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PubertiereHallo allerseits, ich poste heute zu einem Thema, das mich leider an das meines letzten Posts erinnert. Es geht um ein Ninchen, das leider in der Gruppe nicht mehr akzeptiert wird. Beim letzten Mal war es mein Ex-Gruppenchef Wupp, der nach einer Krankheit von seinem Nachfolger komplett ausgegrenzt wurde. Inzwischen musst ich mich leider von Fluff trennen, weil er das Zusammenleben in der Gruppe vollkommen destabilisiert hat. Seither verträgt sich die Restgruppe mit Wupp sehr gut. Dann habe ich drei Jungtiere bekommen, zwei Widder-Rammler (Knut und Schnaps) eine Löwenkopf-Häsin (Hoppla), acht Wochen alt. Die Rammler sind kastriert. Sie vertrugen sich bisher sehr gut und leben erst einmal getrennt von den "Alten", die derzeit zum sattgrasen in den Ferien bei einem Freund wohnen. Eigentlich stand die Vergesellschaftung an, die Jungspunde leben jetzt knapp zwei Monate hier. Tagsüber verfügen sie über ein riesiges Paradies mit mehreren hundert Quadratmetern, Bäumen, Büschen, Sträuchern etc. Nachts hole ich sie noch rein, da haben sie 10 Quadratmeter. Nun sind die Herrschaften in die Pubertät gekommen (voller Hormonrausch!!!) und benehmen sich wie eine offene Hose. Was anfangs harmlose Rangeleien waren, hat sich inzwischen zum Problem entwickelt. Ich bin keine Anfängerin und weiß, dass Prügeleien mit Fellflug und Blessuren normal sind. Vor drei Tagen hat Knut dem Schnaps seinen wunderschönen Löffel geschlitzt. Ist gut verheilt, war aber nicht schön. Seither wird Schnaps panisch, wenn er Knut nur sieht. Nachts trenne ich die beiden jetzt, weil ich sonst kein Auge zumachen kann. Aber auch draußen ergreift Schnaps sofort die Flucht und verkriecht sich, wenn ihn Knut nur anschaut. Er kommt nicht einmal zum Fressen raus, was mir Sorgen bereitet. Wenn ich ihm ein ruhiges Plätzchen verschaffe und Futter hinlege, frisst er es. Aber er traut sich nicht mehr auf die Wiese zum Grasen. Wenn Knut nur auf ihn zugeht, verschwindet er sofort wieder. Hat jemand mit so einer Situation Erfahrung? Sie dürfen ja gerne ihre Rangordnung klären, aber was ist wenn einer gar nicht mehr aus seiner Ecke kommt? Es sollte sich doch irgendwann einmal entspannt haben... Wie lange gucke ich mir das an? Macht es Sinn, jetzt eine Vergesellschaftung mit den Alttieren anzustreben? Vielleicht bringen die ein bisschen Ordnung in das Ganze? Stress wäre das allemal, aber vielleicht kommt Knut dann von seinem Höhenflug ein bisschen runter und die Jungspunde werden mal auf ihr Maß zurückgestutzt? Ich bin für jede Erfahrung und jeden Tipp dankbar...! Geändert von hathie (21.07.2020 um 16:01 Uhr).
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