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Drei Geschwister in 6 m2-Gehege? Hallo liebe Kaninchen-Expertinnen und Experten, hier eine Frage: Wir werden eine Voliere 2-3-2 Meter für unsere Kaninchen in Außenhaltung haben. In 4 Wochen sind wir so weit und unsere Zwergkaninchen können bei uns einziehen. Wir haben auch schon zwei tolle Zwergwidderchen gefunden. Danke schön, liebe Marinahexe, für deine Unterstützung und Vermittlungshilfe. Nun die Frage: Eigentlich sind es drei, zwei Mädchen und ein Junge. Wir nehmen auf jeden Fall ein Mädchen und den kastrierten Bruder. Wir fragen uns gerade, ob wir die Schwester auch noch nehmen sollen? Ich habe gelesen, dass ein gegengeschlechtliches Geschwisterpaar die einfachste Kombi ist, wird überall empfohlen. Wie groß ist also die Wahrscheinlichkeit, dass sich die zwei Schwestern, wenn sie etwas älter werden, nicht mehr so gut verstehen wie jetzt? Aktuell sind sie etwa 4 Monate alt. Und zum Platz: Wir wollen perspektivisch Auslauf im Garten ermöglchen oder können zusätzlichen Auslauf für tagsüber schaffen. Das Nachtquartier bleibt bei den 6 Quadratmetern, größere geht leider nicht. Was ratet ihr uns, als Kaninchenanfängern? Alle drei nehmen und sie zusammenlassen? Oder für die Schwester lieber eine andere Unterkunft finden lassen? Danke euch schonmal für eure Einschätzungen und Erfahrungswerte. |
Wir haben uns inzwischen die Frage selbst beantwortet und probieren es mit der 3er Kombi. |
Ich würde bei dem Plan mit dem Pärchen bleiben ;) Wenn die zwei Weiber in die Pubertät kommen, kann es knallen und dann sind 6qm zu wenig. |
Es kommt da hauptsächlich drauf an wie die Charaktere harmonieren, Geschwister oder nicht. Allerdings haben Weibchen doch mehr soziale Konfliktlösungsstrategien als Männchen untereinander. Mehr Platz wäre natürlich immer schön, aber er sollte auch strukturiert sein, sie sollten die Möglichkeit haben sich aus den Augen zu gehen wenn sie sich danach fühlen. eine 2. Ebene und genügend Unterschlüpfe (immer mit min. 2 Eingängen) kann da auch hilfreich sein. |
Eine zweite Ebene werden wir ergänzen. Zum Start erst mal eine Ebene, diverse Häuschen (mit zwei Eingängen. Dass das wichtig ist, habe ich auch bei euch im Forum gelernt), Tunnel und Brücken habe ich gleich mal bestellt. Außerdem wird es einen Buddelbereich geben, das hilft vielleicht auch zum Energie rauslassen. Wir können, so wie ich das jetzt einschätze, auch viel Auslauf ermöglichen. Bei uns sind zwei Seiten unseres kleinen Gartens sowieso durch Mauern dicht. Eine dritte Seite ist fast dicht und lässt sich problemlos schließen. Wir müssen nur noch eine Seite sichern. Und dann könnten sie sich frei bewegen, wenn wir zu Hause sind. Vor Fressfeinden hätte ich hier tagsüber keine Angst, da wir in der Stadt wohnen. Hier gibt es noch nichtmal Katzen (nur im Haus). Das fand ich früher immer sehr schade, aber im Hinblick auf Kaninchenhaltung im Garten bin ich nicht ganz unglücklich darüber. Nur nachts, da bleibt es wie gesagt, bei der begrenzten Gegehegröße. Wir probieren es mit der Schwester, wenn auch mit "Rücknahmegarantie", falls es irgendwann mal gar nicht mehr klappen sollte. Aber natürlich hoffen wir, dass das nicht nötig sein wird. |
Ich würde die 2. Ebene auf jeden Fall vorher einbauen. Jede Veränderung im Gehege löst neue Konflikte aus. |
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