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moon 27.08.2019 10:15

Vergesellschaftung 4-er-Gruppe gescheitert?
 
Hallo!
Wir sind neu im Forum und zudem relativ unerfahren mit Kaninchen. Ich hatte in meiner Jugend viele Nagetiere (Chinchilla, Meerschweinchen, Degu, Goldhamster) und daher Kleintiererfahrung, aber eben noch keine Kaninchen.
Meine Tochter wünschte sich nun Zwergkaninchen, aber wir wollten keine Jungtiere aus der Zoohandlung kaufen, sondern lieber älteren Tieren -- die dringend ein neues Zuhause suchen -- einen Platz geben. Ein Außenstall war bei uns bereits vorhanden (gut isoliert, Eigenbau, 2 Etagen mit je 2 qm) und zum hoppeln steht von 6.00 -- 21.00 Uhr ein Gartenbereich von 50 qm zur Verfügung.
Die beiden Löwenköpfchen (Häsin und kastrierter Rammler) zogen ein, sie sind zahm und zutraulich. Es sind ruhige Tiere, die 4 - 5 Jahre alt sind.

Von einer Familie, die sich scheiden lässt und von einem Haus in 2 kleine Wohnungen zieht, suchte noch ein Kaninchen-Pärchen ein neues Zuhause und wir wollten den Schritt mit einer 4er- Gruppe wagen. Die beiden neuen Kaninchen sind ebenfalls Häsin und kastrierter Rammler und beide 2,5 Jahre alt.
Also alle 4 Tiere "in den besten Jahren", weder jung noch alt. Beide Paare verstehen sich untereinander blendend und haben ihr bisheriges Leben miteinander verbracht.
Alle 4 sind Außenhaltung gewöhnt und sollen auch draußen bleiben. Wenn man mal sieht, wie glücklich Kaninchen auf einer Wiese rumtoben, kann man die nicht in einem Käfig halten!

Da alle 4 draußen leben, sollte die Vergesellschaftung in der Wohnung stattfinden. Ein 10 qm-Zimmer wurde der neutrale Ort und mit Tunneln, Häusern mit 2 Eingängen, Kartons, Toiletten und mehreren Futterplätzen ausgestattet.
Die Tiere kannten sich noch nicht und wurden Samstag morgen alle 4 zeitgleich abgesetzt.
Sie haben sich beschnüffelt und den Raum erkundet, danach wurde die Rangordnung ausgefochten. Dabei flog Fell, es wurde gejagt, getrommelt und gesprungen. Chefin wurde die neue weiße Häsin, die auch eifrig das Revier markierte. Alle anderen Kaninchen ordneten sich unter. Es wurde zusammen gehoppelt, zusammen gefressen, aber nicht zusammen geschlafen (das haben sie Pärchenweise gemacht). Alle 4 ließen sich zeitgleich mit Löwenzahn aus der Hand füttern. Kein rumgezicke. Gut dachte ich, Rangordnung geklärt. Das neue weiße Kaninchen ist Chef! Hatte ich insgeheim von meinem ruhigen älteren Paar auch so erwartet (die sind mannchmal echte Schlaftabletten). Auch die Nacht war okay, der Sonntag ebenso.

Bei den beiden "neuen" Kaninchen war ein weiterer Außenstall dabei, den die beiden bisher bewohnt haben (relativ klein, 1 qm Boden und dann oben noch eine Schlafebene und ein Sitzbrett).
Wir haben den neuen Stall isoliert (neues Styropor, das war im Frühjahr vom Vorbesitzer entfernt worden), haben die Bodenbleche beider Ställe mit PVC ausgelegt (wärmer für Winter). Dann haben wir noch den alten und neuen Stall mit einem Holztunnel verbunden, denn die Nacht verbringen die Tiere drin. Der Garten lässt sich leider nicht überdachen/vergittern, und sie lieben das rumgehoppel auf der Wiese! Nachts ist es draußen einfach zu gefährlich.

Da es jetzt Ende August nachts doch schon merklich kühl wird und die Tiere Winterfell bilden sollen, wollten wir die 4 nicht zu lange in der Wohnung lassen. Nachdem Samstag und Sonntag gut verlaufen sind (zusammen fressen, zusammen hoppeln), haben wir die Tiere rausgebracht und zeitgleich in der Garten gesetzt.

Da ja nun vieles neu war, wurde erstmal alles erkundet, jedes Kaninchen durfte überall hin. Das blieb für mehrere Stunden auch so.
Allerdings waren wir nicht ständig im Garten und abends lagen ein paar Fellbüschel auf der Wiese.
Nicht schlimm, dachte ich, da wird die Rangordnung nochmal klargemacht.
Scheinbar hat sich die Rangordnung aber massiv verändert, denn seit Montag morgen dürfen die neuen Kaninchen nicht mehr raus! Die alte Häsin und der alte Rammler sind nun zusammen die Chefs!
Die neuen Nins dürfen nur noch auf der oberen Etage ihres eigenen Stalles sitzen (da ist auch Futter und Wasser), aber z.B. die Pipiecke ist unten!
Alter Rammler und alte Häsin haben es sich zur Aufgabe gemacht, unten Wache zu schieben und aufzupassen, dass ja kein neues Kaninchen in ihren alten Stall oder in den Garten kommt!!
Die obere Etage des "neuen Stalles" hat aber auch ein Tor und das steht offen, sodass die neuen Níns teilweise einfach auf die Wiese runterspringen (oder auch rauf). Kriegt das ein altes Kaninchen mit, wird es sofort nach oben zurück gejagt. Manchmal fliegt Fell, aber meist wird nur gejagt.
Die neuen Nins kommen raus, wenn die alten z.B. im eigenen Stall pennen oder faul im Garten liegen. Wird es bemerkt, gibt's Stress.
Wird sich das noch bessern? Ich meine, das neue Pärchen kann doch nicht sein restliches Leben auf der oberen Stall-Etage verbringen oder dorthin zurückgejagt werden !

In den Nächten von So/Mo und Mo/Di waren die Tiere in den mit dem Tunnel verbunden Ställen. Ich war mehrmals draußen, da ich mich gesorgt habe, ob es in den Ställen zu einer Rauferei kommt (zwar viele Etagen und Rückzugsmöglichkeiten, aber doch eher eng), aber nachts waren alle gechillt in "ihrem eigenen Stall". Jedes Pärchen in der eigenen oberen Etage.

Vielleicht hätten sie länger im neutralen Bereich der Wohnung bleiben sollen? Doch sie sollen ja draußen ihr Winterfell bilden, und wenn die jetzt 2 - 3 Wochen drinnen hocken, ist es Mitte bis Ende September!

Ich könnte die beiden Pärchen trennen und den neuen Stall in einen andern Gartenbereich stellen. Zwischen alten Außengehege und Straße wäre nochmals 50 qm Garten vorhanden (allerdings mit mehreren giftigen Pflanzen und der Straße nebenan. Wenn dann ein Nin buddelt, steht es auf der Hauptstraße! Im momentanen Freilauf ist immernoch ein Gartenbereich "dazwischen").

Aber eigentlich wäre doch eine 4er-Gruppe besser, denke ich! Wärmer im Winter. Gesellschaft für die Nins. Ich würde sie nur ungern trennen, denn später wird es ja bei einer neuen Vergesellschaftung auch nicht besser laufen.

Seht ihr die Vergesellschaftung als gescheitert an, weil die alten Nins zu vehement ihr Revier verteidigen? Ich denke, es würde ja auch nix bringen, den Freilauf zu erweitern, denn die Ställe bleiben ja stehen... Den Tunnel wegmachen und die Pärchen nachts im eigen Stall lassen ist wohl auch nicht grade förderlich für die Gruppenbildung.
Ich würde sie ungern trennen (keins hat ja irgendwelche Wunden und alle 4 fressen gut!).
Kann da mit der Zeit mehr Ruhe einkehren? Vielleicht sind wir nur zu ungeduldig...

Diabi 27.08.2019 10:53

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann haben die vier Nins für nachts kein gesondertes Gehege, sondern nur die beiden mit Tunnel verbundenen Ställe?

Dann dürfte dies nämlich die "Wurzel allen Übels" sein.

Als Nachtquartier sind die beiden Ställe einfach zu klein, zudem fördern sie die jeweiligen Besitzansprüche (" Das ist Euer Revier, und das hier plus der Garten unseres!!!"), auch gibt es zwangsläufig Sackgassen, was für zusätzlichen Ärger und Gefahren sorgt, kurz: durch die Wohnsituation hat sich Eure Gruppe in zwei Pärchen aufgelöst, die nun argwöhnisch die Rivalen beäugen.

Ich kann Euch daher nur empfehlen, wenn die vier weiterhin draußen bleiben sollen, schnellstmöglich ein gesichertes Gehege zu bauen - bei vier Nins sollte es mindestens 8 qm groß sein, je mehr, desto besser - in das man dann ggfs. die Ställe als Schutzhütten hineinstellen kann.

Dann dürfte sich nämlich das "Meins-Deins" ziemlich schnell legen, weil sie sich zwangsläufig, ähnlich wie im Haus im Kaninchenzimmer, miteinander arrangieren müssen, sich gleichwohl aber auch mal aus dem Weg gehen können.

Und wenn sie sich so im Gehege eingelebt haben, dürfte auch ein zusätzlicher Gartenauslauf kein Problem mehr sein, weil sie sich dann auch im Garten nicht mehr als zwei Pärchen, sondern als Gruppe fühlen.

Die Mühe mit der Isoliererei der Ställe hättet ihr Euch übrigens sparen können, da einfache Schutzhütten, mit Stroh gefüllt, als Winterquartier völlig ausreichen... (wenn´s Euch tröstet: wir haben auch einen "gut isolierten Stall", der sommers wie winters eigentlich nur betreten wird, um die Einstreu durchzubuddeln und für möglichst viel Chaos zu sorgen, ansonsten ruht die Bande auch bei Minustemperaturen lieber lang ausgestreckt auf dem gefrorenen Boden - hinterher ist man immer schlauer...)

moon 27.08.2019 15:19

Danke für die schnelle Antwort.
Das mit dem gesicherten Auslauf wird schwer, da wir in einer Eigentumswohnung wohnen und so ein großes Objekt wohl unter "bauliche Veränderung" fällt. Das wird nicht klappen.
Unser "Vorbild" ist unser Nachbar, der seine beiden Nins ebenfalls in 2 Ställen hat und dauerhaften Ausgang in den Garten gewährt. Zwischen seinem Außengehege und unserem befindet sich nur die Hinterseite seines Gartenhäuschens und eine Tür.
Seine dürfen übrigens auch nachts in der Garten raus (nicht gesichert).
Er hatte wohl noch nie Probleme und deshalb dachten wir, dass wir es auch so machen.
Wär das eine Möglichkeit? Wir wohnen zentral in einer kleineren Stadt.

Oder nochmal zurück in das neutrale Zimmer im Haus? Aber dann gibt es wohl Probleme mit dem Winterfell.

moon 27.08.2019 15:21

Den alten Stall will ich auf keinen Fall zugunsten von Schutzhütten hergeben, die Baukosten beliefen sich auf 400 - 500 €. So einen massiven Stall krieg ich nie wieder!

Kaninchenherz28 27.08.2019 15:49

Den Stall könnt ja auch behalten und anstatt einer Schutzhütte ins Gehege stellen. Bitte auf keinen Fall nachts in ein unsicheres Gehege lassen! Auch in der Stadt gibt es Marder und Co.
Ein acht Quadratmeter großes Gehege müsste möglich sein. Wenn ihr es nicht zu hoch (also nicht begehbar) macht und es dort, wo es steht, niemanden stört, dürfte es niemanden stören. Bei einem Gehege von acht Quadratmetern dürfte es auch kein großes Problem sein, es aufklappbar zu machen.
So wie es jetzt ist, kann es auf jeden Fall nicht weitergehen. Denn dann hast du auf Dauer zwei Kaninchenpärchen, von denen eines komplett unterdrückt wird.

moon 27.08.2019 17:03

Das befürchte ich auch, dass die neuen Nins unterdrückt werden. Die Ställe stehen jedoch an Haus und Gartenzaun dran, ich kann also nur nach "vorne" bauen und da ist ja schon das Freigehege der Alten. Wird es da nicht das genau gleiche sein und die neuen Nins dürfen nicht auf die geplanten 8qm. JETZT dürfen sie da ja auch nicht hin! Da Der alte Stall wiegt hunderte Kilo, der kann nicht verrückt werden. Der Platz müsste also gleichbleiben.
Wenn wir es nochmal auf neutralem Gebiet probieren?

moon 27.08.2019 17:24

Jetzt habe ich ne Idee --- würde es was bringen, den neuen Stall an das andere Ende des Gartens zu stellen? Dann kann es ja keine "Dauerbewachung" mehr geben, denn das wäre ja 7m weit weg. Oder verhindert das nich mehr die Gruppenbildung?
Ich schätze, jedes Pärchen sitzt dann in "seinem" Stall. Zumindest meine alten Nins lieben den Stall und sind tagsüber viel dort (trotz offener Tür, sie hoppeln frühs 2 Stunden und abends vllcht 3 Stunden, den Rest chillen sie). Wie die Alten tagsüber gepennt haben, waren die Neuen stundenlang im Garten und haben auch markiert. Jetzt am Abend sind sie jedoch wach und "bewachen".
Ist das Markieren der neuen Häsin gut oder schlecht?

Tamou 27.08.2019 18:07

Wenn ihr den Stall selbst gebaut habt, kann man den nicht umbauen? Die Kaninchen sind doch allesamt noch jung, ihr habt da doch noch viele Jahre von gut.
Kann man nicht beide Ställe auseinandernehmen und daraus etwas neues schaffen? Dann ändern sich vielleicht auch wieder die alten "Besitzansprüche" und ihr könntet vielleicht mehr Grundfläche schaffen, mehrere Ein-/Ausgänge, vielleicht auch drinnen Sichtschutzelemente, damit das Bewachen nicht so leicht möglich ist.

Kaninchenherz28 27.08.2019 18:43

Zitat:

Zitat von moon (Beitrag 1165068)
Das befürchte ich auch, dass die neuen Nins unterdrückt werden. Die Ställe stehen jedoch an Haus und Gartenzaun dran, ich kann also nur nach "vorne" bauen und da ist ja schon das Freigehege der Alten. Wird es da nicht das genau gleiche sein und die neuen Nins dürfen nicht auf die geplanten 8qm. JETZT dürfen sie da ja auch nicht hin! Da Der alte Stall wiegt hunderte Kilo, der kann nicht verrückt werden. Der Platz müsste also gleichbleiben.
Wenn wir es nochmal auf neutralem Gebiet probieren?

Bei einem neuen Gehege habt ihr nicht die gleiche Situation. Die Kaninchen haben nachts viel mehr Platz als jetzt und verbringen die Zeit auf dieser Fläche. Solltrn Kaninchen in die Ställe gedrängt werden, könnt ihr diese absperren. Und mehr Platz entspannt auch die Reviersituation.

Beide Ställe zu trennen halte ich für keine gute Idee. Denn dann müsstest du die Pärchen nachts ja einzeln einsperren.

moon 27.08.2019 20:18

Versteh ich das richtig: also ein 8 qm Gehege vor die beiden Ställe bauen und dann den Stall der neuen Kaninchen (die ja da hineingedrängt werden), absperren? Damit keiner reinkommt und alle im Revier der Alten sind? Soll ich das mit dem Stall-Absperren schonmal tagsüber probieren, bis das gesicherte Außengehege gebaut ist (das dauert ja auch seine Zeit).

moon 27.08.2019 20:23

Und bisher waren die Probleme nicht nachts (jedes Paar freiwillig ganz friedlich im eigenen Stall in der oberen Etage... zumindest wenn ich nach ihnen geschaut habe. Fell liegt in den Ställen auch nie rum), sondern die Probleme waren tagsüber im 50qm Freilauf. Wenn die neuen eben "raus" wollten. Also hat viel Platz leider nicht unbedingt zur Entspannung beigetragen.

moon 27.08.2019 20:31

Ich könnte die Absperrung versetzen und tagsüber nochmal 50qm dazunehmen, die bisher KEIN Revier sind. Darin wachsen allerdings 1 Ilex und 2 Forsythien. Das Ende des Zaunes würde an einen Grünstreifen und danach an eine viel befahrene Hauptstrasse grenzen.
Würde die zusätzliche neutrale Fläche bei der Vergesellschaftung helfen? Zumindest vorübergehend?

Kaninchenherz28 27.08.2019 21:45

Zitat:

Und bisher waren die Probleme nicht nachts (jedes Paar freiwillig ganz friedlich im eigenen Stall in der oberen Etage... zumindest wenn ich nach ihnen geschaut habe. Fell liegt in den Ställen auch nie rum), sondern die Probleme waren tagsüber im 50qm Freilauf. Wenn die neuen eben "raus" wollten. Also hat viel Platz leider nicht unbedingt zur Entspannung beigetragen.
Doch, ich glaube, genau das ist das Problem. Nachts isolieren sich deine Pärchen komplett voneinander und tun so, als hätten sie nichts miteinander zu tun. Sie haben in den Hütten ihre Reviere gebildet und denken nicht daran, die zu teilen, ganau so wenig, wie den Gartenauslauf. Auf Dauer ist das so keine Lösung, selbst wenn sie im auslauf friedlich wären.

Zitat:

Zitat von moon (Beitrag 1165092)
Ich könnte die Absperrung versetzen und tagsüber nochmal 50qm dazunehmen, die bisher KEIN Revier sind. Darin wachsen allerdings 1 Ilex und 2 Forsythien. Das Ende des Zaunes würde an einen Grünstreifen und danach an eine viel befahrene Hauptstrasse grenzen.
Würde die zusätzliche neutrale Fläche bei der Vergesellschaftung helfen? Zumindest vorübergehend?

Forsythien sind gar kein Problem, die können sogar gefressen werden. Versuchen kannst du das schon, ob es hilft, kann ich dir aber nicht sagen. Ich glaube aber, dass es besser wäre, ein gemeinsames, mardersicheres Revier für beide Pärchen einzurichten, welches groß genug ist. Anfangs würde ich die Ställe abtrennen, sobald sie sich im Gehege dann richtig gut verstehen, kannst du dann versuchen, diese wieder aufzumachen.

Hast du denn im Auslauf Sichtschutzelemente und Verstecke?

moon 27.08.2019 22:21

Im Freilauf ist eine Terrasse mit Hängematte vorhanden, mehrere Pflanzen/Kübel, ein Sandkasten (zum buddeln) und ein paar Röhren/Häuschen/Brücken. Dann noch eine Betonfläche und viel Rasen. Also genug Verstecke. In einer Ecke stehen die Ställe. Wenn ich beide Ställe für die Nins absperre --- wo sollen sie dann in der Nacht hin? Ein mardersicherer Auslauf geht leider nicht von heute auf morgen (ich muss das auf der nächsten Eigentümerversammlung im Sept/Okt zur Sprache bringen was ich da bauen kann) und die Ställe sind ja die isolietzen Schutzbereiche...
Was soll ich jetzt kurzfristig machen? Trennen? Oder abwarten?

moon 28.08.2019 05:53

Ich denke ich hole die Nins nochmal in die Wohnung in den neutralen Raum. Dann müssen sie sich arangieren.
Meine Frage, darf es der gleiche neutrale Raum sein, wie vor 3 Tagen?
Wenn ich das Fenster immer gekippt lasse, dürfen sie dann auch noch Mitte/Ende September raus? Sie kommen ja schon alle 4 aus Außenhaltung.

dangerschaf 28.08.2019 07:34

Zitat:

Zitat von moon (Beitrag 1165113)
Ich denke ich hole die Nins nochmal in die Wohnung in den neutralen Raum. Dann müssen sie sich arangieren.
Meine Frage, darf es der gleiche neutrale Raum sein, wie vor 3 Tagen?
Wenn ich das Fenster immer gekippt lasse, dürfen sie dann auch noch Mitte/Ende September raus? Sie kommen ja schon alle 4 aus Außenhaltung.

Ich hab den Beginn jetzt nicht gelesen, aber kurz dazu:
Wenn sie in dem Raum schonmal waren, ist es kein neutraler Raum mehr ;)

Ninibande 28.08.2019 08:30

Ich steh ja auch vor der VG, drum hab ich da jetz interessiert mitgelesen.
Wie wär's wenn sie nachts im Zimmer sind und tagsüber mit wegesperrten Schutzhütten im Garten? Transport mittels Transportkisten wie zum TA?

Und da es ja noch nicht so kalt wird nachts, könnte man ev einen Gitterrahmen ins Fenster machen, damit es offenbleiben kann?

Der andere Nachbar, gehört der auch zur gleichen Eigentümergruppe? Vielleicht liesse sich da ja rückseitig des Gartenhauses ein "Drahtgitterhaus" bauen, und die Schutzhütten mit Verbindungen zu diesem Haus danebenstellen?
Wäre dann eine optische Erweiterung, und könnte gut mit Wellblech gedeckt werden.

Kaninchenherz28 28.08.2019 08:43

Zitat:

Zitat von moon (Beitrag 1165113)
Ich denke ich hole die Nins nochmal in die Wohnung in den neutralen Raum. Dann müssen sie sich arangieren.
Meine Frage, darf es der gleiche neutrale Raum sein, wie vor 3 Tagen?
Wenn ich das Fenster immer gekippt lasse, dürfen sie dann auch noch Mitte/Ende September raus? Sie kommen ja schon alle 4 aus Außenhaltung.

Nachdem sie sich in diesem Raum verstanden haben, kannst du das probieren. Ende September noch raussetzrn sollte keine großen Probleme bereiten.

moon 28.08.2019 11:33

Ende September raussetzen geht noch? Das wäre ja klasse. Ich kann ja das Fenster gekippt lassen (bzw offen wenns nicht regnet).
Ich habe die 4 jetzt im neutralen Raum drin und es läuft tatsächlich besser. Der neue Rammler liegt zwar ständig in der Ecke und droht wenn "jemand vorbeikommt", aber das alte Paar und die neue Rammlerin beschnüffeln sich und hoppeln auch schon mal ohne Stress aneinander vorbei.
Trotzdem sind beide Paare meist unter sich, aber vielleicht wirds ja doch noch was. Beim ersten Mal haben sie sich herin ja auch verstanden.

Wie krieg ich die nur jemals zusammen in der Garten raus *heul*:confused:

Kaninchenherz28 28.08.2019 18:20

Zitat:

Ende September raussetzen geht noch? Das wäre ja klasse. Ich kann ja das Fenster gekippt lassen (bzw offen wenns nicht regnet).
Ja, Fenster offen lassen ist super. Ih würde nur Volieredraht im Fenster anbringen, damit nachts keine Marder reinkommen können.

Zitat:

die neue Rammlerin
:D Weibliche Kaninchen nennt man übrigens Zippe oder Häsin, je nach Region...

Rakete 29.08.2019 08:20

Zitat:

die neue Rammlerin
Weibliche Kaninchen nennt man übrigens Zippe oder Häsin, je nach Region...
Das hört sich eher danach an, als ob die Transgender-Modewelle auch bereits bei den Kaninchen Fuß (oder Läufe) gefasst hat...:D

moon 31.08.2019 10:25

So, seit die 4 wieder im neutralen Innenraum sind, läuft es "etwas" besser. Die neue Häsin hat sich mit dem alten Paar angefreundet. Sie hoppelt munter herum, sie fressen zusammen und putzen sich. Mit der alten Häsin hat es auf Anhieb geklappt, der alte Rammler hat jedoch eine Zeit lang gejagt. Jetzt "berammelt" er sie öfters und sie putzen sich auch.
Das Problem liegt jedoch immernoch in der Beziehung der beiden Rammler. Der alte Rammler ist dabei sehr dominant, der neue Rammler extrem eingeschüchtert. Er liegt meist in einer Transportbox (natürlich ohne Deckel) und bewegt sich nicht. Anfangs gaben wir ihm Futter hingestellt, aber mittlerweile "darf" er zum Futterplatz. Er hoppelt auch herum, aber nie in die Nähe des dominanten Männchens. Aber nur wenn der alte Rammler gerade ruht. Ansonsten wird er weggejagt (in die Box zurück). Manchmal kommt der alte Rammler zu ihm hin (zur Box oder wenn er rumhoppelt), schnuppert und BEIßT!!! Es gibt jetzt keine großen Wunden, aber der Unterwürfige zuckt zurück und flüchtet. Er flüchtet auch schon, wenn er den alten Rammler sieht. Nur 2 x waren sie gemeinsam am Futterplatz (nach der Ankunft einer gigantischen Menge Löwenzahn...).
Auf Anraten der Tierärztin habe ich die beiden Rammler 2x in eine enge Wäschewanne gepackt und 1/2 Stunde durch die Wohnung getragen. Kein Ärger im Korb, auch kein beißen. Haben sich wohl beide zu sehr gefürchtet.

Meint ihr, dass das mit den beiden noch was wird? Oder sind sie unverträglich? Sie sind jetzt seit Mittwoch im neutralen Zimmer und der neue wird so sehr unterdrückt...

Kaninchenherz28 31.08.2019 12:23

Ich würde den beiden noch etwas mehr Zeit geben. Sorge vielleicht für noch mehr Sichtschutz und mehrere Futterplätze, damit der neue nicht immer vom alten Männchen überwacht werden kann. Die Transportbox würde ich rausnrhmen und durch ein Kartonhäuschen mit zwei Eingängen ersetzen.

moon 31.08.2019 13:05

Muss die Box aus einem bestimmten Grund raus? Denn er pinkelt auch drin... Sie haben noch 1 Karton (mit 2 Ausgängen), einen Katzentunnel, einen großen Weidentunnel, noch eine Transportboxunterschale und 2 Katzenklos. Sichtschutz ist durch etliche Sachen (Sitzsack und 1 Stuhl für Beobachter) gegeben. Das Futter und Wasser ist auch gut verteilt, aber schon mittig im Raum. Der unterdrückte Rammler geht zum Futter (darf er wenn der Dominante ruht), aber er geht nie in die Ecke des dominanten Rammlers.

Ist das normal, dass mein altes Männchen einfach hingeht, schnüffelt und beißt? Der neue springt dann auf, rennt weg, der Alte ein paar Meter hinterher. Danach stoppt er und der Neue kehrt in die Box zurück. Danach ist Ruhe.

Kaninchenherz28 31.08.2019 13:20

Wenn der alte Rammler zum anderen hingehen und ihn beißen kann, bevor das neue Männchen weglaufen kann, klingt das für mich, als käme der Neue nicht schnell genug aus der Transportboxunterschale raus, also dass diese sozusagen als "halbe Sackgasse" funktioniert, falls du weißt, was ich meine. Daher meinte ich, dass ich sie vielleicht wegstellen würde.

moon 31.08.2019 15:24

Doch, er kommt sehr schnell aus der Box raus, denn die Wand ist ja nur 10 cm hoch. Es ist nur so, dass er die meiste Zeit darin herumliegt und dann rausspringt, wenn er gebissen (oder zu sehr beschnüffelt) wird.
Er verlässt die Box aber auch zum fressen oder um in nächster Nähe ein wenig zu hoppeln.
Mir kommt es so vor, als hätte er tierische Angst vor dem dominanten Rammler. Kein Wunder, wenn der auch hingeht und einfach so beißt!
Ich habe die beiden neuen ja erst seit 1 Woche... vom Charakter her ist er ruhig und etwas "ergeben". Beim hoppeln im Garten (sie waren ja zwei Tage schon zusammen draussen), da ist er auch munter über die Wiese gehüpft. Er traut sich schon was und ist auch ein munterer Geselle, nur eben nicht wenn der alte Rammler da ist!

Rakete 31.08.2019 21:43

Das Problem ist, dass sich die Sache so verfestigen wird. Der Dominante wird den Anderen außerhalb der Transportboxen nicht mehr akzeptieren, je länger dieser Zustand so andauert. Das wird so zwangsläufig scheitern.

Ich hatte leider auch schon Fälle, da dürfte sich das Kaninchen nicht mehr aus der Kloschale raus bewegen. Gefressen wurde dann irgendwann aus lauter Angst auch nicht mehr, was natürlich auch nicht geht.

Es sollte jedes Kaninchen die Möglichkeit haben, sich bewegen zu können. Ansonsten hat man schnell eigene Revierbildungen.

Also zwingend für etwas Revierdurchmischung sorgen, auch wenn das evtl. mit stärkeren Stress zu Beginn. Diverse Kartonkisten mit 2 Eingängen ist da immer eine gute Lösung als Rückzugsort.

moon 08.09.2019 10:24

Hallo "Kaninchenherz 28" und "Raktete"!
Danke für eure vielen Ratschläge, aber es hat alles nix gebracht: die Nins hatten so einen Stress und sich einmal richtig ineinander verbissen, dass ich sie getrennt hab... Nun hab ich 2 Pärchen getrennt im Garten sitzen:cuss:

Aber wie ich meine alten Nins in den Garten gebracht hab, konnte man ihnen ihre Freude sooo deutlich ansehen: Sprints, Saltos und Kapriolen geschlagen den ganzen Nachmittag. Nun sind sie wieder die lieben, harmlosen Nins von vorher ---die kein Wässerchen trüben können...
Das neue Pärchen hat mir währenddessen einen Haufen Arbeit beschert: ich hab an dem Stall nochmal Styropor angebracht und eine weitere Holzschicht und dann noch Gewebeplane drüber. Einen mardersicheren Freilauf hab ich gebaut (mit Dach!) und 50 qm Garten Kaninchensicher gemacht (für tagsüber). Sie haben auch eine zusätzliche Schutzhütte im Freilauf. Lasst ihr da die Tür offenstehen? Da zieht doch die Kälte rein??

Tja, und die alten Nins haben ihren gewohnten Stall und ebenfalls 50 qm Garten und bekommen den mardersicheren Freilauf nächste Woche. Fang ich morgen zum bauen an.

Eine letzte Frage hab ich noch: gestern war eine Katze da, wie sie im Garten gehoppelt sind. Die Katze hat nix gemacht und hat nur geschaut, die Nins haben getrommelt und sind in den Stall rein. Ich hab die Katze verjagt, sie ist auf den Zaun und ist dann zu den Nachbarkaninchen hinüber (die wohnen da mit 24-h-Freilauf im Garten. Bei denen ist auch nachts der Stall offen. Seit Jahren! Und nix passiert). Ich kann das mit dem Garten-Freilauf auch total verstehen, wenn man die Nins über die Wiese fetzten sieht... egal wie groß mein Freilauf wird, eine Wiese ist unschlagbar.
Jagen die Katzen tatsächlich Kaninchen und töten sie? Ich hab das Fenster von Wohnzimmer/Küche zum Garten, aber da schaut man auch nur ab und zu. Haltet ihr das für zu unsicher? Noch dazu wohnen wir in der Stadt, da kommen tagsüber keine Füchse/Marder/Habichte vorbei... Und die Katze hab ich auch das erste Mal gesehen. Sie lieben es so sehr über die Wiese zu preschen, aber es soll ja auch nix passieren!!
Genügend Versteckmöglichkeiten gibt es zusätzlich zum Stall auch.

Wie schätzt ihr das sein: soll ich im Frühjahr nochmal eine Vergesellschaftung wagen? Bis dahin sind sie "Zaunnachbarn" und sehen sich da auch.

dangerschaf 08.09.2019 10:36

Ja, Katzen können Kaninchen töten. Aber das tun längst
nicht alle.

Marder, Fuchs und Habicht gibt es auch in der Stadt! Und ich behaupte, diese sind deutlich schamloser als auf dem Land.

moon 10.09.2019 06:08

Gestern hatte ich die zweite Gartenhälfte kaninchensicher (Zaun, Pflanzen etc) und die beiden neuen das erste Mal hoppeln lassen. Sie waren begeistert! Sie haben nun Stall und gesicherten Auslauf und diesen Gartenbereich.
Die alten Nins haben einen 4 qm Stall (Auslauf in Bauplanung) und auch einen 50 qm-Garten, in dem sie sich tagsüber frei bewegen (und das schon immer viel nutzen). Nun haben sie sich gestern am Zaun (leider nur 60 cm hoch) das erste Mal gesehen. Alle waren neugierig, aber der alte Rammler hat sofort nach dem neuen durch den Zaun hinweg geschnappt. Das wurde mir mit der Zeit zu unheimlich und ich hab die Alten in den Stall verfrachtet, aber die 2 Neuen saßen permanent am Zaun und haben geglotzt. Gebüsch&Wiese etc waren ab da egal...

Soll ich nun:

- einen zweiten Zaun in 4 m Abstand bauen (hätte das Material dafür da, aber auch nur 60 oder 80 cm hoch. Sie hätten dann kaum Sichtkontakt (Hanglage). Ein 1,5 Meter Zaun kann da im Moment nicht hin, da es das Sondereigentum einer Wohnanlage ist. Die 4 Meter wären dann "Puffer" und bisher ist nie ein Kaninchen über 1 Zaun gesprungen und dann müssten es ja 2 sein in 4 m Abstand.
Für die Alten müsste ich dann noch den gesicherten Auslauf bauen.

Oder Möglichkeit 2: ich mach den Zaun WEG. Was wird passieren??? Zerfleischen die sich wirklich? Es sind ja 2 Ställe mit 20 Meter Entfernung da, eine Terrasse, ein riesiges Gebüsch (20 Meter Hecke mit Zaun dahinter), der Kaninchensandkasten etc.
Kann ich das wagen??
Oder wirklich dauerhafte "Hochsicherheitstrennung"?
Die 3 verstanden sich in der Wohnung ja blendend, nur der neue Rammler wird von den beiden Alten gejagt und gebissen (deswegen hatte ich sie ja vor 4 Tagen getrennt, da die beiden Rammler beißend als Fellkugel durchs Zimmer gerollt sind)

Kaninchenherz28 10.09.2019 06:37

Ich würde an deiner Stelle erst einmal bei der Gittermethode bleiben. Pass auf, dass niemand den anderen durch den Zaun durch beißen kann (enge Maschen) und niemand über den Zaun kommt. 60 cm sind definitiv zu wenig, ih würde auf jeden Fall auf mindestens 80cm gehen. Über den Abstand der Gehege kannst du entscheiden, aber ich würde wahrscheinlich Kontakt ermöglichen wollen, damit vielleicht irgendwann doch eine VG klappt.

moon 25.09.2019 18:12

So, seit 2 Wochen sind die beiden Pärchen nun getrennt.
Die einen wohnen oben im Garten (großer Stall, 3,5 qm), die anderen Nins wohnen unten (kleinerer Stall 1,5 qm, dafür aber ein 3,5 qm gesicherter Auslauf). Beide Gruppen haben von 6.00 bis aktuell 20.00 Uhr freien Gartenauslauf in separaten Abteilen.
Der Garten hat eine L-Form, sodass die Gartenabteile auf ca. 1,5 Meter aneinander grenzen. Dort steht ein 1m hoher Zaun und dann noch ein 60cm hoher direkt dran, damit sich ja keiner beißen kann.
Während die beiden alten Nins vorher immer munter rumgehoppelt sind, hocken sie jetzt meist am Gitter. Die beiden Neuen machen es ähnlich, sodass hier immer ein Kaninchentreffen ist. Alle vertragen sich (durch den Zaun hin) gut, nur die beiden Rammler nicht!! Die rennen synchron am Zaun auf und ab, springen rum und versuchen durchzubeissen (was ja nicht geht).
Jeden Tag sammel ich gefühlte tausend Köttel ab, mit denen sie wohl das Revier markieren wollen.
Irgendwie ist die Situation doof, dass da jetzt 2 Reviere sind. Und Dauerstress haben die an ihrem Zaun da bestimmt auch! Eine Vierergruppe wäre einfach geschickter (auch mit der Versorgung, da ich nun 2 x am Tag den Hang hinunterklettern muss zum Stall Nr.2) und auch nachts hätten sie mehr Platz wenn ich beide Ställe + den Auslauf aneinanderpacke (das wären dann 8qm) und dann hätten sie ja den kompletten Garten für tagsüber. Das geht aber wohl nur, wenn sie sich vertragen, denn das Zeug umzubauen ist ne Tagesaufgabe!!!

Meint ihr, dass eine Vergesellschaftung überhaupt Sinn macht? Oder soll ich mich endgültig damit abfinden, nun 2 Paare zu haben? Das wäre schon schade, denn man sitzt halt auf der Terrasse bei dem einen Pärchen, die anderen sind einfach "ab vom Schuß".

Soll ich

1. einfach mal den Zaun weg machen und die Kaninchen "machen lassen"? Ein großes Garten-Gelände haben sie ja, mit wirklich vielen Versteckmöglichkeiten, wo sich sich aus Weg gehen können. Beide haben jetzt halt "ihr Revier" denke ich. Aber was mache ich dann nachts? In die separaten Gehege sperren? Da liegen halt bestimmt 20 Meter dazwischen...

2. bis ins Frühjahr warten, beide Gruppen mal 2 Wochen nicht rauslassen (nicht sehen/riechen) und dann im Haus nochmal vergesellschaften? (Aber das ging ja gründlich in die Hose. Drinnen hatten sie sich im August 2 Tage gut verstanden, erst beim raussetzten ins Revier gabs ja ständig eine Keilerei. Zumal ist der Vergesellschaftungsraum nur 7 qm groß...).


Wäre wirklich froh, wenn jemandem was einfallen würde... oder soll ich mich einfach damit abfinden, dass es nicht klappt?

Kaninchenherz28 25.09.2019 19:21

Ich würde an deiner Stelle abwarten. Ich weiß, abwarten ist doof, aber eine VG, wenn sie sich schon durch den Zaun bekriegen, halte ich nicht für sinnvoll. Ich würde entweder alles lassen, wie es ist, oder, wenn du das Gefühl hast, dass sie sehr gestresst am Zaun sind, dort einen Sichtschutz aufbauen. An eine erneute VG würde ich frühestens in ein paar Monaten, falls sie sich dann am Gitter tolerieren, denken.

moon 25.09.2019 19:51

Danke, kaninchenherz28.
Dann lass ich die Situation mal bis zum Frühjahr so und schau dann weiter...


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