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Vergesellschaftung Pärchen mit? Hallo ihr lieben :) Sammy, ein Zwergwidder Frühkastrat (fast 2 Jahre alt) und Sue, eine frisch kastrierte Farbenzwerg-Dame (auch bald 2 Jahre alt), leben in einem etwa 8qm großen, abgetrennten Bereich in Innenhaltung. Zu futtern gibt es jeden Tag frischen Salat, Gurken, manchmal Spinat und manchmal Möhrengrün. Außerdem reichlich Heu, getrocknete Blüten, Blätter und Kräuter. Sie leben auf PVC-Boden mit verschiedenen Teppichen, und haben eine Buddelkiste mit Sand und Erde. Sue wurde vor wenigen Tagen kastriert, da sie sehr dominant gegenüber Sammy war. Sie hat ihn häufig bestiegen, ihm regelmäßig Haare ausgerissen und außerdem öfter Nester gebaut. Mein kleiner Zwergwidder hat einen (wie erwartet) ruhigen Charakter, hört auf seinen Namen und sucht sich immer ein Plätzchen zu ausruhe. Sue hingegen ist oft panisch. Sie muss die Umgebung im Blick haben, sie schimpft sehr viel mit mir (auch, wenn ich nur den Raum betrete) und wirkt oft hektisch. Wenn ich über eine Stunde bei den kleinen bin, wird sie etwas ruhiger, reagiert aber auf schnelle Bewegungen sofort mit "klopfen". Sie ist kein absolut verschrecktes Tierchen, dass nur in einer Ecke sitzt und sich versteckt, sondern sie ist super neugierig und aufmerksam. Aber misstrauisch und ängstlich. Sie wirkt einfach, als ob sie sehr schnell sauer auf alles möglich ist und ihr oft etwas nicht passt. Und das wäre auch voll okay. Hätten die beiden nicht so furchtbar unterschiedliche Persönlichkeiten. Ich habe Angst davor, dass sie aus Stress einfach "aufgibt" und ich sie tot im Gehege finde. Meine TA meinte, es biete sich an, ein "Puffer"-Kaninchen zu holen. Ein (eventuell älteres) kastriertes Männchen, welches Sue dominieren kann und ihr Sicherheit gibt. Wie ist eure Meinung dazu? Sollte ich mich dazu entschließen, meine Zweiertruppe zu erweitern, wird natürlich auch das Gehege erweitert! Danke schon einmal für eure Antworten :seeya: Maren |
Hallo:seeya: Warte doch erstmal ab, wie Sue sich jetzt entwickelt. Durch die Kastration ändert sich hormonell gewaltig was. Erst nach einigen Wochen wird sich herausstellen, was an ihrem Verhalten nur hormongesteuert war und was Charakter ist. Wie schimpft denn ein Kaninchen? Meinst du das Klopfen? Damit warnt sie ja nur vor einer potentiellen Gefahr. Wie lange leben die denn schon bei dir? |
Hey Susanne, vielen lieben Dank für deine schnelle Antwort! Ich werde Sue Zeit geben. Danke für den Tipp! :) Ja sie schimpft durch Klopfen. Ich weiß, dass das eigentlich ein Warnsignal ist :D Aber Sue ist besonders. Wenn ich sie beispielsweise untersuche und dann wieder ins Gehege lasse, wartet sie einen Moment, bevor sie (LANGSAM UND GEMÜTLICH!!! :D ) wieder weg hüpft. Und erst im Haus klopft sie dann einmal. Sammy ist dann meistens sowieso schon in "Sicherheit", weil ich ihn meistens als erstes untersuche. Ich interpretiere das eher als schimpfen, weil sie danach absolut nicht ängstlich, sondern eher sauer ist :blush5: Die kleinen sind was besonderes... Sue wurde am 12.01.19 und Sammy am 04.02.19 geboren. Bei mir sind die Beiden seit Mitte April 2019. |
Arbeite am Vertrauensaufbau. Setz Dich z.B. mit einem Buch ins Gehege und lese laut vor, damit sie sich an Deine Stimme gewöhnen. Versuche, sie mit Leckerchen aus der Hand zu ködern. Nach jeden Check oder Medigabe gibt es ein Leckerchen und wird gelobt. Vermeide schnelle, ruckartige Bewegungen. Ich hab freie Wohnungshaltung. Morgens gibt es für jeden ein paar Haferflocken und abends vor dem Schlafengehen 2-3 Cranberries. So sehe ich ohne großen Stress, ob die Tiere sich normal verhalten und kommen. Wenn ich morgens in die Küche komme, sitzen da schon 3 Nasen und erwarten ihre Haferflocken. Und abends nach den Cranberries ist Schlafenszeit und Ruhe im Schlafzimmer. |
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