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dominantes Weibchen/ verspritzt Urin Hallihallo, ich hab zwar schon einige Beiträge zu dem Thema gefunden, aber so richtig glücklich bin ich noch nicht. Also folgendes: meine Kaninchendame (1 Jahr alt) war schon immer die Dominante und hat ihrem kastrierten Freund (auch 1 Jahr alt - beide gleichzeitig bei mir eingezogen) schon immer gezeigt, dass sie die Chefin im Hause ist. Aber jetzt im Frühling war schon zweimal Nestbau angesagt, sie berammelt ihn mehr oder weniger ständig und verspritzt auch bei Rumrennen Urin, wahrscheinlich um ihn und alles andere zu markieren. Das ist jetzt nicht ganz so tragisch, ich hab nur das Gefühl, dass er sehr unter der "Unterdrückung" leidet: kaum nähert sie sich ihm, drückt er den Kopf auf den Boden und nimmt schon so eine unterwürfige Haltung ein, so nach dem Motto "bitte tu mir nichts". Ich weiß, dass eine Kastration beim Weibchen ein schwieriger Eingriff ist, aber hat vielleicht trotzdem jemand dieses aufgrund einer solchen Situation schon mal machen lassen und lebten die Zwerge hinterher harmonischer zusammen? Oder ist das alles gar nicht so schlimm und er ist halt nunmal der Unterlegene und kann damit leben, ständig dominiert zu werden??? Bin für jeden Tipp dankbar. PS: haben beide den ganzen Tag Auslauf (ca. 12 m²), er versteckt sich aber häufig in seiner Höhle und kommt nicht mal beim Füttern angerannt. |
AW: dominantes Weibchen/ verspritzt Urin Wenn schon zweimal während des Frühlings eine Scheinschwangerschaft war bei ihr, solltest du sie auf jeden Fall untersuchen lassen, ob vielleicht Veränderungen an Gebärmutter und/oder Eierstöcken vorliegen. Falls das der Fall ist, kann die Kastration (genauer gesagt die Ovariohysterektomie - also die Entfernung von Gebärmutter und Eierstöcken) durchaus die Wirkung haben, dass sie ruhiger wird. Allerdings ist meine dominante Häsin ebenfalls kastriert worden - wegen eben solcher Veränderungen - und sie ist von einem "braven Lämmchen" immer noch weit entfernt ;) Dominant bleiben wird sie auf jeden Fall, die Scheinschwangerschaften werden allerdings wegfallen, und dadurch entfällt auch ein Teil der Aggressivität. |
AW: dominantes Weibchen/ verspritzt Urin Hallo. Also ich kann der Erfahrung von Lupine eigentlich zu 100% beipflichten. Ich hatte auch einen Kastraten mit einem Weibchen, welches dann auch häufig Nester gebaut hatte und mehrere Scheinschwangerschaften hatte, woraufhin wir sie auch haben kastrieren lassen: Das Ende vom Lied: Die Scheinschwangerschaften blieben aus, es wurden keine Nester mehr gebaut, aber sie war immer noch die Ziege von vorher, und unser Kastrat hatte auch genauso wenig "Rechte" wie vorher. Aber er hat schnell gelernt, wenn er im passenden Moment einfach resigniert, dass er den Rest des Tages Ruhe hat, so nach dem Motto: Lass die mal machen, gleich geh ich Möhrchen mümmeln ;) Ganz liebe Grüße |
AW: dominantes Weibchen/ verspritzt Urin Hallo, genau das gleiche Problem habe ich auch, meine Luna berammelt Samson wieder ständig und lässt ihm keine Ruhe. Sie hat mal vor 5 Wochen ungefähr Stroh im Maul herumgetragen, aber nicht so dass es ein Nest wurde, auch hat sie sich kein Fell ausgerupft. Und jetzt brammelt sie ihn schon wieder..... Ich bin jetzt dabei was für einen grosses Freigehege für draußen auf die Beine zu stellen, da ich glaube, dass sie das einfach aus Langeweile macht. Sie haben 4,5qm , aber das scheint ihr zu wenig. Aber sie wollen nicht raus, obwohl ich sie schon gelockt habe....(ins Wohnzimmer) Noch was, zu der Kastration: die werden keine Deut besser, die Weiber, sie bleiben dominant und zeigen den anderen gleich wenn die Wunde nach der OP verheilt ist, wo´s lang geht!!! Das bringt nichts und ist das Geld rausgeworfen! Ausser natürlich wenn eine notwendigkeit vorliegt, wg einer Veränderung der Geährmutter o.ä. LG |
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