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Kaninchen im Bau verschollen Hi, wir halten unsere Kaninchen draussen in einem Gehege, wo sie jetzt schon seit Jahren fleißig an ihrem Kaninchenbau arbeiten. Jetzt ist eines der Kaninchen verschwunden. Es ist eher unwahrscheinlich dass er ausgebüchst ist, da sich um das Gehege herum eine gegossene Betonwand befindet. Wir vermuten eher, dass er darin (vieleicht wegen der Hitze) gestorben ist oder aus irgendwelchen Gründen nicht mehr rauskommen kann. Was meint ihr? Kann er sich im Bau verfangen haben? Kann es sein, dass er zu schwach ist, um rauszukommen? Oder ist er wirklich darin gestorben? Wir haben auch schon versucht den Bau auszuheben, aber wir sind nicht sehr weit gekommen, da sich der Tunnel ca. einen halben Meter unter der Erde befindet und ziemlich lang ist und sich dann noch verzweigt. Was sollen wir tun? |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Meine Ninchen leben ebenfalls draußen und haben einen wunderschönen Bau in der Erde gegraben, der wohl mehrere Meter tief ist. Mein Bock war auch mal einen halben Tag dadrin, ist aber von selber wieder raus gekommen. Ich würde mal warten, wie lange ist er/sie schon dadrin? Ich glaube nicht, dass er/sie wegen der Hitze gestorben ist, da es in diesem Bau unter der Erde eigentlich sehr kühl ist. Das er sich irgendwie verletzt hat kann schon sein. Und weiter am Bau herum graben würde ich nicht, nachher stürzt er deshalb komplett ein und der Bock ist noch verschüttet. |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Seit Dienstag haben wir ihn nicht mehr gesehen. Zuerst dachten wir auch, er würde sich von selbst wieder zeigen, da er sich schon öfters für 1 - 2 Tage nicht hat blicken lassen, aber als wir ihn auch am Donnerstag nicht mehr gesehen haben, da haben wir angafangen uns Sorgen zu machen und zu buddeln. |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Dienstag...:eek:!! Da würde ich mir auch sorgen machen. Also wenn er bis jetzt nicht mehr aufgetaucht ist, ist er vielleicht wirklich verstorben oder doch irgendwie ausgebüchst. Es tut mir leid für dich. Aber mehr fällt mir auch nicht ein. |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Die Frage ist ja auch, ob wir weiterbuddeln oder es sein lassen sollen. Was würdet ihr in so einer Situation tun? |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Oje jpo,das hört sich ja gar nicht gut an.Meine leben drinnen,weiss leider nicht wie ich vorgehen würde.Würde wohl versuchen irgendwie an ihn ranzukommen aber wie ohne die Gefahr dass was einkracht etc.?!Hoffe ihr findet eine Lösung und er taucht-hoffentlich noch fit-wieder auf. :( |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Kleiner Nachtrag:Wahrscheinlich würde ich wie ihr vorsichtig buddeln.Wie tief habt ihr denn schon gebuddelt?! |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Vielleicht versucht ihr mal dem Verlauf des Baus zu folgen und dabei die Decke weg zu buddeln. |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Hört sich wikrlich nicht gut an. Würde auch mal vorsichtig versuchen, die Decke wegzubuddeln...viel Glück, alle Gute.. hoffe ihr findet euern kleinen noch heile... |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Gibt es was Neues? Ist dein Ninchen inzwischen wieder aufgetaucht? |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Schade dass hier keine Antwort mehr kam.Wüsste gern ob das Kaninchen wieder auftauchte. |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Habe gestern auch so einen Schock bekommen. Schaue nach meinen Nins und eines fehlt. Die Kleine hat den ganzen Morgen Stroh und Heu in den Bau geschleppt. Jetzt saß die Schwester auf dem Eingang und hatte ihn wieder zugeschaufelt. Habe wie ein Blöder gegraben um die Eingegrabene zu befreien. Glück gehabt. Ohne Urlaub wäre ich erst Stunden später hinzugekommen. Hoffe Ihr habt auch noch Glück. |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Wenn ich das alles höre, bin ich doch ganz froh, dass wir nur Steinplatten haben... |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Tut mir sehr leid für dich aber villeicht könntest du versuchen die anderen Kaninchen derzeit wegzusperren und das Futter bereitlegen damit du sehen kannst ob er in der Nacht rauskommt und frisst! Villeicht kommt er ja nur wenns finster und kühl ist! Also ich würde es versuchen! |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Ich schau mir den Bau bei jedem Ausmisten an und sicher ihn ab oder entferne Tunnel, wenn sie mir zu gefährlich erscheinen. Das Gehege ist etwa 1,20m tief (mit Sand gefüllt). Bisher bin ich immer gut gefahren, ich hatte noch garkeine Probleme mit den Bauten. |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Zitat:
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AW: Kaninchen im Bau verschollen Ich habe normalen Sand. Sand wird nur instabil, wenn man ihn nicht pflegt. Man muss ihn regelmäßig wässern, damit er nicht einbricht. :) Gegenüber Erde hat er den Voteil, dass er reinigender ist und bei Regen nicht die Tiere verschlammt. |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Klingt irgendwie logisch, mit dem wässern. Ja, die Vorteile von Sand sind nicht zu bestreiten, gerade wenns öfter regnet. Aber was machst du, wenns zu viel regnet? Oder hast du ein Dach drauf und bewässerst kontrolliert? Sand wär nämlich für mein Fellmonster gut geeignet, aber ein erstes Experiment war irgenwie noch nicht so gelungen bei mir. |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Ja genau, mein Gehege ist (mittlerweile) vollüberdacht und ich bewässer nach Bedarf. Besonders im Sommer ist das Bewässern sehr wichtig, im Winter ist es hingegen kaum nötig (Luftfeutigkeit, Frost...). Bewässert man nicht, so kommt es zu Puderbildung, die Baue werden unstabil und stürzen ein und der Puder staubt enorm (Atemwege der Kaninchen!). Daher muss man auf jeden Fall den Sand bewässern. Noch ein wichtiger Grund: Wenn der Sand immer leicht feucht ist, wird er extrem fest getreten und ist sehr leicht sauber zu halten. Wenn er hingegen trocknet ist es sehr sehr mühseelig ihn zu reinigen. |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Ich glaube ich werde nächstes Frühjahr nochmal einen Versuch wagen mit dem Sand, wenn ich ohnehin das Gehege renoviere. Wie erkennst du wann du wässern musst? Wenn die Oberfläche anfängt zu stauben? |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Es gibt einen Zwischenzustand zwischen bewässert und staubend. Man merkt, dass der Sand dann nur noch eine Restfeuchte hat. Dann bewässer ich meistens. Wenn man es erst merkt, wenn der Sand anfängt zu stauben, ist es aber auch nicht tragisch, er trocknet ja von der Oberfläche aus, meistens ist dann erst die Oberfläche porös, so dass die Bauten nicht gefährdet sind. |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Gut, dann behalt ich das mal für meinen nächsten Versuch im Hinterkopf. Was für einen Untergrund hast du unter dem Sand? Wir haben hier nämlich leider Lehmboden, ist Staunässe von unten evtl. ein Problem? |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Nach unten und zu den Seiten ist das Gehege mit Steinplatten abgesichert (seitlich betoniert, nach unten einfach nur verlegt). Darunter ist normale Gartenerde, wir haben hier keinen lehmigen Boden... Evtl. könntest du untendrunter eine Schicht Steine (Splitt) geben, so dass das Wasser gut abläuft. Mit Staunässe habe ich bisher keine Erfahrungen, weil es hier gut abläuft... |
AW: Kaninchen im Bau verschollen Ich würde komplett von Kaninchenbauten im Außengehege abraten. Ich habe leider schon viel zu oft gehört, dass die Bauten einstürzen und das egal wie gut man die Erde, den Sand oder sonst was wässert. Lieber eine Buddelkiste mit Sand hinstellen, auch wenn es nicht ganz so natürlich ist. Das Risiko wäre mir auf Dauer einfach zu hoch und ich mag nicht jeden morgen aufstehen und nicht wissen, ob meine Nins wieder auftauchen oder nicht! |
Hallo, ich habe mir gerade die Beiträge durchgelesen und mir sind einige Fragen gekommen, da auch wir ein ungefähr 0,5m tiefes Außengehege haben. Die Erde ist bei uns fast staubtrocken, da wir sie noch nie gewässert haben und über dem Stall ein Wasserdichtes dacht ist. Nun würde ich gerne wissen, ob es nicht besser wäre, wenn wie das Dach über dem Außengehege gegen ein Netz austauschen, sodass keine Greifvögel oder Mader in diesen kommen, aber Regen schon? Wenn es regnet, könnten sich die Kaninchen dann immer noch im Stall zurückziehen, da ich gehört und gelesen habe, dass sie Wasserscheu sind. Und können Kaninchen wirklich in einem verschütteten Bau ersticken oder schaffen sie es, sich aus diesem auszugraben? |
Ein Netz wäre nicht mardersicher. Nur ausreichend starker Volierendraht mit ausreichend kleiner Maschenweite ist mardersicher. Also entweder Dach (mardersicher befestigt) oder Volierendraht. Aber niemals nur ein Netz. Und ich würde mich niemals darauf verlassen dass es einem Kaninchen gelingt, sich aus einem eingestürzten Bau auszugraben. Selbst wenn es nur einem von 100 Kaninchen nicht gelingt, dieses eine könnte deins sein. |
Hallo Lupine, wäre es also besser die Bauten von den Kaninchen immer wieder einzureißen, sodass nichts passieren kann? Ich möchte die Erde aber auch nicht gegen einen Steinboden eintauschen, da unsere Kaninchen dann ihre größte Beschäftigung verlieren würden. Oder reicht es, die Erde immer feucht zu halten, sodass sie sehr gut zusammenhält? Und wenn ich das wasserdichte Dach wirklich gegen einen feinen Volierendraht austauschen würde, müsste ich die Kaninchen dann beim Regen immer in den Stall setzen, damit sie sich nicht erkälten können. Ich habe nämlich schon öfters gelesen, dass Kaninchen Wasser eigentlich nicht so gerne mögen. Oder sind sie so vernünftig und bleiben beim Regen in dem trockenen Stall? |
Du solltest die Bauten immer regelmäßig zuschütten. Von Wasser wird so ein Erdbau nicht unbedingt stabiler, das kommt auf die Zusammensetzung der Erde und die Menge des Wassers an. Um das sicher zu beurteilen, müsste man schon Geologie studiert haben. Und nein, die Kaninchen gehen nicht immer brav in den Stall, wenn mal ein paar Tropfen runter kommen. Normalhaarkaninchen sind nicht aus Zucker, ein kleiner Schauer perlt am Fell ab. Meine Jule zum Beispiel hat im Frühjahr und Sommer richtiggehend geduscht. Auch Leo hat sich öfter mal "nass" regnen lassen. Nur Wuschel hatte keine Lust auf Regen, aber sie war auch ein Langhaarkaninchen, bei ihr ging der Regen durch bis auf die Haut. Ich würde trotzdem, zumindest so lange kein Wärmestau unter dem Dach entsteht im Sommer, das feste Dach drauf lassen. Ein ungeschützten Gehege verwandelt sich im Herbst und Frühjahr gerne mal in eine Schlammwüste, wenn es länger am Stück regnet. Dann ist es schlecht sauber zu halten. |
Vielen Dank, Lupine! Dann werde ich die Gänge meiner Kaninchen regelmäßig zuschütten und das wasserdichte Dach über dem Gehege lassen, da sich unter diesem die Wärme nicht staut, und ich nicht möchte, dass der Außenstall zu einer Schlammgrube wird. |
Von meinen weiß ich es auch noch von früher, dass sie bei Regen draußen saßen und keinen Schutz gesucht haben. Bei Schnee saß eine sogar auf dem Stall und hat sich zu schneien lassen. Irgendwie krank war sie nicht, sie hätte auch herunter springen können, aber die fand das echt super so. War aber auch kein Langhaar, sondern normales Kurzhaar Kaninchen. Mit den Bauten würde ich die Gänge nicht tiefer werden lassen, wie meine Armlänge wäre... Ich hätte da echt Sorge, wenn sich eines dort rein verkriechen, weil es dem nicht gut geht, dass man selbst dann gar nicht mehr dran käme. Liebe Grüße |
Danke für deine Antwort, Susan. Ich werde die Bauten meiner Kaninchen immer mal wieder einreißen, sodass nichts passieren kann. Außerdem werde ich das wasserdichte Dach doch nicht austauschen, da es nun nicht mehr so wichtig ist, dass die Erde feucht bleibt. Vielen Dank für all die Antworten! |
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