![]() |
Nach Tod vom Partner & neuer (gescheiterter) Vergesellschaftung frisst sie nicht mehr Hallo zusammen, wir sind seit Tagen, bzw. Wochen ein wenig ratlos, was wir in diesem Fall machen sollen. Ich versuche, das alles so kurz und knapp wie möglich zu erklären. Wir hatten zwei Kaninchen, Horst und Emma. Horst ist am 04.06.2021 gestorben. Da Emma nie alleine war, haben wir ein paar Tage später Anton (kastriert) geholt. Beide sind Zwergwidder, Emma ist jetzt 1,5 Jahre alt, Anton ist 2 Jahre alt. Wir haben versucht die beiden im Garten in einem ca. 9m² großen Gehege, das beide nicht kennen, zu vergesellschaften. Es schien auch alles gut geklappt zu haben. Schon am 2. oder 3. Tag haben sie zusammen gefressen - es gab aber immer wie Kabbeleien, insbesondere Emma hat Anton immer wieder gezwickt und ziemlich doll gejagt. Anton ist eher zurückhaltend und "ängstlich" aber nach ein paar Tagen ist er aufgetaut und hat sich auch mal gewehrt. Nach ca. zwei Wochen wurden die Kämpfe aber ziemlich heftig. Emma hat eine Kralle verloren und ziemlich doll geblutet, beide haben kaputte Ohren, schorf im Gesicht, am Rücken, unter den Augen. Wir haben es also für das beste empfunden, die beiden erstmal wieder zu trennen. Jetzt das Problem: Die Trennung ist jetzt 9 Tage her und Emma frisst seit 2, 3 Tagen kaum noch was. Sie sitzt oder liegt die meiste Zeit nur noch vor dem Käfig oder draußen auf der Terasse rum. Sie wirkt traurig und einsam. Anton steckt das Alleinesein besser weg. Nach einer ersten, "gescheiterten" Vergesellschaftung soll man die Kaninchen ja zwei Wochen lang trennen und es dann nochmal probieren. Uns macht Emma aber Sorgen, so dass wir es heute, also nach 9 Tagen, gerne wieder probieren würden. Wir würden die beiden am liebsten jetzt gleich wieder in einen umzäunten Bereich im Garten packen, bis es dunkel wird und dann über Nacht in der Garage lassen und morgen früh wieder raus ins Gehege setzen und das eine längere Zeit so durchziehen. Meint ihr, dass das eine gute Idee ist? Liebe Grüße Daniel und Filo |
Dieses hin und her, Garage - Gehege - Garage - Gehege, macht eine VG nicht einfacher. Sinnvoller wäre es, einen sicheres Gehege zu haben, in dem die Tiere bleiben können bis die VG durch ist. Diese Gehegewechselei sorgt dafür, dass sie jedes Mal neu ausfechten müssen, wer in dem derzeitigen Revier (Gehege oder Garage) Chef ist. |
Danke für die Antwort. Macht Sinn, was du schreibst. Dann wird es wohl die Garage. Das Gehege im Garten hätte kein Dach, falls es regnet. Und von der Zeit her? 9 Tage sind ja keine 14 Tage. Wir würden Emma nur ungerne noch länger alleine lassen. Sie kommt da echt nicht mit zurecht offenbar. Auf der anderen Seite wollen wir auch nichts überstürzen. Wir haben zwar seit Jahren Kaninchen aber mit sowas keine Erfahrung. |
Zitat:
|
Hallo und willkommen, wenn Emma jetzt schlecht frisst, würde ich die VG neu versuchen und wie schon von Honeymouse gesagt, sie in einem festen Revier lassen über mind. 14 Tage und dann genau beobachten, bevor man sie in ihr "eigentliches" Gehege setzt Mit "eigentlich" ist gemeint, dass sie sicherlich einen festen Platz haben, ob Außen- oder Innengehege Wichtig ist zu wissen, dass eine VG auch Monate dauern kann, wichtig ist, dass es nicht zu blutigen Wunden kommt, wenn es so sein sollte, würde ich sie mit Gitter trennen und beobachten wie sie sich verhalten |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 02:02 Uhr. |