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digdog 08.02.2011 23:44

Wir haben so gekämpft.
 
Hallo Ihr Lieben,
unser Bolle den wir ja erst im September aus dem Tierheim geholt haben ging heute aufgrund von einer Leberkokzidiose über die Regenbogenbrücke. Seid 2 Wochen hat der Kleine und ich versucht gegen die Krankheit an zu gehen, doch alle Mühe und Hoffen brachten nichts.:(

Wir waren alle drei Tag Stammkunde beim TA, ich habe ihn gepäppelt , er bekam die dafür vorher gesehenen Mekikamente in diesem Falle Cotrim (Baycox habe ich von ihr nicht bekommen auch bei viel Bitte bitte) da einmal falsch angewendet bedeutet das wohl den Tot des Tieres.Bin doch nicht blöd, bin Krankenschwester, hat nichts genutzt. Beim nächsten TA auch Fehlanzeige. War stinkesauer. Eine Kotprobe wurde gemacht und eine Blutprobe genommen. Darmkokzidien waren es nicht aber halt eine Leberkokzidiose.

Da Bolle aus schlechten Verhältnissen kam und ich ja vom Tierheim wusste das es zu 80% ein Innzucht sein kann, hatte er ja immer Kleinigkeiten wie Schnupfen war aber kein Kaninchenschnupfen wurde immer untersucht. Das haben wir aber immer gut hin bekommen. Sein Immunsystem war auf dem 0Punkt. Ich säuberte täglich den Stall machte mit dem Dampfreiniger alles Dingfest, bekam Herbi Care zum Päppeln, er frass dann auch teilweise wieder selber. Gestern Abend als ich dann von der Arbeit kam ging es ihm wieder schlechter. Ich hatte gerade die Medikamenten Pause, entschloss mich aber dann doch zum TA zu fahren. ER bekam Spritzen, Flüssigkeit, nochmal VitB12, eine Spritze zum Appetit anregen. Es war aber noch nicht so schlimm das ich ihn hätte erlösen sollen. Heute morgen der Schock ich schaute in den Stall, er hatte Schnappatmung. Konnte ihn nicht die ganze Nacht beobachten da ich selber mit 39,5 Temperatur im Bett lag und wie ein Stein geschlafen habe. Ich sollte ihn erlösen. Fuhr mit meinem Mann zum Ta auf dem Weg dorthin schlief er auf meinem Schoss unter streicheln ein, es war zu Ende den TA brauchte ich nun nicht mehr. Wir drehten um die Totenstarre war der Sichere beweis. Er liegt jetzt im Garten unter der Großen Tanne.

Jetzt geht es darum die anderen wie schon zuvor weiterhin zu behandeln. Aufgrund dessen werde ich noch kein neuen Partner für Nase holen bis ich weis das das schlimmste rumm ist. Ich hoffe das ich diese Dinger loswerde.

Bolle war mein erstes Kaninchen mit Kokzidiose ich denke sie saßen schon bei ihm, wie bei vielen anderen auch, nur bei ihm sind sie durch sein Immunssystem ausgebrochen. Ich hoffe das die anderen nichts bekommen, leben zur Zeit alle steril. Jeden Tag mit meinem Dampfreiniger.

vlg eine traurige digdog

elfzemeier 08.02.2011 23:48

AW: Wir haben so gekämpft.
 
Das tut mir ja so leid fuer dich und dein Nin. Gut dass du alles getan hast was du konntest und beim Sterben nicht allein zu sein finde ich ist ein guter letzter Gedanke. Ich hoffe die anderen bleiben gesund. LG Susanne

Tierarztgeplagt 09.02.2011 08:21

AW: Wir haben so gekämpft.
 
Es tut mir sehr leid, dass du Bolle an diese Heimtückische Krankheit verloren hast!

Ich würde trotz allem für deine anderen Kaninchen nach einem neuen Tierarzt suchen. Bei Kokis ist baycox einfach DAS Medikament.

Auch eine tägliche Dampfreinigung würde ich nicht empfehlen. Übertriebene Hygiene kann die Immunsysteme weiter schwächen. Eine gründliche Reinigung zu Beginn der Medikamentengabe und eine nach dem letzten Tag der Medikamentengabe ist vollkommen ausreichend, da die Oozysten bei Kokis zyklisch auftreten und mit einer entsprechenden Gabe von Baycox ( entweder 3-3-3 (3 Tage geben, 3 Tage Pause, 3 Tage geben) oder 1 - 5 - 1 ) garantiert ausgemerzt sind.

Abgesehen vom ersten und letzten Tag der Medikamntengabe reicht es die Kloecken täglich normal zu reinigen. Spare dir und deinen Tieren unnötigen Stress ...

Ich drücke allen Vierbeinern bei dir kräftig die Daumen!!

Bruinenn 09.02.2011 10:46

AW: Wir haben so gekämpft.
 
Mein herzliches Beileid Digdog,
Du hast tatsaechlich gekaempft und am Ende durfte dein Nichen bei Dir, auf Deinem Schoss und unter liebevollen streicheln einschlafen. Ein Trost für Dich.
Hoffe dass die anderen ganz gesund sind oder werden.

LG, Bruinenn

digdog 14.02.2011 22:58

AW: Wir haben so gekämpft.
 
Danke für Eure lieben Worte, es tut gut. Bolle er war ein Goldschatz, wir vermissen ihn so uns unere Nase sitzt schon wieder alleine da.:(

vlg digdog

Applejack 14.02.2011 23:14

AW: Wir haben so gekämpft.
 
Über die Regenbogenbrücke gestreichelt zu werden ist nicht jedem (Kaninchen) vergönnt...mein Beileid...

Antje 14.02.2011 23:22

AW: Wir haben so gekämpft.
 
Mein Beileid :(

Lina0162 15.02.2011 13:35

AW: Wir haben so gekämpft.
 
Mein Beileid..

Ich habe am 01.04.10 meinen Winnie Puuh durch einen Arztfehler verloren. Er war erst 22 Monate alt.

Wenn man kämpft und den Kampf trotzdem verlieren tut, dass tut ganz besonders weh, ich habe das mit Winnie Puuh durch und deshalb kann ich mich in Deine Lage versetzen, ich fühle mit Dir.

denise 06.05.2011 21:08

AW: Wir haben so gekämpft.
 
Meine Funny und 1 ihrer Babys sind auch an Leberkokzidiose gestorben. Dem nächsten geht es auch schon schlechter. Ich gebe schon jeden Tag Medikamente, doch ihnen hat es nicht mehr geholfen. Ich hoffe die anderen kommen durch.:(

digdog 06.05.2011 23:27

AW: Wir haben so gekämpft.
 
Das tut mir sehr leid für Dich , kann es gut nachvoll ziehen wie man sich fühlt, wenn man alles versucht und doch den Kampf gegen die Krankheit verliert. Drücke ganz feste die Daumen das die anderen es schaffen werden...:(

Moisi 07.05.2011 22:39

AW: Wir haben so gekämpft.
 
Auch mein Beileid...ist immer eine schlimme Sache ein Tier zu verlieren.
Ich fühle mit dir...:(


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