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Bitte um Rat bei E.cuniculiHallo zusammen, ich habe mich heute hier angemeldet, weil ich dringend einen Rat benötige. Es geht um meine Schlappi, die leider an E.cuniculi leidet. Zur Geschichte: Ich habe zwei Kaninchen, die zusammen in einem Käfig plus Gehege in der Wohnung leben. Eines Tages bemerkte ich, dass mit Schlappi etwas nicht stimmte. Siie hielt auf einmal ihren Kopf schief und hatte Orientierungsschwierigkeiten. Ich rief sofort bei einem Tierarzt an, den ich bis dahin nicht kannte, da dies an einem Samstag passierte. Die Gehilfin am Telefon sagte, ich solle am späten Nachmittag in die Praxis kommen. Auch auf meine Nahfrage, ob es nicht etwas Akutes sein könne, wiederholte sie, ich solle am Nachmittag kommen. Ich beobachtete Schlappi und entschied dann zwei Stunden vor dem besagten Termin in die Praxis zu fahren, da sich ihr Zustand zusehens verschelchterte. Die Ärztin stellte sofort E.cuniculi fest und begann mit der Behandlung. Schlappi bekam ein zwei Spritzen und dieses Panacur. Die Ärztin meinte, dass man dem Kaninchen die Chance geben solle und die Behandlung ausprobieren sollte. Ich fuhr wieder heim und beschloss Schlappi zu pflegen. Wie sehr ich an meinen Moppis hänge, brauche ich hier sicherlich nciht zu erwähnen.... Ich ernährte Schlappi am ersten Tag mit einer Spritze. Am zweiten Tag habe ich ihr immer wieder Futter angeboten, welches sie dann auch zu sich nahme. Ich sorgte immer für ausreichen Grünfutter, welches viel Wasser enthielt und hielt ihr immer wieder die Trinkflasche hin, aus welcher sie auch trank. Nach ca. drei Tagen fing sie an zu rollen. Ganz jämmerlich, sodass ich dachte, dass es nun dem Ende zugeht. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich mich mit dieser Krankheit noch nicht gar nicht aus. Sie rollte sich und lag dann auf dem Rücken, wie ein Häufchen Elend. Es war furchtbar. Aufgrund des Rollens fuhr ich erneut zu der Tierärztin, die mir erklärte, dass das ein weiteres Symptom dieser Krankheit ist. Ich solle noch eine weitere Woche abwarten und wenn es dann keine Besserung gebe, solle ich Schlappi einschläfern lassen. Nachdem ich mich im Netz schlau gemacht habe, habe ich im Käfig Handtücher ausgelegt, sodass das Rollen unterbunden wurde. Jetzt sind 42 Tage vergangen. Jeden Tag wechsel ich die Handtücher. Sorge für viel Grünfutter, da sie seid ca. 3 Wochen nicht mehr trinkt. Ich habe vor drei Tagen aufgehört ihr das Panacur zu geben und es gibt keine wirkliche Besserung. Sie rollt nur noch ganz selten. Ich weiß, dass es in meinen Händen liegt das Tier zu erlösen. Ich weiß trotzdem nicht, ob ich das tun soll. Zu meinen Gründen: Schlappi frisst genauso wie ein gesundes Kaninchen. Man merkt ihr den Lebenswillen an! Sie macht nicht den Eindruck, als habe sie Schmerzen oder wolle sie selber nicht mehr. Außerdem hat sie einen Partner, der ihr viel Körperkontakt gibt. Die beiden haben sich damals sofort ins Herz geschlossen. Ich habe sie deshalb auch trotz der Krankheit nicht getrennt!!!! Bisher ist das gut gegangen und Moppel ist äußerlich gesund. Ein weiterer Grund ist die Hoffnung. Ich habe jetzt so viele Erfahrungsberichte gelesen. In den meisten Fällen ist es so, dass die Krankheitheitssymptome innerhalb der ersten zwei Wochen zurück gingen, oder das Kaninchen dann eingeschläfert wurde. Es gibt aber auch Fälle, in denen die Besitzer das durchgehalten haben und sich erst nach Monaten eine Verbesserung eingestellt hat. Diese Berichte gaben mir Hoffnung und ich habe Schlappi deshalb noch nciht gehen lassen. Ich kann doch kein Kaninchen einschläfern lassen, was frisst und Lebensmut hat. Oder? Ich möchte auf keinen Fall, dass sie sich quält! Ich bin so hilflos! Gründe die dafür sprechen: Sie hat den Kopf sehr schief, sieht entweder nichts mehr oder nur wenig. Sie kann sich nicht mehr "vernünftig" bewegen. Sie rollt ab und zu. Was soll ich nur tun? Vielleicht habt ihr Erfahrungen und könnt mir Ratschläge geben? Ich wäre für jeden Hinweis dankbar!!! Gruß Andrea Geändert von Sören (24.03.2012 um 15:38 Uhr).
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