das sie kürzlich entwurmt wurde, ist schön. Damit tötet man aber keine Kokzidien oder Hefen ab. Kokzidien werden auch nicht immer ausgeschieden, deshalb sammelt man Kot von 3 Tagen.

Dank AB war sie voller Hefen, ich geh mal stark davon aus, dass die TA bereits ein Mittel dagegen verabreicht hat. Sab Simplex habe ich nicht zu Hause. Ist das extra für Kaninchen?

Da sie vorgestern Abend noch ein wenig was geknabbert hat, habe ich auch nicht so viel beigefüttert (damit sie halt so noch was frisst), gestern genauso. Aber da sie wirklich nichts frisst bekommt sie nun bei einer Mahlzeit schon ca. 5-6 ml, möglichst langsam und ich höre damit auf, wenn sie nicht mehr möchte. Angegeben sind 100 ml am Tag. die erreichen wir aber nicht, da wir einfach nicht soviel in sie hineinbekommen.

Sie hat Glück, dass ich zur Zeit von der Arbeit freigestellt bin, sonst würde sie Morgen im Laufe des Tages wohl verhungern :eek:

marinahexe 03.06.2012 21:26

AW: Ninchen einschläfern
 
Sab Simplex gibt's in der Apotheke und ist eigentlich für Babys. Beim TA gibt's Dimeticon gegen Aufgasung. 5-6ml alle 3-4 Std. ist ok. Davon wird sie nicht satt und sollte noch Appetit haben. Du kannst bis max. 10ml pro Mahlzeit geben. Achte aber auch darauf, dass sie köttelt. Wenn Du kein Sab Simplex da hast, rühr den Brei ziemlich flüssig an, evtl. mit Fenchel- oder Bauchwehtee (mit Kümmel).

Und keine Angst, so schnell verhungert ein Kaninchen nicht.http://www.kaninchenforum.de/images/icons/icon12.gif Bis 24 Std. können sie ohne Nahrung auskommen, z.B. nach einer OP, dann müssen sie aber wieder fressen. Du kannst ihr also, bevor ihr schlafen geht, ruhig mehr geben und die nächste Mahlzeit dann wieder morgen früh. Futter leg über Nacht trotzdem in das Gehege.

Dörthe-die-arme-Maus 03.06.2012 21:48

AW: Ninchen einschläfern
 
Dörthe war schon immer sehr sehr übergewichtig! Nun ist sie aber nur noch Haut und Knochen. Sie hat bisher auch nicht mehr zugenommen (trotz Bananenchips, Haferflocken und Möhren Möhren Möhren). Normalerweise ist sie so 15/16 Stunden am Tag alleine mit unseren Katzen. Die würd mir wirklich verhungern.

Beim TA war der Bauch komplett leer (wegen Durchfall eben), da muss auch erst mal was nachrutschen ;)

Bin stolz, sie hat jetzt 10 Spritzen (a 1ml) verputzt. Besonders gut schmeckt ihr das süße Vanillezeug für die Darmflora :D

Zumindest das Fressen aus der Spritze klappt jetzt besser!

marinahexe 03.06.2012 22:26

AW: Ninchen einschläfern
 
Wenn sie so extrem abgenommen hat, würde ich schon eine Kotprobe untersuchen lassen. Wenn sie Hefen hat, dürfte sie keine Möhren bekommen. Möhren sind zuckerhaltig und ein idealer Nährboden für Hefen. Besprich das nochmal mit dem TA.

sarahundkarlchen 04.06.2012 08:40

AW: Ninchen einschläfern
 
Die Hefen explodieren durch das Süßzeug für die Darmflora, aber daran lässt sich ja im Moment nichts ändern.
Hast du sie mal auf Kokzidien untersuchen lassen?

indy 04.06.2012 14:13

AW: Ninchen einschläfern
 
Was für ein AB bekommt sie denn? Wenn es Baytril ist, würde ich nochmal mit dem TA reden. Gegen das Zeug sind die meisten Ninchen mittlerweile immun. Ich würde an deiner Stelle Doktor Larzarz aus Duisburg kontaktieren (auch telefonisch) oder dies deinen TA machen lassen. Das ist ein ausgezeichneter Arzt der sich auf Zahnerkrankungen spezialisiert hat. Er gibt auch telefonische Auskunft, wenn dein TA ein Röntgenbild rüberschickt.
Er hat bei ner Zahnentzündung, wo alle anderen TA kapituliert haben, doch noch unsere Emma gerettet. Er hat dabei das AB Zithromax für Kinder verschrieben. Das war suuuperverträglich. Mein TA kannte das vorher gar nicht und verschreibt es jetzt auch mit Erfolg bei Zahngeschichten.

Ans Einschläfern würde ich im Moment noch nicht denken. Ich hab mit Emma so viel schon durch, erst die Zahngeschichte, dann EC und jetzt n Tumor und trotzdem würde ich sie nicht einschläfern lassen bei ihrem aktuellen Zustand.

Dörthe-die-arme-Maus 06.06.2012 16:28

AW: Ninchen einschläfern
 
Hallo ihr Lieben,
ich denke, es wird heute der letzte Beitrag von mir sein.

Montags sind wir dann nochmal zum TA, da es sich ihr Allgemeinzustand nicht wesentlich gebessert hat. Der Durchfall war zwar weg und sie hat besser gefressen (bei der Zwangsfütterung) aber fit war sie noch lange nicht, hatte sogar noch mehr abgenommen. Beim TA kam dann auch der Chef mit dazu und der sah das Übel (wir hatten die Röntgenaufnahmen dabei). Auf den Aufnahmen erkannte er auch nichts, aber am Schneidezahn unten links kam schon der Eiter aus dem Zahnfleisch. Da sie das letzte Antibiotikum nicht vertrug, bekam sie nun "Terantula" gespritzt, auch ein Schmerzmittel. Wir waren so froh und schon fast euphorisch. Sehr erleichtert endlich zu wissen was ihr fehlt und voller Hoffnung. Abends ging sie dann auch zum ersten Mal seit langem wieder an die Heuraufe.
Sie hat gut gefuttert an der Spritze.
Am nächsten Morgen verweigerte sie schon eher das Fressen. Sie lag langgestreckt in ihrem eigenen Urin (hat auf den blanken Käfigboden gepieselt, auf Einstreu und Stroh liegt sie nicht gerne). Die Flanken waren noch mehr eingefallen und die Atmung schon seltsam. Füttern konnten wir sie nur mit viel Überzeugungskunst und Geduld.
Also sind wir wieder zum TA. Auf dem Tisch beim TA hatte sie schon keine Kraft mehr richtig zu sitzen und zu protestieren. Die Hinterläufe rutschten weg und sie lag mit dem Bauch auf dem Tisch. So mager! Jeden einzelnen Knochen konnte man durch das Fell sehen :( Mir kommen schon wieder die Tränen.

Bei der Diagnose konnte ich schon nicht mehr richtig zuhören. Vermutung vom TA war, dass sie sich beim Füttern verschluckt hat (wir konnten nichts bemerken) oder das Wasser in der Lunge ist (??? ich glaube so war es). Sie sollte nun Medis zum Entwässern bekommen. Auch ein Medi für das geschwächte Herz, was aller Wahrscheinlichkeit nach auch einen Fehler aufweist. (diese Atmung hatte sie schon länger, nur nicht so intensiv). Er meinte, sie würde unter starkem Sauerstoffmangel leiden und der kleinste Schreck könnte sie Umbringen.
Er war bereit gleich neue Medis zu geben. Aber wir haben das kleine Häufchen da liegen sehen, nach Luft japsend. Sie sollte auch noch Antibiotika bekommen. Aber wie will denn so ein kleiner abgemagerter Hasenkörper das schaffen? Sie wog vorher bestimmt zwischen vier und fünf Kilo (wenn nicht mehr) und nun lagen wir bei knappen 1700 g. Nach jeder Medikamention ging es ihr kurzfristig besser und am nächsten Tag ging es ihr schlechter als zuvor. Wir haben uns dann dazu entschlossen sie gehen zu lassen. Ich wollte am Abend nicht mit ansehen wie sie unter großen Schmerzen in ihrem Käfig liegt und langsam und qualvoll stirbt.
Diese Zahnentzündung hat sie schon seit mind. 14. April (da hat es mit dem nicht mehr viel fressen angefangen) und welche Schmerzen muss sie gehabt haben.

Wir vermissen sie sehr und emotional mache ich mir schon Vorwürfe. Aber rational war es doch eine gute Entscheidung. Denn das wären alles nur lebensverlängernde Maßnahmen gewesen und wer weiß, wie die anderen Medikamente alle gewirkt hätten. Der Körper der kleinen Maus war fertig und voller Entzündungen. Sie war so abgemagert, dass sie mich an die KZ-Bilder in meinem damaligem Geschichtsbuch erinnerte. Ein gutes Antibiotikum bevor sie soviel Gewicht verlor, hätte ihr wahrscheinlich das Leben gerettet.

Tinachen 06.06.2012 16:37

AW: Ninchen einschläfern
 
Arme kleine Maus. Komm gut über den Regenbogen tapferes Ninchen.

Dann kann man Dir gar nichts anderes wünschen als das die Zeit schnell vergeht und nach der schlimmen Zeit langsam alles wieder in normalen Bahnen läuft.
Alles Liebe

marinahexe 06.06.2012 16:53

AW: Ninchen einschläfern
 
Mein Beileid!

Groißi 06.06.2012 16:58

AW: Ninchen einschläfern
 
Mein ninchen ist auch wegen einer Krankheit gestorben...waren beim tierarzt und ein tag später lag sie tod im Käfig. :(
Rocky hat sie versucht aufzuwecken:´(
Aber ich weiß,dass sie jetzt im Kaninchenhimmel ist.
Dein Ninchen ist jetzt sicher an einem schönen ort
Mein Beileid
Alles liebe
Groißi

Lupine 06.06.2012 23:57

AW: Ninchen einschläfern
 
Bitte, ihr dürft euch niemals Vorwürfe machen wegen dieser Entscheidung oder irgendeiner davor. Ihr habt nur das Beste gewollt für sie, und so wie ich eure Entscheidungen mitverfolgt habe, hätte ich genauso entschieden wie ihr.

Ich habe diese letzte Entscheidung zweimal getroffen, einmal im April 2011 bei Jule, und einmal im Januar 2012 bei Leo. Ich weiß, nach allem was ihr durchgestanden habt, dass niemand nach einem solchen Kampf die Entscheidung leichtfertig trifft. Vertraut auf euer Gefühl, das euch gesagt hat: sie hat keine Kraft mehr. So wie ihr es gemacht habt, war es richtig - für sie!

Ich wünsche euch viel Kraft, und kann aus der Erfahrung heraus sagen dass auch wieder die Zeit kommt wo ihr lächeln könnt bei der Erinnerung an sie. Die schwere letzte Zeit wird irgendwann verblassen, und dann erinnert ihr euch an lustige Begebenheiten und all ihre kleinen Eigenarten ohne dass es allzu sehr weh tut.


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