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Zwergkaninchen lässt sich nicht vergesellschaften Hallo, Ich habe ein Problem mit mein Böckchen, er greift jede Partnerin an, egal ob neutraler Bereich oder in ihr Gehege. Ich bin sehr ehrlich, ich habe schon alles versucht was zum Thema Vergesellschaftung eigentlich gehen sollte, aber meiner beißt jede neue Partnerin und ich weiß schon langsam nicht mehr was ich tun soll. Meine Eltern sagen schon ich solle ihn allein halten, wenn er sich mit keiner neuen Partnerin verstehen will. Kennt vielleicht jemand eine Züchter oder Etwas anderes? Weil ich möchte schon gerne das meine kleine Wackelnase eine Partnertier hat. Oder weiß jemand ob in der Nähe von Mülheim a.d Ruhr vielleicht eine Organisation ist, die einem dabei helfen könnte? |
Kam es denn zu schlimmen Wunden? Jagen und auch ein bisschen Beißen / Schnappen nach dem fremden Kaninchen im Zuge einer VG ist ganz normal. Da darf man nicht zu früh trennen. |
Also bis jetzt noch nicht, aber sie versteckt sich sofort von ihm und geht auf Abstand, ich habe den ganzen Raum mit Möhren und Wiesenheu verteilt. Ich versuche es oft im Wohnzimmer und mache es bei jedem Versuch sauber. |
Verstecken und auf Abstand gehen ist erstmal ganz normal. Es ist superwichtig, dass du sie zusammen lässt und nicht eingreifst. Lass die Kaninchen einfach machen. Das kann ein paar Tage oder Wochen dauern, aber das Schlimmste, was du machen kannst, ist, sie zu trennen. |
Beschreib uns doch mal die ganze Situation. Wie alt sind die beiden? Böckchen ist kastriert? Frühkastra oder später? Wie leben die Tiere bei Dir? Wieviel Platz haben sie? Wenn man sich ein Bild der Situation machen kann, kann man eher Tipps geben. Evtl. kenne ich in der Nähe Leute, die Dir vor Ort helfen können. |
Mein Böckchen ist erst 11 Monate alt und das Weibchen was zur Probe ist 1 Jahr alt. Er war ein spät kastriert worden. Ich lasse beide täglich raus, er hat ein zweistöckigen Käfig, da meine Eltern mir keinen selbstgebauten Gehege bauen wollten, was ich bald in Angriff nehme. Sie bekommen zur Zeit viel Auslauf im Zimmer und können auch durch die ganze Wohnung hoppeln. |
Lieber Kaninchenherz28 Ist es den auch normal, dass sie mit den Hinterläufen klopft? |
Das sie mit den Hinterläufen klopft ist ganz normal . Je öfter du die beiden trennst, desto mehr Aggression staut sich auf, da sie die Rangordnung nicht klären können. Lass die beiden bitte zusammen, auch wenn es schlimm aussieht . Solange keine Wunden zu sehen sind ist alles normal. |
Müssen sie nachts oder wenn Du nicht da bist in den Käfig? Das wäre schlecht. Besorg Dir so ein Freilaufgehege für auf die Wiese und stell das um den Käfig rum. Vom Käfig entferne bitte das Gitterteil und die obere Etage, so dass Du nur noch die untere Wanne als Klo stehen hast. Der Käfig hat Sackgassen (Eingang, Treppe), wo das unterrangige Tier dem "Boss" nicht ausweichen kann. Wo wird es besser funktionieren. Erstmal nur im Gehege lassen, bis sie die Rangordnung geklärt haben und nur trennen, wenn blutige Wunden da sind. Eine VG sieht manchmal ziemlich brutal aus, aber die Tiere müssen die Rangordnung klären. Traust Du Dir das zu? |
Hier kannst Du alles nachlesen über VG https://www.kaninchenwiese.de/soziales/ablauf-der-vergesellschaftung/ Hole Dir Hilfe, wenn Du Dich überfordert fühlst. Deine Beschreibungen tönen normal für eine VG. Grundvoraussetzung für eine VG ist aber schon genügend Platz und zwar permanent. Auf zu engem Raum wie Käfig etc. geht das nicht. |
Ich nutze jetzt den thread weil es eher zu meinem Problem passt. In meinem alten thread habe ich geschrieben das sich bei mir das Männchen und das Weibchen ganz plötzlich angegriffen haben. Ging so weit das sie genäht werden musste. Musste die beiden für ne Zeit trennen, sie ist erstmal im anderen zimmer unter gekommen während er mit dem anderen Männchen in dem alten Zimmer blieb. Heute war also die neue Vergesellschaftung in einem neuen Zimmer das komplett gereinigt und desinfiziert wurde. Habe alle drei reingesetzt. Flash und die Rose verstehen sich praktisch auf Anhieb. Nur Probleme gibt es immer noch mit fyn. https://share-your-photo.com/img/c0b66559fc.jpg Der sitzt praktisch so die ganze Zeit in der Ecke völlig ängstlich, frisst nicht mal. Außer sie kommt ihm zu nahe, dann tickt er aus und geht fauchend auf sie los, zwar macht er nur ein Sprung, jagt sie also nicht durchs Zimmer aber das reicht aus das er sie erwischt und ihr wieder eine Wunde zugefügt hat. Er ist generell sehr scheu, hat selbst vor uns Angst, jetzt ist natürlich die Frage hat die Vergesellschaftung überhaupt überhaupt noch Sinn wenn er so extrem reagiert? Ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich noch machen kann. |
Gib ihm Zeit, sehr ängstliche Kaninchen müssen sich erst daran gewöhnen, dass andere Kaninchen ihnen nichts Böses wollen. Auf dem Bild sieht es so aus, als gäbe es sehr wenige Verstecke. Der kleine muss das Gefühl haben, sich zurückziehen zu können - vielleicht könntest du für ein paar mehr Versteckmöglichkeiten sorgen? Futter solltest du für die Zeit der Vergesellschaftung an mehreren Plätzen anbieten. Ansonsten: lass den dreien Zeit, ich bin mir sicher, dass Fyn noch auftauen wird. Fressen sollte er allerdings schon noch, leg ihm doch mal was vor die Nase. |
Zitat:
Danke für die Tipps, den Tunnel hab ich mal dazu getan, Essen hatte ich eh überall verteilt. Jetzt geht es soweit das der fynn die Rose immer wieder jagt und sie läuft nur noch davon, selbst wenn er nur zuckt ist sie sofort ganz weit weg aber er hat sie auch übel zugerichtet. Man merkt das sie vor ihm Angst hat. Außer es gibt essen, da kleben sie Kopf an Kopf und essen, ich verstehe die beiden einfach nicht. Aber vielleicht liegt es daran das fynn jetzt 8 Monate alt ist und in seiner Pubertät ist. |
Das wird bestimmt noch besser, gib ihnen Zeit :) |
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