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Brauche Hilfe bei Vergesellschaftung - nach heftigem Beißvorfall Hallo zusammen, ich bin recht neu in der Kaninchenhaltung und brauche dringend euren Rat. Ich habe zwei junge männliche, kastrierte Zwergkaninchen (beide jetzt knapp über ein Jahr alt, ein Farbenzwerg und ein Zwergwidder), die leider ein großes Problem miteinander haben. Am Anfang war alles harmonisch: Sie haben gekuschelt und sich gegenseitig geputzt. Doch vor einem halben Jahr ist die Situation völlig eskaliert. Sie haben sich so heftig und blutig gebissen, dass einer von beiden sogar mit Antibiotika tierärztlich behandelt werden musste. Seit diesem Vorfall habe ich die beiden komplett getrennt. Aktuell sieht es so aus: Einer sitzt im Stall, der andere hat Auslauf im Zimmer (das eigentliche Gehege). Damit es fair bleibt, tausche ich die beiden jeden Tag durch, sodass jeder mal den großen Auslauf nutzen kann. Das geht nun schon seit sechs Monaten so. Mein Problem: Jedes Mal, wenn sie sich auch nur durch ein Gitter oder kurz von Weitem sehen, gehen sie sofort extrem aggressiv aufeinander los. Meine Fragen an euch: Gibt es hier überhaupt noch Hoffnung auf eine Versöhnung? Hat jemand schon mal eine so verfahrene Situation erlebt? Täglicher Reviertausch – gut oder schlecht? Ich wollte ihnen damit nur Auslauf bieten, aber könnte der ständige Geruch des anderen im Revier die Aggressionen vielleicht sogar verschlimmern? Hilft ein Weibchen? Ich habe gelesen, dass die Vergesellschaftung mit einem Weibchen (also eine Dreiergruppe) die beiden Jungs beruhigen könnte. Stimmt das, oder macht das die Sache bei zwei zerstrittenen Rammlern nur noch schlimmer? |
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