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Ich benötige mal euren RatHallo Leute, ich benötige mal euren Rat bzw. eure Meinung. Da unsere beiden Kinder 6 u. 10 Jahre schon seit mehreren Jahren ein Haustier wollten, wir es aber in der Vergangenheit immer abgelehnt haben, haben wir uns im Januar entschieden 2 Kanninchen zu kaufen. Da wir ruhige Tiere wollten, die sich auch mal streicheln lassen haben wir uns für Deutsche Widder entschieden. Diese wären wohl ruhige gesellige Tiere und nicht so ängstlich und Schreckhaft wie Zwergwidder. Da wir gern 2 Weibchen wollten, hatten wir einen Züchter gefunden der uns mit 10 Wochen (war schon ziemlich früh) zwei Geschwistermädchen verkauft hat. Eigentlich lief alles Prima, sie haben ein Innengehege und ein großes Außengehege. Seit Mai sind sie nun dauerhaft draußen. Im Außengehege fiel uns dann immer mal wieder auf das die beiden rammelten, Anfangs immer im Wechsel zuletzt nur die eine auf der anderen. Auch fingen die beiden an zu buddeln und wir fanden ständig Fell. Da ich Angst hatte das es sich um Männchen und Weibchen handeln könnte (es wurden auch verschiedene Nester gebaut) habe ich mich an mehrere Leute gewandt und meine Beobachtungen geschildert. Ich bekam dann immer wieder zu hören das es sich um Rangkämpfe handelt und das Nest aufgrund von Scheinschwangerschaften gebaut wird. Also alles gut dachte ich mir. Heute habe ich mal wieder die Hütte im Stall kontrolliert (mache ich ca. aller 3 Tage wegen des tiefen Löcher graben) und stellte fest das wieder ein kleines Loch und ein Nest vorhanden war. Ich wollte prüfen wie tief das Loch ist und merkte das sich darin etwas bewegt. Als ich nachgesehen habe waren es 6-8 Jungtiere, auf den ersten Blick lebten alle. Auch waren alle trocken und schön abgedeckt. Der Schreck war riesig.... hatten wir doch eigentlich 2 Weibchen. Ich habe das Nest wieder schön abgedeckt und den Rammler entfernt. Leider rammelte der, wie zuvor auch immer mal schon wiedern auf der Häsin rum.... Jetzt zu meinen Fragen: War es richtig den Rammler zu entfernen? Wie oft ist die Häsin am Nest, die letzten 3 Stunden nachdem wir es bemerkten nämlich gar nicht! Wie oft sollte ich das Nest kontrollieren? Was ist wenn die Häsin wieder trächtig ist, schafft Sie einen 2. Wurf nach so kurzer Zeit? Angenommen Sie bekommt nochmal Junge, so sind die ersten Jungtiere ja erst 4 Wochen alt und müssen bei der Mutter bleiben. Schadet das dem 2. Wurf nicht? Also lassen die Jungtiere den 2. Wurf in Ruhe? Mir fallen sicherlich in den nächsten Stunden / Tagen noch viel mehr Fragen ein.... .... ich bin gerade irgendwie überfordert... Danke schon mal für eure Tipps. LG Otscher
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| Hallöchen und herzlich Willkommen im Club ,ich antworte mal in Deinem Text: "War es richtig den Rammler zu entfernen?" Auf jeden Fall! Und am besten lasst ihr ihn jetzt auch direkt kastrieren, sonst geht das ewig so weiter... "Wie oft ist die Häsin am Nest, die letzten 3 Stunden nachdem wir es bemerkten nämlich gar nicht!" Ich habe anfangs NIE gesehen, dass unsere Klopfer ihre Jungen versorgt hat - hat sie aber offentsichtlich prima hinbekommen... Das Säugen habe ich erst ca. 4 Wochen später und jetzt vor kurzem einmal live erlebt. "Wie oft sollte ich das Nest kontrollieren?" Da wir schlecht an das Nest herangekommen sind und ich auch nichts kapputt machen wollte, haben wir auch nur 1x am Tag ins Nest gefühlt, ob noch Leben drin war. Wir konnten nicht überprüfen, ob es tote Junge gab, da hätten wir das ganze Nest versetzen müssen. Also, Nervosität zügeln und 1x am Tag tasten. Klopfer haben wir in der Zeit dann immer mit besonders leckerem Futter abgelenkt, damit sie keinen Stress von wegen "Eindringling am Nest" hat (war aber bei ihr gar nicht nötig, wie sich später herausstellte, sie war mega entspannt mit uns!) "Was ist wenn die Häsin wieder trächtig ist, schafft Sie einen 2. Wurf nach so kurzer Zeit?" Ob sie das schaffen wird, kann Dir keiner vorhersagen. Grundsätzlich hat sie die Möglichkeit, hat die Natur ja gemacht. Dafür muss sie aber natürlich entsprechend fit sein. Also gib ihr besonders gutes, ausgewogenes Futter, auch milchanregendes (Dill ist da extrem beliebt) und vermeide Stress... Mehr Tipps kann Dir da bestimmt jemand anderes geben, ich hab nur die eine Erfahrung gemacht... "Angenommen Sie bekommt nochmal Junge, so sind die ersten Jungtiere ja erst 4 Wochen alt und müssen bei der Mutter bleiben. Schadet das dem 2. Wurf nicht? Also lassen die Jungtiere den 2. Wurf in Ruhe?" Sollte sie noch einmal Junge bekommen, dann musst Du den ersten Wurf von der Mama trennen, wie marinahexe schon sagte. Die schaffen das dann aber schon ganz gut, im futtern sind die in dem Alter schon fast Weltmeister. Andernfalls würden die Großen den Kleinen alles wegtrinken, da sie ja schon aktiv an die Milchbar rankommen. Mit der Trennung schadest Du niemandem, wenn Du die Großen dann zu Papa gesellst. Nach der Kastration muss der ja eh 6 Wochen in "Quarantäne" (so lange ist er nämlich trotzdem noch zeugungsfähig), dann kann er auch kuscheln (bei uns hat der Papa immer viel mehr gekuschelt, als Mama...) "Mir fallen sicherlich in den nächsten Stunden / Tagen noch viel mehr Fragen ein.... .... ich bin gerade irgendwie überfordert..." Das war ich auch, vollkommen hilflos, überfordert, nervös, gestresst und all das . Aber der wichtigste Rat ist: entspann Dich, vertraue Deinem Kaninchen und freu Dich trotz allem auf das, was jetzt kommt. Es war eine unglaubliche Reise und ich habe ein lachendes und ein weinendes Auge, wenn ich daran denke, dass die 6 uns bald verlassen und wir "nur" noch unsere 4 Großen haben... Ach ja, und immer fragen fragen fragen - es gibt ja bekanntlich keine doofen Fragen ![]()
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| Auf jeden Fall! Und direkt Termin zum Kastrieren machen, besser gestern als morgen. Zitat:
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Was ich dir unaufgefordert noch sagen kann: Fenchel und Melisse gut, die fördern die Milchbildung. Salbei und Minze schlecht, die hemmen die Milch bis zum Versiegen. Bis die Milch richtig einschießt, kann es 1-2 Tage dauern, da bitte nicht ungeduldig werden. Die Jungen müssen viel saugen, damit der Körper der Häsin zur Milchbildung angeregt wird. Nachfrage bestimmt Angebot.Mit ca 10-14 Tagen öffnen die Jungen die Augen und fangen an, ihre Umgebung zu erkunden. Tun sie das nicht, musst du eingreifen, damit sie keine Augenschäden bekommen. In dem Alter fangen sie auch an, feste Nahrung zu probieren, müssen aber noch viel üben, das ist nicht leicht, diese widerspenstigen Blätter zu bewältigen Heu ist leichter zu fressen als frische Blätter für die ungeübten Anfänger. Trotzdem dürfen sie natürlich sofort auch Frischgrün fressen. Sie werden sich bei Mama rückversichern und lernen, was gut ist und was nicht. Mit 3 Wochen fressen sie schon routiniert, mit 4 Wochen sind sie vollständig mit fester Nahrung überlebensfähig. Mit etwa 6-8 Wochen setzt dann die Zeit des extremen Wachstums ein, dann fressen sie wie die Staubsauger. Bei großen Widdern ist da auch Kraftfutter gut und sinnvoll, auch hier kannst du ein gutes Müsli anbieten. Denk daran, Wasser so bereitzustellen, dass die Kleinen nicht reinfallen und ertrinken können. Zitat:
Geändert von Angora-Angy (09.06.2022 um 15:30 Uhr).
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| Danke für eure Hilfe und Tipps. Die kleinen sind nun 10 Tage alt und recht aktiv. Die Augen sind noch verschlossen, allerdings klettern die kleinen immer aus dem Nest. Sie sind bei mir im Freigehege. Im Gehege ist eine Hütte und in dieser ist das Nest. Sie krabbeln jetzt immer raus und liegen am Hütteneingang. Wie soll ich jetzt verfahren? Die kleinen dort lassen, da es draußen ausreichend warm ist oder immer wieder zurück ins Nest legen. Ich hab sie schon einmal ins Nest zurück gesetzt, allerdings waren sie 30 min. später wieder raus gekrabbelt? LG
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| Mach einen Rand drum. Zum Beispiel aus brettern.
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| Hallo! Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu den Babys! Da hat der Züchter aber echt Mist gebaut! Mit 10 Wochen sollte schon recht deutlich erkennbar sein, welches Geschlecht die kleinen haben! So etwas kann natürlich immer wieder passieren ( auch wenn es eigentlich nicht passieren sollte ) deshalb sollte man eigentlich zur Sicherheit immer die Geschlechter kontrollieren lassen, wenn man sich neue Kaninchen anschafft. Jetzt ist es eben passiert. Den Rammler auf jeden Fall vom Weibchen getrennt lassen und so schnellere möglich kastrieren lassen. Nach der Kastration muss der junge Herr erst einmal 6 Wochen seine Kastrationsfrist absitzen. Danach kannst du beide wieder vergesellschaften. Ich hoffe du hast die Kaninchen nicht nur für deine Kinder, sondern auch für dich gekauft! Du trägst nämlich die Verantwortung und musst aufpassen, dass deine Kinder die jungen Kaninchen nicht auf den Arm nehmen ( das habe ich früher oft gemacht…) Widder sind tatsächlich recht gemütliche Tiere. Aber Zwergwidder sind nicht scheu oder schreckhaft, meine drei Beweisen das Gegenteil! Allerdings sind Widder oder allgemein große Kaninchen die bessere Wahl wenn man Kinder hat, da man große Kaninchen nicht so leicht auf den Arm nehmen kann. Du solltest aber wissen, dass du dir eine recht heikle Rasse ausgesucht hast! Widder bekommen im Alter oft Ohren-oder Zahnprobleme. Viele Tierarztbesuche sind daher wahrscheinlich und empfehlenswert. Noch eine Frage: Waren die Eltern dann trotzdem Geschwister? Wenn ja, wäre das ja Inzucht! Ich hoffe für dich und die Kaninchen, dass alle gesund bleiben und keiner Probleme entwickelt! Bitte lass doch nicht zu sehr Stressen! Freu dich auch über die Babys und sieh ihnen beim wachsen zu! Alles Gute dir und deinen Süßen! Liebe Grüße Myrabbit Geändert von Myrabbit (19.06.2022 um 11:25 Uhr).
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Wahrscheinlich ist ihnen warm, wie schon gesagt wurde ein Rand aus Brettern verhindert dass sie sich verlaufen. Sie werden bald die Augen öffnen und herumstaksen, wenn du so eine ca. 10-15cm hohe Wand machst schichte aussen Heu zu einer Rampe auf, der Weg in's Nest sollte immer leichter sein als raus. Man kann sie jetzt zwar schon halten, streicheln, etc, aber es ist Vorsicht geboten. In dem Alter sind sie sehr gut darin sich plötzlich aus Händen zu winden, vor allem aus kleinen, ungeübten Händen , also besser nicht zu hoch heben, am Boden bleiben. Ausserdem nicht übertreiben, ein, zwei mal pro Tag, und nurkurz, es sind noch Babys die auch ihre Ruhe brauchen. In dem Alter haben sie auch in der Natur noch keinen Kontakt zu anderen Gruppenmitgliedern, das kommt erst wenn sie anfangen mobil zu werden.Ein 2. Wurf ist ziemlich wahrscheinlich, nicht optimal aber auch keine Katastrophe. Markier dir im Kalender wann die ersten auf die Welt gekommen sind, so 26-27 Tage später wirst die den ersten Wurf separieren müssen da sie sonst dazu neigen das neue Nest zu zertrampeln und das Milchbuffet zu plündern. Nicht ideal, aber kein gröberes Problem, bis dahin fressen sie schon genug. Sie können alles bekommen was auch Mom bekommt. Achte darauf dass die Häsin in guter Kondition bleibt, fütter sie ausreichend, sie braucht jetzt Unmengen an Kalorien für die Heu und Gras eher nicht ganz ausreicht - du kannst ihr deutlich mehr Pellets als gewöhnlich geben, und zusätzlich Haferflocken. Wenn sie trotzdem mager ist kann auch ein wenig Sonnenblumenöl auf die Flocken/Pellets gegeben werden. Regelmässig Rückgrat/Rippen abtasten, mit freiem Auge ist es nicht ganz leicht zu sehen. Inzucht ist bei Kaninchen nicht so ein primäres Problem wenn's mal passiert. Du wirst schauen wie schnell die Kleinen wachsen, fang jetzt schon zu planen an wie du für sie Plätze findest (Sollten bis min. 8 Wochen in der Wurfgruppe bleiben). Wenn dein Bock kastriert ist besteht vielleicht die Möglichkeit dass sie mit ihm leben, meine Jungs waren immer sehr freundlich zu jungen, aber so zusammenghalten habe ich sie nie, kamen nur auf Besuch durch den Zaun, also hör da auch auf andere Meinungen bzw. sei dir klar dass das ein Experiment wäre. Du wirst Platz brauchen, wenn du sie nicht vor so 12 Wochen lost wirst wirst du auch noch Mädels von Jungs trennen müssen. Jedenfalls viel Spass mit den Kleinen, geniesse das Gewusel solange es noch süss ist ![]()
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| Vielen lieben Dank für eure Unterstützung. Am kommenden Mittwoch 6.7. sind jetzt die ersten 4 Wochen rum. Alle geborenen Babys geht es sehr gut. Sie springen schon durch ihr Gehege und essen bzw. probieren alles was die Mutter isst. Zwischendrin versuchen sie sich immer mal unter die Milchbar der Mutter zu legen, was diese mal zulässt und dann mal wieder nicht. Die Mutter selbst war die ersten 14 Tage sehr entspannt und ruhig, das Verhalten ändert sich aber gefühlt gerade etwas. Sie ist sehr hungrig und leicht aggressiv. Ihr Bauch ist nicht mehr so schwabbelig wie nach der Geburt. Ich vermute das Sie wieder (wie schon Eingangs geschrieben) schwanger ist. Mit Gewissheit kann ich es allerdings nicht sagen, sie lässt sich nur kurz den Bauch fühlen.... Nest oder der gleichen baut sie aktuell noch nicht. Wenn Nachwuchs kommt, dann müsste das zwischen Mittwoch (28. Tag) und Dienstag (34. Tag) sein. Jetzt meine Fragen: 1. Kann ich die 5 kleinen jetzt von der Mutter trennen und ganz ohne "Erwachsenen" Tier zusammen lassen? Wenn ja, vor dem 28. Tag raus nehmen oder erst wenn neue kleine da sind? 2. Die kleinen allein lassen oder zum Rammler? Dieser wird leider erst am 11.7. kastriert, da unsere Tierärztin von einer Katze gebissen wurde und operiert werden musste. Befruchten kann er die kleinen ja noch nicht, aber man sollte ihn nach der OP sicherlich eine Weile Ruhe gönnen. Kann er den kleinen was tun? 3. Wenn ich die kleinen jetzt trenne und nach dem 34. Tag doch kein neuer Nachwuchs da ist, kann ich die kleinen dann nach der Trennung einfach wieder zur Mutter zurück setzen? 4. Ist trennen Pflicht? Ich habe oft gelesen das manche den ersten Wurf bei der Mutter lassen, auch wenn der 2. Wurf geboren wurde. Was sollte ich ggf. bei den 5 kleinen noch beachten, wenn Sie jetzt allein leben müssen..... Ich danke euch. LG Otscher
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| Ganz ohne Erwachsenen würde ich sie nicht lassen. Ohne Mutter (und deren Milch) kommen sie problemlos aus. Der Rammler wird den Jungen normalerweise nichts tun, sondern sie passiv zur Kenntnis nehmen, fertig. Bei mir rennen gerade 6 Quirle durch alle Ställe, weil sie ohne Anstrengung zwischen den Gitterstäben durch passen. Die besuchen 3 Zuchtrammler abwechselnd und keiner nimmt Anstoß daran. Eine Kastra ist für einen Rammler kein großes Ding, der braucht keine Ruhe danach. Sollte kein neuer Nachwuchs kommen, können die Jungen natürlich wieder zur Mutter zurück. Ja, trennen ist Pflicht, denn die "Großen" würden den "Kleinen" die Milch wegnehmen, so dass die jüngeren womöglich verhungern. Grundstätzlich sind Kaninchen mit 4 Wochen alleine überlebensfähig, fressen normales Futter und können wie jedes andere Kaninchen behandelt werden. Der wichtigste Unterschied ist die Körpergröße, die passen durch die kleinsten Lücken und daher muss die Unterbringung entsprechend feinmaschig abgesichert sein. Die sehen größer aus wegen des Felles, aber das ist alles nur Flausch. Darunter ist nur sehr wenig Tier.
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| Kann man die großen Jungen einfach so von der Mutter wegnehmen oder bekommt sie einen Milchstau, wenn der neue Wurf nicht innerhalb kurzer Zeit auf die Welt kommt?
__________________ LG Wuschelinchen
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| Wenn der Wurf 4 Wochen alt ist, ist da nicht mehr viel Milch. Sollte ein neuer Wurf kommen, versiegt die Milch vorher. Kommt keiner, ist es so wenig, dass 3 Tage Trennung nichts ausmachen. Wenn der errechnete mögliche Termin am Mittwoch ist, würde ich Dienstag Abend trennen, und dann sieht man es ja spätestens am Donnerstag/ Freitag, ob da was kommt.
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| Guten Morgen, ich wollte euch mal auf dem laufenden halten... Nachdem unsere Blacky selbst am Mittwoch noch keinerlei Anspielung machte und sich was den Nestbau angeht völlig ruhig verhielt habe ich die kleinen noch bei Ihr gelassen. Am Freitag viel mir dann auf das Blacky in Ihrem Außengehege anfing zu graben. Das war für mich ein Zeichen das jetzt langsam etwas in Gang kommt. Ich habe für die kleinen und den Rammler ein neues Gehege gebaut und zuerst die kleinen reingesetzt. 3 Stunden später dann den Papa und dann eine ganze Weile beobachtet. Bisher kommen die 6 super zurecht, sie Kuscheln, er putzt sie und alle fühlen sich wohl. Am Samstag habe ich dann bei Blacky im Gehege ein 70 cm tiefes Loch gefunden und mir war klar das Sie eine Höhle für die kleinen baut. Das Loch habe ich jedoch verschlossen, da ich in dieser Tiefe das Nest nicht kontrollieren kann. Ich habe ihr ausreichend Heu und Stroh zum bauen gegeben und ihr einige Stellen mit Platz zum Nestbau eingerichtet. Heute morgen sah ich dann das Blacky sehr schlank aussah und auch Bauchfell fehlte. Das heu und Stroh war weg. Als ich in Ihre Hütte sah dachte ich erst das alles normal sei, aber ich habe das etwas Heu zur Seite gemacht und die ersten Babys gesehen. Ich denke auf den ersten Blick so 5-7 Stück. Alle waren am leben. Ich hoffe mal das alles so reibungslos wie beim ersten mal verläuft. In einer Stunde geh ich mit meinem Rammler zum kastrieren. LG Otscher
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| Alles richtig gemacht, sehr gut! Ich drücke allen Beteiligten die Daumen, dem Rammler für die Kastra, den Jungtieren und Mutter für die Aufzucht.
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| Guten Morgen in die Runde, ich wollte euch mal wieder ein kurzes Feedback geben und noch eine Frage los werden. Also der Rammler hat die Kastration sehr gut überstanden. Er ist nach wie vor mit dem ersten Wurf zusammen und es funktioniert prima. Der erste Wurf ist mitte August 11 Wochen alt und 4 kleine davon werden dann abgegeben. Interessenten sind einige vorhanden. Der 2. Wurf befindet sich zusammen mit der Mutter im großen Außengehege. Alle 5 Babys leben und sind gesund. Seit 2 Tagen rennen die kleinen draußen rum und erkunden die Umgebung bzw. suchen die Milchbar. Also auch hier läuft alles Prima. Jetzt zu meiner Frage... unser Sommerurlaub steht vor der Tür, am Sonntag geht es los. Meine Schwiegereltern (hatten selber über 20 Jahre Kaninchen) werden sich in der Zeit um die Kaninchen kümmern. Da die allerdings über 30 km weit weg wohnen war der ursprüngliche Plan die Kaninchen zu Ihnen zur Pflege zu bringen. Ich kann nicht verlangen das sie 2 mal täglich 60km (Hin und Rück) fahren. Den Rammler mit dem 1. Wurf umzusetzen sollte denke ich kein Problem sein. Wie mache ich das aber mit der Häsin und dem 2. Wurf. Der ist beim Umzug knapp 3 Wochen alt. Nest mit umziehen lassen oder wie sollte ich vorgehen? Die Mama und die kleinen zusammen die 45 Minuten in eine Transportbox? Dann kann sie den kleinen in der Zeit nicht aus dem Weg gehen. Für Tipps wär ich sehr dankbar. LG
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| Mit 3 Wochen brauchen die das Nest nicht mehr und 45 Minuten überleben die schon in der Box. Nimm eine entsprechend große Box, damit sie nicht überhitzen. Wie sind sie denn dort untergebracht? An die Ausbruchssicherung für die Winzlinge denken!
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