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Kleiner Bock, große Häsin - Nachwuchsgefahr Hallo, vor sieben Wochen gab es in meinem Kaninchenstall absolut ungeplanten und unerwarteten Nachwuchs. Das Weibchen Yumi sitzt dort seit einem Jahr mit dem kastrierten Krümel zusammen. Er wurde 2015 kastriert und saß seit dem (bis eben Yumi kam) mit seiner Schwester zusammen. Es gab nie Nachwuchs, er reitet auch jetzt nicht auf. Im Gehege neben meinen sitzt noch ein unkastrierter Bock. Dementsprechend werden wir wohl irgendwann die Türen nicht richtig verschlossen haben und es kam eben, wie es kommen musste. Vor vier Tagen dann, hat jemand wieder die Tür nicht richtig verschlossen! Zwei der kleinen sind zum "Papa" ins Haus gehüpft und dieser saß natürlich wieder bei Yumi im Stall. Als dies bemerkt wurde, hatte sich Yumi zwar verkrochen und saß nicht beim Bock, aber ich weiß natürlich nicht, wie viel Zeit verstrichen war... Mal abgesehen davon, dass das Kaninchen schnupft und mit meinen keinen Kontakt haben soll... Von einem Züchter habe ich mal gehört, dass bei einem wesentlich kleineren Bock schon viel Pech bzw. Glück dazugehört, dass der Deckakt erfolgreich verläuft. Wie sind eure Erfahrungen in dem Bereich? Kann ich darauf hoffen in vier Wochen nicht nochmal Nachwuchs zu finden? Der Bock gehört nicht mir, sonst hätte ich ihn schon längst kastrieren lassen. Er ist jetzt um die 10 Jahre alt. Ist da eine Kastration überhaupt noch möglich? Viele Grüße! |
Also dass Größenunterschiede etwas mit dem Erfolg oder Misserfolg des Deckaktes zu tun haben könnten, bezweifel ich stark - außer die Häsin wäre so langbeinig und riesig, dass er schlicht nicht rauf kommt ;) Wissenschaftlich macht das keinen Sinn, Spermien und Eizelle ist die Größe der Tiere ja wurscht. Und da es beim ersten Mal ja auch geklappt hat, wäre mir an deiner Stelle das Risiko zu groß. Wäre es eine Option Yumi jetzt noch rasch kastrieren zu lassen? Das käme bei erfolgreicher Befruchtung dann ja einem Abort gleich und du hättest das Problem mit dem Rammler wenigstens auch in Zukunft nicht mehr. Denn passieren kann es immer, dass jemand die Tür nicht richtig schließt. Falls du das Risiko doch eingehen willst und/oder Yumi nicht kastriert werden kann, solltest du dich schleunigst nach einem anderen Platz für deine Häsin umgucken (und gute Plätze für den Nachwuchs suchen). Du kannst natürlich versuchen den Halter des Rammlers zu überzeugen, dass er kastrieren lässt, aber wer sein Tier 10 Jahre allein und unkastriert in einem Gehege hält, ist für Einwände wahrscheinlich wenig offen... |
Ich bin mit Yumi bald beim Tierarzt, vielleicht kann man auf einem Ultraschall schon sehen, ob sie tragend ist oder nicht... Und ich werde auf jeden Fall auch nochmal für eine Kastration des Bocks plädieren. Yumi und eine ihrer Töchter, die ich behalten werde, kastrieren zu lassen würde ich ungerne machen, weil der Eingriff ja schon etwas größer ist und leider nicht nur Vorteile bietet. Bei der kleiner Bock - großes Weibchen Geschichte ging es glaube ich eher um anatomische, als genetische Voraussetzungen. |
Wem gehört denn der Bock? Diese Haltung fällt unter Tierquälerei! Entweder soll er den Bock kastrieren lassen, dann darf er nach 6 Wochen zur Familie. oder er soll ihn in kompetente Hände abgeben, wo er den Rest seines Lebens artgerecht leben darf. |
Das ist natürlich echter Mist. Aber im Zweifel besser als ein großer Bock und ein kleines Weibchen. Ich meine mal gelesen zu haben, dass da die Gefahr besteht, dass die Babys sehr groß werden und sich beim Geburtsvorgang verkeilen können. Ob das stimmt keine Ahnung. |
Bei mir hat mal ein wilder, 1,5kg schwerer Rammler vorbeigeschaut, normaler Maschendrahtzaub hat ihn nichtnal richtig gebremst. Hatte keine Mühe mein 4,5kg Mädel zu schwängern :( |
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