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Also voll in der Pubertät, wie ich befürchtete... Käfig ist auch vorübergehend keine Lösung, wenn es mehrere Tage andauert. Und wenn die Käfige noch in Sicht- und Geruchskontakt sind, dann erst recht nicht. Die Aggressionen werden sich so schön hochschaukeln. Das gestörte Verhalten siehst Du dann an Gitternagen. Setzt Du die nun so in ein neutrales Revier, dann wird es mit Garantie sofort explodieren. Und wie so eine Explosion aussehen kann, habe ich erst gerade wieder mal vor 6 Tagen erlebt. Ich habe leider das Babygitter am KaninchenZimmer nicht richtig eingerastet. Mein Kastrat (1.6 kg) hat es nachts geschafft, die Türe zu öffnen. Der Große Kastrat 4.3 kg lag vor der Türe. Nach 2 Sek Getöse und Kampf bin ich aufgewacht. Leider hat das für 2 große Wunden bereits gereicht, die genäht werden mussten. Der Kleinere ist massiv gestresst, weil er nun Body und Halskragen tragen muss. Ich musste übrigens damals die 4-er VG rechtzeitig abbrechen nach 3 Tagen, weil es da bereits mehrfach massiv eskaliert ist. Und es sind alles Ausgewachsene Kaninchen, keiner steckt in der Pubertät... Die Paare leben deswegen getrennt. |
Hallo zusammen, dieses Wochenende ist es so weit und wir werden es nochmal in der neuen Wohnung probieren. Auch wenn die Chancen nicht besonders gut stehen... Bis zu welchem Grad würdet ihr die Kaninchen kämpfen lassen? Es ist ja wahrscheinlich, dass es früher oder später dazu kommt und ich habe öfters gehört, man soll Sie es austragen lassen. Wir wollen aber natürlich nicht, dass sich ein Kaninchen schwer verletzt und man selbst kann ja nur schwer einschätzen, wann es zu heftig wird. Jemand Tipps? |
Es gilt die Regel: Nur trennen, wenn Blut fließt. Das ist für den Mensch zwar anstrengend, aber das meiste sieht deutlich heftiger aus, als im Endeffekt ist. Eine Ausnahme ist aus meiner Sicht, wenn ein Tier über längere Zeit das Fressen komplett einstellt. Dann muss man zumindest irgendwas an der Situation verändern (das muss nicht zwangsläufig die Trennung sein). Ich wünsche euch starke Nerven! |
Wenn sie sich ineinander verbeißen (knäueln) sein und von selbst nicht mehr loslassen. Wenn dies mehrfach passiert, dann trennen. Allerdings muss bei jeder einzelnen Verbeissungsaktion damit gerechnet werden, dass genäht werden muss. Also danach immer sofort genau untersuchen. Das heißt jetzt nicht, dass bei jedem Verknäulen zwingend solche Verletzungen entstehen, aber zu 80% musste ich hinterher immer nähen gehen. Das kam schon einige Male vor. Ich habe 2 getrennt lebende Paare, da meine VG aus obigen Gründen im Frühling scheiterte. Ich habe letzthin das Babygitter nicht richtig eingerastet, und mein kleiner Kastrat konnte dies nachts öffnen, als ich schlief. Gemäß dem Getöse hat der Kampf mit dem großen Kastrat bestimmt nicht länger als 2 Sekunden gedauert. Der Kleine wurde übel zugerichtet: 2x musste genäht werden. Quer über den Bauch mussten ca. 7cm genäht werden und oberhalb des Beines war die Wunde 3cm tief. Tierarztkosten: 400 Euro. Diesmal war ich echt geschockt, WIE schnell das gehen kann... |
Zur Info: bis jetzt sieht es sehr gut aus. In den ersten Stunden haben die Kaninchen mehrmals mit Pausen zwischen durch gekämpft. Einmal mussten wir kurz mit einem Kissen dazwischen gehen, da sie dabei waren, sich ineinander zu verkeilen. Von Tag zu Tag ist es besser geworden. Ein Kaninchen hat relativ schnell nachgegeben und wurde am zweiten Tag im kreis gejagt (kein Kampf mehr). Gestern lagen die Kaninchen schon nebeneinander und haben zusammen gegessen. Danke für die Tipps. |
Wenn einer klein bei gibt, dann ist das ja schon mal sehr positiv. Bei meinen Hitzköpfen war das leider nie so.. |
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