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Nach der OperationHallo an alle, ich habe nun schon seit 14 Jahren Kaninchen und schon viel mit diesen erlebt. Und stehe ich einer neuen Situation nach insgesamt 2 Not-OP gegenüber und wollte euch fragen ob ihr mit einer solchen schon mal konfrontiert gewesen seid. Meine 7-jährige Kaninchendame wurde vor 2,5 Wochen notkastriert (Blut im Urin). Danach erholte sie sich 10 Tage langsgsam aber recht gut. Nach 10 Tagen kamen die Klammern raus und sie hat optisch eine wunderschöne Narbe. Auch der restliche Gesundheitszustand war sehr gut. Also durfte sie wieder zu ihren Partner. Die Wieder- Vergesellschaftung verlief nicht besonders wild (ein bißchen jagen und rammeln, aber recht mäßig). Kurz vor Mitternacht des gleichen Tages von mir dir schreckliche Enteckung. Der Bauch war offen und es schaute ein Organ heraus (nachher erfuhr ich dass es der Blindarm war). Also Nottierarzt verständigt und hingefahren. Es folgte eine Not-OP. Natürlich war die Wunde nun auch etwas verschmutzt, der Nottierarzt bestätigte, dass man so etwas nicht erkennen konnte und das dieses - wenn auch selten - leider passieren kann. Nun wüssten wir immerhin, dass sie eine schlechte Wundheilung hat. Der Blindarm wies leichte oberflächliche Verletzungen auf. Laut beider TA (auch meine Tierärztin die nun die Nachversorgung übernommne hat) hat nicht der Partner sondern sie sich selbst das Ganze zugefügt. Das Kaninchen wurde also innen gereinigt, mit Antbiotika abgedeckt und wieder zugenäht. Danach gab es leichte Schwierigkeiten beim wieder Aufwachen (war nach der ersten OP nicht der Fall) - aber 12 Stunden nach der Not-OP bekam ich ein erstaunlich fittes Kaninchen wieder zurück. Es folgten 48 kritische Stunden die sie ohne weiteren Tierarztbesuch überstand. Seither war ich nun in 7 Tagen 3 mal zur Überprüfung (wegen der drohenden Bauchfellentzündung - sie bekommt Antbiotika) und ein jedes Mal war alles in Ordnung. Bauch ist weich, fressen tut sie auch (im Gegensatz zur ersten OP fraß sie nach der zweiten sofort wieder selbständig), Narbe ok. Bei meinen gestrigen Besuch teilte ich meiner Tierärztin meine momentane Beobachtung mit - dass sie viel rumsitzt und sich kaum hinlegt. Fressen tut sie aber. Die genaue Untersuchung danach ergab aber dass alles unauffällig und ok ist. Das Pflaster bleibt nun herunten (da hat sie eine leichte Entzündung - aber weit weg von der Narbe, welche ich nun mit Salbe versorge), damit sie Luft zur Narbe bekommt (die Nähte lässt sie noch in Ruhe). Nähte werden nun erst 14 Tage nach der OP gezogen - also kommenden Freitag. Außerdem kam inzwischen der Befund über die Gebärmutterveränderung zurück - sie hatte da Knoten mit Blut darauf. Diese Knoten waren zwar bösartig (Metastasen konnten bei der ersten und zweitern OP nicht gefunden werden) aber dadurch die ganze Gebärmutter entfernt wurde ist die Diagnose günstig- es wird kein streuen vermutet sondern eher, dass das Kaninchen rechtzeitig operierit wurde und es vermutlich keine Folgen auf Grund der Gebärmutterveränderung geben wird. Tja soviel zur Vorgeschichte, nun zu meiner Frage: Leider sitzt sie noch immer nur rum, obwohl ja erst gestern festgestellt wurde, dass alles ok wäre. Sie liegt nur selten (z.B. wenn ich sie raushole, dann liegt sie ohne Probleme neben mir), frißt aber, Verdauung ok und auch die Körpertemperatur ist normal. Das macht mir nun doch etwas sorgen, wobei ich mir hier nur vorstellen kann, dass sie eventuell hormonell etwas daneben ist? Hat jemand nach der Kastra dieses schon mal bei seinem Kanichen beobachtet? Ich weiß nicht ganz was ich tun soll - Tierarzt ist mit der Heilung zufrieden und findet nichts. Aber das Verhalten ist mehr als komisch. Nähte kriegt sie kommenden Freitag raus, Vergesellschaftung mache ich dann vermutlich aus Sicherheitsgründen erst 1- 2 Wochen später (laut meiner Tierärztin wird es sicher heilen, allerdings braucht es nur etwas länger) Vielleicht habt ihr ja ein paar tipps für mich. Danke
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| Stichworte |
| kastration, narbe, operation, weibchen |
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