![]() |
Probleme mit anhaltenden Kaninchenkämpfen Hallo zusammen, wir haben zunehmende Probleme mit unseren 3 Kaninchen, welche sich immer mehr bekämpfen und jetzt hat es auch die erste, schlimmere Verletzung gegeben. Darum haben wir uns nun hier angemeldet und hoffen, jemand kann uns vielleicht mit gutem Rat helfen. Wir haben zwei Damen (Hanni und Nanni) und einen Rammler (Jasper), alle sind (Halb-)Geschwister, ca. 1 1/3 Jahre alt und wurden zusammen als Jungtiere kastriert. Zuerst haben sie mit ihren 7 anderen (Halb-)Geschwistern und 2 Müttern zusammen in einem kleinen Außengehege gelebt. Nach der Adoption durch uns haben sie dann zu dritt in einem ca. 6m² großen, gesicherten Außengehege gewohnt. Dort gab es nur seltene Jagden zwischen den beiden Damen, wobei Hanni stets die Dominante blieb. Ansonsten haben sie sich immer super vertragen. Nach einer dreiwöchigen Urlaubsvertretung bei einem Bekannten (wo sie etwas weniger Platz hatten, sich aber auch vertragen haben), haben wir sie den Winter über in einem Aufstellgehege zu uns ins Wohnzimmer geholt, mit der Möglichkeit in der Wohnung tagsüber frei zu laufen. Dort gab es nun etwas vermehrt Machtkämpfe zwischen Hanni und Nanni, Hanni weiterhin die Dominante. Ansonsten sehr harmonisch, Öhrchen lecken, kuscheln, etc. war an der Tagesordnung. Nun wo es wieder angenehm draußen wurde, wollten wir Ihnen wieder das Leben im Freien ermöglichen. Das Außengehege hat nun auch eine Klappe, sodass sie sich tagsüber im gesamten Garten aufhalten können. Anfangs waren sie total begeistert (Luftsprünge, Sprints). Mittlerweile kämpfen sie sehr oft und sogar der Rammler mischte in den Kämpfen mit. Gemeinsames kuscheln zwischen den beiden Damen haben wir mittlerweile nicht mehr beobachtet. Es scheint außerdem, dass die Dominanzfrage zwischen den beiden Damen unklar ist. Die sonst so schüchterne, unterwürfige Nanni gibt sich auf einmal wesentlich selbstbewusster. Wir finden auch immer wieder mal leichtere Bissspuren unter dem Fell von Hanni. Gestern mussten wir feststellen, dass Jasper sich bei einem Kampf einen Kratzer im Auge zugezogen hat. Wir sind damit sofort zum Notdienst. Nun sagte der Arzt, wir sollten sie unbedingt „auf Sichtweite“ trennen. Die Möglichkeit hatten wir mardersicher auf die Schnelle nicht und haben Jasper wieder über Nacht zu uns in die Wohnung geholt. Nun dachten wir heute, dass sie unter Aufsicht tagsüber wieder zusammen sein können. Leider sind sie direkt wieder aufeinander losgegangen. Wir sind direkt dazwischen und haben Jasper erst einmal wieder in die Wohnung geholt. Was sollen wir nun tun? Wir könnten das Außengehege mit einem Zwischengitter unterteilen und Jasper damit „zugriffssicher“ bei den beiden Damen halten, bis das Auge ausgeheilt ist. Das haben wir nach der Kastration auch schon mal so gestaltet. Wäre das sinnvoll? Oder sollen wir ihn weiter in der Wohnung lassen? Außerdem sind wir ratlos, wo die plötzliche Aggression herkommt. Wir würden wirklich gerne alle drei behalten und gemeinsam halten. Schließlich haben sie sich ja auch lange gut vertragen. Die Tipps von Kaninchenwiese.de lassen uns da leider etwas ratlos zurück. Sollten wir vielleicht Nanni eine Weile abtrennen, um den Dominanzstatus von Hanni wieder herzustellen? Wir machen uns auch zunehmend Sorgen um Hanni und Nanni, dass auch sie sich verletzen könnten. Wir haben leider keine Möglichkeit für einen neutralen, mardersicheren Ort. Wir könnten tagsüber ein Freilaufgehege in einem anderen Teil des Gartens aufstellen. Alternativ gäbe es ein kleines Zimmer in unserer Wohnung, zu dem sie i.d.R. keinen Zutritt hatten. Dort wären wir aber auf ein recht kleines Freilaufgehege limitiert (2,4m * 0,8 m). Wir sind mittlerweile recht verzweifelt und wären für guten Rat echt dankbar. Liebe Grüße |
Hallo und willkommen:seeya: es ist leider nie gut, Kaninchen innerhalb so kurzer Zeit einen häufigen Revierwechsel anzutun. Kaninchen sind reviergebunden und eine VG ist, auch wenn es gut aussieht und sie kuscheln, nicht gleich damit abgeschlossen. Oft treten später die kleinen Rangeleien auf und, wenn sie mit ca 4 bis 6 Monaten in die Pubertät kommen, bleibt das oft nicht aus. Das zur Erklärung Wie groß ist eurer Gehege, welches ihnen 24/7 nachts zur Verfügung steht? Auch wie es aufgeteilt ist, wäre gut zu wissen. Wichtig ist der Platz den sie über Nacht haben, weil sie dann aktiver sind Ich denke, ich würde wohl alle 3 komplett ohne Riech- und Sehkontakt trennen, für ca 2-3 Wochen. Dies wäre abhängig von meinen Beobachtungen. Also eine neue VG versuchen Gibt es diese Möglichkeit? Das Zimmer wäre schon mal für einen, wenn dann würde ich im Außengehege erstmal nur Jasper unterbringen, Kastraten sind nicht so reviergebunden wie die Weibchen, aber wohin mit der 3. Dame? |
Hallo 4Chaoten, schon einmal danke für deine Antwort. Da unsere drei alle 14,5 Monate alt sind (Löwenköpfchen-Mischlinge), würden wir Pubertät eigentlich ausschließen. Die hatten wir wohl, als es die ersten Rangkämpfe bei uns in der Wohnung gab. Aktuell halten wir Jasper vorerst weiterhin bei uns in der Wohnung, da wir dort sein Auge wesentlich besser versorgen können. Die Mädels haben wir im Gehege auch erst einmal getrennt, damit sie sich nachts keine weiteren Wunden zuziehen können. Tagsüber hatten wir den Versuch gestartet, dass sie zusammen Freilauf bekommen. Sie sind sich den ganzen Tag aus dem Weg gegangen. Erst am Abend sind sie wieder aufeinander los, dann aber auch leider wieder etwas heftiger. Wir haben uns überlegt, ihnen erstmal Freilauf "in Schichten" zu gönnen. Weiterhin haben wir überlegt, sobald Jasper wieder fit ist, ihn unter Aufsicht wieder mit Hanni zusammen zu bringen (dann draußen im Gehege), da sich die beiden immer bestens vertragen hatten. Und Nanni in der Zeit bei uns in der Wohnung zu separieren. Klingt das sinnvoll? Wir haben leider wirklich keine Möglichkeit für einen dritten Ort, um sie komplett zu separieren. Zu unserem Gehege: Selbstgebaut, enorm stabil und gut gesichert, 1,6m * 2,8m * 0,9m, Plane über den Deckeln als Regen und Sonnenschutz. Drei Häuschen, alle mit zwei Ausgängen. Aktuell stehen zwei nebeneinander und eines darauf. Das Gehege hat im Zentrum den "Futterplatz" mit Näpfen und Heuwürfel. In der Ecke steht die Toilette. Mittig ist eine Klappe angebracht, die man von außen öffnen kann, sodass sie selber das Gehege betreten oder verlassen können. Braucht es eine zweite Klappe (von wegen Sackgasse)? Dann nochmal kurz zum Ablauf: Nachdem wir sie rausgetan haben, haben sie sich echt freudig gezeigt, sind durch den Garten gewetzt wie Bekloppte, haben fast alle essbaren Pflanzen ausgiebig angenagt. Es gab auch keine Anzeichen für nächtliche Kämpfe, beim Futternachfüllen standen sie auch immer zu dritt da. Nur nach einiger Zeit Haben sie angefangen sich zu bekämpfen, anfangs nur die beiden Damen. Sah für uns erst einmal noch normal aus. Doch die Kämpfe wurden heftiger und häufiger. Irgendwann ist Jasper dazwischen, es sah für uns so aus, als würde er Nanni, welche i.d.R. die Unterlegene war, beschützen wollen (und das, obwohl er eigentlich mit Hanni immer die engere Bindung hatte). Das ist dann aber dazu übergegangen, dass sie teilweise zu dritt gekämpft haben. Dabei kam es wohl zu seiner Verletzung. Die gute Nachricht: Jaspers Auge scheint sich zu erholen, die Rötung nimmt ab und die Narbe ist sogar schon etwas geschrumpft. Die beiden Damen dürfen am Donnerstag zum TA zwecks Check ihrer Wunden. Vielleicht hilft ihnen dieses gemeinsame "traumatische" Ereignis dabei, wieder etwas zueinander zu finden? |
Das ist schön, dass Jasper auf dem Wege der Besserung ist. Drück die Daumen, dass es weiter so gut heilt Es gibt auch noch die "Nachpubertät". Meine Freundin hatte eine Häsin aufgenommen für ihren Witwer, diese hat nach 2 Wochen 6 Kleine auf die Welt gebracht. Sie wollte keine abgeben, das Nachtgehege hatte ca 10 qm. Die Pubertät ist ohne große Verletzungen vorbeigezogen, aber mit ca 1,5 Jahren fing der Streß an und letzlich hat sie zugebaut und hält alle als Pärchen. Deswegen mag ich Kaninchen ab ca 2 Jahre;) ist etwas entspannter Ja, kann man auch so machen wie ihr plant, wobei ich noch überlege und nicht sicher bin (da ich die Tiere auch nicht kenne) wen ich raussetzen würde. Manchmal ist es auch besser den Stänkerer in Einzelhaft zu setzen Allerdings befürchte ich, dass wird nichts bringen, denn leider ist das Gehege zu klein. Kennst du die Seite Kaninchenwiese? Die empfehle ich dir zunächst. Pro Tier rechnet man 3 qm und sobald man gleichgeschlechtliche hält noch mal was oben drauf. Ich würde es nicht unter 15 qm versuchen. Sie streiten um den Platz kann man sagen. Ein harmonisches Pärchen würde funktionieren mit zusätzlich Gartenfreilauf, aber bei 2 Damen habe ich starke Bauchschmerzen Sie brauchen den Platz, um sich auch aus dem Weg gehen zu können und man braucht Platz für viel Häuser/Sichtschutz und mehrere Futterstellen |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Danke für die Rückmeldung! Unser Gehege war ursprünglich auch nur für 2 Nins ausgelegt. Als wir unsere dann aber abholten (wir waren die letzten), waren noch 3 Nins übrig: die beiden, die wir uns ausgesucht hatten und Nanni. Wir brachten es nicht übers Herz, dass die Kleine dann irgendwo in Alleinhaltung endet und haben sie spontan zusätzlich adoptiert. Haben heute die zweite Klappe fast fertig eingebaut, dann ist auch das Gehege keine Sackgasse mehr. Heute haben sich die beiden Damen viel gejagt aber wenig gekämpft. Fühlt sich schon wie eine Verbesserung an. Anscheinend sind die "getrennten" Schlafplätze von Vorteil. Wir planen nun, innerhalb des Geheges ein Teilobergeschoss inkl. Häuschen einzubauen, hoch genug ist es ja. Dadurch sollten sie sich besser aus dem Weg gehen können und wir haben, wie du beschrieben hast, dann auch die Möglichkeit verschiedener Futterplätze ohne direkte Sicht zueinander. Es wäre schön, wenn die drei wieder so harmonisch werden, wie sie noch im April waren... Jasper ist wieder recht fidel und hat sein Auge auch wieder fast normal auf. Und er kooperiert wirklich brav mit den Augentropfen. Anscheinend versteht er, dass wir ihm damit helfen, ist schon echt goldig! :) |
Ebenen erweitern nicht die Grundfläche! Kaninchen sind ja keine Affen die klettern, das sind Bodenbewohner, die brauchen Platz zum Laufen. Da müsst ihr definitiv am Grundplatz arbeiten und nicht in der Höhe. Unter 8m² sollte es ebenerdig definitiv nicht sein, bei zwei so zoffenden Weibchen lieber nochmehr an Grundfläche. |
Zitat:
Nichtsdestotrotz hoffen wir, dass sich einfach das Geschehen über Nacht "entzerrt". Aktuell gibt es nur einen Futternapf und alle Häuschen stehen beieinander. Mit dem Obergeschoss gäbe es ein "zweites Zentrum". Die aktuelle Trennung durch ein Gitter (jede Dame hat das halbe Gehege), hat die Gemüter anscheinend schon etwas abgekühlt. Und das mit den Affen haben wir eigentlich anders erlebt, unsere Nins lieben es, auf dem Dach von dem obersten Haus zu liegen oder auf der Couch rumzutollen :D Tagsüber gönnen wir ihnen ja den vollen Auslauf im Garten, das geht mit Homeoffice i.d.R. jeden Tag ganz gut. |
Ihr schafft mit einer Ebene allerdings mitunter eine Sackhasse und damit Gefahrenstelle, gerade bei zwei solchen Damen. Dann mindestens mit 2 Auf/Abgängen planen. Wofür braucht ihr einen Futternapf? Einfach alles auf Haufen rein, dann ist das ganze auch schon entzerrt - die Menge für 3 passt doch eh in keinen Napf :D |
3 süße Nasen:blush5: einen kann ich auseinanderhalten - weißer Punkt auf der Nase Das kann man versuchen, achte aber bitte darauf, dass es keine Sackgassen gibt und auch keine Absturzgefahr (wenn sie in Panik geraten) Überzeugt bin ich nicht;) kann aber verstehen, dass ihr es ausprobieren möchtet Es braucht schon seine Zeit um die Kaninchen zu verstehen Die Gemüter sind scheinbar abgekühlt, weil sie durch Gitter getrennt sind und sich tagsüber draußen aus dem Weg gehen können und auch keine Platznot haben Kaninchen sind nachtaktiv, d. h. in den späten Abendstunden und frühen Morgenstunden ist ihre Hauptzeit. Ich weiß das, weil meine leben mit mir in der Wohnung (freie Wohnungshaltung) Ich würde mir auf jeden Fall noch überlegen, welche anderen Möglichkeiten es gibt, wenn es nicht klappt. Evtl kommt auch freie Wohnungshaltung für euch in Frage, wenn der Platz im Garten beschränkt ist? Mit einer Balkontür kann man ihnen dann auch den Gartenauslauf ermöglichen (jedenfalls bei entsprechenden Temperaturen) Mit dem Futternapf habe ich es glatt überlesen, ich hoffe, kein Trockenfutter oder nur Gemüse;) |
Ich schliesse mich meinen Vorschreibern an, dass das viel zu wenig Platz ist. Für das plötzliche Nichtverstehen gibt es diverse Möglichkeiten als Ursache. Krankheiten, Revierwechsel, Zankereien können auch bei einer nicht komplett harmonischer Gruppe jederzeit entstehen und generell gibt es gerade zwischen Gleichgeschlechtlichen (erst recht bei Unkastrierten) mehr Probleme, da die gemäss Kaninchenwiese eine viel striktere Rangordnung haben. Und vielleicht als Erklärung noch wichtiger, wenn es auch erstmals aus Menschensicht nicht so logisch klingt: auf engen Raumverhältnissen können gewisse Kaninchen ihren Charakter gar nicht richtig entfalten und verhalten sich nicht naturgemäss. Sie werden quasi herunter reguliert, weil sie unter einem gewissen Stresspegel stehen. Das kann dann durchaus grob von aussen betrachtet harmonisch wirken. Gibt man denselben Kaninchen neues Revier und (genügend) Platz, dann verhalten sie sich naturgemäss. Dazu gehört nun mal stark territoriales Verhalten. Rangordnungen werden dadurch sicherlich heftiger ausgetragen. Ein grosses Revier kann durchaus sogar aufgeteilt werden, wobei im Extremfall der Andere darin nichts zu suchen hat. Sowas habe ich selbst schon miterleben können, wo Kaninchen aus schlechter Haltung (Käfig) stammten und dann im Tierheim mässig Platz hatten mit ca. 4-5 qm. Bei mir gab es dann plötzlich freie Wohnungshaltung, was zu Beginn trotz VG mit anderen Kaninchen noch gut ging. Aber innert kürzester Zeit entwickelte sich dann Mobbing, was immer stärker wurde, bis ich dann nach 3 Monaten trennen musste, weil dann die Mutter die Tochter gar nicht mehr akzeptierte. Ein stark hormonelles (gesundheitliches) Problem gab es zwar (bestätigt) auch bei Beiden, dass ich aber gleich zu Beginn durch die Kastration gelöst habe. Das Mobbing war aber zu dem Zeitpunkt definitiv kein hormonelles Problem mehr. Das ist natürlich kein Plädoyer für schlechte Haltung, sondern sagt nur aus, dass sich gewisse Tiere in beengten Verhältnissen unnatürlich Verhalten können. |
Vielen Dank für die vielen Zuschriften. Es ist sehr schön, dass man Hilfe und Rat bekommt, wenn man ihn braucht. Also vielen lieben Dank! Die Situation hat sich mittlerweile super entspannt. Die beiden Mädels haben sich mit der nächtlichen Trennung Tag für Tag besser verstanden und können nun auch wieder direkt nebeneinander grasen und chillen. Gejagt wird mittlerweile fast gar nicht mehr, nur noch ein bisschen Dominanzgehabe. Hoffentlich kommt auch bald wieder miteinander Kuscheln dazu. Die Abtrennung haben wir nun seit einer Woche wieder abgebaut und sie vertragen sich auch nachts. Die zusätzliche "Zwischenebene" (ist eher eine Art niedriger Tisch von 20cm Höhe mit einem drauf montierten "Penthouse") wird schon gerne angenommen und hat den zur Verfügung stehenden Platz besser verwinkelt. Oft ist eine oben drauf und eine unten drunter. Wir glauben, dass der Plan aufgegangen ist. Jasper's Auge ist fast verheilt (eine Narbe wird leider bleiben) und er lässt sich meistens sehr brav medikamentieren. Er merkt irgendwie, dass wir ihm damit helfen. Tatsächlich ist er nochmal deutlich zutraulicher geworden. Wir hoffen, dass wir die Behandlung nächste Woche abschließen können und die Wiedervereinigung mit seinen Schwestern durchziehen können. LG |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 20:17 Uhr. |