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Kleiner Hinweis am Rande: Eisberg- und auch Kopfsalat sind die leider die schlechtesten Salatvarianten :o Kaum Nährstoff und Struktur. Was die Lagerung angeht, ist Kälte allein kein Problem. Gerade Kohl ist durchaus auch frostbeständig. Ich lagere das Futter auch draußen und hole es nur rein, wenn wirklich über Wochen Dauerfrost ist und mir die Kohlköpfe komplett durchfrieren. Letzten Winter war es genau einmal nötig die Kiste vorrübergehend in den Keller zu bringen. Leicht angefrostet, macht nix. Ist natürlich etwas regionsabhängig. |
Was ich beim draussen lagern (vor allem in der Übergangsphase) ungünstig finde, ist der manchmal nicht geringe Temperaturunterschied von Tag und Nacht. |
Ich muss sagen, dass ich Knollengemüse (insbesondere Futterkarotten) täglich an meine sechs Kaninchen verfüttere. Auf drei Fütterungen verteilt halte ich sechs mittelgroße Karotten für sechs Kaninchen für nicht besonders viel. Zumal sie den ersten Winter draußen verbringen und drei davon noch mehr oder weniger im Wachstum sind sowie einer ein Opa, der viel Energie braucht. Solange die Kaninchen nicht übergewichtug sind, sehe ich kein Problem in der regelmäßigen Fütterung von Knollengemüse (natürlich in Maßen!) |
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Bei meinen Kaninchen explodieren sofort die Hefen, wenn ich so viel Knollengemüse füttern würde. Daher gibts das nur ein bis zweimal die Woche und im Sommer nur, wenn ich Reste von unseren Essen habe. |
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Ich füttere meist drei Karotten plus Sellerie für sechs Kaninchen täglich, zumindest war das letzten Winter so, als sie keine Wiese mehr hatten. Mit Hefen hatten wir bisher auch keine Probleme, wobei ich es aber schon im Hinterkopf habe, und es im Winter seltenst Äpfel gibt, um nicht noch mehr Zucker reinzukriegen. Wenn das mit dem Kohl dann klappt, wird mit Knollensellerie oder Karotten gebremst, hab ich mir mal vorgenommen. Letztes Jahr wurde der Wirsing gern genommen, vielleicht ist das wie mit dem Salat, dass der dann gefressen wird wenn es keine Wiese mehr gibt und die Kohlrabiblätter aufgefuttert sind. Im Sommer bekommen sie jeweils noch Apfelreste wenn welche von Zwischenmahlzeiten übrig sind. Wobei sie da auf nicht mal einen Apfel täglich zu sechst kommen. Karottenschalen oder sonstige Rüstabfälle gibt's dann einfach zur Wiese dazu, aber auch da, ernähren würde sie das keinesfalls. Wegen der Temperaturunterschiede: meiner Beobachtung nach blieb das Gemüse im Kühlschrank schöner, hat vielleicht damit zu tun, dass es draussen manchmal im Beutel aufgehängt war, und dann unregelmässiger "schwitzte"? Bei mir bleibt es zwar auch im Kühlschrank oft im (nach oben geöffneten) Beutel, wenns im Gemüsefach keinen Platz findet. |
Ich kann die Kotproben ja selbst machen, dadurch gucke ich aus Interesse häufiger mal. Die Großen haben von Anfang an richtig viele Hefen gehabt, ich habe es auch mit zwei verschiedenen Mitteln schon mal behandelt, weil es massenhaft waren. Die Tiere selbst und auch der Kot waren immer absolut unauffällig und ich hab die Hefen nie in den Griff bekommen und deshalb eben Fütterungs-Experimente gemacht und Kotproben kontrolliert. Mit medikamenten gehe ich da nun gar nicht mehr bei und lasse es so, wie es ist und verzichte bei der Fütterung überwiegend auf Knollengemüse bzw.insbesondere Möhren sind da ein Faktor und Obst gibts auch nur selten. Allerdings ging es den Tieren auch nicht schlecht in der Testwoche mit viel Knollengemüse und Obst... Naja, so ist es halt, ich habe das immer im Kopf, falls einer komisch ist und hab ja innerhalb kürzester Zeit alle benötigen Sachen für den Notfall parat. |
Ist ja bei uns Menschen auch so, bis zu einem gewissen Mass bleiben Hefen unentdeckt. Drum hab ich's im Hinterkopf. Hab mich letzten Herbst sehr mit der Winterfütterung auseinandergesetzt, wollte es möglichst richtig machen, hab dann auch geschaut wegen Ausgleich von Kalzium/Phosphorverhältnis. Irgendwann war ich bald mehr beschäftigt damit, was die Kaninchen bekommen als was die Kider kriegen (natürlich etwas überspitzt), dann war Schluss und ich hab mir zurechtgelegt dass die so gut wie möglich verschiedenes Gemüse bekommen ("geben sie täglich mindestens fünf verschiedene Gemüsesorten, um Mangelerscheinungen zu vermeiden"), davon möglichst nicht so viel Karotten, und alles mögliche Gemüsegrün was ich ergattern konnte. Wiese war letztes Jahr leider schnell vorbei, hab nicht gut vorgesorgt weil ich noch keine Erfahrung hatte. Ich versuche auszubessern was besser gemacht werden kann, aber mir nun merken, was wieviel wovon drin hat und das aufeinander abstimmen, das krieg ich nicht hin. Zumal ich dann ja auch nicht pro Kaninchen genau dies verfüttern kann, sie leben ja in der Gruppe und jeder frisst das, wonach ihm ist. |
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30% sind 3/10. Ich füttere ca. 1/6 Karotten (vom Gewicht her, volumsmäßig wäre es wahrscheinlich nicht einmal ein Zwanzigstel). Wenn ich auf gleichen Nenner bringe, sind 3/10 18/60 und 1/6 10/60. Ich hoffe, das stimmt so, bin schon ein bisschen müde. Naja, auf jeden Fall habt ihr mich zum Nachdenken gebracht. Ich habe nur ein bisschen Angst, dass sie zu wenig Energie bekommen, wenn ich die Karotten streiche. Vor allem Nico könnte schon noch gut Winterspeck vertragen... |
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Nun hat es einen von meinen Kastraten getroffen (Blasenschwamm) und ich beschäftige mich gerade mit der Fütterung. Lt Diebrain hat Möhre pro 100 g /40 mg Kalzium und 30 mg Phosphor, Rote Bete 25 K/38 P während Grünkohl 210 K/80 P und Wirsing, der auch noch gefressen wird ca 230 Kalzium. |
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Ich habe mich aus aktuellem Anlass eben auch mit dem Thema beschäftigt und die Ratschläge sind teilweise widersprüchlich. Ich habe vorallem auf kaninchenwiese.de geschaut. Ich habe vorher nur Möhre, rote Beete, Möhrengrün, Kohlrabiblätter, Fenchel, Knollensellerie, Salat und ein bisschen Wiese gegeben. Laut meiner Tierärztin habe ich viel zu viel Knollengemüse gefüttert, was durch den hohen Calziumgehalt zu Steinen und Grieß führen kann. Deshalb habe ich komplett auf Wiese und jetzt im Winter auf Salat und Kohl umgestellt. Zur Abwechslung gibt es auch mal Paprika, Gurke, Tomate etc., eben alles was wässrig ist. Ich habe aber auch gelesen, dass Heu viel mehr Kalzium hat, als zum Beispiel Möhren. Ich habe die Heumenge deshalb reduziert, lasse es aber nicht ganz weg. Bei der richtigen Ernährung von Kaninchen scheiden sich ja eh die Geister. Ich denke da gibt es nicht den einen richtigen Weg (und wenn doch, würde ich ihn gerne erfahren). Ich probiere momentan sehr viel herum und lese alles was ich zu dem Thema finde. Edit: By the way... Meine beiden suchen sich immer nur den Kohl aus dem Futter raus und fressen den Salat nicht oder nur sehr ungern. Wie sollte das Verhältnis von Kohlsorten und Salat denn bei einer Futterration etwa sein? Bei mir ist es momentan 50/50. |
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Meine haben nur Grünkohl, Wirsing , Chinakohl gefressen. Bittersalate wie Radicchio und Rucola wenn sie gut drauf waren. Gurke, Tomate, Paprika haben keinen Nährwert und sind auch für den Zahnabrieb nicht nützlich. Es ist ein menschliches Denken, daß sie Abwechslung brauchen. Der Winter ist nunmal eine karge Zeit und sie kommen auch da durch ohne 50 verschiedene Sorten zu fressen. Dafür ist der Sommer dann wieder artenreich. |
Hier gibt es höchstens mal Rucola oder Feldsalat. |
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Alles Knollige wird bei mir zwar täglich, aber wenig und wenn, abwechselnd gefüttert. Alles frische wird feucht gegeben und im Sommer, wenn ich Zeit habe auch Wiese (was ich kenne). Ich habe eher den Verdacht (in meinem Fall) dass es am mangelnden Auslauf liegt (draußen) bisher gab es nie Probleme, aber ich konnte sie wegen Bauarbeiten nicht oft raussetzen und habe mir deswegen auch eine UVB Lampe bestellt. |
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