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Vorstellung Einen wunderschönen guten Tag wünsche ich. Ich möchte mich hier einmal vorstellen. Ich komme aus dem Raum Leipzig, bin 43 Jahre alt, und überlege mir, ein Paar Kaninchen als Nutztiere zu halten. Im Jahr 2017 haben meine Frau und ich ein Grundstück gekauft von 1734 qm. Ich halte noch ein paar Hühner zur Eier und Fleischversorgung. Kaninchenställe sind vorhanden, aus Stein. Der Stall hat 2 Etagen, zu je 5 Buchten. In der oberen Etage sind es 2 Doppelbuchten und eine einzelne Bucht. Die Größe der Buchten beträgt 80x70x80 cm, in den Doppelbuchten ist jeweils ein Durchbruch. Desweiteren bewirtschafte ich ein Komunenlos von 300 qm als Wiese. Meine Erfahrung in der Kaninchenhaltung beschränkt sich auf die einmalige Aufzucht ungewollten Nachwuchses, den wir aber schon gegessen haben.:thumbsup: War echt lecker. Die Tiere sollten nicht zu groß sein, so dass eine Fütterung mit Kraftfutter sparsamer bzw ohne diese erfolgen kann. Geplant ist eine Stall Außengehegeaufzucht, Grünfläche wäre genug vorhanden. Ich hatte an eine Holländerhäsin als Mutter und ein Großsilbe als Vater gedacht, und an 3 Würfe im Jahr. Wenn Ihr noch irgendwelche Empfehlungen habt, ich bin für jeden guten Rat dankbar. Liebe Grüße juno |
Herzlich willkommen hier im Forum. Du bist hier in einem Liebhaberforum gelandet, bei dem großer Wert auf glückliche Kanichen gelegt wird. Generell hab ich nichts dagegen, wenn du die Kanichen als Selbstversorger hälst, aber dann sollten sie auch ein schönes Leben haben. Schönes Leben bedeutet hier gesundes Futter, genügend Platz um sich wohl zu fühlen und Partnertiere. Buchtenhaltung gehört hier nicht dazu. Du findest hier im Forum viel über artgerechte Haltung, ebenso bei Kanichenwiese.de, kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de, diebrain.de . Um Kaninchen zu züchten, solltest du dich in Genetik auskennen. Vielleicht hast du ja einen Züchter in der Nähe der dir da unter die Arme greifen kann. Holländer....ist eine Farbbezeichnung....und es nicht unbedingt sinnvoll Rassen zu mischen. Aber wie gesagt, da sollte dir ein Züchter weiterhelfen, der Ahnung davon hat. |
Hallo Gerti, die Buchten sind vorhanden, und sollen in der warmen Zeit nur als Nachtqurtier dienen. Tagüber kommen die in ein Freilaufgehege, wo sie als lebender Rasenmäher ihren Dienst tun sollen. Naja, die Welt ist schon ganz schön verrückt geworden, bald gelten Kühe bestimmt auch als "Schmusetiere". Ich bilde mir auch ein, dass meine Teire glücklich sind, die Hühner haben einen Auslauf, der ist doppelt so groß wie von Demeter gefordert, die haben Sonne, aber auch gemütliche schattige Plätzen, können scharren, Insekten fangen..... Ich geb Dir dahin gehend recht, gut soltten sie es schon haben juno |
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Sagen wir mal so, auch Kühe haben ein Recht auf ein schönes Leben. Spätestens wenn man sieht, wie glücklich Kühe auf ihre Weidewiese rasen sollte man bemerken wie abartig die Massentierhaltung ist. Kaninchen sind bei viel Platz auch tolle Beobachtungstiere...unsere sind sowie unsere Meerschweinchen auch die lebendigen Rasenmäher....wir haben keinen motorisierten Rasenmäher mehr. |
Hallo Juno. Ja, das hier ist ein Liebhaberforum, hier gehts um "Kuscheltiere". Ich bin zusätzlich noch im Züchterforum angemeldet und hole mir aus beiden "Welten" die jeweils sinnvollen Informationen zusammen. Es gibt hier allerdings auch genügend Leute, die das mit dem Selbstversorgen nachvollziehen können. Andere wiederum nicht... Allerdings ist Tatsache und nicht zu leugnen, dass Buchten nunmal ungeeignet sind, um Kaninchen zu halten. Ich persönlich finde es auch viel zu umständlich und arbeitsaufwändig. Ich habe eine solchen Stall als Quarantänestall mit Buchten á 200 x 80cm, aber die eigentliche Haltung findet in Gehegen und dem ehemaligen Schweinestall meines Minigehöfts statt. Das ist wesentlich leichter zu reinigen, denn ich kann aufrecht stehend mit der Mistgabel arbeiten, statt mich mit der Schippe in den engen Buchten zu quälen. Außerdem wählen Kaninchen Klostellen und der Rest des Geheges bleibt relativ sauber, so dass der Reinigungsaufwand nochmal geringer wird. Und dem Gehege ist es egal, ob da mal ein Tier mehr drin sitzt, während du mit Buchten halt in der Zahl beschränkt bist. Und du sparst dir das tägliche Hin- und Hertragen der Tiere vom Stall zum Freilauf und zurück, was früher oder später aus Bequemlichkeit unterbleiben wird und dann hocken die Tiere doch nur wieder die ganze Zeit in der Bucht... Viele hier haben raubtiersichere Nachtgehge und stecken aus verschiedenen Materialien Tagesausläufe ab. Mit einem Netzzaun z.B. kannst du den zu mähenden Bereich ab- und umstecken. Was die Nachzucht und die anschließende Schlachtung angeht, solltest du wirklich eher im Zuchtforum nachfragen. Und wenn du mal Zeit und Muße hast, lege ich dir die Seite www.kaninchenwiese.de wärmstens ans Herz. Nutzkaninchen haben genau die gleichen Bedürfnisse wie Kuschelkaninchen, daher ist es erstmal egal, ob sich diese Seite mit diesen oder jenen befasst. Bei Hühnern stellst du ja die Grundbedürfnisse auch nicht in Frage ;) |
Ich kann ja die Trennwände heraus nehmen, und oben die Dame(n) mit nem Kastraten und undenden Bock mit nem Kastraten halten. Auf jedenfallmesse ich nochmal nach. juno |
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Trotzdem: Schön, dass Du ins Grübeln gekommen bist. :smilewinkgrin: Gruß, Aen |
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Auch wenn es jetzt böse klingt: ich habe einen ethischen Anspruch, auch was Fleisch betrift. Ich versorge micht zu 80% selber mit Fleisch, und da lasse ich kaum einen anderen ran, außer beim Schwein. juno |
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Ich finde nicht, dass das böse klingt. Du übernimmst die volle Verantwortung dafür was du isst. Das finde ich vorbildlich. Machen nicht viele Menschen (inkl. mir selbst) |
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Deshalb meine Anerkennung dafür, dass Du bei Deinen Schlachtkaninchen inzwischen über Paar- oder Gruppenhaltung mit mehr Raumangebot nachdenkst. |
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Also die Doppelbuchten wäre ja schon da. Wenn ich Trennwände herausnehmen meine, würde ich aus meinem Stall einen Stall mit 2 Buchten machen, bei manchen Trennwänden etwas stehen lassen (zum verstecken). Demzufolge hätte ich 2 Buchten zu 5x80cm breite= 1,4 m x 70 cm. juno |
Und wenn du den Buchtenstall als Quarantänestall lässt und für die eigentliche Haltung was Eigenes baust? In einem Gehege brauchen die Tiere keinen Stall, nur Schutzhütten. Du könntest eine Stelle aussuchen, wo es richtig gut hinpasst, gut zugänglich ist und nicht stört. Und dann so bauen, dass kein Platz verschwendet wird, die Reinigung leicht fällt und alle Tiere inkl. der Nachzuchten (die man ja nicht vergessen darf bei der Planung!) genügend Platz hat. Mittelrassen (die am wirtschaftlichsten sind) haben durchaus 8-10 Junge pro Wurf, und die müssen ja irgendwo hin, bis sie soweit sind. Plane unbedingt auch ein, dass du die Rammler ab der 8.-10. Woche von den Häsinnen trennen musst, damit es keine Unfälle gibt! Bei mir kommen sie dann mit einem erwachsenen Kastraten in ein separates Gehege. Meine können bis zur Schlachtreife zusammen bleiben, das kommt aber auf den Charakter an. Manche Rassen sind streitsüchtiger als andere. Ich habe zwei getrennte Außengehege á 16qm für diesen Zweck. |
Ich frage mich, warum ein Unterschied zwischen Hühnern und Kaninchen in ihren Bedürfnissen gemacht wird. Prima, dass deine Hühner den doppelten Platz haben, als irgendwo gefordert... aber warum will man dann die Kaninchen eben auf zu wenig (weniger, bzw. gerade so genug) Platz halten? Ich kann den Gedanken der Selbstversorgung auch verstehen und wenn ich den Platz hätte und Fleisch essen wollen würde, dann käme das für mich auch durchaus in Frage - nur dann bitte auch ein Leben für alle Tiere gleichberechtigt ihrer Bedürfnisse. Wenn man eigene Tiere schlecht hält, ist man auch kaum einen Schritt weiter, als wenn man das Fleisch aus den ''üblichen quellen'' bezieht. Ich finde, dass die Idee der Selbstversorgung ist, dass man es besser machen will. |
Lara, das bringt jetzt nichts. Juno hat doch schon angefangen zu überlegen, wie es besser ginge. Warum fängst du jetzt wieder von vorne an mit Vorwürfen? |
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Fehler in der Rechnung: 5 x,8= 4 m x 70 cm Nun Angy, Nachzuchten ja, aber nicht am laufenden Band. Die Häsin soll 2 mal werfen, das reicht. Größenmäßig habe ich an ca. 3kg lebend im Auge, haben besseres Fleisch, und ist mehr als ausreichend für 1 Mahlzeit. Einen wunderbaren Platz habe ich schon, eine Wiese neben unserer Einfahrt. 5 x 22 m, mit einem wunderschönen Walnussbaum in der Mitte. Nur die Eibe muß noch raus. Da wir jetzt ans Abwassernetz angeschlossen werden bleibt bestimmt etwas von den 160 KG Rohren übrig, die kann man dann als Tunnel verwenden, vieleicht auch mit T und Y Stücken. Ich hoffe das ist :thumbsup: Lara, leider rückt uns Leipzig auf die Pelle. Immer mehr Flächen müssen dem sch..... Bauland weichen. 1700 qm hört sich viel an, aber mit Tieren stößt man da schnell an Grenzen, und derzeit wird Grund nur überteuert verkauft, wenn überhaupt, denn es ist Bauland in sicht. Wo mansich früher bedienen konnte, stehen heut teilweise schon Eigenheime, Grundstücke kann man das nicht nennen, eher halbe Waschlappen, aber es ist so, leider juno |
3kg ist eine sehr gute Größe! Und 400 x 70 cm ist auch schon besser (wenngleich immer noch sehr wenig für 2 Mittelrassetiere plus Nachwuchs dauerhaft). Wenn du einen ständig zugänglichen Auslauf dran kriegst, ist das doch super. Bei 5x22m geht doch einiges. Ich persönlich finde feste, voneinander abgegrenzte Gehege besser als variable Ausläufe, aber das ist ja jedem selbst überlassen. Kennst du die Abhandlung über die kommerzielle Freilandhaltung von Kaninchen? Ich such das mal raus, wenn du möchtest. Dort hat man jedenfalls versucht, Kaninchen ähnlich wie Kühe oder Schafe zu halten, mit Häusern auf Rollen und immer wieder versetzter Weide. Hat nicht geklappt. Kaninchen sind nämlich standorttreu und mögen es nicht, wenn sich das Revier ständig verändert. Und denk auch beim Tagesauslauf daran, dass Kaninchen graben! Die buddeln sich schneller raus als man gucken kann und dann sind sie w wie weg und g wie ganz weg... |
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Ja mach mal bitte. 5 x 22 m sollen nur für die Aufzuchtkandidaten sein. Aber für die Elterntiere lasse ich mir auch noch was einfallen. Ausgraben sollte mit Elektronetz 1,2 m hoch hoffe ich doch schwierig sein. Eine elektrifizierbare Tür habe ich auch schn in Benutzung gehabt für meine Hühner. Schaun wir mal spach der blinde.:rolleyes: juno |
https://www.kaninchenforum.de/[URL=h...1547715835.jpg[URL=https://www.bilder-upload.eu/bild-58740f-1547715835.jpg.html]https://www.bilder-upload.eu/thumb/5...1547715835.jpg[/URL] hier ne Sizze vom Stall |
https://www.kaninchenforum.de/[URL=h...1547715835.jpg[URL=https://www.bilder-upload.eu/bild-58740f-1547715835.jpg.html]https://www.bilder-upload.eu/thumb/5...1547715835.jpg[/URL] |
Das Hühnernetz hat keinerlei Auswirkung darauf, ob die Tiere im Boden buddeln. Das machen die auch nicht nur am Rand, wo sie eine gewischt kriegen, sondern auch mitten im Gelände. Kaninchen graben in der Natur weitreichende Bausysteme. Das Netz hält die nicht auf... |
Weil du meintest, dass im Auslauf eine Eibe steht: Da würde ich an deiner Stelle gut aufpassen. Die Eibe ist eine der wenigen für Kaninchen hochgiftigen Pflanzen. Beim Trocknen wird das Gift nicht, wie bei vielen anderen Pflanzen, unschädlich, sondern bleibt bestehen. Daher sind der Boden unter einer Eibe und alle Pflanzen, die dort wachsen, angeblih vergiftet. |
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Nun deshalb soll sie noch raus! Die Weise muss leider noch flott gemacht werden, denn wir müssen Abwasser erst verlagen. juno |
Hallo Leute, ich habe nun alles mit meiner Frau abgeklärt, und ein teil der Arbeiten sind schon erledigt. Aus den zwei Doppelbuchten habe ich eine ganz große gemacht. Hier kommen die zwei Damen (Kleinsilber) rein. Dies ist ihr Winterquartier. Aus den fünf Einzelbuchten der unteren ebene habe ich eine Einzelbucht gelassen, die anderen habe ich miteinander verbunden. Hier ist dann die Herren WG (Russen), wobei einer ohne ist. Dies wird ihr Dauerquartier. Ggf. stecke ich etwas Wiese ab und sie bekommen etwas Auslauf. Einen Teil der Trennwände habe ich stehen gelassen, so dass sie sich auch mal verstecken können, und Liegebretter habe ich auch angebracht. Die Eibe ist weg, und die Wiese ist angesät, wobei ich nicht nur Gras gesät habe, sondern auch mit Absprache vom Saatguthersteller Kiepenkerl Blumen und Kräuter ohne giftige Pflanzen. So tue ich auch noch was gegen das Insektensterben (es beruhigt wenigstens mein Gewissen). Der Sommerstall soll die Maße von 2mx 1,6mx 0,7m BHT, und hat zwei Etagen. Auf dieser Wiese sollen die Mädels mit ihrem Nachwuchs in der Vegetationsphase leben. Ein Weidennetz mit 1,12 m Höhe und 50 m länge soll die Kaninchen mit Strom innerhalb des Geheges halten. Die jungen Herren haben es dann zwar nicht mehr so komfortabel wenn sie mit 10/ 12 Wochen selektiert werden, aber immerhin 60 qm. Unkraut jäten bekommt auch eine neue Bedeutung, denn Winde, Franzosenkraut, Distel usw. werden ebenso verfüttert wie der Treber, wenn dieser beim brauen anfällt. Auf meinem Pachtland (300 qm) mache ich Heu, wobei ich demnächst auch Luzerne anbauen werde ggf. auch für Heu, mal sehen. ...mit besten Empfehlungen juno |
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Hallo zurück:seeya: Luzerne wird von meinen strikt aussortiert, wenn es mal in einer Futtermischung mit drin ist. Und ich habe schon von vielen anderen Kaninchenhaltern ebenfalls gehört, dass Luzerne sehr unbeliebt ist. Allzu gesund ist es wohl auch nicht für Kaninchen, wegen zu hohem Ca Gehalt. |
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Also in diesem Stall, wären dann nachts 2 Weibchen plus Nachwuchs, wenn ich das richtig verstehe? Ich fürchte das wird nicht funktionieren. Auch wenn sie tagsüber genug Platz haben, ist das für nachts viel zu wenig und kann dann leicht zu Aggressionen führen. |
Irgendwie verstehe ich das noch nicht so ganz. Wenn du dauerhaft Kaninchen halten willst, warum dann die Netzgeschichte, die doch viel zu unsicher ist? Kaninchen buddeln doch ganze Tunnelsysteme. Da fängt dann einer n Meter vom Zaun entfernt an, unterm Zaun durch und weg sind sie. Es würde doch ein Stall/Holzschuppen mit angrenzendem, festen Auslauf viel einfacher sein. Praktisch wie eine Offenstallhaltung bei Pferden. Notfalls kann man sich was einfallen lassen, wenn man zwischendurch mal mehr Anteile abtrennen muss. |
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Es gab und gibt viel zu tun, und bevor ich mit den Tieren anfange müssen die Voraussetzungen geschaffen sein, deshalb die lange Pause. Na, da muss ich mir noch was überlegen, hab noch einen "Hühnerstall", so ein Fertigteil.... Hallo Tamou, ich möchte weitestgehend flexibel bleiben, deshalb der mobile Weidezaun. juno |
Meine Erfahrung ist, dass es ungeheuer praktisch ist bei Aussenhaltung, als Stall wirklich ein "Gebäude" zu haben, statt nur einem mehr oder weniger offenen Gehege mit Schutzhütten drin. Ich habe mir letztes Jahr ein Gartenhaus als Nachtgehege gekauft und würde es nie mehr anders wollen. Vorteile: es ist bei ordentlichem Aufbau von vorneherein nach allen Richtungen Fuchs- und Mardersicher. Lediglich vor das Fenster habe ich noch Volierendraht getackert, damit ich es tagsüber komplett öffnen kann. Bei akuter Fliegenmadengefahr, falls beispielsweise mal ein Kaninchen Durchfall hätte, könnte ich das Fenster auch mit einem Moskitonetz verschließen und den Durchgang zum Tagauslauf geschlossen lassen und es könnten keine Fliegen ans Kaninchen. Der komplette Stall ist trocken, daher kann auch das komplette Zubehör dort auf Regalen gelagert werden. Ich habe jetzt Strom im Stall und daher abends und frühmorgens Licht und im Winter einen Dunkelwärmestrahler bei extremer Kälte (was gerade bei Jungtieren auch hilfreich sein kann), sowie eine beheizbare Matte unter dem Wassernapf, der daher letzten Winter kein einziges mal eingefroren ist. Im Winter davor habe ich teils zweistündlich den Wassernapf aufgetaut, bzw je nach Arbeitszeit mussten sie dann auch schonmal eine Weile ohne Wasser auskommen. Ausmisten findet immer im Trocknen statt. Und nicht zuletzt, bei Gewitter, Sturm, Starkregen, Kälte etc schlafe ich jetzt besser.:cool: Bedenken sollte man nur, dass ein Gartenhaus im Schatten stehen sollte, da es sich sonst extrem aufheizen kann. Angrenzend habe ich noch einen Tagauslauf aus Gehegeelementen mit Netz darüber. Nach unten nicht gesichert, meine buddeln kaum. Tiefer als ca 10cm sind sie noch nicht gekommen. |
Nachbarn von uns haben übrigens ein ca 10qm Gartenhaus, massiv gemauert mit richtigem gedämmtem Dach und Dachpfannen drauf. Mit Strom und Wasseranschluss. Das wäre natürlich - auch klimatechnisch- mein absoluteter Traumstall. Naja, wird vermutlich gut 5stellig gekostet haben, aber ich weiß ja nicht, wie deine finanziellen Möglichkeiten sind:D Bei den Nachbarn lebt in diesem Traumstall übrigens der Rasenmäher und anderes Gartengerät...was eine Verschwendung..... |
Nun, wie gesagt möchte ich mobil bleiben, und es ist nur für den Sommer. Der Stall soll ja wie ein Buchtenstall sein, nur mit grooooooßen Buchten. Die 2 Etagen sollen auch verbunden sein. Ich habe auch schon mal über so etwas nachgedacht:https://www.amazon.de/FeelGoodUK-CAGE-01-H%C3%BChnerk%C3%A4fig-verzinkt/dp/B00J9HR8XC/ref=sr_1_5?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3 %91&keywords=freigehege&qid=1563274148&refinements =p_89%3AFeelGoodUK&rnid=669059031&s=gateway&sr=8-5 Das müsste abe stehen bleiben, und das möchte ich nicht. Wir hatten mal von einem Züchter für Enten/ Hühner so ein Gehege, nur aus Holzlatten und Drahtgeflecht. 2 x 2 m zum auseinaderbauen, aber ohne Sicherung nach oben. So eine modulare Sache wär es eigentlich. Vieleicht später wenn es sich eingegrouvt hat. juno |
Als Tag- und Schönwetterauslauf finde ich das super. Wäre auch für mich eine gute Alternative für meinen bisherigen Tagauslauf, da begehbar. Daher, Danke für den Link. Für Nachts denke ich ist dieser Draht nicht sicher genug gegen Raubtiere. Ausserdem müsste es dann noch nach unten gesichert werden. Und für Schlechtwetterphasen wäre es mir halt zu "offen", was bedeutet ständig nass, matschig (ausser es steht auf Platten) im Winter festgetretener überfrierender Schnee...usw Aber die Größe ist schonmal gut, was bei Kaufgehegen selten der Fall ist, und den Preis finde ich auch ok. Wenn man es nur als Taggehege nutzt und nicht nach unten sichert und befestigt könnte man es sicher auch auf der Wiese versetzen. |
Ich bin am überlegen, mir einen mobilen Auslauf aus Holzlatten zu bauen. Nach dieser Art, jedoch mit individuellen Maßen: https://www.bruja.de/vario-freigehege/5122 Als Buddelschutz hätte ich an normalen Maschendraht gedacht? Vieleicht eine größere Maschenweite als 50x50. So müßte eine Beweidung möglich sein ohne Ausbruch. juno |
5x5cm ist zu groß. Nimm bitte diesen punktverschweißten Volierendraht, max. 2x2cm. |
Der Machendraht soll unten rein als "Fußboden". Ansonsten hätte ich an Volierendraht 19x19 mm mit 1,35 mm Drahtstärke gedacht, für die Gehegeelemnte. juno |
Ist der Auslauf nur für tagsüber gedacht? Dann sind fünf mal fünf Zentimeter ok. Für nachts aufgrund der fehlenden mardersicherheit aber nicht. |
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