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Vergesellschaftungs Frage auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 06.09.2021
Beiträge: 2
Yladrim befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.09.2021, 20:57

Vergesellschaftungs Frage


Hallo liebe Community,
ich habe seit 3 Wochen starke Unsicherheiten was meine Vergesellschaftung angeht.

Zur besseren Veranschaulichung ein paar Fakten:

Ich habe 1 deutschen Riesen (Kastrat) und 2 helle Großsilber Damen gehabt.
Für diese habe ich ein ca. 16qm großes Außengehege gebastelt Plus 4 qm Innenbereich vom Schuppen.
Sie können über 1m tiefe Tunnel buddeln, da alles in einer tiefe von 1,20cm gesichert ist durch Betonplatten. Die Kaninchen haben mehrere Unterschlüpfe und seit 2 Tagen nochmal Zusätzlich durch eine Luke einen Außenbereich (tagsüber) von 30qm Wiese. Der 1 Kastrat ist 2,5 Jahre und der ganze Rest 1 Jahr alt.

Da meine Kaninchen von der Wohnungshaltung nach draußen ziehen sollten und der Moment (neutrales Gehege) passend war um neue Kaninchen dazuzusetzten, habe ich mich entschlossen noch zwei deutsche Riesen zu holen. 1 Dame und 1 Bock (kastriert).
Also habe ich alle, mitte August, dort reingesetzt. Am Anfang lief alles Typisch, es wurde gekämpft, gejagt, sich gemieden usw. Tag für Tag näherten sich alle an unf am 4 Tag wurde zusammen gefressen, Mal über den Kopf geleckt und Nebeneinander gelegen. Ich sah die "schwierige Phase" der Vergesellschaftung damit schon überwunden.
Doch dann kam der Hammerschlag am 5. Tag und die Böcke haben sich übelst bekämpft. Am 6 Tag fingen auch die Mädels an sich zu bekämpfen und keiner kannte einen Unterschied zwischen Freund und Feind. Das ging zwei bis drei vllt. auch vier Tage so.

Seitdem, also über 1 Woche später, zeigt sich immer noch folgendes Bild.
Mein ursprünglicher Bock (Odin 2,5 Jahre alt) kuschelt und putzt sich mit allen Mädels die sich ihm unterordnen. Thor (der neue Bock) hockt auch mit allen Mädels zusammen und ordnet sich diesen unter. Aber sobald Odin den Schuppen verlässt oder sich mehr als 1m von diesem entfernt und Thor das mitbekommt jagd er ihn wieder zurück in eine Ecke des Schuppens. Dort lässt er von ihm ab. Odin ist nun sehr unsicher und erschreckt sich sehr schnell vor Kaninchen die sich Bewegen und verlässt nur 3-4 mal am Tag den Schuppen.

Tatsächlich sitzt er also die Nacht mit den Mädels im Schuppen und Tagsüber sind die Mädels meistens mit Thor draußen auf der Wiese. Meine Angst ist nun das die beiden Böcke sich nicht riechen können und ich Thor wieder angegeben muss. Was Sünde für ihn wäre, aber aktuell ist es halt eine scheiß Situation für Odin. Ist die Vergesellschaftung noch zu retten, wenn ja wie oder sollte ich jetzt schon gucken das Thor wieder wegkommt?

Freue mich jetzt schon auf eure Hilfe und Antworten.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.193
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.09.2021, 08:57

Hallo und herzlich
Auch über VG kannst Du bei Kaninchenwiese viel lesen und noch mehr hören

https://www.kaninchenwiese.de/soziales/ablauf-der-vergesellschaftung/
https://www.kaninchenwiese.de/soziales/rangordnungskaempfe/

Jede VG läuft etwas anders ab und es kann durchaus auch noch später eskalieren. Und es kann auch Wochen oder Monate dauern. Zwischen Gleichgeschlechtlichen gibt es wesentlich mehr Probleme untereinander als bei Paaren.

Generell bei Kämpfen ist es wichtig, regelmässig zu untersuchen, dass keine grösseren Verletzungen entstanden sind. Hinterher kann es durchaus sein, dass einer tüchtig eingeschüchtert ist.

Was jetzt in Deinem Fall weniger gut ist, dass sich eigene Reviere bilden. Kaninchen sollten häufiger aufeinander treffen können (mit Rückzugsmöglichkeiten), nur so kann es geregelt werden. Daher gilt es, Revierbildungen zu verhindern, da das durchaus so später mal richtig eskalieren kann, auch wenn es kein Muss ist.

Gut möglich, dass es sich trotzdem so von alleine regelt, dafür habe ich nun so zu wenig Erfahrung. Bei mir ist es meist eskaliert, wenn Revierbildungen vorhanden waren.

Daher schaue ich, dass etwas Bewegung ins Ganze rein kommt. Das kann man machen, indem man die Einrichtungen etwas verschiebt ( ggf. auch was heraus nimmt oder neu hinein platziert, je nachdem wie es die Situation erfordert). Evtl. auch immer etwas leicht umstellen, so dass keiner immer in derselben Ecke sitzen bleiben muss. Das Ganze wird so auch attraktiver und Neugierde gibt etwas Ablenkung in einer brenzligen Situation. Das Ziel dabei ist, dass eine festgefahrene Situation aufgelockert wird, aber noch Rückzugsmöglichkeiten bestehen.
Den Tipp habe ich letzthin bei einer 5 -er VG auch einer Bekannten gegeben und ab dem Zeitpunkt hat es jeden Tag deutlich gebessert

Ich würde wohl dazu tendieren, tagsüber zumindest den Schuppen zu schliessen und draussen Rückzugsmöglichkeiten anzubieten.

Ich glaube kaum, dass die Beiden unverträglich sind. Dafür ist es vorher zu gut gelaufen. Odin hat sich zumindest einmal schon untergeordnet und macht auch jetzt den Rückschritt und es war ja bereits relativ ruhig. Thor will nur überdeutlich zeigen, wer der Platzhirsch ist. Das kann durchaus eine ganze Weile so bleiben. Ob sie irgendwann ganz dicke Freunde werden oder nicht, lässt sich jetzt noch nicht sagen, aber das müssen sie ja auch nicht zwingend, solange sie sich vertragen.

Soviel mal zu meiner Einschätzung ohne die Kaninchen gesehen zu haben




Ninchen
 
Registriert seit: 06.09.2021
Beiträge: 2
Yladrim befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.09.2021, 17:50

Danke für die Antwort.
Gelesen habe ich alles zum Thema Vergesellschaftung auf den gängigsten Seiten und auch auf YT und das seit Wochen ��.

Aber da jede Vergesellschaftung anders ist, macht es das ja so schwierig Rückschlüsse zu ziehen.
Durchmischung ist heute aktuell so gegeben, das Thor nun auch regelmäßig in den Schuppen geht und Odin dann draußen oder im Tagesauslauf hockt. Die Mädels wechseln mehrmals täglich zwischen den Böcken.

Und das ist für mich das schwierige.

Es wird schon sehr gejagt, aber halt nur 5 mal am Tag wenn Thor ihn sieht und meint Odin soll sich verpissen.
Odin ist definitiv in dieser Hinsicht "ausgegrenzt" da er nicht wirklich frei dahin gehen kann wo er will solange der andere sich aufhält, trotzdem pflegen die Mädels guten Kontakt zu ihm.

Tatsächlich habe ich regelmäßig mal was verändert und verbessert in der Einrichtung, das aber immer mit Bauchschmerzen, da Veränderungen oft zu deutlich mehr Unruhe und Aggressionen geführt haben bis jetzt.
Solange keiner Verletzt wird ist die Situation zwar scheiße aber aushaltbar. Und zumindestens ab heute kann Odin das ganze Gehege mit nutzen,da Thor ihn vorher immer im Schuppen festgenagelt hat nun aber selbst dort drin verweilt und es ihm dann auch egal zu sein scheint wo Odin ist. Wenn Thor draußen ist scheint es ihm auch egal zu sein das Odin im Schuppen sitzt. Alles irgendwie sehr verwirrend. Kaninchen sind in der Hinsicht echt mit die Schlimmsten Tiere was Vergesellschaftungen angeht.




Kaninchen
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 2.244
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.09.2021, 18:32

Hallo und willkommen,


für uns sieht es immer schlimm aus, aber ich glaube, für die Tiere ist es nicht so schlimm solange sie noch Rückzugsmöglichkeiten haben. Positiv ist schon mal, dass etwas Ruhe eingekehrt ist, an abgeben würde ich noch nicht denken
Eine VG kann sich auch mal Monate hinziehen und du hast, außer Odin, die anderen noch in der Pubertät.

Den Schuppen würde ich nicht verschließen (muss aber jeder selber entscheiden und Erfahrung machen) viel Platz ist für mich wichtiger und auch die Möglichkeit, dass einer sich zurückziehen kann
Ich würde weiter beobachten wie es sich entwickelt, schließlich ist Odin heute draußen auch ein kleiner Fortschritt




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.193
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.09.2021, 18:43

Gut, dass es nun eine Durchmischung gibt. Das hat im ersten Post ja ganz anders getönt. Und wenn einer sich gar nicht mehr bewegen darf und nur noch an einem Punkt sitzen bleibt (in diesem Fall wäre das dann nur noch der Schuppen), DANN ist das ganz schlecht. Daher auch mein Rat, dem dringendst abzuhelfen. Aber sobald wieder Bewegung rein kommt und es nicht nur auf ein Gebiet ( oder bloss Platz) festgefroren ist, dann ergibt sich der Rest irgendwann von selbst. Aber das braucht eben seine Zeit. Wichtig ist, dass sie sich begegnen können und nicht durch imaginäre Zäune getrennt sind.



 
 
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