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STanja 11.01.2021 22:42

Bitte um Hilfe
 
Guten Abend! Ich bin ziemlich neu hier, und weiss noch nicht wirklich wie das hier alles so abläuft, also schon mal Entschuldigung für irgendwelche Fehler oder dergleichen. Nun zu meinem Problem ich habe seit ungefähr 2 Wochen eine Maus in meinem Haus. Mein Zwergwidder Benno hat sowohl die Möglichkeit frei in der Wohnung zu laufen als auch in seinem 3 Quadratmeter großen Käfig zu verweilen. Jetzt habe ich gelesen das der Geruch von Essig Mäuse vertreiben soll. Meine Frage daher ist der Geruch von einem Essig-Wassergemisch in Lappen am Boden verteilt schädlich für das Kaninchen, wenn es derweil in seinem Käfig bleibt ? Bin mir da sehr unsicher, da ich viele verschiedene Meinungen dazu gehört habe.Liebe Grüße Tanja

Bobby_ 14.01.2021 18:55

Nein Essig ist nicht schlimm. Nimm am besten Apfelessig :)
Noch Frage, hältst du ihn denn alleine, weil das ist nicht so gut, weil Kaninchen Gruppentiere sind .
Hast du schon auf der Website Kaninchenwiese vorbeigeschaut. Dort gibt es für fast alles, was Kaninchen betrifft, eine Antwort:wink:

STanja 14.01.2021 20:04

Vor nicht allzu langer Zeit ist unser zweites Kaninchen leider von uns gegangen. Eine Neuanschaffung ist in Planung. Nein habe ich noch nicht werde ich gleich machen, vielen lieben Dank. Liebe Grüße

Bobby_ 14.01.2021 20:46

:)Bitte:D:D

Bobby_ 14.01.2021 20:49

Ach ja
:D
Du solltest aupassen,dass er das Tuch nicht anknabbert oder frisst, ich weus nicht ob dass das beste ist.:)

Solkinok 14.01.2021 23:40

Hi,
Essig ist ja schön und gut, aber meinst du nicht, es wäre effektiver, einfach eine (meinetwegen: Lebend-)Falle aufzustellen und die Maus zu fangen? Auch weil du damit eine Ergebniskontrolle hättest.
Natürlich so aufstellen, dass das Kanincxhen nicht rankommt, klar.

S.

Olga 15.01.2021 08:15

Lebendfalle würde ich auch empfehlen. Die nutzen wir auf Arbeit auch immer.

Mäuse können ja auch Krankheiten übertragen. Und das nicht bloß auf die Kaninchen.

Angora-Angy 15.01.2021 11:54

Lebendfalle ist Tierquälerei. Das Tier leidet darin großen Stress, weil es nicht mehr weg kommt. Und das Stunden, weil du ja die Falle nicht im 5 Minuten Takt kontrollieren kannst und darfst. Zum Zweiten: Was machst du dann mit der Maus? Selber töten? Würde nichtmal ich machen wollen (und ich bin nicht zart besaitet in der Hinsicht...). Irgendwo aussetzen? Entweder ist die Maus eher wieder zuhause als du oder sie geht fernab ihrer Sippe in fremder Umgebung elend ein. Schlagfalle oder Lochfalle ist die bessere Lösung, da ist in Sekundenbruchteilen alles vorbei, keine Qual, kein Stress. Wenn man das nicht sehen möchte, kann man die doch sehr billigen Schlagfallen in einen Pappkarton mit Eingangsloch stellen und dann alles insgesamt entsorgen, ohne die tote Maus anfassen zu müssen.

Solkinok 15.01.2021 21:34

> fernab ihrer Sippe



Wir wollen mal hoffen, dass STanja nur ein Einzelmäuschen in der Wohnung hat und keine ganze Sippe. Das würde die Sache doch sehr verkomplizieren... ;)




S.

Angora-Angy 15.01.2021 22:17

Mäuse leben immer in der Sippe. Dass man sie nicht sieht, heißt nicht dass sie nicht da sind.

Solkinok 16.01.2021 08:47

Zitat:

Zitat von Angora-Angy (Beitrag 1237294)
Mäuse leben immer in der Sippe. Dass man sie nicht sieht, heißt nicht dass sie nicht da sind.


Klar, sie sind da, aber nicht zwingend im Haus/in der Wohnung. In der Praxis ist es doch oft so: Tür (Fenster etc.) ist auf, vorwitziges Mäuschen geht, vom GEruch und/oder oder Wärme angelockt, rein und während es noch am auskundschaften ist, geht die Tür wieder zu. Mäuschen drin, Sippe draußen. Meine Eltern hatten z.B. weiß Gott oft (Wald-)Mäuse im Haus (war der Lage des Hauses geschuldet und der Tatsache, dass wegen uns Kindern dauernd die Türen offen standen), aber immer nur Einzeltiere. Was sich ja ganz gut belegen lässst, wenn nach dem ersten Fangerfolg die Falle dauerhaft leer bleibt.



S.

Solkinok 16.01.2021 09:56

Nachtrag: Vermutlich haben es hierzulande Mäuse als klassischer Kulturfolger im Haus ohnehin zunehmend schwer, auch wenn es dazu wohl noch keine Erhebungen gibt.
- Die modernen Häuser sind zunehmend dicht und "durchisoliert", so dass da gar kein Durchkommen mehr ist. Selbst ein klassisches Mauseloch kann es in Neubauten eigentlich gar nicht mehr geben.
- Gefühlt jeder zweite Haushalt hat eine Katze (und wer keine hat, hat einen Hund).
- Viele Menschen betreiben keine richtige Vorratshaltung mehr, sondern kaufen "on demand" (wird nach Corona zumimdest wieder so sein). Nahrungsmittel sind für Mäuse immer schlechter zugänglich.
- Unsere Wohnräume sind generell viel sauberer. Das fängt damit an, dass moderne Fußböden keine Ritzen mehr haben und endet beim Staubsaugerroboter, der jedes letzte Krümelchen abgeräumt.
- etc. pp.


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