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Rolle_Rolle 08.10.2019 15:53

Dann würde ich evtl. nur Stück für Stück das Gehege vergrößern und nicht immer wechseln von komplett offen wieder in ganz klein.

Dillmagich 08.10.2019 16:02

Dann werde ich es so machen.

marinahexe 08.10.2019 18:18

Alternativ kannst Du die beiden Gitter an Gitter wohnen lassen. Spots Gehege etwas kleiner, dafür ist es SEIN Reich. Sie haben Kontakt durchs Gitter, können kuscheln und wenn es ihm zuviel wird, kann er abhauen. Er lernt dabei, dass Cody für ihn keine Gefahr ist. Zwischendurch mach das Gehege auf und setz Dich genau in die Öffnung und füttere beide gleichzeitig mit Leckerchen.



Das wird schon. Der Kleine braucht ganz einfach Zeit. Ist viel Neues auf ihn eingestürmt.

Kaninchenherz28 08.10.2019 19:42

Das erinnert mich so sehr an meine beiden Handaufzuchtskaninchen, Nico und Finn. Als sie mit fünf oder sechs Wochen keine Aufzuchtsmilch mehr gebraucht haben, habe ich versucht, sie mit den vier "großen" zusammenzubringen, damit sie sozialisiert werden können. Anfangs habe ich mich nur mit ihnen ins Gehege der anderen gesetzt, sie blieben eigentlich ständig auf meinem Schoß und den großen waren sie erst einmal egal. Es war ja auch immer nur für recht kurze Zeit. Dann habe ich den Babys extra kleine Verstecke aus Karton gebaut und die VG nach kräftiger Verunsicherung der großen und Erkundenlassen des Geheges durch die kleinen gestartet. Am Anfang war alles ok - aber die kleinen waren so schnell, dass das die großen verwirrt hat. Zumal waren sie ihnen gegenüber sehr schreckhaft (Menschen gegenüber überhaupt nicht!) und sind dadurch viel davongerannt. Dadurch fühlten sich die großen provuziert (klar, niemand wird gerne über den Haufen gerannt) und haben die kleinen ein wenig verscheucht. Das ganze hat sich dann hochgeschaukelt und ich habe die kleinen, sobald es die ersten Jagereien gab, herausgenommen, denn Finn hat geschrien. Nico hatte sich sowieso fast die ganze Zeit in der Ecke versteckt.
So kamen die beiden Gitter an Gitter mit den großen. Auch durch das Gitter durch waren sie noch extrem schreckhaft, haben aber auch die Nähe zu den anderen gesucht. Leider mit dem Resultat, dass Nico einige Tage später eine blutende Wunde an der Nase hatte.

Die beiden kamen also zurück in mein Zimmer und sollten dort bleiben, bis sie erwachsener und reifer wären. Als sie zehn Wochen alt waren, wollten wir bei der Tierärztin einen Kastrationstermin ausmachen, aber die meinte, dass das bei beiden noch mindestens zwei Wochen dauert. Die Sommerferien neigten sich aber auch schon dem Ende zu, also beschlossen wir, alle sechs im neutralen Gartenauslauf zu vergesellschaften. Dort hätten sie genug Platz, sich aus dem Weg zu gehen. Jeden Tag setzten wir sie also zusammen, es gab ein wenig gejage, aber es schien sich langsam zu bessern. Schreckhaft waren sie allerdings immer noch. Etwa eine Woche vor der Kastra beschlossen wir, die VG auf der Hälfte des Platzes weiterzuführen, da sie sich schon ziemlich aus dem Weg gingen. Das ging aber total schief, denn die kleinen wurden wieder total panisch. Weiter ging es also wie zuvor.
Nach der Kastration sollten wir die Vergesellschaftung für zwei Wochen pausieren, damit die Wunde gut heilen kann. Damit aber nicht alle Fortschritte verloren gingen, trennten wir das Gehege in der Mitte. So, dass niemand den anderen beißen konnte. So lebten sie drei Wochen lange, weil wir dann auch eine Woche auf Schulausflug waren.

Sobald wir zurückkamen, ging es mit der VG im Garten weiter. Es war mittlerweile friedlicher am Gitter und die beiden kleinen hatten sich daran gewöhnt, dass es nicht der Weltuntergang ist, wenn ein anderes Kaninchen sich bewegt.

Aufgrund des Grazer Wetters (Herbst= Regen) mussten wir nach einer anderen VG-Lösung suchen, da wir im Nassen nicht vergesellschaften konnten. Es ist darauf hinausgelaufen, dass die Absperrung weg kam und ein Kaninchen nach dem anderen im Abstand von ein bis zwei Tagen zu den beiden kleinen dazu kam. Viele Jagereien gab es nicht, weil sie sich ja aus dem Gartenauslauf kannten und vom Leben Gitter an Gitter. Anfangs liefen die beiden (vor allem Nico, Finn ist inzwischen wesentlich erwachsener geworden) dauernd weg, aber das besserte sich immer weiter. Jetzt sind alle seit einer halben Woche zusammen und niemand wird mehr gejagt. Nico ist noch ein bisschen schüchtern, aber mit jedem Tag legt er ein Stück seiner Schüchternheit ab.

Was ich dir mit diesem Roman sagen will: Der kleine Spot wird vor allem im Zuge des Erwachsenwerdens noch an Selbstvertrauen gewinnen. Vertrauen zu Menschen und zu anderen Kaninchen ist oft nicht so verknüpft, wie man denkt. Wenn sie sich im kleinen Bereich verstehen, würde ich ebenfalls das Gehege Stück für Stück vergrößern und den beiden viiiel Zeit geben. Ansonsten können auch einige Wochen Gitter an Gitter die Angst des Kleinen mildern. Dabei habe ich es so gemacht, dass am Anfang alles mit Decken verhängt war, sodass sie sich nur hören konnten. Dann wurde der Sichtschutz jeden Tag ein Stück weiter entfernt. So konnten sich Nico und Finn ganz langsam an andere Kaninchen gewöhnen.

Dillmagich 10.10.2019 11:44

Wieso ist Cody so aggresiv?
 
huhu,
jetzt hatte ich einige Tage Zeit das ganze zu beobachten. Der kleine ist schon viel Selbstbewusster geworden und erkundet gern mein Zimmer. Nur Cody mag das überhaupt nicht der wird richtig agressiv und scheucht in ununterbrochen.

In der Kloschale die ich eingezäunt habe konnte ich beobachten das Cody sich den kleinen zum Kuscheln regelrecht aufdrängt und wenn Spot nicht kuscheln mag wird er gescheucht und in den Po gezwickt.

Mit Gitter abtrennen hatte ich versucht Cody wird dann nur agressiv und will zu den kleinen rüber,er rüttelt am Gitter .
Ich bin echt am überlegen den kleinen zu vermitteln ich habe das Gefühl das Cody jemanden braucht der Dominanter ist so wie Mayla war.

marinahexe 10.10.2019 12:13

Und jetzt verstehst Du auch, warum man so junge Tiere nicht mit Älteren vergesellschaften sollte? Sie wehren sich einfach noch nicht und müssen u.U. einiges einstecken.



Guck dann, dass Du ein Weibchen im etwa gleichen Alter findest oder ein Mädel in der Pubertät. Die wird ihm schon zeigen, wo der Hammer hängt.:D


Ist der Kleine schon geimpft?

Dillmagich 10.10.2019 12:25

Vielleicht muss ich dann wohl doch wieder auf eine Häsin umsteigen.
Könntest du mir dabei helfen einen passenden Partner für Cody zu finden?
Bei den kleinen muss eine Impfung noch aufgefrischt werden das würde ich noch nachholen und eben die Kastra.

Dillmagich 10.10.2019 13:09

Zitat:

Zitat von Dillmagich (Beitrag 1171152)
Vielleicht muss ich dann wohl doch wieder auf eine Häsin umsteigen.
Könntest du mir dabei helfen einen passenden Partner für Cody zu finden?
Bei den kleinen muss eine Impfung noch aufgefrischt werden das würde ich noch nachholen und eben die Kastra.

Jetzt in dem kleineren Gehege ist er friedlich. Ich denke die bleiben jetzt erstmal bei den 4 qm. Und ich schaue dann mal wie die sich so in den nächsten Tagen machen.

crazy curry 10.10.2019 13:49

4 Quadratmeter ist schon eine gute Größe für den Anfang. Ich würde da dann eher fast Wochenweise um so viel erweitern, bis du merkst, es passt einem nicht mit der Größe,
dann lieber ein paar Zentimeter zurück. Das Spielchen solange bis es passt, Cody es akzeptiert und der Kleine sicherer ist.

Bis dahin ist ja Kastra vorbei und die Impfung und da würde ich vorher keinen Stress machen.

Rolle_Rolle 10.10.2019 15:10

Ich würde jetzt auch nicht überstürzt wieder abgeben. Für den Kleinen wäre es nicht schön, schon wieder herausgerissen und woanders hin zu müssen. Wenn sie 4qm haben und sich da vertragen, ist doch toll. Dann würde ich es so, wie Heike schreibt, machen. Es ist halt wichtig, dass es immer nur kleine Veränderungen sind und diese dann halt auch für mehrere Tage. Das braucht jetzt Zeit.

Dillmagich 10.10.2019 18:39

So sieht das Gehege nun aus und da bleiben die beiden jetzt drin bis ich zwei Kuschelnde Kaninchen hab und wenn es Wochen dauert. Basta :cool:
[url=https://abload.de/image.php?img=dsc04678jujsu.jpg]http://abload.de/img/dsc04678jujsu.jpg[/url]
Mal schauen wie es heute Nacht so läuft. Ich hoffe das Cody nicht zu sehr am Gitter rüttelt,das hat er heute Vormittag gemacht und wollte unbedingt raus.
Er kennt es eben nicht hinter Gittern zu leben.

Dillmagich 11.10.2019 22:37

Der kleine Spot hat den ganzen Po voller Krusten,da Cody ihn da öfter gewackt hat .
Der kleine tut mir richtig leid:(
Spot ist aber nicht ängstlich er hat nur großen Respeckt vor Cody,er frisst und hoppelt trotz all dem selbstbewusst durchs Gehege.
Das jagen ist aber schon deutlich besser geworden manchmal sitzen sie auch zusammen in der kloschale und fressen.
Trotzdem mache ich mir große Sorgen da der kleine überall am Po Krusten von cody hat.

Dillmagich 11.10.2019 22:38

Ich hätte nie Gedacht das Cody so Dominant ist bei Mayla kam er immer sehr zurückhaltent rüber.

Dillmagich 12.10.2019 14:00

Die beiden zusammen in der Schale,der kleine scheint trotz Codys Anwesenheit recht entspannt zu sein.
[url=https://abload.de/image.php?img=dsc0469028kov.jpg]http://abload.de/img/dsc0469028kov.jpg[/url]

Rolle_Rolle 12.10.2019 14:49

Wie kommt Cody mit den Gittern klar? Rüttelt er sehr oder hat er sich damit abgefunden?

Dillmagich 12.10.2019 14:55

Ab und an rüttelt er noch am Gitter,wenn er merkt das er nicht rauskommt beißt er auch mal in die Kuscheldecke.
Aber er scheint sich langsam damit abgefunden zu haben.

Rolle_Rolle 12.10.2019 15:17

Das ist gut, dass sich dadurch keine Aggressionen aufbauen. :thumbsup: Halte duch, das wird schon.

Luke 12.10.2019 20:49

Das wird schon !:wink5:


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