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Sexualtrieb, Dominanzverhalten und Kastration Liebe Leute, heute morgen habe ich eine angeregte Diskussion mit meinem Herzallerliebsten über unsere drei Fellnasen geführt. Jetzt hätte ich gern auch mal eure Meinung dazu. Wie die meisten von euch wissen, haben wir ja drei männliche Kaninchen, die alle frühkastriert sind. Jetzt heißt Frühkastration doch, dass sie noch bevor sie geschlechtsreif sind ihres Triebes "beraubt" werden. Im Allgemeinen heißt es außerdem, dass gegenseitiges Berammeln ein Ausdruck von Rangkämpfen und demonstrierter Dominanz ist. Nun ist mein Freund der Meinung, dass die Jungs ja schließlich trotzdem einen Sexualtrieb haben und mangels Weibchen sich halt gegenseitig berammeln. Dominanzverhalten würde dabei wenn überhaupt eine untergeordnete Rolle spielen. Meiner Meinung nach ist es aber dann andersherum. Schließlich sind sie frühkastriert, kennen sie Sexualtrieb überhaupt? Bilden sie noch Hormone, die sie dazu bringen sich fortpflanzen zu wollen? Meiner Meinung nach nicht. Weiß jemand von euch über die genaueren Vorgänge in einem Böckchenkörper nach einer Frühkastra bescheid? Wer hat nun Recht? Was meint ihr? |
AW: Sexualtrieb, Dominanzverhalten und Kastration Es werden schon noch Hormone gebildet, aber eben nur sehr wenige geschlechtsrelevante. Ich tendiere deshalb zu deiner Meinung, dass es sich um Dominanzverhalten handelt. Denn warum sollten sonst meine Häsinnen rammeln? :rolleyes: Mein Kastrat rammelt übrigens überhaupt nicht. Wenn er sich durchsetzen will, knufft er die Mädels mal kurz in die Seite, oder scheucht sie ein Stück beiseite. |
AW: Sexualtrieb, Dominanzverhalten und Kastration Selbe Meinung wie Lupine!!! Bei meinen ist es genau so:rolleyes:! Lg:D |
AW: Sexualtrieb, Dominanzverhalten und Kastration Ich unterstütze auch die Meinung der beiden Vorposterinnen. Bei uns rammelt eigentlich auch nur die Häsin den Kastraten. Ich habe erst einmal beobachtet, dass er versucht hat sie zu berammeln, allerdings hatte er sie wohl versehentlich falschrum erwischt, er saß auf ihrem Kopf der kleine Dummbatz... ;) Danach hat mein Freund erstmal ein ernstes "Männergespräch" mit ihm geführt. ;) Ich glaube Männer brauchen einfach den Gedanken, dass ihr Haustier trotzdem noch "ein ganzer Kerl" ist. Lassen wir sie doch einfach in dem Glauben... :D |
AW: Sexualtrieb, Dominanzverhalten und Kastration Zitat:
Jaja, die Männer :D Sie sind da wohl etwas empfindlicher als wir holde Weiblichkeit :D |
AW: Sexualtrieb, Dominanzverhalten und Kastration Zitat:
Ich denke zwar das es bei Frühkastraten deutlich abgeschwächter ist als bei einem Tier das seine Pubertät erleben durfte,quasi erwachsen werden konnte, aber in jedem Kastraten steckt tief innen drin noch ein *ganzer* Mann, zumindest was es die Hormone angeht. Das entfernen der Keimdrüsen dient ja vorrangig dazu, das Nachwuchs verhindert wird, es entfernt nicht das Geschlecht des Tieres mit seinen typischem Verhalten. LG Morti |
AW: Sexualtrieb, Dominanzverhalten und Kastration Zitat:
Werde ich ihm nachher gleich erzählen. |
AW: Sexualtrieb, Dominanzverhalten und Kastration Danke für die vielen schnellen Antworten und besonders Lupine und Morti, da hab ich gleich mal noch ein paar Argumente an der Hand für später^^ Wenn wir männlichen Besuch haben beömmeln sich die Jungs (die zwei- bzw dreibeinigen^^) immer, ich hätte schwule Kaninchen, die auch noch nicht wissen wie es richtig geht weil sie ja auch "verkehrt herum" rammeln. Wenn sie dann noch hören, dass die drei Brüder sind *seufz* Dass das Dominanzgehabe ist glaubt mir keiner -.- Manche Männer scheinen sich so sehr in ihrer Männlichkeit bestätigen zu müssen, dass sie nicht mal ein kastriertes Kaninchen in ihrem Haushalt ertragen :D (zumindest die die hier wohnen) Die Grundsatzdiskussion, ob kastrierte Böckchen glückliche und artgerecht gehaltene Tiere sind hattenw ir an anderer Stelle ja schonmal hier im Forum. Aber manchmal denke ich schon, dass ein wenig Weiblichkeit im Gehege nicht schaden würde.. |
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