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Verstehen sich plötzlich nicht mehr. Guten Morgen, unsere (Meine Freundin und ich) zwei Hauskaninchen Babett und Luise sind Mutter und Tochter und beides reinrassige Löwenköpfchen. Sie sind unsere Wohnungskaninchen und haben dementsprechend circa 65m2 Gehege 24/7. Babett ist die Mutter und bald zwei Jahre alt. Luise ist letztes Jahr mitte Juli geboren und seit dem sind sie vereint. Bis letzte Woche war auch alles gut. Sie haben sich super vertragen, miteinander gekuschelt und zufrieden miteinander gelebt. Natürlich haben sie sich manchmal gegenseiteig bestiegen aber nichts dramatisches. Doch von einem Tag auf den anderen hat Babett angefangen Luise zu jagen und sie nicht mehr in Ruhe zu lassen sobald Sie sie sieht. :( Sie ist nicht blutig gebissen oder so. Sie rennt einfach hinter Luise hinterher und probiert sie zu beißen, so sieht es zumindest aus. Das geht jetzt schon seit Sonntag so und wir wissen nicht was wir machen sollen. Und wir haben Angst, dass sie sich nicht mehr verstehen. Weiß jemand was das sein könnte? und ob wir etwas dagegen unternehmen können? Danke und noch einen schönen Tag. :D p.s. beide sind nicht kastriert. |
Hallo und willkommen, konntet ihr beobachten, ob evtl auch etwas von Luise ausgeht, was Babett dazu bringt, sie in die Schranken zu weisen? Luise ist in der Pubertät und manche kleinen, feinen Provokationen sind schnell zu übersehen Außerdem würde ich Babett vom TA untersuchen lassen , es besteht auch die Möglichkeit, dass sie Probleme mit der Gebärmutter hat. Veränderungen an der Gebärmutter zeigen sich manchmal durch aggressives Verhalten Inzwischen könnt ihr auch neue Anreize bieten (Möbel umstellen, Äste zum knabbern, Buddelkiste, Kartons mit 2 Ausgängen etc) |
Nebst der Pubertät können auch noch Frühlingsgefühle mitspielen. Da kann man vor lauter Hormone schon mal durchdrehen. Erschwerend natürlich, wenn unkastriert. Das könnte auch einige Zeit andauern, bis es sich wieder legt. Eine Gewähr gibt’s nie, dass die Harmonie ewig bleibt. Ich habe mal Mutter und Tochter aus dem TH adoptiert. In der Gruppe liess ich insgesamt alle 3 Häsinnen kastrieren. Danach hat die Mutter die Tochter zu mobben angefangen, so dass ich die Tochter weg musste. Allerdings hatte ich mit der Mutter noch 3 x massive Probleme über die Jahre bei VG oder längerem Zusammenleben. Rangniedrige Kaninchen (egal welchen Geschlechts) hat sie nie akzeptiert, eine offensichtlich schlechte Sozialisierung, respektive Charakterfrage. |
Hey danke für die Antworten. Wir werden Babett dann mal durchchecken lassen. Gibt es da eine Empfehlung was zu machen ist? Z.b. irgendwie Ultraschall? Eine Provokation von Luises Seite haben wir nicht festgestellt. Mittlerweile erschreckt Sie sich nur wenn sie Babett sieht und rennt von sich aus schon weg. Würde eine Kastration da helfen vielleicht? Wir würden die beiden nur ungern trennen, geschweige denn eins weggeben. Einen schönen Abend noch. Und danke nochmal. |
Hallo, ja ein Ultraschall sollte gemacht werden und ich würde, wenn ihr noch keinen TA habt, gleich einen mit Erfahrung bei Heimtieren suchen Heimtiere sind z. B. Kaninchen, Meerschweinen und Kleintiere Katzen, Hunde Ein TA mit Erfahrung kann eine Menge Geld sparen;) evtl. findet ihr in der Liste von Kaninchenwiese einen in der Nähe https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/allgemeines/kaninchentierarzt/ Eine Kastration kann helfen, darüber würde ich auch nachdenken solange sie noch jung und gesund sind Und, wie schon gesagt, biete neue Anreize, Kaninchen müssen beschäftigt werden;) sie langweilen sich auch mal schnell in Wohnungshaltung, weil die Anreize von Außen fehlen |
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