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Familienbande 15.05.2022 12:18

Schlechte Haltung - Austausch
 
Hallo, mein Mann und ich sind seit zwei Jahren als Pflegestelle im Tierschutz tätig. Wir haben schon acht kitten aufgenommen und vermittelt. Da unser großer Kater Charly, mit fremden und unbekannten Gerüchen nicht gut zurecht kommt und dann Durchfall bekommt, haben wir uns entschieden, keine Kitten mehr aufzunehmen. Nun war unser Gedanke Kaninchen eine Pflegestelle zu bieten. Mit unserem örtlichen Tierschutz haben wir dieses abgeklärt und dann kam alles anders…

Geplant war, dass wir im Garten ein Gehege bauen. Und dann bei Bedarf Kaninchen über den Tierschutz aufnehmen. Nun haben wir bei eBay Kleinanzeigen eine Anzeige gesehen in der stand: Kaninchen und Stall abzugeben. Bis zum Wochenende, ansonsten werden sie geschlachtet. Immer wieder musste ich an die Kaninchen auf den Bildern und deren Schicksal denken. Wir konnten es nicht aushalten und ertragen, dass die beiden am Wochenende geschlachtet werden sollen. Wir haben Kontakt mit dem Herren aufgenommen und wollten ihn dazu bringen uns mehr zu erzählen und anschließend die Kaninchen zu kastrieren etc. Das Ausmaß war uns allerdings nicht bekannt. Der Besitzer, beziehungsweise ehemaliger Besitzer hat gesagt, er wolle kein Geld in die Kaninchen investieren. Sie werden geschlachtet wenn sich keiner meldet. Sie vertragen sich nicht, sind nicht kastriert und haben sich schon stark gebissen. Wir haben uns dann dazu entschieden die Kaninchen plus Stall abzuholen. Auf den ersten Blick sah das gepunktete Kaninchen schlimmer aus als das schwarze Böckchen.

Da das Gehege noch nicht fertig ist, sitzen beide momentan getrennt in zwei Ställen (Knästen). Dieses ist keine gute Lösung und schon gar nicht auf Dauer. Dennoch mussten wir uns schnell etwas überlegen. Bei dem Herren haben sie übereinander zu zweit gewohnt. Wir haben die Stelle so gut es ging eingerichtet ihnen Wasser im Napf, Frischfutter, Heu etc. hingestellt und sie erst mal in Ruhe ankommen lassen.

Den Tag danach ist uns aufgefallen, dass bei dem schwarzen Böckchen im Klo roter Urin war. Daraufhin haben wir sofort den Tierschutz verständigt und sind zum Tierarzt gefahren. Dort wurde das gesamte Ausmaß deutlich. Das schwarze Kaninchen ein Rammler, nicht kastriert, Nase kaputt gebissen, Mundraum kaputt, eitrig und unversorgt zusammengewachsen. Wir haben Antibiotika, Schmerzmittel, Heupulver und Kräutertropfen bekommen. Wir müssen ihn laut TA erstmal aufpäppeln bevor er kastriert werden kann.
Der gepunktete Rammler, nicht kastriert, stark sichtbare Bisswunden an Ohren, Nase und Nacken, hat einen dicken Abszess unter dem Bauch. Die Tierärztin hat den Abszess gespült und verarztet. Mittwoch ist die Kastration und die Wunde wird dort operiert.
Insgesamt erschreckender als gedacht und sehr traurig.
Der Plan ist schnellstmöglich unser Carport circa 5 m² Zu einem Gehege umzubauen. Am Dienstag wird der Draht geliefert. Wir bauen das Gehege mit provisorischer Trennwand.

Es gibt noch mehr Details, allerdings würde das jetzt den Rahmen springen. Gerne nehmen wir Tipps und Anregungen entgegen.

marinahexe 15.05.2022 12:43

Oje, das ist heftig. Ich bin bei FB in der Gruppe Notfellchen Kaninchen, die sich täglich mit solchen Fällen beschäftigt.


Vorab die Frage, ob Dein TA auf klein Heimtiere spezialisiert ist? Kaninchen sind keine Kleintiere, sondern Heimtiere.


Wie ist der Zustand denn sonst? Fressen sie? Oft macht es Sinn, wenn sie das bisher bekannte Futter bekommen und langsam umgestellt werden. WIe ist der Ernährungszustand? Sind sie zu dünn, zu dick oder ok? Wenn ihr kein Futter mitbekommen habt, würde ich morgen Cuni Complete besorgen. Das hat eine hohe Akzeptanz. In Wasser eingeweicht sorgt es auch gleich für die nötige Flüssigkeitszufuhr.



Ich finde es toll, dass ihr die beiden geholt und nicht weggeschaut habt.

Familienbande 15.05.2022 12:51

Hallo,
diese Tierärztin arbeitet mit dem Tierschutzverein zusammen und es ist eine Kleintierpraxis.

Sie fressen jetzt gut.
Der gepunktete (Nola) frisst sehr gut. Odin (der schwarze) bekommt gedünstete kleingemachte Karotten, die er dankend annimmt. Seine Wunde am Mund lässt es nicht zu, dass er zb von etwas hartem abbeißt. Wir haben das vorherige Trockenfutter mitbekommen und füttern langsam zu. Heu und Stroh hat der ehemalige Besitzer und auch mitgegeben. Sie werden nun von uns an Frischfutter gewöhnt (2 Hand voll pro Tag). Odin ist zu dünn und kann deswegen noch nicht kastriert und operiert werden. Nola ist in einem guten Zustand - auf das Gewicht bezogen.

Lg

marinahexe 15.05.2022 13:33

Statt gedünsteten Möhren kannst Du die Möhre auch raspeln oder reiben. Eingeweichte Cunis wird er auch selbst fressen können. Du kannst Odin auch täglich 1 EL Haferflocken geben, damit er zunimmt.



Sammel bitte über 3 Tage Köttel von beiden zusammen, kühl lagern, und dann beim TA auf Kokzidien, Hefen und Würmer untersuchen lassen. Idealerweise hat der TA ein eigenes Labor, wo die Untersuchung durchgeführt werden kann. Das wäre auch vor der Op wichtig. Dafür brauchen die 2 nicht mit, Du brauchst auch keinen Termin. Tütchen abgeben und gut iss.


Ansonsten schau mal auf die Seite kaninchenwiese.de. Die wird euch auch später noch sehr oft weiterhelfen.


Welcher TSV ist das?

Familienbande 15.05.2022 20:09

Danke für den Tipp. Ich rufe morgen gleich beim TA an und frage, ob sie das machen. Ansonsten rufe ich in der Tierklinik an.

Bezüglich der Haferflocken: sollen die vorher eingeweicht werden?

Auf Kaninchenwiese schaue ich mich gerne um.

Der TSV heist: Tiernotruf Aerzen

Lg

marinahexe 15.05.2022 20:54

Nein, Haferflocken brauchen nicht eingeweicht werden. Ich nehme immer die Kernigen, die konnten bis jetzt alle fressen.

Familienbande 15.05.2022 22:24

Wie schnell kann ich mehr Frischfutter füttern als 2 Handvoll? Über welchen Zeitraum gewöhnt man sie an das Frischfutter?
Im Moment pflücke ich: Löwenzahn, Gänseblümchen, Spitz - und Breitwegerich, Erdbeerpflanzen,ein (bisschen Möhre und ein bisschen Apfel)
Haselnussblätter und Äste wurden nicht gegessen

marinahexe 15.05.2022 22:47

Ich würde 2-3 Tage bei der Menge bleiben. Vertragen sie es gut und kriegen keinen Matschkot kannst Du mehr geben. Die Zweige kannst Du liegenlassen, vielleicht fressen sie sie morgen.

Familienbande 17.05.2022 16:08

Ich hatte diesen Draht bestellt. Nun bin ich mir nicht sicher bezüglich der Größe der Maschen. Könnt ihr schauen, ob der in Ordnung ist?
https://www.ebay.de/itm/25m-Gehegedraht-25x25mm-100cm-Kaefigdraht-Vogeldraht-Nagerdraht-1-0mm-stark-Neu-/274395094339?mkcid=16&mkevt=1&_trksid=p2349624.m46 890.l6249&mkrid=707-127634-2357-0

Honeymouse 17.05.2022 19:26

25x25mm ist eindeutig zu groß, maximal wird 19x19mm angeraten.

Familienbande 17.05.2022 20:08

Danke. Dann schicke ich den zurück und bestelle sofort neuen.

Familienbande 17.05.2022 20:12

https://drahtexpress.de/kraptrap-volierendraht-drahtgitter-10-6-mm-masche-100-cm-breit-0-9mm-drahtstaerke-125?number=27012&c=6

https://drahtexpress.de/kraptrap-volierendraht-drahtgitter-12-7-mm-masche-100-cm-breit-1-05mm-drahtstaerke-127?number=27112&c=6


Welcher der beiden ist besser? :) Ich möchte nicht nochmal bei bestellen. Der Rahmen für das Gehege steht.

Familienbande 17.05.2022 20:13

https://drahtexpress.de/kraptrap-volierendraht-drahtgitter-16-mm-masche-100-cm-breit-1-2mm-drahtstaerke-129?number=27212&c=6

Honeymouse 17.05.2022 22:13

Unter 1mm Stärke würde ich nicht gehen.


Persönlich würde ich die 16mm Maschenweite auf 1,2mm Stärke nehmen. Der mit 12,7mm dürfte aber auch gehen

Lara004 19.05.2022 21:24

Wenn die beiden vergesellschaftet werden sollen, dann unbedingt dran denken die beiden nach der Kastration rund 3 Wochen komplett voneinander getrennt unterzubringen ohne dass die zwei sich sehen, riechen und hören können. Danach beide gleichzeitig auf neutralem Gebiet zusammen bringen.

Es kann sein, dass man sie nicht mehr zusammen bekommt, wenn es schon so viel Streit und Aggression gab.

Familienbande 19.05.2022 21:42

Zitat:

Zitat von Lara004 (Beitrag 1266660)
Wenn die beiden vergesellschaftet werden sollen, dann unbedingt dran denken die beiden nach der Kastration rund 3 Wochen komplett voneinander getrennt unterzubringen ohne dass die zwei sich sehen, riechen und hören können. Danach beide gleichzeitig auf neutralem Gebiet zusammen bringen.

Es kann sein, dass man sie nicht mehr zusammen bekommt, wenn es schon so viel Streit und Aggression gab.

Danke für den Tipp.
Es wäre auch denkbar, sie mit anderen Partnern aus anderen Pflegestellen zu Vergesellschaften.

Wir sind gerade dabei das Gehege auszubauen. Insgesamt 10qm2
Sichtkontakt ist kein Problem. Wir können es räumlich aber nicht leisten, dass Sie sich nicht hören oder riechen können.

Im Moment ist Nola noch beim Tierarzt nach seiner Op am Bauch. Er darf erstmal nicht mit seiner Wunde mit Stroh und Dreck in Verbindung kommen. Daher zieht er für ein paar Tage in den Keller in einen gefliesten Raum (sollte mal ein kleines Bad werden).
Odin sitzt noch in seinem schrecklichen Stall. Er wird am Dienstag am Mund operiert und kastriert.

Mir fällt tatsächlich gerade keine Lösung ein…

Lara004 19.05.2022 21:56

Ist das nicht möglich den einen im Keller zu lassen erst mal und den anderen draußen? Dann muss man selbst nur Hygiene halten.

Unter den Bedingungen, dass sie sich gegenseitig noch wahrnehmen würde ich keine Vergesellschaftung wagen und lieber einen abgeben in eine andere pflegestelle/Endstelle und dafür ein Weibchen dazu zu nehmen. Aber auch da würde ich die VG erst im fertigen Gehege machen.

Familienbande 19.05.2022 22:31

Zitat:

Zitat von Lara004 (Beitrag 1266662)
Ist das nicht möglich den einen im Keller zu lassen erst mal und den anderen draußen? Dann muss man selbst nur Hygiene halten.

Unter den Bedingungen, dass sie sich gegenseitig noch wahrnehmen würde ich keine Vergesellschaftung wagen und lieber einen abgeben in eine andere pflegestelle/Endstelle und dafür ein Weibchen dazu zu nehmen. Aber auch da würde ich die VG erst im fertigen Gehege machen.

Wie würde man handeln, wenn sich beide nach den 3 Wochen Trennung nicht verstehen und man dann ein Weibchen zu Nola oder Odin setzen würde? Dann gibt es im Prinzip keinen neutralen Grund mehr. Muss dann das Gehege gesäubert und umgestellt werden? Oder wie wird in solch einer Situation gehandelt?

Lara004 19.05.2022 22:46

Das würde ich ein bisschen davon abhängig machen, wer der aggressive Faktor war bzw.was für einen Charakter das Weibchen hat.

Wenn man den friedlichen behält und ein durchsetzungsfähiges Weibchen hat, das Sozialkompetenz zeigt, dann kann man das im Gehege des kastraten versuchen.

Aber das wird nicht klappen, wenn der zweite kastrat noch in der Nähe ist. Sowas wie „einfach das Gehege teilen und rechts und links ein weib dazu“ das wird sicher nix.

Ansonsten muss man wohl oder übel irgendwo einen neutralen Ort schaffen oder die woanders vergesellschaften lassen und dann wieder holen oder den kastraten noch mal ausquartieren, Gehege reinigen und eine Weile später da drin noch mal versuchen.


Kaninchen sind nicht zimperlich miteinander und wenn man es gut machen will, dann sind das auch wirklich keine einfachen und/oder kostengünstigen Tiere.

Familienbande 20.05.2022 07:29

Zitat:

Zitat von Lara004 (Beitrag 1266665)
Das würde ich ein bisschen davon abhängig machen, wer der aggressive Faktor war bzw.was für einen Charakter das Weibchen hat.

Wenn man den friedlichen behält und ein durchsetzungsfähiges Weibchen hat, das Sozialkompetenz zeigt, dann kann man das im Gehege des kastraten versuchen.

Aber das wird nicht klappen, wenn der zweite kastrat noch in der Nähe ist. Sowas wie „einfach das Gehege teilen und rechts und links ein weib dazu“ das wird sicher nix.

Ansonsten muss man wohl oder übel irgendwo einen neutralen Ort schaffen oder die woanders vergesellschaften lassen und dann wieder holen oder den kastraten noch mal ausquartieren, Gehege reinigen und eine Weile später da drin noch mal versuchen.


Kaninchen sind nicht zimperlich miteinander und wenn man es gut machen will, dann sind das auch wirklich keine einfachen und/oder kostengünstigen Tiere.

Leider können wir gar nicht sagen wer der aggressivere ist. Sie haben zu 3 in einem viel zu kleinem Stall gelebt. Alle unkastriert. Der „vorherige Besitzer“ war genervt von allen und hatte den 3.ten schon vor unserer Übernahme (angeblich) verschenkt.

Den Satz in Bezug auf die Kosten verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht.

Lara004 20.05.2022 08:03

Wer in dem Fall der aggressivere ist, wird man dann sehen, wenn man eine VG probiert.

Es lesen hier auch andere Menschen mit, da schadet es nie zu betonen, dass Kaninchen Haustiere mit hohen Ansprüchen sind und das klassische Bild vom stillen käfigtier im Kinderzimmer nicht realistisch ist.
Und das Thema Kosten passt in diesem Fall ja schon: was alleine die medizinische Versorgung kosten wird, bevor an eine Vergesellschaftung zu denken ist… kastrationen, abszessversorgung, Zähne machen, impfen. Da ist man im Vergleich zum Anschaffungspreis ein halbes Vermögen weg.
Von den Kosten für ein artgerechtes Gehege und den Futterkosten im Winter haben wir da noch nicht gesprochen.

Noch mal kurz zu eurem Zahn-Patienten: wenn ihr den schon in Narkose habt, sollten unbedingt Röntgenbilder der Zahnwurzeln gemacht werden. Da liegt nämlich oft das Übel des ganzen und eine Korrektur ist oftmals nur Hilfe von kurzer Dauer, wenn entsprechend problematische Zähne nicht gezogen werden.
Es gibt auch Fälle, in denen das so katastrophal ist, dass auch mit ziehen nichts mehr zu machen ist und man das dann einfach so lange immer wieder korrigieren lässt, bis es nicht mehr lebenswert ist. Zahnschmerzen sind auch für Kaninchen sehr schmerzhaft.
Andererseits gibts natürlich auch die Fälle, in denen das tatsächlich rein ein fütterungsbedingtes Problem ist, die Zahnwurzeln heil sind und man einmal alles korrigiert und es tritt mit optimaler Fütterung nie wieder auf.

Eins noch: Risikominimierung für Narkose ist definitiv eine vorherige Kotprobe. Parasiten können das Risiko in der Narkose zu versterben enorm erhöhen. Insbesondere kokzidien sind kritisch.

Für eure beiden Patienten alles gute :)

Familienbande 20.05.2022 08:07

Zitat:

Zitat von Lara004 (Beitrag 1266668)
Wer in dem Fall der aggressivere ist, wird man dann sehen, wenn man eine VG probiert.

Es lesen hier auch andere Menschen mit, da schadet es nie zu betonen, dass Kaninchen Haustiere mit hohen Ansprüchen sind und das klassische Bild vom stillen käfigtier im Kinderzimmer nicht realistisch ist.
Und das Thema Kosten passt in diesem Fall ja schon: was alleine die medizinische Versorgung kosten wird, bevor an eine Vergesellschaftung zu denken ist… kastrationen, abszessversorgung, Zähne machen, impfen. Da ist man im Vergleich zum Anschaffungspreis ein halbes Vermögen weg.
Von den Kosten für ein artgerechtes Gehege und den Futterkosten im Winter haben wir da noch nicht gesprochen.

Noch mal kurz zu eurem Zahn-Patienten: wenn ihr den schon in Narkose habt, sollten unbedingt Röntgenbilder der Zahnwurzeln gemacht werden. Da liegt nämlich oft das Übel des ganzen und eine Korrektur ist oftmals nur Hilfe von kurzer Dauer, wenn entsprechend problematische Zähne nicht gezogen werden.
Es gibt auch Fälle, in denen das so katastrophal ist, dass auch mit ziehen nichts mehr zu machen ist und man das dann einfach so lange immer wieder korrigieren lässt, bis es nicht mehr lebenswert ist. Zahnschmerzen sind auch für Kaninchen sehr schmerzhaft.
Andererseits gibts natürlich auch die Fälle, in denen das tatsächlich rein ein fütterungsbedingtes Problem ist, die Zahnwurzeln heil sind und man einmal alles korrigiert und es tritt mit optimaler Fütterung nie wieder auf.

Eins noch: Risikominimierung für Narkose ist definitiv eine vorherige Kotprobe. Parasiten können das Risiko in der Narkose zu versterben enorm erhöhen. Insbesondere kokzidien sind kritisch.

Für eure beiden Patienten alles gute :)

Jetzt bin ich durcheinander. Wie kommst du auf die Zähne?

Familienbande 20.05.2022 08:09

In Bezug auf die Kosten übernimmt in unserem Fall der Tierschutzverein diese, da wir eine Pflegestelle sind. Das Gehege haben wir tatsächlich auf unsere Kosten gebaut. Da liegen wir bei ca. 250€ (Und das vorhandene Carport nicht mitgerechnet).

Lara004 20.05.2022 08:26

Du hast was von „Mundraum eitrig“ geschrieben. Und Eiter im Maul ist ja fast immer ein Problem der Zähne, die da durch zahnspitzen oder Fehlstellung der Wurzeln Abszesse verursachen.

Lara004 20.05.2022 08:28

Zitat:

Zitat von Familienbande (Beitrag 1266670)
In Bezug auf die Kosten übernimmt in unserem Fall der Tierschutzverein diese, da wir eine Pflegestelle sind. Das Gehege haben wir tatsächlich auf unsere Kosten gebaut. Da liegen wir bei ca. 250€ (Und das vorhandene Carport nicht mitgerechnet).

In EUREM Fall ist mir das bewusst. Aber die meisten anderen Menschen die hier lesen, haben sich die Tiere auf eigene Kosten angeschafft. Da ist das schon echt happig, was da an Kosten kommt.

Familienbande 20.05.2022 08:31

Zitat:

Zitat von Lara004 (Beitrag 1266671)
Du hast was von „Mundraum eitrig“ geschrieben. Und Eiter im Maul ist ja fast immer ein Problem der Zähne, die da durch zahnspitzen oder Fehlstellung der Wurzeln Abszesse verursachen.

Die Zähne sind nicht betroffen. Der Mund ist zerbissen und falsch zusammengewachsen. Außerdem ist Fell miteingewachsen und die Wunden waren stark entzündet.

Familienbande 20.05.2022 08:31

Zitat:

Zitat von Lara004 (Beitrag 1266672)
In EUREM Fall ist mir das bewusst. Aber die meisten anderen Menschen die hier lesen, haben sich die Tiere auf eigene Kosten angeschafft. Da ist das schon echt happig, was da an Kosten kommt.

Da hast du recht. Deshalb habe ich nur mal den Preis vom Gehege genannt. Auch das ist viel Geld, obwohl wir vom Tierschutzverein unterstützt werden.

Lara004 20.05.2022 08:35

Zitat:

Zitat von Familienbande (Beitrag 1266673)
Die Zähne sind nicht betroffen. Der Mund ist zerbissen und falsch zusammengewachsen. Außerdem ist Fell miteingewachsen und die Wunden waren stark entzündet.

Dann hatte ich das falsch verstanden. Mundraum war für mich innen im Maul.


Mit 250€ ist das tatsächlich noch ziemlich günstig bei den derzeitigen Rohstoffpreisen. Und das carport war vorhanden, was ein Vorteil ist.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 12:11 Uhr.



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