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Ausgekugeltes Becken / HüfteHallo alle zusammen Am Wochenende hatten wir mit meinem Löwenköpfchen Maja (9 Jahre alt) wieder mal einen Notfalltierarzt besuch hinter uns. Am Sonntagmorgen ist sie so "komisch" im Gehege auf die Seite gesprungen, dass sie sich dabei wohl das Becken verrenkt hat. Jedenfalls hat sie sofort danach das linke Hinterbein angezogen und nicht mehr belastet. Somit ging es dann am Sonntag zum Notfalltierarzt. Nachdem wir es geschafft hatten, Maja so harmlos wie möglich zu röntgen, stand der Befund fest: ilia sakrale luxation Also soweit ich es verstanden habe, ist es das Becken. Die Tierärztin meinte, dass man das an sich nicht operieren würde, denn das wäre sehr aufwendig und sehr belastend für Maja. Dazu muss ich sagen, dass Maja erst Ende Dezember eine grössere Zahn-OP mit langem Peppeln danach hinter sich hat. Sie ist nachwievor nicht die kräftigste, wie rund 1250 gr. Sie sollte noch gut 100 bis 200 gr mehr haben. Dazu ist Maja auf einem Auge blind. Nun gebe ich Maja Schmerzmittel (Metacam 0.25 ml des 0.5 mg/ml metacams für katzen) und muss sie in einem kleinen Käfig alleine halten, damit sie sich nicht viel bewegen kann. Die Tierärztin meinte, dass es verwachsen und vernarben würde und Maja dann an sich ihr Bein wieder mehr oder weniger gut benutzen kann. Nach 14 Tagen sollte ich eine deutliche Besserung sehen können. Hat denn hier jemand Erfahrungen damit? Scheinbar kommt diese Art von Verletzung nicht allzu häufig vor. Ich wäre wirklich froh um jeden Rat, denn ich hoffe, ich habe mich mit der nicht OP richtig entschieden. Gibt es evtl. noch homöopathische Mittel, die die Heilung fördern können usw? Hab zwar schon über einige Mittel gelesen, aber ich kenne mich damit nicht wirklich aus. Noch dazu wäre die Frage, ob ich ihr etwas zusätzlich zum Metacam geben kann. Sie tut mir so leid, wenn sie so allein in ihrem Käfig liegt. Danke euch schonmal. LG Sandra
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AW: Ausgekugeltes Becken / HüfteScheint ja wirklich nicht häufig vorzukommen diese Art von Verletzung... Wirklich niemand Erfahrungen mit Luxationen?
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AW: Ausgekugeltes Becken / HüfteSoweit ich weiss, wird es ohne OP nicht heilen. Eine OP wäre daher sehr sinnvoll und notwendig, da das Gelenk eingerenkt werden muss. Durch eine Gasnarkose ist das Risiko auch nicht hoch bzw. durch eine Narkose, die aufhebbar ist. Hierzu gabs auch kürzlich einen Thread dazu. Ich schaue nachher, ob ich den finde. Dort wurde das noch genauer erläutert. Hier der Thread: [url]http://www.kaninchenforum.de/kaninchenkrankheiten-gesundheit/18668-kaninchen-humpelt-hilfe-3.html[/url]
__________________ Geändert von arya900 (30.03.2012 um 17:32 Uhr).
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AW: Ausgekugeltes Becken / HüfteJa danke für den Link. Wenn es ja hier um die Hüfte gehen würde, wäre ich ja noch froh. Allerdings hat sich Maja das Becken verschoben. Der Oberschenkel sitzt noch richtig in der Hüfte. So einfach einrenken geht leider nicht. Es müsste mit zig Schrauben und Platten fixiert werden und das ist eben bei den kleinen und dünnen Knochen nicht so einfach. ![]()
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AW: Ausgekugeltes Becken / HüfteZitat:
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AW: Ausgekugeltes Becken / HüfteJa ich sag euch, das ist schon unglaublich. Die arme Kleine macht auch immer was mit. Ihr Leben war schon schwer genug und jetzt noch das. Sie war noch fleissig am buddeln, wollte nach rechts springen und dabei hat sie sich irgendwie verdreht, fiel um, stand gleich wieder auf und danach belastete sie ihr linkes Hinterbein nicht mehr. So schnell ging das...hätte ich nie gedacht, dass das so schnell passieren kann. Sie hat derzeit Schmerzmittel und so wie ich es beurteilen kann, geht es ihr mindestens mit den Schmerzmitteln recht gut. Sie frisst sehr gut und "räumt auch auf" in ihrem viel zu kleinen Käfig. Die Tierärztin meinte, es sei zwar langwierig, aber es gehe schneller als bei Menschen. Sie sollte wieder ohne Schmerzmittel schmerzfrei leben können. Offenbar würde sie dann quasi "nur" eine Gehbehinderung habe, aber auch das Bein soll wieder "nutzbar" sein. Derzeit zieht sie es schon nicht mehr so weit hoch, wie noch vor einer Woche. Aber belastet wird es immer noch nicht.
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AW: Ausgekugeltes Becken / Hüfte@marinahexe: Danke sehr. Das ermutigt mich doch, so weiterzumachen. Ich habe mir auch überlegt, ihr etwas homöopathisches für Muskelaufbau zu geben, denn ich denke, das schadet sicher auch nicht. Allerdings hab ich wenig Ahnung davon. Gibt es da spezielles Vitamin B, was ich ihr geben könnte? Und ja, es geht ihr wirklich relativ gut. Sie vermisst natürlich ihren Partner und er sie. Aber auch das werden beide überstehen.
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AW: Ausgekugeltes Becken / HüfteIch kenne nur das hochdosierte, was der TA spritzt, wenn ein Kaninchen EC hat. Besprich Dich am besten mit dem TA. Vielleicht gibt es auch was in der Apotheke. Was den Partner angeht, kannst Du sie vielleicht zeitweise in einem Gehege zusammenlassen? Ich weiß aus Erfahrung, dass ein Partnertier für die Genesung sehr wichtig sein kann. Evtl. dafür vom Schmerzmittel etwas weniger geben, so dass sie das Beinchen selbst schont.
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AW: Ausgekugeltes Becken / HüfteSo, wollte mal einen kurzen Zwischenbericht geben. Maja geht es soweit gut. Leider kann sie ihr linkes Hinterbein aber nicht ganz auf den Boden bringen. Das scheint sie nicht grossartig zu stören. Nur, dass sie sich im Gesicht nicht mehr richtig putzen kann, das stört sie. Sie kann sich nicht richtig hinsetzen, um ihre Vorderbeine zum putzen zu gebrauchen. Ich hab aber immer noch Hoffnung, dass ich alles noch etwas bessert. Derzeit sitzt sie immer noch alleine mit nur ab und an mal Besuch von ihrem Partner. Nun hab ich mich aber entschlossen, das grosse Gehege zu verkleinern und Maja zu ihrem Partner zu setzen. Das wäre dann für Murphy zwar auch etwas klein, aber für ihn lassen wir eh immer die "Tür" offen, so dass er im Zimmer rumhoppeln kann. Langsam wird es aber wirklich Zeit, dass die zwei wieder zusammen sind. Die beiden sind einsam. Am Montag gibt es ein Kontrollröntgen beim Tierarzt. Bin sehr gespannt, was dabei herauskommt. Drückt die Daumen, dass es nur noch positives zu berichten gibt. LG
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AW: Ausgekugeltes Becken / HüfteSo, ich wollte nochmal schnell den aktuellen Stand durchgeben. Am Montag stand das Kontrollröntgen auf dem Plan. Wie sich beim nochmaligen Anschauen und Vergleich der Bilder herausgestellt hat, war das Becken nicht nur verrenkt sondern auch noch gebrochen. Inzwischen hat sich aber Kallus an der Bruchstelle gebildet, so dass das Bein wieder relativ stabil ist. Maja hat nun "lediglich" noch eine Fehlstellung, die sie auch nie wieder verlieren wird. Sorgen macht mir, dass der Lauf ihres anderen, gesunden Beines nun recht wund wurde durch die einseitige Belastung. Die Tierärztin hat mir ein paar Handgriffe für die Physiotherapie gezeigt, die ich bei Maja regelmässig anwenden soll. Das Problem ist, dass Maja kein Kaninchen ist, was es auch nur annähernd toll findet, angefasst oder herausgenommen zu werden. Nun steht ihr dieser Stress jeden Tag bevor. Noch dazu ist sie keine grosse "Fresserin" und ich muss sie zusätzlich päppeln. Sie frisst zwar, aber leider recht wenig. Sie bekommt von mir CC, gemischt mit Babybrei Karotte, ab und an mit Apfel und Banane. Ich hoffe, dass das stopft. Sie hat jetzt in den letzten 4 Wochen 70 gr abgenommen. Ist zwar nicht sehr viel, aber da sie eh dünn ist, muss sie unbedingt wieder etwas mehr drauf haben. Nun hoffe ich, dass Maja mit diesem täglichen Stress zurecht kommt. Inzwischen hat sie auch wieder ein etwas grösseres Gehege beziehen können, direkt neben ihrem Kumpel. Sie soll sich jetzt auch wieder mehr bewegen. Ich lasse täglich ihren Kumpel Murphy zu ihr, aber das derzeit nur unter Aufsicht. Ich hab einfach Angst, dass er sie jagt oder sie wieder aus Rangordnungsgründen berammelt. Das wäre jetzt auf gar keinen Fall gut für ihr Becken. Maja bekommt weiterhin 0.25 ml Metacam sowie Schüssler Salze Nr. 1 und Nr. 11 und Rodikolan. Maja tut mir wirklich leid und ich hoffe einfach nur, dass es besser wird und die alte Dame den Stress gut verkraftet. Derzeit frisst sie auch richtig schlecht. Vom Bein sollte es eigentlich nicht kommen. Sie kann es ja teilweise, jedenfalls beim laufen schon ein wenig belasten. LG Sandra
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