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Zwergwidder656907 19.03.2021 00:32

Maus / Mäuse im Gehege
 
Tja, heute habe ich eine gesehen, eine kleine Maus bei den beiden Kaninchen im Gehege.

Sie saß hinter der Toilette, als ich diese weggeschoben habe, hat sie mich groß angeguckt und ist wieder verschwunden, na ja nicht ganz, das Schwänzchen konnte ich noch sehen.

Zwischen Boden = Gewegplatten und Holzbrettabgrenzung nach unten ist ein kleiner Spalt und diese kleine Maus paßt da durch.

Nichts gegen die Maus, aber wenn die durch paßt, paßt dann auch ein Marder durch ?

Keine Frage, der Spalt wird irgendwie verriegelt, zu gemacht, usw.

Ach ja, den beiden Langohren stört es überhaupt nicht, wenn da noch so ein kleiner Nager rum läuft, Hauptsache das Futter reicht für alle.

Habt ihr auch irgendwelche Erfahrungen mit diversen Mäusen gemacht ?

dangerschaf 19.03.2021 07:48

Mäuse passen durch deutlich kleinere Spalte als ein Marder. Das muss also nichts heißen. Der Volierendraht mit der Maschenweite 19x19 ist z.B. nicht Mäuse sicher.
Mäuse bergen grundsätzlich das Problem, Krankheiten und Parasiten anzuschleppen. Ich hatte selbst aber die letzten zwei Jahre auch ein Mäuschen bei meinen Langohren wohnen. Leben und leben lassen,war da meine Devise. Das einzige was ich gemacht habe, war konsequent jegliches Knollengemüse zu streichen bzw. alles, was auch für Mäuse lecker ist, nur in kleinen Mengen aus der Hand zu füttern, so dass sie sich nicht die Futterstelle teilen.

Solkinok 19.03.2021 07:59

Guten Morgen,

weiß nicht, ob es stimmt, aber ein ehemaliger Nachbar, der Schädlingsbekämpfer ist, hat mir mal erzählt, dass eine Maus sich auch durch Löcher quetschen kann, die unter 10mmm Breite aufweisen (ich glaube mich daran zu erinnern, dass von 6mm die Rede war???). Daher würde ich fast vermuten, dass jedes Kaninchenaußengehege zumindest gelegentlich von Mäusen besucht wird. Wir merken es wohl meist nur nicht. Insofern wäre ich da jetzt nicht beunruhigt.



Grüße
S.

Preitler 19.03.2021 10:40

So putzig sie auch sind, wenn man die Mäuse sieht ist man nicht mehr weit weg von einer Plage. Die sind dann schnell im Futter, verderben Heu etc., und je nach Art können sie auch Gesundheitsprobleme verursachen, z.b. Rötelmäuse im Schuppen können ein Hantavirus auf den Menschen übertragen. Hausmäuse stinken furchtbar wenn sie irgendwo reinkommen.

Als erstes drauf achten dass möglichst wenig Fressbares herumliegt, Pellets, Gemüse nur soviel geben wie gefressen wird, dafür öfter. Wenn sich Mäuse wohlfühlen wird es auch für Ratten interessant, und für die ist Holz noch deutlich weniger ein Hindernis als für Mäuse.

Ich muss beim Fallenstellen gut aufpassen damit Vögel, Schlangen, Spitzmäuse etc. nicht versehentlich in die Schlagfallen gehen, Ein Holzkasten mit recht kleinen Löchern (2-3cm) über der Falle hilft, oder eben Lebendfallen, gibt welche die recht gut funktionieren (die klassischen torusförmigen mit dem Drahttrichter in der Mitte kann man imho vergessen).


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