| Solkinok | 23.07.2020 23:12 | @marinahexe: So stands auch in dem Artikel. Das hiesige TH hatte zeitweilig (oder noch immer?) sogar einen kompletten Vermittlungsstopp. Natürlich auch weil ohnehin Kontaktsperre war, aber auch, weil sie den Eindruck hatten, dass viele Interessenten sich zu spontan für einen Hund (gilt auch für Katzen) entschieden hätten, ohne die Konsequenzen genau zu überdenken. In dem Artikel kam auch ein Züchter zu Wort. Der meinte, die Nachfrage sei viel größer als das Angebot - zumal aufgrund der zeitweiligen Grenzschließungen ja auch der Import von osteuropäischen "Billighunden" zum Erliegen gekommen sei. Die Züchter könnten aktuell über Telefon und Internet zu Höchstpreisen alles verscherbeln, was sie "auf Lager" hätten. Er meinte, die Kaufinteressenten seien so ungeduldig, dass sie ihm Fantasiepreise anböten, wenn er Interessenten ablehnt, weil die Welpen, die noch nicht verkauft sind, noch zu jung seien.
S.
EDIT: Da sind wir wieder bei einem Thema, das wir schonmal hatten: Die Tierheime mögen sehr hohe Anforderungen stellen. Aber wer ein Tier will, bekommt es auch. Wenn er's nicht vom Tierheim bekommt, dann von woanders. Ob die Tatsache, dass derart die Zuchtindustrie befeuert wird, langfristig (!) nicht schlimmer ist, als wenn man Tierheimtiere auch an nicht 100% perfekte Heime vermitteln würde, ist dann halt die Frage... Ich finde, das ist ein klassisches Dilemma. |