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Welchen neuen Partner für meine Häsin? Hallo liebe User, ich bräuchte mal euren Rat, bezüglich eines neuen Partners für meine Kaninchendame. Erst mal zum Hintergrund: Im Mai habe ich zwei Zwergwidder aus dem Tierheim übernommen: Lola (2 Jahre) und ihren Sohn Krümel (1 Jahr). Beide sind charakterlich einerseits eher ruhig und gemütlich, andererseits aber auch aktiv, neugierig und sind auch immer mal mit Freudensprüngen quer durchs Gehege gedüst. Mittlerweile ist leider Krümel an einer Aufgasung gestorben, der Tierarzt konnte ihm trotz Intensivbehandlung nicht mehr helfen. Dann blieb Lola allein zurück, ihr geht es zum Glück ganz gut. Sie frisst und hoppelt weiterhin, ist allerdings etwas schreckhafter geworden. Nun bin ich seit dem auf der Suche nach einem Partner für sie und bin jetzt endlich in zwei Tierheimen fündig geworden. Kandidat Nr.1 ist ebenfalls ein zweijähriger Zwergwidder, genau wie Lola. Er soll laut der Webseite des Tierheims recht ruhig sein. Persönlich habe ich ihn leider erst kurz nach der Kastration gesehen, als es ihm nicht so gut ging, von daher kann ich seinen Charakter wenig beurteilen. Er ist auch erst vor 2 Wochen kastriert worden, also dauert es noch bis er zu Lola könnte. Laut Tierheim hat er schon viele Interessenten. Kandidat 2 ist ein Zwergrex aus schlechter Haltung und ein halbes Jahr alt. Er ist trotz seiner negativen Erfahrungen bisher sehr freundlich und neugierig und hat sich sogar schon von mir anfassen lassen. Außerdem ist er super aktiv und verspielt, war die ganze Zeit meines Besuchs am Männchen machen und herum rennen. Seine Kastrationsfrist geht noch ca 2 Wochen. Tja, jetzt bin ich ehrlich gesagt relativ ratlos, für wen von beiden ich mich entscheiden sollte. Wenn ich rein nach Rasse und Alter gehe, würde ja Nr 1 am besten zu Lola passen. Allerdings habe ich mich in dem Tierheim nicht so gut beraten gefühlt, die Organisation war recht durcheinander (die zuständige Dame wusste nichts von unserem vereinbarten Termin, vorheriger telefonischer Kontakt lief eher chaotisch ab, zum Kaninchen wurden wir wenig informiert etc), aber dafür kann ja das Tier nichts. In Tierheim Nr. 2 war die Dame deutlich interessierter, hat genau nach Lola und der Haltung gefragt und viel über den Kleinen informiert. Außerdem würden sie das Kaninchen auch wieder zurück nehmen, wenn er und Lola sich gar nicht verstehen würden. Ob das beim anderen Tierheim der Fall wäre, weiß ich nicht. Außerdem könnte Nr. 2 schon bald zu Lola und beim ersten müssten wir noch doppelt so lange warten. Ich persönlich würde ja eher zu Nr. 2 tendieren, weiß allerdings nicht, ob er nicht vlt etwas jung ist? Ich bin mir auch unsicher ob Lola eher einen sehr ruhigen oder eher einen aufgeweckten, aktiven Partner akzeptieren würde. Krümel war ja eher eine Mischung aus beidem. Das Problem ist auch, wenn ich mich für einen entscheide und es stellt sich heraus, dass sie sich nicht mögen würden, wäre der andere vermutlich bis dahin anderweitig vergeben. Dann stehe ich komplett ohne einen Partner da und Lola müsste noch länger allein sein. Beide Tierheime wollen diese Woche nochmal anrufen und ich sollte mich dann bald entscheiden. Was würdet ihr denn von außen betrachtet sagen, was denkt ihr wer besser passen könnte? Ich möchte ja nur das beste für Lola. |
Herzlich willkommen bei uns im Forum;) Bedenke, dass Kandidat Nr. 2 mitten in der Pubertät steckt. Alternativ kannst Du auch ein Tier aus einer privaten Pflegestelle adoptieren. Schau Dich einmal hier um: https://www.facebook.com/groups/1830766063900831/ Die Tiere sind alle komplett geimpft und die Böcke kastriert. Man kann Dir sehr viel über den Charakter der Tiere sagen und auch bei der VG behilflich sein. Sollte es nicht passen, können die Tiere selbstverständlich zurück. Entfernungen spielen nur eine untergeordnete Rolle, da wir mit MFG arbeiten. |
Hallo marinahexe, danke fürs willkommen heißen :) Was heißt denn die Pubertät fürs Zusammenleben mit Lola? Was könnte es denn für Probleme geben? Bin da leider eher unerfahren xD |
Pubertät bei Kaninchen kannst Du mit Pubertät bei Menschen vergleichen. Übermütig, aufmüpfig, austesten was geht, den anderen triezen usw. Es kann manchmal schlimm sein, hängt vom Kaninchen ab. Du hast Dich ja gerade bei FB in der Gruppe angemeldet. Du kannst dort auch selbst ein Gesuch einstellen, dann werden Dir Tiere vorgeschlagen. |
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Heißt also es könnte Stress geben. Das würde ja dann wieder eher für den Widder sprechen. Hm, ich weiß nicht ob ich zur Zeit denn noch weiter suchen sollte oder lieber erst mal abwarten, was mit den beiden herauskommt. Nützt ja auch nichts, wenn ich 5 Kandidaten hätte und erst recht nicht weiß wen ich nehmen sollte 😆 |
Sagen wir mal so, es wird auf jeden Fall lebhaft werden.https://www.kaninchenforum.de/images/icons/icon10.gif Ich kenne Dein Kaninchen nicht und kann es daher nicht wirklich beurteilen. Aber damit musst Du rechnen. |
Ach Mensch, ist ja echt schwierig, was man da alles beachten muss xD ich hoffe, dass ich die richtige Entscheidung treffe und dass dann bei der Vergesellschaftung alles klappt. Ich hab sowas ja noch nie gemacht und anscheinend kann ja so einiges schief gehen xD |
Hallo und herzlich willkommen Schneekugel, ich würde nach Bauchgefühl entscheiden, theoretisch kann es mit jedem der beiden klappen oder nicht. Pubertät muss auch kein Ausschlusskriterium sein, man sollte das nur als Halter im Hinterkopf behalten, damit man sich nicht wundert, wenn es wild zugeht (vor allem nach der VG, während dessen geht es meistens wild zu). Aktivere Tiere könnten ein ruhigeres Tier stressen, sie könnten aber ebenso das ruhigere Tier "mitreißen", also aktiver machen, das weiß man alles vorher nicht. Rasse ist übrigens uninteressant für die Kaninchen und zu wem sie passen. Hast du dich gut über VGs informiert? Eine gute Vorbereitung (auch mental) ist die halbe Miete ;) |
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Hm, da hilft wohl nur ausprobieren und hoffen, dass es klappt. Was die VG betrifft, hab ich sowohl auf kaninchenwiese.de als auch auf diebrain.org nachgelesen. Auch die Dame von Tierheim Nr. 1 hab ich gefragt, die meinte allerdings sie macht ihre VGs immer so, dass sie die beiden erst durch ein Gitter getrennt hält, dass sie sich schon mal kennenlernen können. Dann lässt sie die beiden auf neutralem Gebiet laufen, trennt sie über Nacht wieder, setzt dabei aber das Männchen in das Gehege, wo vorher das Weibchen war und umgekehrt, damit sie sich an den Geruch des anderen gewöhnen. Das wiederholt sie dann mehrere Tage und irgendwann setzt sie sie einfach zusammen. Laut den oben genannten Webseiten soll man sie aber nicht mehr trennen, wenn die VG einmal angefangen hat. Von daher bin ich da eher skeptisch. Ich habe es bisher so gedacht, dass ich ein neutrales Zimmer nehme, verschiedene Unterschlüpfen, Futterstellen etc rein stelle, sie dann rein setze und da lasse, bis das ganze über die Bühne gegangen ist. Also eher so wie es z.b. auf kaninchenwiese steht. Oder denkt ihr die Tierheim-Methode wäre einen Versuch wert? |
Merkwürdige Methode der Tierheimdame...klingt sehr stressig und verwirrend für die Tiere, ich würde das nicht so machen....hat sie dir auch gesagt wie lange dann so eine VG bei ihr dauert? Dein Plan ist besser mMn, auf neutralem Boden zusammenlassen und nur bei ernsthaften Verletzungen trennen. |
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Eher vage, sie meinte sie macht das ein paar Tage lang so und setzt sie dann komplett zusammen. Angeblich soll das bei ihr meistens klappen. Aber mein Bauchgefühl sagt da auch eher nein, von daher lasse ich es lieber. Keine unnötigen Experimente, nicht dass noch was schief geht. Eine Frage hätte ich allerdings noch: wenn ich den Herrn dann abhole, muss ich dann sofort beide in das Nebenzimmer setzen und mit der VG beginnen? Oder sollte ich ihn noch ein paar Tage in einem abgetrennten Bereich halten, dass er erstmal ankommen und sich vom "Umzugsstress" erholen kann? |
Das kannst du machen wie du möchtest. Ist er eigentlich geimpft? |
Der Widder sollte, da er aus demselben Tierheim ist wie Lola und Krümel und die waren auch geimpft. Der Zwergrex nicht. Würde ich aber natürlich nachholen. |
Hmm... Also ich würde erstmal aufklären wollen, wie es zu der Aufgasung von Krümel kommen konnte, um sichergehen zu können, dass soetwas nicht erneut passiert. Eine Ursache von soetwas könnte eine unglückliche Kombination von bestimmten Lebensmitteln sein. Ich würde deshalb die letzten Mahlzeiten vor seinem Tod genauer analsysieren um hier einen möglichen Zusammenhang ausschließen zu können. |
Also die Tierärztin die ihn behandelt hat, meinte die Ursache wären wahrscheinlich Haarballen gewesen. Und nachdem das ganze wohl über Nacht angefangen hat und ich es daher erst morgens bemerkt habe, war es schon zu weit fortgeschritten. |
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So schnell geht das nicht. Dann war es auch eine Verstopfung und keine Aufgasung. Verstopfung durch Haarballen kündigt sich durch Köttelketten an. |
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Am Vorabend hat er jedenfalls noch keine Anzeichen gezeigt, ist noch herumgehoppelt und hat mich nach Futter angebettelt. Muss also irgendwie über Nacht passiert sein. Und Lola hat ja genau dasselbe gefressen wie er und ihr ging es gut, von daher dachte ich jetzt nicht dass es vom Futter kam. |
Während des Fellwechsels nimmt ein Kaninchen viele Haare beim putzen auf. Normalerweise kommen die mit dem Kot wieder raus und bilden Köttelketten. Erst wenn es zu viel Fell wird, bleibt es irgendwo hängen. Das Kaninchen frisst dann weniger bzw. später dann gar nicht mehr. Das zieht sich über mehrere Tage und passiert nicht über Nacht. Wenn Aufgasung oder Verstopfung vorliegen, muss zwingend geröngt werden, um zu sehen, was genau da los ist. Bei einer Aufgasung wird anders behandelt als bei einer Verstopfung. Z.B. wird bei einer Aufgasung dünnflüssig gepäppelt, bei einer Verstopfung kann das aber tödlich enden. |
Köttelketten hab ich bei beiden gesehen. Am Vorabend kam er mir wie gesagt normal vor. Am Morgen saß er dann total fertig im Eck, hat sich kaum bewegt, nicht auf Futter reagiert und sich sogar anfassen lassen, was er sonst nie zugelassen hat. In der Tierklinik haben sie ihn geröntgt und dann eben festgestellt, dass er aufgebläht ist. Auf Nachfrage woher das kommen kann, wurde gesagt, dass er entweder zu viel gefressen hat oder eben Haare im Darm hat, die ihn verschließen, letzteres aber am wahrscheinlichsten ist. Daraufhin haben sie ihm Infusionen gegeben und er sollte übers Wochenende zur Intensivbetreuung da bleiben. Ein paar Stunden später kam der Anruf, dass er gestorben ist. Das einzige was mir noch aufgefallen ist, dass sein Nasenbereich blutig war als wir ihn abgeholt haben, keine Ahnung ob das was zu bedeuten hat. Mehr kann ich auch nicht sagen, ich kann nur wiedergeben, was mir gesagt wurde. Ich hatte so einen Fall bisher noch nie. Aus meiner Sicht kam es wie gesagt recht plötzlich. |
Blutige Nase, klingt nicht gut...hast du die Tierklinik gefragt wo das her kam? mit welchen Impfstoffen sind Luna und Krümel geimpft worden? wenn du den ungeimpften Rex aufnimmst, würde ich erstmal eine Köttelprobe abgeben und (sofern die unauffällig ist) impfen lassen und die 2 erst danach zusammen lassen. |
Die blutige Nase macht mich auch stutzig. Dann die Geschwindigkeit, in der das Tier verstorben ist .... Schau bitte in den Impfpass. Wann wurde mit welchem Impfstoff geimpft? Der kleine Rex sollte jetzt schon im TH geimpft werden. 14 Tage nach der Kastra ist das möglich. Was ist mit dem verstorbenen Tier passiert? Ist es in der Klinik geblieben oder hast Du es im Garten beerdigt? |
Er wurde uns in einem Karton gegeben, den wir aber erst Zuhause geöffnet haben. Deshalb hab ich die Nase auch erst da gesehen. Bei der Übergabe wurde uns allgemein gesagt, dass wir nicht erschrecken sollen, weil er schon etwas riecht und nicht so gut aussieht. Das käme von den Medikamenten, die sie ihm gegeben haben. Im Impfpass steht Nobivac. Auffrischung ist wieder im Dezember fällig. Köttelproben wurden zwar im Tierheim schon mehrmals untersucht, aber wäre ja kein Problem das nochmal machen zu lassen. Ich würde mich dann sowieso direkt an unseren Tierarzt wenden. |
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Im Dezember 2019 mit Nobivac. Die vom Tierheim mit dem Rex haben gesagt, sie impfen generell nicht, das käme ihnen zu teuer. Er ist im Garten begraben worden in unserer "Tierfriedhofsecke". Ich kenne es z.b. auch von dem einen Kaninchen meiner Tante, dass es beim Tierarzt fast immer Nasenbluten bekommt vor Aufregung und Angst. Vlt kann es ja bei Krümel auch so gewesen sein? |
Wenn er im Dezember mit Nobivac geimpft wurde, hatte er keinen Schutz vor RHD2. Das alte Nobivac war gegen Myxo und RHD1. Da hätte noch eine zweite Impfung mit Filavac oder Eravac erfolgen müssen. Der neue Nobivac Plus, der seit April auf dem Markt ist, soll gegen alle 3 Seuchen schützen. Soll, sage ich deshalb, weil es noch nicht so viele Erfahrungswerte gibt und der Schutzaufbau sehr kompliziert ist. Dein verbliebenes Kaninchen ist genau so geimpft? Dann solltest Du dringend kurzfristig Filavac impfen lassen. Deine Kaninchen leben in Innen- oder Außenhaltung? Wenn Außenhaltung, sollten sie nicht in die Nähe des Tierfriedhofs kommen. RHD2 kann in der Erde sehr lange überleben und wird durch Regenwürmer & Co. wieder an die Oberfläche geholt. Und die Aussage des Tierheims ist unter aller Kanone. Ich persönlich würde kein ungeimpftes Tier aufnehmen. Entweder Du schaust nach einem anderen Tier oder Du bestehst darauf, dass es JETZT auf Deine Kosten geimpft wird. Ideal wäre Filavac und Rika Vacc Myxo oder Filavac und Nobivac Plus zeitgleich. |
Oh verdammt, das wusste ich nicht. Wundert mich ja, dass das Tierheim dann nicht noch zusätzlich gegen RHD2 geimpft hat. Ich muss sowieso zeitnah mit Lola zum Tierarzt zum Krallen schneiden, da werde ich das dann gleich ansprechen. Ich halte sie drinnen. Im Frühjahr und Sommer kommen sie zwar ab und zu in den Garten ins Freigehege, aber das habe ich weit weg vom Friedhofseck stehen. Am besten pflücke ich da vorsichtshalber aus der Gegend auch kein Futter mehr. Kann man da ungefähr sagen wie lange da eine Gefahr besteht? Also eins weiß ich, bei zukünftigen Tieren gucke ich extra genau auf den Impfstoff. |
Nein, man weiß nicht wie lange es sich im Erdreich hält. Im Winter fühlt sich das Virus wohler und kann ca. 8 Monate auf Holz und totem Inventar überleben, im Sommer ca. 3,5 Monate. Achte drauf, dass auf jeden Fall Filavac (RHD1 und RHD2) geimpft wird. Der Schutz ist nach 7-10 Tagen aufgebaut. Erst danach solltest Du vergesellschaften. Sammel vorher über 3 Tage Köttel (kühl lagern) und lass diese beim TA auf Kokzidien, Hefen und Würmer untersuchen. Wenn das Ergebnis negativ ist, kann sofort geimpft werden, sonst erst behandeln. Du kannst Dir das Virus im Prinzip mit allem ins Haus holen: Heu, Stroh, Wiese, Frischfutter von Edeka, Deine Kleidung, Deine Schuhe. Deshalb ist impfen so wichtig. |
Tierheime und auch viele Tierärzte sind schlecht informiert. Tierheime verlassen sich meist darauf, dass ihr TA schon richtig impft. Aber wie so oft: es sind ja nur Kaninchen. Hunde und Katzen werden geimpft. |
Unser "Stammtierarzt" hat meine bisherigen Langohren immer mit Filavac geimpft, das weiß ich. Nachdem das Tierheim die zwei als geimpft abgegeben hat, hab ich nicht weiter nachgefragt, in der Annahme, dass die wissen was sie tun. War wohl ein Fehler. Beim neuen Tier werde ich auf jeden Fall genau drauf achten. Zwei Dinge verstehe ich allerdings nicht. 1. Wenn es RHD war, warum haben die Tierärzte in der Klinik das nicht erkannt, sondern was von Gasen gesagt? So ne Seuche müsste doch bekannt sein. 2. Warum hat Lola dann keine Anzeichen gezeigt? Hatte sie einfach nur Glück? Meine Güte, an sowas hätte ich echt nicht gedacht... |
Leider ist das so, dass sich viele Tierärzte nicht mit Kaninchen auskennen. Ob es wirklich RHD war kann man jetzt nicht mehr sagen, kann aber sein und ja, dann hätte Lola ein riesen Glück gehabt, was selten ist. Ist die Tierklinik auch für Heimtiere? Dazu zählen Kaninchen nämlich. Das Tierheim...tja, auch leider nicht viel besser. Hier war es auch lange so, dass Kaninchen nicht geimpft wurden im TH, war schon positiv, dass die Rammler kastriert wurden...mittlerweile werden sie wohl auch geimpft (womit/wogegen weiß ich jetzt nicht) immerhin. Ich finde das auch immer wieder fatal, denn natürlich verläßt man sich als Halter auf die (angeblichen) Fachleute, welche zu oft keine sind und das leider auch nicht zugeben. |
Auf der Webseite steht nur "tierärztliche Klinik Evidensia GmbH", aber nicht konkret was von Heimtieren. Normalerweise bin ich auch bei einem anderen TA, der aber genau da Urlaub hatte. Als Vertretung war die Klinik angegeben und nachdem es ja auch dringend war, sind wir dann eben dort hin. Nach Aussage von der Rezeption behandeln sie auch immer wieder Kaninchen. In Zukunft heißt es dann wohl "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" zum Wohl der Tiere. Wirklich schade, dass Kaninchen oft so stiefmütterlich behandelt werden. |
Idealerweise informierst Du Dich hier im Forum oder in einer seriösen Kaninchengruppe bei FB - parallel zum TA-Besuch. Kaninchen werden im Studium nur ganz kurz behandelt. Das spezifische Wissen muss sich der TA selbst aneignen. Diese Info findest Du unter TEAM, wo die Ärzte vorgestellt werden. Da sollte dann irgendwo eine Zusatzqualifikation "kleine Heimtiere" oder "Kleinsäuger" erscheinen. Bei RHD2 fressen die Tiere auch nicht mehr, dann kann es schon zu einer Aufgasung kommen. Wäre dann aber eine Folgeerkrankung. |
Ja, das werde ich in Zukunft machen. Ich habe auch eine Bekannte, die als tiermedizinische Fachangestellte speziell im Meerschweinchen und Kaninchen-Bereich arbeitet. Die kann ich sonst auch immer mal fragen. Dass über Kaninchen nicht viel gelehrt wird, habe ich auch schon gehört. Auf der Webseite steht bei allen nur "Tierarzt" bzw "Tierärztin" und das wars. Ich muss mal drauf achten wenn ich wieder bei meinem normalen TA bin, der zeigt seine Qualifikationen in der Praxis. Egal was es letztendlich war, ich werde jedenfalls zukünftig genau auf Impfungen etc achten, dass sowas nicht nochmal vorkommt. |
Du kannst mir auch Deine PLZ per PN schicken, dann schau ich mal in meine TA-Liste. |
Das klingt gut, mache ich gleich. |
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