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Gartenfreilauf und Überwachung Hi Zusammen Wenn Ihr Eure Süssen frei im Garten lasst: seid Ihr immer dabei? Ich wäre anfangs dabei (warte noch auf bestellten Zaun für Test/ Training). Aber ich arbeite und tagsüber wäre in der Regel niemand da. Ich mache mir v.a. Sorgen wegen der wilden Katzen hier - die sogar Brieftauben vom Nachbarn reissen. Und die kommen hier über jeden Zaun - meiner ist 1.8m. Meine eigenen Katzen bringen auch Mäuse und Vögel... aber kleine... Schutz in Form von Büschen gibt es. Aber Katzen kommen ja auch überall hin.... Wäre sehr froh über Eure Erfahrungen. LG, Petra |
Ich habe sie nur laufen lassen, wenn ich zu Hause war. Allerdings hatte ich sie da nicht permanent in Blick. Hsb alle paar Stunden nach ihnen geschaut |
Wenn ich Katzen in der Nachbarschaft hätte die auch Tauben reißen dann wäre ich da wohl sehr vorsichtig. Würde ich die ersten Wochen sehr gut beobachten. |
Ich bin momentan auch immer dabei, weil mein Louis leider heraus gefunden hat, wie er ausbrechen kann und das jetzt immer wieder versucht. Ich nutze als Umzäunung diese Gitterelemente aus Metall mit Stecksystem, die man überall hinter geworfen bekommt. Die kann man aber wirklich nicht als sicher bezeichnen. Er nimmt dann eine Gitterstange ins Maul und drückt oder zieht so lange, bis er wo durchschlupfen kann. Das geht leider ganz schnell. Ich habe auch viele Katzen in der Umgebung und würde meine nicht ohne Aufsicht laufen lassen, wenn die Katzen oder Greifvögel an sie rankommen könnten. Wenn du ein entsprechend gesichertes Gehege hast, kannst du sie natürlich auch alleine laufen lassen. |
Ich bin auch zuhause, wenn meine Auslauf haben. Anfangs war ich draußen bei ihnen, mittlerweile bin ich einfach irgendwo in der Nähe. Ih habe aber immer eine Türe oder ein Fenster offen, damit ich höre, wenn etwas passiert. |
Ich lasse Meinen Neuen (Großen!) maximal 5 min alleine. Allerdings reicht dies längstens, um abzuhauen, was er als Einziger öfters macht. Die Anderen entfernen sich wegen den Katzen kaum je von der Wohnungstüre. Heute habe ich den Großen gerade noch rechtzeitig im Dickicht neben meiner Wohnung/Gartenfreilauf aufgespürt: er war von 2 Katzen eingekreist und konnte nicht mehr fliehen. Die eine Katze befindet sich leider fast immer da und hat meine Kaninchen auch schon öfters angegriffen, obwohl ich dabei immer draußen am Aufpassen war. Ich sehe Katzen durchaus als potentielle Gefahr an. Exzessives Jagen kann bei Fluchttieren dazu führen, dass ein Kaninchen derart geschockt ist und nichts mehr frisst. Das hat in 2 Bekanntenfällen dann am nächsten Tag zum Tode der Kaninchen geführt (Jäger: 1x Katze, 1x Fuchs). Zudem kannte ich jemanden mit offenem Aussengehege, deren Kaninchen auch an eigene Katzen sehr gut gewöhnt waren. Also kein Problem damit! Bis eines Tages eine fremde Katze ins Gehege eingedrungen ist (vermutlich eine verwilderte?). Die hat 2 von 4 Kaninchen getötet, obwohl die gleich groß wie die Katze waren. Die Besitzerin hat die Katze beim versuchtem Abschleppen der Beute überrascht, was natürlich wegen der Größe nicht funktioniert hat... Jeder muss selber entscheiden, wieviel Risiko er eingeht. Ich versuche dies zumindest auf ein Minimum zuhalten. Ich stehe auch nicht jede Sekunde direkt neben den Kaninchen, da ich entweder etwas im Garten oder kurz in der Wohnung etwas am arbeiten bin. Ich bin mir aber bewusst, dass dies auch mal nach hinten los gehen kann... PS: die Katzen kommen sogar in die Wohnung rein, während ich am Lüften war. Die Kaninchen drinnen werden immer alle panisch... Auch hatte ich auf der Wiese schon mittags tagsüber einen Fuchs, während die Türe offen war und drinnen alle am Schlafen waren. |
Meine Hasis genießen von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang auf unserem 1000m ² großen Grundstück ihren Freilauf. Grundstück ist komplett eingezäunt, zum Teil auch mit riesigen Hecken bewachsen. Nachts sind sie in einem gesicherten 15m ² großem Freigehege eingesperrt. Ich bin zwar im Allgemeinen zu Hause, habe aber nicht ständig die Ninchen im Blick. Und bei der Größe des Grundstücks sind die 4 Racker auch nicht immer sichtbar. Oft liegen sie irgendwo in der Hecke, manchmal im Pavillon oder sogar im Nebengebäude. Um die Katzen in der Nachbarschaft muss ich mir kein Sorgen machen. Die, die sich mal getraut haben unser Grundstück zu besuchen, wurden dauerhaft und erfolgreich von unseren Hunden verjagt.:cool: Auch sonst werden meine Ninchen gut von ihnen bewacht und beschützt. Ninchen und Hunde lieben und vertragen sich. Wenn ich die 4 Plüschnasen früh aus ihren Gehege lasse, begrüßen sie sogar meine Hunde. Sie machen Männchen und stupsen ihre Nase an die Hundenasen. Sieht immer süß aus. Hätte ich aber keine Hunde und taubenmordende Katzen in der Nachbarschaft, würde ich mir sehr gut überlegen, wie ich den Kaninchen geschützten Freilauf im Garten bieten kann. Wenn die Ninchen dauerhaft in Außenhaltung leben sollen, dann würde ich wohl zuerst ein großes Gehege bauen. Dann die Katzen gut beobachten, ob sie sich dem Gehege nähern und was sie dann dort machen. Später kann man immer noch überlegen, ob zusätzlicher Gartenfreilauf (wegen der Killer-Katzen) möglich ist. Oder du schaffst dir noch einen kaninchenbeschützenden und katzenhassenden Wachhund an;) |
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Du kannst an den Stangen oben Gewichte dran hängen (Beutel mit einem größeren Stein, z.B.), dann kann er es nicht mehr schieben oder anheben. |
Unter Freilauf muss ich verstehen, das sie sich außerhalb ihres Geheges aufhalten? Also bei uns heißt Freilauf, das Tochter das Außengehege öffnet und die drei sich im Garten frei bewegen (könnten). Natürlich gibt es da max. den Zaun zu den Nachbargrundstücken, was bedeutet das immer jemand dabei sein muss. Nicht nur wegen Katzen oder Hunden aus der Nachbarschaft, die eben nicht immer auf ihrem Grundstück bleiben, sondern auch wegen Greifvögeln. Da 4000m² natürlich dazu verleiten, das jeder sich in eine andere Richtung bewegt beginnt das Tochterkind gerade sie mit klickern zu "erziehen". |
Unser alter Kater hat mal eine Krähe/Rabe heimgebracht, der war so gross wie er. Dass er diesen erwischen konnte, lag wohl daran, dass der Vogel selbst nicht ganz gesund gewesen sein musste, sonst wäre dieser Fang wohl eher nicht geglückt. Bei einer 1.8m hohen Umzäunung frage ich mich, ob da wirklich kein Dach (also Vergitterung) nach oben möglich ist? Wie breit ist die Umzäunung? Was ich mir für unseren zukünftigen Gartenauslauf schon überlegt hab, war, obendrum eine Stromlitze zu ziehen. Gegen die Greifvögel hilft dies leider nicht. |
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Ich will meinen Nins im neuen Zuhause überwachten Freilauf verschaffen, allerdings will man ja auch zwischendurch im Haus was rödeln...deshalb hab ich die Überlegung, Katzenklappen zum Schuppen anzubringen, dann können die Nins rein, das Raubtier aber nicht. Allerdings sollen sie erst nach der Abbremsung durch das Gehege kommen, also als zweite "Tür". Ansonsten würde der Chip nicht schnell genug erkannt. |
Füchse buddeln sich auch unten durch. Hier hat es noch ein nettes Foto in der Broschüre, wie hoch Füchse klettern können: https://www.sweetrabbits.de/aussenhaltung.pdf Kürzlich war auf FB ein Video von einer Webcam hochgeladen. Der Fuchs ist nach etliche Versuchen ins gedeckte Gehege ein gedrungen und hat angefangen, eines nach dem anderen zu töten. Diejenigen, welche sich dann panisch nach draußen flüchten konnten, hat er danach auch noch erwischt. Fazit nach 25 min: alle 6 Kaninchen tot. Null Überlebenschance für Kaninchen! |
Das Video mit den toten Kaninchen ist noch bei Kaninchenwiese ( zweites Video) zu sehen: https://www.kaninchenwiese.de/haltung/aussenhaltung/gartengehege-bauen/mardersicheres-gehege-fuer-kaninchen/ Ist nichts für schwache Nerven. Nachdem ich es sah, habe ich gleich mein Gehege besser abgesichert. |
Ja, Saubrutales Video... nur erstaunlich, dass man Geld für Webcam hat, aber nicht für den Rest zur Sicherung. Zur Aufklärung dient es aber gründlich, wenn man sich darüber noch keine Gedanken gemacht hat. So schnell geht's bei nicht genügend gesichertem Gehege. Das hat dann leider auch nicht mehr mit purer Natur zu tun (von Seiten der Kaninchen), weil die Null Chance zum Überleben haben. |
Hi, ich will jetzt nicht die Füchse schlechtmachen (ehrlich gesagt ist mir jedes räuberische Wildtier lieber als die allseits geliebten Hauskatzen, die mit ihrer Wilderei einen enormen und meiner Ansicht nach total unterschätzten - weiil noch nicht systematisch erforschten? - ökologischen Schaden anrichten), aber ich wundere mich manchmal schon, wie leichtfertig manche bei der Sicherung ihrer Außengehege (vor allem die für nachts) sind, obwohl es ja nicht an Warnungen und Aufklärung fehlt. Erst vorgestern habe ich in einem Freizeitpark ein Gehege gesehen, das keine Herausforderung für einen Fuchs darstellen würde - wenn er es denn knacken wollte. Bei meinem Vater hat sich mal ein Fuchs in eine Großvoliere gegraben (trotz senkrecht eingegrabener Gehwegplatten etc.). Das schlaue Tier hat die einzige Schwachstelle, wo Platten verrutscht waren, zielsicher gefunden. - Bilanz: alles tot, Pfauen, Goldfasane, Perlhühner. Was der Fuchs nicht selbst getötet hat, ist in Panik gegen das Gitter und hat sich das Genick gebrochen. Ich glaube mich zu erinnern, dass diese Nacht nur ein einziges Perlhuhn überlebt hat... Ich denke dennoch, dass man tagsüber auch nicht übertreiben muss, wenn man nicht gerade in einem Fuchsgebiet wohnt oder stundenlang nicht daheim ist. Komplett freilaufendes Geflügel ist ja z.B. seit Jahrhunderten vollkommen normal - und es wird eher selten tagsüber eines geholt (selbst wenn es keinen Hofhund gibt). Der Grund dafür, dass auch mein Freilauf eher ein Fort Knox ist, ist eigentlich nicht rational, sondern liegt eher daran, dass Kaninchen uns emotional halt doch näher stehen als Hühner, so dass man da abseits von Wahrscheinlichkeitsrechnungen kein Risiko eingehen möchte. S. |
Füchse und Marder gibt es zur Genüge auch tagsüber. Auch in meiner Wohnsiedlung bei uns, erst recht in der Grosstadt. Passieren kann es also jederzeit, auch wenn nachts das Risiko höher ist. Dasselbe gilt aber auch für Katzen und Greifvögel (respektive Habicht!). Die sind tagsüber unterwegs, und daher auch eine Gefahr. |
Hallo, klar, eventuell sind Füchse in Wohngebieten sogar manchmal frecher als auf dem Land (da sie sich daran gewöhnt haben, nicht bejagt zu werden). Mir ging es auch nicht drum, dass man GAR NICHT sichert (obwohl auch da das Risiko wohl überschaubar wäre, wenn jemand daheim und immer wieder Bewegung im Garten ist). Nur denke ich, dass es tagsüber ausreicht, wenn das Gehege so gesichert ist (natürlich auch nach oben), dass es ein potentielles Raubtier einige Zeit aufhält. Aber wie geschrieben: Ich selbst habe es auch sicherer gemacht, als ich eigentlich für nötig halte. Man will sich ja später keine Vorwürfe machen (oder anhören müssen). S. |
Zitat:
Bei 1m Höhe hätte ich wegen dem Nachbarshund Bedenken. Die haben zwar selbst eingezäunt, haben jedoch schon angetönt dass sie es höher gemacht hätten, wenn der Zaun nicht schon dagewesen wäre. Deshalb wird unser Zaun eher gegen 1.6m hoch werden. Jenachdem aber einfach 1m oder 1.2m hoch mit Gitter, und oben dann ev mit Stromlitzen oder Draht. Da bei uns viele Rauvögel am Himmel ihre Kreise ziehen, fürchte ich mich vor denen mehr als vor Marder und Fuchs, tagsüber. Diese fürchte ich nachts, das ist auch der Zeitpunkt an welchem ich die Marder hören kann. |
Zum Thema Greifvögel gab es hier kürzlich einen ganz gute Beitrag.. find den leider gradn nicht |
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