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Vergesellschaftung – bald ist es soweit In etwa 4 Wochen steht bei uns wieder eine VG an.:eek: Vor über 3 Wochen ist ja Karamell über die Regenbogenbrücke gehoppelt und aus einer ehemaligen 4er Gruppe (Diavolo ist bereits vor gut 1,5 Jahren plötzlich verstorben) wurde eine 2er Mädelgruppe. Jetzt hatten wir auf einem Bauernhof zwei noch übrig gebliebene Rammler gefunden. Beides sind Geschwister, aber läääängst jeder in Einzelhaft, da ja geschlechtsreif. Im Ursprung wollte ich eine 3er Gruppe haben und deshalb nur einen mitnehmen. Aber dann tat mir der andere leid und wir haben beide „freigekauft“. Zwischenzeitlich sind die Jungs untersucht worden usw., auch kastriert und sitzen bereits seit 2 Wochen ihre Kastrafrist ab. Bis zur VG ist natürlich noch etwas Zeit, aber da ich bisher entweder 2 gegengeschlechtliche Tiere oder 2 Pärchen miteinander vergesellschaftet habe, stehe ich hier vor einer anderen Situation. Wie gesagt, habe ich 2 Mädels, die sich eigentlich so ganz gut verstehen. Sie leben nachts in einem ca. 15qm großem Gehege und sind tagsüber auf unserem Grundstück unterwegs. Die beiden Jungs haben jeweils einen Nachtstall. Der eine tut mir bisschen leid, da er einen relativ kleinen Doppelstockstall hat. Der andere hat eine riesige Hundehütte. Beide Jungs haben aber jeweils mindestens 6qm Freilauf tagsüber, also auch von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Die Mädels können, da sie tagsüber frei herumlaufen, beide Jungs besuchen. Die Jungs selber können sich, wenn überhaupt, nur aus der Ferne betrachten. Ob sie sich richtig sehen oder wahrnehmen, kann ich gar nicht sagen. Was mir jetzt so bisschen den Schweiß auf die Stirn treibt ist, dass ich ja nach der Kastrafrist 3 Parteien zusammenbringen muss. Und ich weiß nicht so richtig, wie ich es anstellen sollte. Eine Möglichkeit wäre, die Zäune der Jungs abbauen oder zu mindestens öffnen und alles frei auf den Hof lassen. Aber unser Grundstück hat 1000qm (abzügl. Haus und kleines Nebengebäude). Eine andere Möglichkeit wäre, ich verbinde alle Gehege miteinander. Aber was mache ich in der Nacht? Normalerweise sollte man ja bei einer VG nicht mehr trennen. Sind aber alle Gehege miteinander verbunden, ist kein Marderschutz für die Nacht da. Wir könnten theoretisch abwechselnd Wache draußen schieben. Oder aber, aber da habe ich echt Bauchschmerzen, die Jungs zu den Mädels ins Gehege sperren. Nur Lucy ist eine sehr revierbezogene und dominante Dame. Sie wird den Jungs ordentlich einheizen. Mavis ist sehr, sehr sozial. Bei ihr mache ich mir am wenigsten Sorgen. Über die Jungs kann ich so kaum was sagen. Bei beiden handelt es sich um Helle Großsilber, die ja von Hause aus charakterlich gutmütig sind. Samael ist vielleicht etwas forscher und mutiger, der andere, Amon-Re, eher schüchtern und zurückhaltender. Was aber bei einer VG abgehen wird, weiß man ja vorher nicht. Nur ich mache mich deswegen schon jetzt richtig verrückt. Besonders die Frage, was passiert, wenn die Jungs sich begegnen? Hormonell sollten sie doch nach den 6 Wochen runtergefahren sein? Ach ja und Lucy scheucht Mavis weg, wenn sie Kontakt zu den Jungs am Zaun aufbauen will. Warum eigentlich? |
Pfffff;) schwierig da was zu raten Auch, wenn es so ist, dass Großsilber eher gutmütig sind, denke ich, dass hängt auch vom Platzangebot ab. Alle Tiere, die ich bisher hatte, aus Knasthaltung, waren darauf bedacht, den Platz, den sie plötzlich zur Verfügung hatten, zu verteidigen Die Hormone sind sicherlich in den 6 Wochen runtergefahren, aber ob das eine Rolle spielt, glaub eher nicht. Wie ist denn das Verhalten am Gitter bei den Jungs von Lucy? Ich wäre da eigentlich nicht so für, dass sie jetzt schon Gitterkontakt haben Könnte Aggressionen aufbauen auch unter den beiden Mädels Habt ihr vielleicht einen Keller oder eine Garage? Unter den Umständen würde ich einen neutralen Raum vorziehen |
Dass die Mädels Kontakt zu den beiden Jungs am Gitter haben, lässt sich leider nicht vermeiden. Keller in dem Sinne haben wir nicht. Was da unten ist, ist unser Heizungsraum und der Raum mit den Waschmaschinen und Trocknern. Da ist es viel zu heiß für die Tiere und auch zu dunkel. Garage gibt es zwar auch, da wir aber noch in der Bauphase sind, lagert da überall Baumaterial herum und, sobald das Wetter wieder stabiler ist, wuseln dort Handwerker herum. Wäre also auch nicht so geeignet. Aktuell ist die Lage am Zaun so: Lucy schaut morgens und abends, manchmal zwischendurch, nach Samael. Ist wahrscheinlich nicht mehr so interessant, da die Jungs ja schon etwa 3 Wochen da sind. Manchmal zickt Lucy kurz rum und kratzt am Zaun, aber meistens frisst sie dort das Gras, was durch den Zaun durchwächst. Samael frisst dann an derselben Stelle und beide verhalten sich recht ruhig. Ich glaube, er genießt die Gesellschaft von den Damen. Ab und zu gehe ich dann zu beiden hin und gebe jedem 1-2 Cranberrys. Samael ist mittlerweile recht zutraulich und nimmt Leckerlies aus der Hand. Amon-Re ist an einer anderen Stelle auf dem Grundstück untergebracht, aber da gibt es tagsüber auch Kurzbesuche. Auch hier ist es mittlerweile friedlich. Was passiert, wenn alle sich dann mal treffen, wird spannend – und für mich nervenaufreibend.:eek: Ist es ja jetzt schon. Die „Vorfreude“.:rolleyes: Die Frage nach den Hormonen war deshalb, weil ja 2 Rammler (unkastriert) aufeinander losgehen würden. Ich hoffe, dass nach 6 Wochen Kastrafrist dieses „aufeinander losgehen“ dann nicht mehr so heftig ist oder bestenfalls recht normal abläuft. Die Jungs kennen sich ja nicht und für sie wird es eine erste Begegnung werden. |
da setz ich mich gleich dazu... Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) kaum angemeldet, hat man doch gleich etwas davon... Unsere Situation ist aehnlich, wir haben einen Rammler, der kastriert wird, und ein Paar zu dem er dann soll. Das Maedchen ist sehr lieb und Toffee, unser Maennchen 'eigentlich' auch. Da auch wir es nicht vermeiden koennen, das sie sich dann und wann sehen, fanden die ersten Schnueffelversuche auch schon statt. Sir Hoppi Happyface ist zwar aufgeregt, aber nicht verteidigend auf sein Haus, wenn er draussen ist, konnten wir bereits das miteinander futtern beobachten. Dennoch wird die VG in unserem Haus stattfinden, da wir bei der letzten vom Starkregen unterbrochen wurden, und das gruendlich schiefging, wollen wir uns diesmal wetterunabhaengig machen. Bevor die VG gestartet wird, wollten wir aber auch ein Sichttrennung machen. Anbei mal ein Bild in stiller Eintracht vor Hoppis Reich. Ich bin gespannt auf Tipps. Schoenen Montag Memi |
Zitat:
Der wichtigste Tipp wäre, dass du die Zeit der VG nutzt (dann steht ja das Gehege leer, wenn ich dich richtig verstehe), um den Draht am Gehege nachzubessern. Ich sehe auf deinem Foto, dass da normaler Sechseckdraht verbaut ist. Dieser ist aber leider nicht sicher gegen Ein- und Ausbruch. |
Hallo dangerschaf, das Hoppi-Haus soll mal das LoewchenHaus werden, jetzt bin ich verunsichert. Ich habe verzinkten 6-Eck Zaun mit 25mm Maschenweite genommen, das durchsichtige ist Plexiglas. Aber so gross sind die Flaechen nicht, ich kann sie gegen den engeren 4-Eck Draht tauschen. Danke! Memi |
Unbedingt schnellstmöglich auf feuerverzinkten, punktverschweißten Volierendraht, mit einer maximalen Maschenweite von 19x19mm und einer Drahtdicke von mind. 1,2mm nehmen.alles andere ist nicht Raubtiersicher, 6eck-Draht ist nicht mal Kaninchensicher :o Z.B dieser https://drahtexpress.de/kraptrap-volierendraht-drahtgitter-19-mm-masche-100-cm-breit-130?c=11 |
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