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AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Ich kann jetzt nicht direkt vergleichen zwischen der Zutraulichkeit von Wohnungs- und Gartennins. Aber meiner Meinung nach ist mein Bommel überaus zahm, trotz Gartenhaltung. Besonders in letzter Zeit (seit 2 Wochen bin ich nur noch am WE daheim) kommt er jedesmal, wenn er mich sieht, zu mir her gerannt, beschnuffelt mich und will gekrault werden (sieht echt lustig aus, wenn Pauline und ich ihn gleichzeitig putzen - eine rechts, eine links :D). Jetzt am Samstag habe ich den Stall saubergemacht und der süße kerl hat wirklich geschlagene 10 min sich mitten in den Stall gepflanzt und darauf bestanden, dass ich mit ihm schmuse... nach 10 min ohrenkraulen und intensiv-streicheln war er dann so gnädig, mich weiterarbeiten zu lassen. :D Also er ist wirklich total verschmust. :) Pauline hingegen ist sehr unabhängig, sie hat einen echten Dickschädel und will sich immer durchsetzen. Und sie ist nicht sonderlich verschmust, aber sie kommt auch immer sofort zu mir hin und schnuppert mich ab (wenn ich aber nicht sofort ein Himbeer- oder Kirschblatt dabei habe, bin ich wieder uninteressant.) Nur Hochheben, das hassen sie beide (Bommel noch ein klitzekleines bisschen mehr^^). |
AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Von meinen 4 Ausen Nins, lässt sich keiner wirklich gerne Anfassen. Ich sitze bei jedem Wtter bei den Hopplern, da der Größte Teil aus einem Gemauertem Stallgebäude besteht. Es ist zwar dann kalt, aber Trocken. Johnny schreit wie am Spieß, wenn ich ihn dann doch mal kontrolieren muss. was ich nun schon auf einmal im Monat rauszögere, dafür beobachte ich meine Kaninchen etwa eine Stunde am Tag. Ein weidere Grund warum sich meine Nins ungern anfassen lassen ist die Vorherige Haltung. Johnny lebte mit nem Unkastriertem Rammler zusammen wurde von Kindern auch mal Fallengelassen. Schneeball und Carlsson wurden abends immer eingefangen und in einen Käfig gesteckt- Und Bounty wurde blos wenn gemistet wurde oder zum Decken angefasst. Die beiden Babys in Innenhaltung sind absolute Schmuser, wie auch nicht, sie sind vom Geburtstag an in meiner Hand gewesen, zum wiegen und füttern und dann zum schmusen. Sie betteln morgens nach ihrem Begrüßungs kuschln. |
AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? mein erstes kaninchen war leider Einzelhaltung,:( damals war ich noch recht jung und wußte es nicht besser. Er durfte frei in meinem Zimmer laufen und wurde nachts eingesperrt. später hatte ich ein Nin und ein Meerschweinchen auf Balkon. Viel platz, aber natürlich auch nicht optimal. Von da an hatte ich nur noch min. 2 Kaninchen, welche nachts in einem Stall waren und tagsüber in einem Auslauf. Nun endlich bin ich bei der optimalen Haltung angekommen, Nachts kleineres mardersicheres Gehege mit Schutzhütten, tagsüber geöffnet in großen naturnahen Auslauf. Bei Krankheit, Quarantäne usw leben die Nins vorübergehend im Haus, tagsüber frei, nachts muß ich sie dort aber einsperren. Gartenhaltung ist für mich eindeutig der beste Weg-(wenn man einen Garten hat). Natürlich entwickeln die Kaninchen dort nach einiger zeit stärker ausgeprägte Instinkte, sie achten auf die Warnrufe der Vögel, meine erkennen Familienfremde Katzen, es wird deutlich mehr geklopft als drin. Aber sie sind trotzdem zutraulich und kontaktfreudig, auch wenn sie nicht gerne hochgenommen werden. :D Liebe Grüße Cosmicmillie |
AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Also ich hab meine Henny als erstes nachts immer im Stall gehabt (Innenhaltung) und tagsüber dürfte sie bis ich schlafen gehe in meinem ganzen Zimmer rumhoppeln. Das war eigentlich nicht sehr Arbeitsintensiv, die war Stubenrein und ich hab ihr auch im Zimmer ein Klo hingestellt. Dann hab ich sie nach und nach immer im Zimmer frei laufne lassen, was war auch ok. Als dann aber das 2. Nin dazu kam, der garnicht stubenrein war, wurde es hier ziemlich unsauber und arbeitsintensiv. Ich musste mehrmals am Tag die Pfützen beseitigen und war froh, wenn ich sie bei gutem Wetter raus bringen konnte, damit sie auf die Wiese können. Dann war ja Partnertausch und ein ganz junges Löwenköpfchen kam dazu. Ich habe zunächst für die VG auf Innengehegehaltung umgestellt, das hielt sich in Grenzen mit dem Dreck, er war wirklich nur innerhalb das Geheges. Aber nachdem sie dann nach und nach wieder das ganze Zimmer hatten, war es lautstärke mäßig Nachts kaum zu ertragen. Im Frühjahr hab ich sie dann raus geschmissen. Seid dem leben sie draußen. Es ist nicht so arbeitsintensiv, ich kann durch schlafen. Aber sie sind auch scheuer! Da kommt es jetzt drauf an, worauf man wert legt. Ob die Haltung 'nur' artgerecht sein soll, oder ob man auch zahme Haustiere haben möchte, sie man auch mal anfassen und streicheln kann. Mir geht es so, dass ich lieber mehr Reinigungsarbeiten in Kauf nehme und meine Kaninchen um mich herum habe, aber ich kann nicht damit leben, wenn sie mich nachts wach halten, weil ich sie ja in meinem Zimmer habe. Wenn ich 2 Zimmer hätte, wären die drei wohl sofort bei mir und dürften dann aber bei 'gutem' Wetter raus gehen. Mir wäre es aber schon wichtig, dass sie die Möglichkeit haben raus auf eine Wiese zu gehen. Wenn ich hier dann ausziehe und in eine Wohnung, die ja zu Anfang nicht so groß sein wird, werd ich gucken, dass ich sie in freier Wohnunghaltung habe, vll nur das Schlafzimmer als 'Tabuzone'. Aber wenn man Tiere hält ist es nie so sauber, wie wenn man keine hält. Dem muss mans ich einfach bewusst sein, wenn man sich ein Haustier halten möchte |
AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Vom ersten Tag an hatte ich freie Zimmerhaltung. Es war toll alleine mit den Jungs. Sie waren absolut stubenrein und wenn ich mal hier und da ein Köddelchen gefunden habe, dann weil es beim Flausch im Fell hängengeblieben ist. Ich war begeistert, zumal sie damals auch noch kein Interesse an Möbeln, Tapeten & Co. gezeigt haben. Dann kam Dolly. Zuerst war sie ja aus Quarantäne- und Kastrationsgründen bei mir im Büro in einem Gehege. Sie fand das doof, hat mir das auch kräftig gezeigt und sauberkeitsmäßig steckt in ihr ein kleines Schweinchen. Nach der VG sah mein Wohnzimmer ganz anders aus, aber es war noch auszuhalten...bis Pepsi kam. Seit Pepsi herrscht hier sauberkeitsmäßig ein Ausnahmezustand. Alle vier köddeln fleißig ausserhalb des Stalls und der Toiletten und hin und wieder pinkelt Pepsi auch mal einfach so durch die Gegend. Mir wurde es dann irgendwann zu bunt. Jeden Morgen zücke ich als erstes den Staubsauger und muß wirklich alles saugen und wischen....das zieht sich dann bis fünfmal über den Tag. Um das alles einzudämmen, habe ich dann irgendwann einen Teil des Zimmers abgetrennt und ein Gehege aufgestellt. Nun hat sich zwar alles auf diesen Bereich konzentriert, aber glücklicher war war damit keiner. Ich fand die Geruchsbelästigung extrem, da Pepsi lieber auf die Teppiche pullerte. Ich durfte diese dann teilweise bis zu zweimal am Tag austauschen und meine Waschmaschine war im Dauereinsatz. Die Hoppels fanden es natürlich auch doof plötzlich so sehr eingeschränkt zu sein in ihrem Bewegungsdrang. Also wieder freie Haltung! So sehr ich die vier auch liebe, ich bin einfach nur noch genervt und fühle mich sehr eingeschränkt! Das ständige Putzen raubt mir viel wertvolle Zeit die ich einfach effektiver einsetzen könnte. Mittlerweile stelle ich ab und an das Gehege wieder auf wenn wir Besuch erwarten. Ganz ehrlich? Mich kotzt diese permanente Putzerei total an. Diesen Winter müssen wir noch irgendwie miteinander überstehen. Wir suchen ja gerade nach einem Häuschen oder einer großen Wohnung mit Gartennutzung und dann müssen sie im nächsten Frühjahr raus. |
AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Zur Zutraulichkeit vielleicht noch: Ich habe hier drei absolute Kuschelmonster die furchtbar gerne bekrault und betüddelt werden. Einzig Simba hält sich da so ein bissel zurück, auch wenn er immer der erste ist, der da ist wenn ich ins Wohnzimmer komme. Im Schuppen leben ja noch die Pinselkleckse, die zeitmäßig gegenüber den Wohnungsnins absolut zu kurz kommen. Sie waren immer außerhalb und wurden ja sehr vernachlässigt in ihrem früheren Zuhause. Trotzdem ist Puccy eine absolute Schmusebacke und bettelt förmlich um Zuwendung wenn ich mich zu ihnen setze und selbst Kalle scheint mittlerweile meine Anwesenheit zu geniessen und klettert auf mir rum. Ich glaube, daß das Charaktersache ist und mit der Haltungsform eher wenig zu tun hat. |
AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Nicki und Timmi leben in Außen- bzw. Gartenhaltung. Ihnen steht ein 6m²- Außengehege (gesichert) mit Schutzhütte dauerhaft zur Verfügung. Gegebenfalls erweitere ich das mit Gitterelementen zum stundenweisen Auslauf unter Aufsicht. Täglich gibt es dann noch für viele Stunden zusätzlich Auslauf im gesamten Garten, wo sich die beiden so richtig austoben können.:) Ich bin mit dieser Haltungsweise sehr zufrieden und finde Außenhaltung für Kaninchen am natürlichsten... bisher habe ich aber nur Erfahrung mit Außenhaltung gemacht. Aber Innenhaltung und Balkonhaltung kann man sicher auch sehr artgerecht gestalten.:) |
AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Ich ahbe mei9ne Nins von anfang an drausen gehalten und werde das auch nicht ändern. Ich finde Wohnugshaltung irgendwie fies, den wenn sie drausen sidn können sie alle 4 Jahreszeiten life miterleben und das ist natürlich abwechslung pur. ;) |
AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Ich habe schon fast alle Möglichkeiten durch. Angefangen habe ich mit reiner Käfighaltung (wusste es damals nicht besser), dann wurde daraus eine Zimmerhaltung mit riesigem selbstgebauten Gehege. Da wir nur die Möglichkeiten hatten, dieses riesige Ding im Kinderzimmer zu stellen, entschieden wir uns nach ca. einem 3/4 Jahr für die Balkonhaltung. Nach dem Umzug ins Haus mit Garten leben die Nins im Gehege im Garten. Vor- und Nachteile: Käfighaltung: Absolutes No-Go Zimmerhaltung im Gehege: O.K., aber mich hat der Geruch und die Böbbel gestört, die auch noch ausserhalb des Geheges lagen. Balkonhaltung: Gut, sofern der Balkon groß genug ist. Leider war unserer nicht sonderlich groß (ausreichend für die Nins) aber wir hatten dann keine Möglichkeit mehr in zu nutzen.:rolleyes: Gartenhaltung: Perfekt. Ich möchte es gar nicht anders mehr haben. Der Dreck bleibt draußen, der Geruch auch und sie können die Elemente der Natur vollends genießen. Zur Zutraulichkeit: Ich muß gestehen, daß die Nins in Wohnungshaltung "zutraulicher" waren. Sie sprangen von sich aus auf die Couch und kuschelten sich an einen ran, ließen sich freiwillig streicheln (KEINE Einzelhaltung). Seit dem meine vier draußen in ihrem Gehege leben, begrüßen sie mich zwar, lassen sich auch kurz über das Fell streicheln, aber dann langt es ihnen auch schon und sie verkrümeln sich. Nur Idefix kommt oft und schleckt mir die Hand ab. Auch wenn der "Kuschelfaktor" emens verloren gegangen ist, ist die Gartenhaltung mein absoluter Favorit, denn die Nins fühlen sich meines Erachtens dort am Wohlsten. |
AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Hatte meine Nins immer nur in Außenhaltung, aber eine Zeit konnten sie tagüber nicht auf den Rasen, weil wir neu gesäht haben. Obwohl sie auf den Steinen damals bestimmt 20qm hatten, waren sie soooo glücklich wieder auf dem Rasen zu sein, sie aben sich gewälzt etc.:D und deshalb bin ich der Meinung, dass Außenhaltung natürlich besser ist, weil sie dann ja auch viel buddeln können (da wo wie wollen, nicht nur in einer Buddelkiste), aber in der Wohnung kann man es ihnen ja trotzdem sehr schön machen. Außerdem haben Ninchen drinnen oft mehr Platz, weil für manche der Bau eines großen Geheges zu teuer ist. |
AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Zitat:
bis jetzt das das zimmer in dem das gehege ist nicht geheizt. ich weiß noch nicht ob ich das änder. kommt drauf an wie kalt es wird. da ich im dachgeschoss wohne und die sonne in das zimmer scheint, können sich die kleinen sogar sonnen. (gartenhaltung bleibt aber mein favorit) leider kann man nicht alles haben. aber meine beobachtung ist halt auch, dass sie zahmer sind. was besuch angeht. meinen besuch letzte woche haben die neugirig beschnuppert (könnte auch daran liegen dass eine meiner freundinnen nach ihren kaninchen roch). zumindestens bonny ist sehr "aufgeschlossen" und versucht bei jedem was leckeres zu bekommen. |
AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Was das Zahmsein angeht habe ich noch keine Unterschiede zwischen den Kaninchen feststellen könnte, welche von der Haltung abhängig war. Aber erstmal meine Erfahrungen mit den Einzelnen Haltungsvarianten die ich bisher hatte: Innenhaltung - Freie Wohnungshaltung: In dieser Art der Haltung hatte ich einmal ein Pärchen aus Krankheitsfall (Hermann & George), zweimal eine Dreiergruppe aus VG-Gründen (Hermann, George & Jule // Ella, Freddy & Hermann), einmal ein Einzelkaninchen aus Kastra-Quarantäne Gründen (Buddy), einmal eine sechzehner-Gruppe mit VGs (Simba, Charlie, Toffie, Picasso, Nocti, Hugo, Twixie, Gretel, Putzi, Flokati, Hermine, Paula, Hermann, Ella, Freddy & Buddy). Innenhaltung - Kaninchenzimmer: In dieser Art der Haltung hatte ich mittlerweile einmal Buddy (nur Zeitweise, da Platzmangel für ihn herrschte) aus Kastraquarantänegründen. Dann einmal Hermann aus Krankheitsgründen. Dann einmal wegen Gesundheitsquarantänegründen Hermine und Paula. Wegen Übergangslösung das Pärchen Simba und Charlie. Dann noch die fünfer Gruppe wärend der VG mit Nocti, Kiwi, Simba, Charlie und Toffie. Und aus Krankheitsgründen Kiwi und Nocti. Innenhaltung - Gehegehaltung: Hier hatte ich einmal Ella, Freddy und Hermann in der Gehegehaltung. Dann einmal Jule, George und Hermann. Einmal Kiwi und Nocti. Und einmal Nocti, Kiwi, Simba, Charlie und Toffie. FAZIT Innenhaltung: Bei der Gehegehaltung musste ich jedes Mal abbrechen, da trotz 2qm pro Tier, die Tiere absolut unausgelastet waren und sich im Gehege sichtlich unwohl fühlten. Bei der reinen Zimmerhaltung musste ich ebenfalls einige male abbrechen und zur freien Wohnungshaltung übergehen, da der Platzbedarf trotz zig Quadratmetern nicht gegeben war. Bei der freien Wohnungshaltung musste ich ebenfalls zur halben Aussenhaltung damals übergehen, weil die Tiere in der Innenhaltung durchdrehten, weil sie die Bedürfnisse nicht so ausleben konnten, wie draußen. Allgemein habe ich somit bei der Innenhaltung wenn überhaupt gute Erfahrungen mit der freien Wohnungshaltung gemacht. Aussenhaltung - Gehegehaltung: In dieser Art der Haltung hatte ich mittlerweile schon einige Gruppen, mit Pflegetieren, die ich nicht alle aufzählen möchte. An sich 15 unterschiedlichen Konstellationen, Anzahlen, etc. waren es in der Außenhaltung. Aussenhaltung - Freilandhaltung: In dieser Art der Haltung hatte ich einmal ein Pärchen (Picasso und Pünktchen), einmal eine 11er Gruppe (aus Zeitmangel Namen nun nicht genannt), einmal eine 6er, später wegen Tod eine 5er Gruppe (Filou (später fehlend), Nocti, Simba, Charlie, Toffie, Picasso), und eine 15er Gruppe (Siehe 11er) FAZIT Aussenhaltung: Für mich waren beide Haltung akzeptabel und in Ordnung für die Tiere, auch wenn rein vom ausgeglichen Verhalten für meine Tiere hier die Freilandhaltung angebrachter ist. FAZIT ALLGEMEIN: Für meine Tiere selbst käme momentan, bei diesen Tieren, nur eine Außenhaltung in Frage, wobei die Freilandhaltung vorzuziehen ist. Ich denke jedoch, dass eine Haltung allgemein nicht zu bewerten ist, da es immer Tier- und Besitzerabhängig ist. Ich bin mittlerweile an einem Punkt angelangt, dass ich in Beratungen auch gut und gern zur Innenhaltung rate, weil ich mir nicht sicher bin, ob die Aussenhaltung a)dem Tier entsprechend ist und b) überhaupt für die gesundheit des Tieren zumutbar ist. Denn wichtig ist, auch bei der Aussenhaltung, dass der Mensch sich die Zeit nimmt und die Tiere beobachtet. UNd das auch bei -20°C, da ansonsten die Gefahr eine Krankheit nicht zu entdecken zu groß ist. Bin ich mir nicht sicher, ob beobachtet wird wenns kalt ist (und hierbei muss es nichtmal ignoranz des Besitzers sein, sondern kann auch schlicht aus Gesundheitsgründen des Besitzers in der Aussenhaltung unmöglich sein), kann ich zu einer solchen Haltung in meinen Augen nicht raten. |
AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Warscheinlich eine etwas blöde frage, aber was ist der Unterschied zwischen der Außenhaltung-Gehegehaltung und Außenhaltung Freilandhaltung?? :D Laufen die Nins bei der Freilandhaltung frei im Garten?? |
AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Zitat:
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AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Achso.. Besuch mögen meine beide nicht.. Also ind er Wohnung haben die Zwerge Besuch immer als Eindringlinge empfunden und sind ganz schnell abgezischt.. Henny ist dann aber schnell wieder aufgetaut, wenn sie nicht beachtet wurde und ist dann doch mal schnell hinterher gelaufen.. Wenn sie dann aber beachtet wurde, war se direkt wieder weg.. Außen am Gehege macht es ihnen nicht so viel, Alfi geht schon mal ab und zu auf Abstand, aber auch nicht besonders weit. Ich weiss aber nicht, wie es aussieht, wenn da jemand rein geht, könnte schon sein, dass sie weg laufen. Meine Mutter darf bei denen auch rein gehen (die füttert schon mal von Außen), aber mein Vater als 'Fremder' wird nicht gern gesehen.. Da sind se dann gleich weg. |
AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? kann dann nicht ein Mader oder Fuchs oder so kommen, wenn es kein Gehege gibt? |
AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Natürlich besteht die Gefahr, aber anders als bei Gehegehaltung hat das Kaninchen auch größere Fluchtmöglichkeiten. Wenn man dazu auch noch Hunde hat, die täglich durch den Garten Streifen, schreckt das Fuchs & Marder etwas ab. Zur Freilandhaltung gibt es hier aber schon einige Disskusionstheards, wenn es dich interessiert, kannst du ja mal die SuFu benutzen ;) |
AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Ich denke, wir sind uns alle einig, dass eine möglichst großzügige Außenhaltung mit vielen Buddel- und Versteckmöglichkeiten die artgerechteste Haltungsform ist. Wenn ich mir dann aber die teilweise komplett gepflasterten Außengehege ansehe, sehe ich nich wirklich mehr Vorteile zur Innenhaltung. Egal ob innen oder außen, habe ich die Erfahrung gemacht, dass man seinen Tieren eine artgerechts-nahe Haltung ermöglichen kann. Leider neigen die Innenhalter schnell dazu aus den Gehegen kleine Puppenstuben zu machen, anstatt eine naturnahe Einrichtung zu wählen. Ich betreibe zur Zeit Innenhaltung und sehe den klaren Vorteil in der Nähe zu den Tieren. Verhaltensänderungen fallen so schneller auf. Trotzdem freue ich mich schon darauf, wieder einen Garten zu haben und ein Außengehege zu bauen. Es geht doch nichts über erdverschmierte Kaninchen ... |
AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Zitat:
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AW: Mit welcher Haltung habt ihr die besten Erfahrungen gemacht? Naja, Langhaarkaninchen an sich sind nicht wirklich artgerecht, deswegen finde ich dennoch, dass für "normale" und "gesunde" Kaninchen die Außenhaltung am besten ist. (Extrem überzüchtete Rassen halte ich weder für normal, noch für gesund, auch wenn ich jetzt mit dieser Aussage bei einigen Liebhabern deser Züchtungen auf Ablehnung stoße!) Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel. Ich habe zur Zeit einen so stark immungeschwächten Bock, dass ich ihn selbts bei besten Bedingungen nicht nach draußen setzen könnte. Ein anderes Kaninchen hatte einen gendefekt und bildete kein Unterfell aus. Dieses konnte natürlich auch nicht dauerhaft draußen leben, weil es schlichtweg erfroren wäre. Dennoch stellen diese Tiere für mich die Ausnahme dar. Wer die Möglichkeiten (hierzu zählt auch das geld!) und die passenden Tiere dazu hat, sollte meiner Meinung nach die naturnahe Außenhaltung als Haltungsform wählen, aber das ist, wei gesagt, nur meine Meinung! ;-) P.S.: Noch mal zu den Langhaarkaninchen. Sollte mir ein solches Kaninchen "in den Schoß fallen" oder ich durch welche Umstände auch immer zu so einem Tier kommen, würde es von mir selbstverständlich die gleiche Zuwendung bekommen, wie alle anderen Kaninchen auch. Ich finde solche Züchtungen, die einem Tier nicht mehr erlauben nach seiner Art zu leben (sprich draußen im Dreck) dennoch einfach nur grausam. Große Bewunderung bekommen von mir aber DIE Kaninchenbesitzer, die sich BEWUSST dieser pflegeintensiven Tiere annehmen und versuchen ihnen ein gutes Leben zu bieten. Ich weiß, dass das kein Zuckerschlecken ist. Hut ab dafür! |
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