![]() |
Finden Kaninchen von selbst ins Warme? Hallo, der "erste Stock" unseres selbstgebauten Kaninchenstalls ist rundherum mit 20 mm Styropor isoliert und sollte daher ausreichend warm sein. Unsere drei Kaninchen hoppeln dort gelegentlich mal hoch und randalieren etwas. Die Nächte verbringen Sie aber bisher, soweit ich das sehen kann, trotzdem im angrenzenden Freilauf. Dieser ist im Sommer nur vergittert, jetzt habe ich als Regenschutz 5mm Siebdruck aufgeschraubt, den kompletten Boden habe ich mit 20mm Styropor und darüber 18mm Holz isoliert. Meine Frage: Kann ich den Tieren zutrauen, von selbst das warme Plätzchen zu aufzusuchen oder sollte ich sie zu ihrem Glück zwingen und dort nachts einsperren? Wuschel hat ursprünglich ein langes Fell, ähnlich wie ein Angora, würde ich sagen. Er wurde frisch geschoren und jetzt befürchte ich, dass er friert. Viele Grüße |
Bitte nicht einsperren, dass ist gerade die aktive Zeit wo du sie einsperren würdest! Kaninchen bekommen Winterfell, da muss nichts isoliert sein. Schon gar kein Freilauf ;) Die meisten Kaninchen sitzen gerne im Wind und Wetter und das ist auch völlig in Ordnung. Wie hast du den denn gesamten Boden isoliert? Für 3 Kaninchen brauchst du ja eigentlich ein Gehege von mindestens 9 Quadratmeter Fläche, die dauerhaft zur Verfügung steht - hast die komplette Fläche isoliert? Das brauchst du wirklich nicht! Auch Minustemperaturen sind kein Problem! |
Hallo, wir haben nicht ganz 9qm, sondern eine Grundfläche von etwas über 6 qm und dann nochmal eine 2. Ebene von etwas über 1. Die Kinder setzen die drei Kaninchen täglich, wenn es nicht nass ist, für mehrere Stunden in den Freilauf auf den Rasen, der deutlich größer ist. |
Irre ich mich, oder habt Ihr nicht sogar vier Kaninchen (bzw. wollt Euch wieder ein Viertes holen?) Wie groß ist denn der Freilauf? Irgendwie klingt das nicht so, als hättet Ihr 12 qm zur Verfügung? Falls doch, brauchst Du Dir keine Gedanken wegen dem „Frieren“ machen, da haben sie ja genug Platz um sich warm zu hoppeln. Wenn nicht, würde ich an dieser Stelle ansetzen und für mehr Platz sorgen, das ist der wichtigste Schritt! |
Oh, jetzt haben sich die Beiträge überschnitten. Ein paar wichtige Dinge: Die zweite Ebene im Stall zählt leider nicht, heißt, es sind etwa 6 qm. Das ist leider zu wenig für drei Kaninchen in Aussenhaltung. Die 9qm die nötig wären, brauchen sie dauerhaft, auch nachts! Und vorallem im Winter, um sich eben warm zu hoppeln. Es gibt für Kaninchen wenig Schlimmeres, als ständig von einem Gehege ins nächste getragen zu werden. Es wäre also total klasse, wenn Ihr das so organisieren könntet, dass sie in einem Gehege bleiben könnten. Oder wie wir das gemacht haben, den Freilauf am Gehege zu befestigen, sodass sie dort alleine hinlaufen können. Wie alt sind denn Eure drei Kaninchen? Je nachdem könnte eine VG mit einem neuen vierten Kaninchen ziemlich anspruchsvoll werden... |
Auf www.kaninchenwiese.de. findest Du viele wichtige und hilfreiche Informationen. |
Zwei Ergänzungen zu allem richtig Gesagten: 1. Kaninchen dürfen auch auf nassem Gras und Regen Auslauf haben! Dann gerne mit Häuschen. Vorsicht ist bei Trockenfutter geboten, aber dann sollte das Trockenfutter weg und nicht der nasse Rasen ;) 2. Kaninchen hoppeln sich nicht warm. Dafür haben sie Winterfell. Wenn es wirklich kalt wird, versuchen sie eher sich wenig zu bewegen und Energie zu sparen. Trotzdem brauchen sie natürlich ausreichend Auslauf!! |
Zitat:
https://www.kaninchenwiese.de/extreme-minusgrade-in-aussenhaltung/ |
Warum sollte ein Kaninchen unnötig Energie verschwenden? Die Wildtiere finden bei Schnee eh nicht so viel Futter als das sie auch noch Energie für viel Herumhoppeln verschwenden könnten. Da sind sie ähnlich wie Pferde und verwenden diese Energie zum Aufrechterhalten der Körpertemperatur. Unsere Hauskaninchen bewegen sich vermutlich mehr, aber auch nur weil sie mehr als ausreichend Nahrung durch uns bekommen. Meine saßen in Außenhaltung bei kalten Temperaturen vor allem in aufgeplustert in den Ecken, zwar dicht beieinander aber von überflüssigem Hoppeln war nicht zu sehen. Selbstverständlich brauchen sie den Platz im Winter dennoch aber nicht um sich warm zu hoppeln. |
Wildkaninchen sitzen in der Regel aber auch nicht in einer oberirdischen Schutzhütte sondern unter der Erde, wo der Frost nicht so schnell hinkommt. Im übrigen haben sie ja auch ganz anderes Gewicht/Fell etc. als viele unserer Hausrassen, sind also nochmal besser gerüstet. (Und bewegen werden sie sich sicher auch müssen, allein die Futtersuche ist sicher mühsamer als bei unseren Tierchen, denke ich) |
Sie verschwenden aber sicher keine Energie fürs Warmhoppeln. Futtersuche und das war's. Unsere Tiere kriegen auch ein ordentliches Winterfell. |
Naja Du siehst das mit dem Begriff „Warm Hoppeln“ zu eng. Ist vielleicht auch nicht der richtige Ausdruck. Jedenfalls hocken unsere bei eisigster Kälte nicht nur rum sondern sind aktiv. Ansonsten könnte man sie ja tatsächlich des nächtens im dick gepolsterten Stall einsperren, dann käme man ihnen ja quasi entgegen. |
Ich schrieb ja auch schon, dass das selbstverständlich nicht heißt, dass sie den Platz nicht dennoch brauchen. :rolleyes: Egal was ihr glaubt, ein Kaninchen braucht bei uns nix isoliertes oder sonst was, die kriegen ausreichend Winterfell, wenn sie entsprechend Zeit hatten, dies auszubilden. Eine Hütte, ein bisschen Stroh was sie eh raus buddeln und gut ist. |
Ja, das ist ein Hase, aber auch ein Kaninchen verhält sich nicht groß anders, denn es spart seine Energie der Bewegung und nutzt sie stattdessen um die Temperatur zu halten http://blusheep.de/img/9c782a2865b6732b9a3b91d8d0082e5f (Foto von crazycurry. Ja, darf ich nutzen.) |
Mit "warm hoppeln" ist gemeint, dass die Kaninchen durch Bewegung auch Wärme bekommen, aber sie hoppeln nicht extra um sich warm zu halten, das ist einfach ein Nebeneffekt und da geht es vermutlich auch eher drum, dass Knochen und Muskeln "warm" bleiben im Sinne von aktiv und funktional, so ähnlich wie wenn man sich vor dem Sport "aufwärmt" oder so...ich bin jetzt nicht so sportlich... Ansonsten haben Kaninchen eher Probleme mit Hitze als mit Kälte, nur bei extremen Temperaturen kann es schwieriger werden und man kann warme Plätze anbieten. Noch haben wir aber keine extremen Minusgrade, also da sollte noch kein Kaninchen frieren, das Aussentemperaturen gewohnt ist. Violettakaninchen, die suchen sich schon ein warmes Plätzchen wenn ihnen wirklich kalt ist, die sind ja nicht dumm. Alles isolieren hättet ihr also echt nicht müssen. Den Langhaarigen würde ich aber demnächst nicht mehr scheeren sondern nur die Haare etwas schneiden, dazu steht auch was auf Kaninchenwiese.de https://www.kaninchenwiese.de/haltung/aussenhaltung/kaninchen-ueberwintern/ |
Irgendwie reden wir hier aneinander vorbei. Natürlich machen Kaninchen nicht extra Sport. Und natürlich kann ich hier auch Fotos zeigen, wie unsere im Schnee sitzen. Aber das tun sie mit Sicherheit nicht den Tag und Nacht, denn sonst hätten sie sehr wohl Erfrierungen. Wir wohnen ja nun nicht mehr in Bayern, aber in den Nächten, wo es dort Temperaturen im zweistelligen Minusbereich hatte, hätten sie ein kleines Problemchen mit „Null Bewegung“ bekommen. |
Es ist Fakt, dass Kaninchen viel Platz und Bewegung brauchen. Rund um die Uhr, unabhängig von der Jahreszeit. "Winterhart" sind sie durch das isolierende Winterfell und nicht dadurch, dass sie extra viel (und das ist für mich "warmhoppeln") herumlaufen. |
@dangerschaf: Bitte lies die Beiträge nochmal genau durch. Ansonsten können wir es jetzt bitte auch dabei belassen, ich glaube , jeder weiß jetzt , wie es gemeint ist. |
Zitat:
Ist mir schon klar, dass oben bereits steht, dass sie sich nicht extra bewegen und damit sind wir auf einem Nenner. Da ich das angestoßen habe, wollte ich nur nochmal deutlich machen, dass genau das der Begriff "warmhoppeln" aber für mich bedeutet;) Er ist defintiv irre führend, wenn damit eh nur die normale Bewegung gemeint ist. Daher hatte ich es angesprochen, damit nicht der nächste Neukaninchenbesitzer gleich ne Krise kriegt, weil seine Kaninchen den halben Tag nur im Schnee sitzen ;) |
Ja das stimmt, der Begriff ist unglücklich. Im Endeffekt soll er natürlich bewirken, dass man Kaninchen möglichst viel Platz zur Verfügung stellt. Und leider gibt es hier noch viel zu viele Besitzer - ich kenne leider gleich ein paar davon und versuche sie zu bekehren - die ihre Hoppler tatsächlich im Winter (und leider auch im Sommer) nachts in den Stall sperren. Warum? Weil sie sich nicht im Voraus ordentlich informiert haben und nun oftmals keine Gelegenheit haben (oder auch nicht Willens sind) aus dem kleinen Stall ein ordentliches Gehege zu machen. Denn das wäre ja dann mit Aufwand verbunden. Egal, jetzt hör ich wieder auf ... |
Ich möchte dem nur noch anführen, dass auch Kaninchen erfrieren können und dies leider auch jeden Winter wieder passiert. Isolierte, geschützte Plätzchen und die Möglichkeit sich ausreichend zu bewegen sind dann eben besonders wichtig und sie in einen kleinen Käfig oder Bretterverschlag zu sperren kann schnell böse ausgehen. |
Ja das stimmt, sie könnten schlimmstenfalls erfrieren. Allerdings halte ich von isolierten Ställen nicht viel, oft bildet sich Schimmel. Besser ist es, sie dick mit Stroh auszustopfen. |
Zitat:
Meine eigene Erfahrung mit meinen Kaninchen ist, dass sie sich eher von ihren Gewohnheiten/Tagesrythmus leiten lassen als von Vernunft. Das Problem bei meinen ist das genaue Gegenteil und betrifft heiße Tage. Der normale Rythmus der beiden ist, dass ich am Morgen bei Sonnenaufgang die beiden Aussengehehege öffne. Sie gehen dann auch raus und verbringen ca 2h draussen bevor sie sich dann wieder zu einer langen Mittagspause ins Gartenhaus zurückziehen und erst am späten Nachmittag/frühen Abend wieder aktiv werden und den Auslauf aufsuchen. Im Gartenhaus sind es, bedingt durch schwarzes Dach / keine weitere Isolierung i.d.R ca 3-5 Grad wärmer als die Aussentemperatur, was ich die meiste Zeit des Jahres als Vorteil sehe. Nun zum Problem. An sehr heißen Tagen, wovon wir ja in den letzten Jahren reichlich hatten mit Temperaturen über 30 Grad herrschen im Gartenhaus entsprechende Temperaturen von 35- (bisheriger Rekord) 40 Grad:eek:. Trotzdem wichen meine Kaninchen nicht von ihrem gewohnten Rythmus ab und lagen regelmäßig in den heißen Mittagsstunden im heißen Gartenhaus, obwohl sie zB im vorderen Gehege (zwischen Gartenhaus und kühler Garagenmauer reichlich Schatten, kühle Plätze, und angefeuchtete Platten zur Verfügung gehabt hätten. Auch im hinteren Gehege hätten sie im Schatten auf angefeuchteter Erde oder im Gras liegen können. Aber sie lagen wie gesagt im Gartenhaus. Meine Häsin kam sogar erstaunlich gut mit den Temperaturen zurecht, aber mein Kastrat hatte schon deutlich beschleunigte Atmung. Ich habe dann im Gartenhaus Kühlinseln mit Kühlakkus angeboten (wurde nicht angenommen, da ebenfalls nicht im Rythmus vorgesehen:rolleyes:), nasse Handtücher vors geöffnete Fenster gehangen (kein messbarer Effekt), das Dach mit kaltem Wasser abgespritzt (nur ganz kurzfristiger Effekt) und letztendlich auch die Reißleine gezogen und sie bei Temperaturen über 35 Grad im Gartenhaus über mittags ins vordere Plattengehege ausgesperrt, weil mir die Gefahr, dass sie einen Hitzschlag bekommen zu groß war. Ich schließe mal daraus, dass Kaninchen zumindest Einige keine kurzfristigen Entscheidungen aus Vernunft heraus treffen können und nicht immer wissen, was das Beste für sie ist. Ich würde das gut beobachten und wenn er Anzeichen von Frieren zeigt handeln. |
Zitat:
Definitiv. Meine Molly hat mit Kälte definitiv sehr viel mehr Probleme als mit Hitze. Wie ich gerade im vorausgehenden Beitrag schon schrieb, sah sie auch bei 38 Grad im Gartenhaus noch relativ entspannt aus. Keine beschleunigte Atmung, kein Hecheln. Hier wird immer wieder pauschal geschrieben, dass Kaninchen kein Problem mit Kälte hätten und das stimmt definitiv nicht für alle Kaninchen. Im Winter hockt sie bei Temperaturen unter 5 Grad auch nur noch aufgeplustert in einer Ecke und unter 5 Grad beobachte ich auch regelmäßiges Warmzittern. Durch Cookie habe ich ja jetzt auch mal einen Vergleich wie es aussieht , wenn Kaninchen ein richtiges Winterfell bekommen. Molly dagegen hat auch im Winter kein erkennbar dickeres Fell als im Sommer und sie haart auch nicht. Ist vermutlich genetisch bedingt. Ich hatte dazu auch im ersten Winter mit den Kaninchen hier mal ein Thema zu eröffnet, als mir das Zittern das erste mal aufgefallen ist. Ich hab mich dann eine Weile damit zu beruhigen versucht, dass hier alle geschrieben haben, dass Kaninchen kein Problem mit Kälte hätten, auch zweistellige Minustemperaturen problemlos aushalten mit entsprechenden Schutzhütten, Stroh etc usw. Nachdem Molly aber trotz Unmengen Stroh jeden morgen aufgeplustert zitternd dasaß, hab ich auf mein Bauchgefühl gehört und biete seitdem Wärmequellen im Winter an. Erst hatte ich handwarm beheizbare Matten zum draufsitzen, mittlerweile einen KeramikDunkelstrahler, was sie jeden Winter dankbar annimmt. Ich denke, wenn ich mich nur weiter damit beruhigt hätte, dass Kaninchen kein Problem mit Kälte haben, wäre Molly eins der Kaninchen , die erfroren wären. |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) Zitat:
Im Gegenteil, jede Bewegung ist Energieverschwendung. Sie bewegen sich nur gerade soviel wie nötig um Futtter zu finden. Ich habe hier ein Foto von einem jungen Feldhasen,der von mit gepäppelt wurde, der saß den ganzen Winter an diesem Platz, egal ob Regen oder Schnee. Bewegt hat er sich lediglich Morgens und Abends um Futter aufzunehmen. Er hatte natürlich eine geschützte überdachte, mit Stroh und Heu gefüllte Hütte , die hat er nicht einmal aufgesucht. |
Zitat:
Klar mag es Ausnahmen geben, die vielleicht genetisch mit einem besonders tollen Winterfell und ausreichend Fett etc. ausgestattet sind (Feldhasen und Wildkaninchen wohl auch noch eher als Hauskaninchen), da würde ich im Zweifel als Halter aber nicht drauf wetten. Ich finde die Diskussion eh langsam absurd, es sollte sich von selbst verstehen für genügend Platz zu sorgen (mind. 6qm für ein Paar), ob sie es dann nutzen wollen, können die Nins ja selbst entscheiden. Hier noch ein Zitat von Kaninchenwiese dazu: „Leider sterben immer noch Kaninchen auf Grund unzureichender Haltungsbedingungen. Die Haltung in normalen Kaninchenställen, Käfigen oder Buchten mag auf den ersten Blick „kuschelig“ wirken, kann aber bei starken Minusgraden fatal sein. Kaninchen sind wechselaktiv und bewegen sich auch nachts sehr viel. Diese Bewegung hält sie warm und aktiv. Stellen Sie sich vor, man würde ein Kind beim „Schneemann bauen“ auf einen Stuhl setzen und stundenlang dort sitzen lassen: Während die anderen Kinder beim Toben und Bauen warm und aktiv blieben, würde dieses Kind nach kurzer Zeit frieren. So ergeht es Kaninchen, die nachts oder dauerhaft in Ställen leben müssen. Diese leben im Gefrierschrank. Nur aktive Kaninchen bleiben im Winter fit! Ein Gehege mit mehreren Quadratmetern unverstellter Fläche ist daher Pflicht. Zusätzlich ist tagsüber freier Gartenauslauf oder Freilauf in einem umzäunten Gebiet empfehlenswert, so bleiben alle Kaninchen fit und aktiv.“ https://www.kaninchenwiese.de/extreme-minusgrade-in-aussenhaltung/ |
Zitat:
|
Ist irgendwie witzlos einen Menschen ohne Fell mit einem Kaninchen zu vergleichen, welches darauf ausgelegt ist, draußen zu leben und dafür ein Winterfell bekommt. :rolleyes: |
Zitat:
Sorry, aber es sterben JEDEN Winter Kaninchen in zu kleinen, nicht-isolierten Ställen. Da machen mich solche Forenbeiträge echt wütend. Und nein, was bei dem einen Feldhasen oder Kaninchen glücklicherweise funktioniert hat, gilt nicht auch automatisch für jedes andere Tier. Meinen Rudi-Zwerg würde ich mit seinen 1,4 Kilo sicher nicht ohne vernünftige Schutzhütte und Bewegungsfreiheit im bayerischen Winter raussperren. |
Niemand hat behauptet, dass man Kaninchen in Käfige stecken soll. Aber man kann mir gerne meine Worte im Mund verdrehen. :rolleyes: Meine Tiere kriegen auch weiterhin keinen isolierten Kram, denn das braucht es nicht und ist mitunter weitaus gefährlicher. |
Zitat:
Unsere Tiere bewegen sich mehr, weil sie von uns energiereich Versorgt werden. Wildkaninchen bewegen sich, ebenso wie Hasen und auch Pferde nur um Futter zu finden, nicht einen Meter mehr. Und Irrtum, du siehst solche fetten Kaninchen nicht in der Natur. Ein ausgewachsener Hase bringt nicht mehr als 4Kilo auf die Waage, wo sind da Fettreserven? Die haben nur Hauskaninchen. Wenn du lieber glauben willst was solche Seiten schreiben, statt Erfahrungsberichten, mach das, aber verbreite es nicht noch weiter. Tiere die im Winter erfrieren, daß ist natürliche Selektion. Entweder waren sie krank oder wurden nicht vernünftig ernährt. Auch das kommt in freier Natur vor. Und Menschen mit Kaninchen zu vergleichen, ist wie Trabbi zu fahren und ihn als Porsche zu titulieren. Völlig daneben. PETA ist keine seriöse Quelle, Ta, die nicht Kaninchenversiert sind, ebenso wenig und auch Kaninchenwiese liegt mal daneben. |
Zitat:
wobei man sich natürlich fragen muss, wie es bei solchen Haltungsbedingungen ansonsten aussieht, vermutlich wird dort auch das Futter dementsprechend schlecht sein/nicht artgerecht, was für Energieversorgung und damit Aufrechterhaltung der Körpertemperatur wichtig ist. Ausserdem werden die Muskeln eh schon mitgenommen sein durch die dauerhafte Haltung ohne Bewegungsmöglichkeit....und wer weiß was noch alles durch die schlechte Haltung bereits Schaden genommen hat.... Ein Kaninchen hingegen, das artgerecht ernährt und gehalten wird hat demgegenüber doch wesentlich positivere Grundvoraussetzungen. Ich denke auch dass das "warm Laufen" etwas unglücklich formuliert ist, denn es erweckt den Eindruck als würden sich Kaninchen extra bewegen um sich aufzuwärmen, was aber so auch nicht stimmt. Das einzig Negative was ich an der Formulierung sehen kann wären wenn Halter sich dann zu schnell Sorgen machen, weil sich ihre Kaninchen im Winter kaum bewegen. Ansonsten ist daran aber doch nix Schlimmes, vor allem weil es die Wichtigkeit von ausreichend Platz unterstreicht. |
Zitat:
|
Sie haben es rausgebuddelt und auf den Steinen gesessen. Oder auf dem Häuschen (übrigens ein stinknormales aus Holz, ohne Isolierung, extra dickem Holz oder anderen Kram). Braucht es wohl nicht zwingend, damit die Tiere durch den Winter kommen. |
Zitat:
„Damit Kaninchen, insbesondere auch Zwergkaninchen, unbeschadet durch den Winter kommen und die kalte Jahreszeit im Freien richtig geniessen können, müssen ein paar wichtige Vorkehrungen getroffen werden. Die Tiere sollen nicht gezwungen sein, ihre Körpertemperatur durch Zittern aufrecht zu erhalten. Genau das passiert aber, wenn man sie in Kastenställe einsperrt.“ (Falls man hier den VGT zitieren darf :rolleyes:) https://www.vgt.ch/vn/0701/kaninchen_im_winter.htm |
Niemand, aber auch wirklich niemand, hat davon gesprochen, dass man die Tiere in Ställe sperren soll! :rolleyes: |
Zitat:
Keiner hat hier gesagt, du sollst deine Tiere auf 60x60 cm sperren. Natürlich kann man Stroh in Hütten geben, meine saßen nie drinne. Meine Feldhasen eh nicht. Die kennen auch in der Natur keine Strohlager oder unterirdische Bauten ( aber den Unterschied zwischen Kaninchen und Hasen und seiner Lebensgewohnheiten kennst du ja sicher ;) ) Hauskaninchen sind durch die Bank zu gut genährt. Und du verrennst dich da absolut. Wärme wird NICHT durch Bewegung erzeugt, sondern durch Rauhfutter, sprich Heu, trockene Blätter, bei Hauskaninchen hochkalorisches Futter. Jede unnötige Bewegung verbrennt unnötig Energie, welche zur Erhaltung der Körperwärme nötig ist. Auch ein Zwergkaninchen kann fett sein. Und nun lass es gut sein. Du liest nur was dir passt und verdrehst einiges. Leben die Tiere auf ausreichender Fläche, werden artgerecht ernährt, haben einen trockenen Platz, ob sie Stroh annehmen oder nicht, ist alles paletti. |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 03:06 Uhr. |