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Eine Frage .... bezügl. Kastration weibchen Hallo ihr lieben!! Wir sind noch neu hier und eher durch Zufall auf dieses Forum gestossen, da ich akut einige Informationen zum Thema Kastration von weiblichen Ninchen. Unsere Kaninchendame Ceci ist 5 Jahre alt und lebt seit 3 Jahren mit unserem kastrierten Widder Gino (ebenfalls 5 Jahre alt) zusammen. Nun war ich vor etwa drei Monaten wegen einer ziemlich heftigen Scheinschwangerschaft mit ihr beim TA. Sie war total anders als sonst, zickiger, jagte Gino weg, baute ein Nest und hatte sogar Milch in den Zitzen. Wir sollten einige Zeit abwarten und die Brust im Auge behalten zwecks schwellungen oder so. Ok ..... irgendwann hörte das auch auf und der Zustand normalisierte sich wieder. Jetzt war ich vor drei Tagen mit ihr beim TA weil sie einen Tumor am Bauch hat :eek: keine ahnung wo der auf einmal herkam. TA meint, das ist eine tumoröse Entwicklung die man wohl auf die Scheinschwangerschaft zurückführen könnte. Es handelt sich dabei um ein glattes, gut abgrenzbares "etwas" .... was nun entfernt werden soll. Termin steht die nächsten Tage an ..... Nun soll ich mir überlegen ob ich sie gleich dazu kastrieren lassen soll oder nicht?? TA meint er würde noch abwarten, da sie es das erste Mal jetzt so schlimm hatte. Man könne immernoch handeln sollte das nochmal vorkommen und kannn ihr damit jetzt eine grosse OP ersparen. Die Entfernung des Tumors damit wird sie genug zu tun haben. Was würdet ihr tun?? Abwarten oder gleich machen lassen, wenn sie sowieso schon in Narkose ist?? Ich bin sehr unsicher gerade auch wegen dem was wohl hinterher auf mich zukommt. Wäre schön, wenn mir einer helfen könnte bzw vielleicht hat jemand einen Erfahrungsbericht?? |
AW: Eine Frage .... bezügl. Kastration weibchen Hallo! Willkommen im Forum! Schade, dass der Anlass eher nicht so erfreulich ist... Ich persönlich habe keine Erfahrung mit der Kastration eines Weibchens, aber ich hab viel darüber gelesen, dass Veränderungen an der Gebärmutter ab dem 2. Lebensjahr eines kaninchens verstärkt auftreten. Wenn deine Tierärztin die gleichzeitige Kastration empfiehlt, da sie eh schon einmal am offenen Bauch operiert und die medizinische Notwendigkeit auch wegen der Scheinschwangerschaften gegeben ist, würde ich sie kastrieren lassen. Aber es gibt noch genug, mit wirklicher Erfahrung, die sich gleich sicher äußern werden. Liebe Grüße! |
AW: Eine Frage .... bezügl. Kastration weibchen Hallo Ninchenmum, herzlich willkommen hier! Persönliche Erfahrung mit einer Weiber-Kastra habe ich auch nicht. Ich würde aber - da sie ja eh schon in Narkose ist - die Kastra gleich mitmachen lassen. Ich denke, wenn jetzt eh schon ein Tumor da ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis in/an der Gebärmutter auch was ist. Du kannst aber mal links im braunen Streifen die Suchfunktion nutzen. Gibt dort mal Weiber-Kastra oder ähnliche Schreibweisen ein. Es gab da vor einiger Zeit schon mal Diskussionen zu. lg marinahexe |
AW: Eine Frage .... bezügl. Kastration weibchen Hallo und herzlich willkommen! Ist es denn schon so weit mit dem Termin? Also ich würde auch empfehlen gleich mit kastrieren zu lassen. Dann muss sie nicht 2 mal in Narkose gelegt werden, denn ich vermute auch, dass es früher oder später sein muss sie kastrieren zu lassen, da Kaninchen ja eh zu Gebärmuttertumoren neigen. Ich hab 2 kastrierte Mädels. Meine sind noch sehr jung. Sie haben die OP und die Narkose super vertragen und überstanden. Ist alles toll und schnell geheilt und ich bin froh, dass ich es gemacht habe. Ein Risioko birgt eine OP ja immer, aber wenn es eh unausweichlich ist, dass operiert ist, wieso dann nicht gleich mit kastrieren? Dann brauchst du dir darum schon keine Gedanken mehr machen. Wichtig wäre ein erfahrener TA und eine gute nachversorgung nach der OP. |
AW: Eine Frage .... bezügl. Kastration weibchen Hallo Ninchenmum, schwierige Entscheidung. Spontan würde man schon eher dazu raten, beide Eingriffe zusammen durchzuführen. Ich würde nochmal ein Gespräch mit dem Arzt führen. Wenn sie unter der Narkose stabil ist, die Tumorentfernung gut und zügig vonstatten geht, kann man die Kastration noch machen. Ich glaube ich würde diese Entscheidung am Verlauf der OP festmachen. So jung ist die Süße ja auch nicht mehr. Man muß halt abwegen ob die Narkose oder zwei getrennte OP`s das geringere Übel sind. Ich hatte eine Kaninchendame die ca. 6 Jahre alt war als sie wegen Gebärmuttertumoren operiert werden mußte. Meine Lilly hat das damals gut weggesteckt. Alles Gute. LG Tina |
AW: Eine Frage .... bezügl. Kastration weibchen Hallo ihr lieben!! Danke für eure Meinungen!! Ich habe gestern nochmal mit dem TA gesprochen (den ich für sehr erfahren halte) und wir haben uns dazu entschlossen Ceci morgen zu röntgen und dann mal zu sehen wie die Gebärmutter aussieht. Zeigt sie kleinste Veränderungen kommt sie mit raus. Sonst muss ich herlich sagen möchte ich ihr diesen schweren Eingriff nicht unnötig zumuten und warte ab. |
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