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VG-Gitter-Methode: aggressiv auf Kaninchen Forum

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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 668
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.12.2018, 19:40

VG-Gitter-Methode: aggressiv


Hallo zusammen

vielleicht hat jemand eine Idee, wie lange man die VG mittels Gitter-Methode bei Aggressionen mit neuen Kaninchen durchführt?

Sie sind jetzt fast 1 Woche Gitter-an-Gitter im Kaninchenzimmer. Ich habe dies so angewandt, weil ich im Voraus vermutet habe, dass das mit den beiden dominanten Kastraten auf normale VG-Art nicht funktionieren wird. Sie haben sich auch nach erstmaligen Aufeinandertreffen sofort nach 20 Sekunden durch's Gitter gebissen, so dass ich gezwungen war, das Gitter doppelt zu ziehen. Sonst wäre das gleich blutig geworden.

Morgen wollte ich das Gitter wegnehmen und ihnen die ganze Wohnung überlassen. Zwar sind die Aggressionen weniger stark als zu Beginn, aber v.a. mein bisheriger Kastrat nagt immer noch wütend stundenlang am Gitter. Also zum Kampf kommt es sicher. Hoffentlich kann ich schwerere Verletzungen vermeiden. Im Vorfeld habe ich das TH informiert, dass es vermutlich nicht klappt.

Oder soll ich noch länger warten, bis ich das Gitter wegnehme? Allerdings wird das letztendlich an der Ausgangs-Situation nichts ändern. VG auf neutralem Revier im Keller werde ich nicht machen, da ich dort keinen Überblick habe und beim letzten Mal am 4. Tag ein Kaninchen zum Nähen bringen konnte...

Was soll ich machen?




Detaillierte Info über die Charakteren (falls jemand noch so viel lesen mag):

es ist eine 4-er VG. Mein jetziger Kastrat (Zwerg, 3 J.) ist dominanter und markiert schon lange die gesamte Wohnung, er hat sich zwar dem verstorbenen Kastraten (5kg) ohne Problem untergeordnet, aber nur weil der 3x so gross und schwer war. Da gab es über die Rangfolge nie eine Diskussion, aber er liess sich auch nie vom Grossen beeindrucken.

Der Neue wurde mir im TH als scheu und zurückhaltend abgegeben; ich suchte v.a. ein ruhigen Partner zu meiner alten, sehr kranken Seniorin, die von den anderen gemobbt wird. Vermutlich werde ich sie von den Anderen irgendwann trennen müssen, daher nun die Idee mit dem Neuzugang. Eigentlich dachte ich seit 1 Jahr, dass sie mir eh vorher weg stirbt und ich an der Situation daher nichts ändere. Aber sie hält tapfer durch.

Zuhause habe ich aber sofort bemerkt, dass der Neue lediglich vor Menschen Angst hat und alles angreift, was sich schnell bewegt. Die Scheu mir gegenüber hat er aber bereits am 2.Tag abgelegt. Er wurde mittels Gittermethode mit meiner Kranken vergesellschaftet. Das hätte ich fast abgebrochen wegen des Stresses (-> bei Gesunden Kaninchen wäre diese VG völlig okay gewesen, aber nicht bei ihr!). Leider hat sich der schwere Schnupfen verschlimmert... Sie sind jetzt 9 Tage zusammen, aber kuscheln nicht, sondern gelegentlich noch Gejage.

Der Neue Kastrat (Alter unbekannt) schätze ich als noch nicht ausgewachsen ein gemäss Aussehen und Verhalten, das TH hat ihn mir als ausgewachsen verkauft, aber bei näherem Betrachten zuhause hat er doch ein Babyface... Ein pubertierendes Kaninchen wollte ich nie für meine 7 Jährige Kranke, und die dann noch von 3 Kaninchen gejagt wird...

Eigentlich wollte ich gleich am 1.Tag alles abbrechen, weil ich mit meinen Einschätzungen der Charakteren/Körpersprache normalerweise nie daneben liege.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.07.2018
Beiträge: 881
angelsfire befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.12.2018, 19:51

Hi



eine Woche ist viel zu kurz. Die Kaninchen sollten mindestens 2, in deinem Fall besser noch länger durch Gitter getrennt sein. Normalerweise öffnet man das Gitter erst wenn die Tiere keinerlei Agressionen mehr zeigen und sogar von sich aus den friedlichen Kontakt am Gitter suchen. Man sollte sie erst zusammenlassen wenn man das Gefühl hat das sie auch unbedingt zusammen sein wollen (durchs Gitter putzen usw). Wenn du jetzt das Gitter aufmachst kann es meiner Meinung nach nur eskalieren. Da wäre eine sofortige Zusammenführung auf neutralem Boden sicher erfolgreicher gewesen.



Wenn möglich würde ich sie noch ne Weile durchs Gitter getrennt lassen.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 668
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.12.2018, 20:32

Danke für Deine Einschätzung.

Die sicherere Variante ist natürlich das Gitter länger stehen zu lassen, nur dann muss ich schauen, wann eine VG von den Feiertagen überhaupt geht. Kuscheln werden die am Gitter bestimmt nicht, dann kann ich wohl noch 2 Monate warten... und auf neutralem Revier hätte es zu Beginn niemals funktioniert, solche Aggressivität hatte ich in Vergangenheit selten auch schon und weiß das daher genau einzuschätzen. Ob es dann später trotzdem funktioniert, kann ich echt nicht sagen, da es auch auf das Verhalten vom Neuzugang ankommt. Zumindest ist es gut, wenn der Alteingesessene mal länger nicht im Wohnzimmer war, denn das ist Revier Nr. 1.

Dem Neuzugang mit der Seniorin habe ich das halbe KaninchenZimmer, Gang und die Küche gegeben, sie sind also nicht immer bei den Anderen im Zimmer, wenn auch meistens. Das geht nicht anders, da sonst die Seniorin zu viel Stress hat.




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 13.395
gerti ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 28.12.2018, 20:35

Ich würde sie auch länger durch Gitter getrennt lassen. Ich mach das ja schon lange mit der Gittermethode. Auch ich hab mir inzwischen angewöhnt grundsätzlich das Gitter durchbisssicher aufzustellen.

Ich würde das Ganze nach Bauchgefühl entscheiden, aber ich denke auch, dass es bestimmt Sinn macht gut 2 Wochen zu warten.
Auch dann würde ich das Ganze nach Bauchgefühl handhaben. Du kannst dann tagsüber beginnen das Gitter zu öffnen und evtl nachts noch weiter abtrennen bis du ein gutes Gefühl dabei hast.
In meiner großen Gruppe wäre es anders überhaupt nicht möglich. Meine Riesenkinder sind schon seit Wochen tagsüber in der Gruppe, nachts aber noch weiterhin abgetrennt in ihrem Bereich.



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Registriert seit: 05.06.2012
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Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.01.2019, 12:26

Jetzt sind 2 Wochen mit Gittermethode vergangen. Auch wenn sie sich dabei nicht permanent sehen (die Anderen könnten noch in die Küche oder sind im Stall), ist es zwischendurch doch noch aggressiv. Hauptsächlich mein Kastrat, der auch schon auf seine Partnerin los geht oder sogar mich manchmal attackiert. Der Neue schiesst auch auf alles los, was sich schnell bewegt, auch wenn er dann sofort stoppt. Grundsätzlich verhält sich der Neue aber NOCH entspannt am Gitter.

Eigentlich wollte ich das Gitter in 4 Tagen entfernen, aber ich denke es wird trotzdem sehr schnell eskalieren, sobald die Beiden Kastraten kein Trenngitter mehr dazu schon haben.

Soll ich länger warten? Hat das überhaupt eine Chance?

Zudem hat der Neue noch leichten Kokzidienbefall (ohne Durchfall), Meine dagegen habe ich vor 1 Monat negativ getestet, die haben aber immer wieder Durchfall (was sich jetzt aber etwas gebessert hat, seitdem ich kalorienärmere Diät verabreiche.




Benutzerbild von maximus
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Registriert seit: 31.10.2014
Beiträge: 14.722
maximus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.01.2019, 13:14

Eine Frage an die Alt-user:
Wie können die Kaninchen sich denn durchs Gitter putzen oder kuscheln, wenn diese beißsicher auf Entfernung doppelt gestellt werden?
Das verstehe ich nicht!

@Rakete ich würde noch weiter warten. Wenn sie am Gitter noch so aggressiv reagieren, dann werden sie nicht friedlich aufeinander zugehen.

Ich würde auch erst die Kokzidien abschließend behandeln. Sonst fängt ja in der Gruppe alles von vorne an.



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Liebe Grüße von Susanna
und den Fellnasen Feivel, Felix, Sammy, Snoopy, Joey und Krümel.



Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 668
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.01.2019, 15:36

Der Neue ist zudem ja bereits mehr als 2 Wochen mit der Seniorin zusammen. Da gibt es leider auch keinerlei Annäherungen oder Versuche. Die Beiden haben nicht die gleiche Wellenlänge. Der Schnupfen der Seniorin wird nur immer stärker, weil Stress zusetzt... Also auch nicht gerade ideal, um das Ganze hinaus zu zögern.

PS: ob ich die Kokzidien überhaupt behandle, weiß ich noch nicht. Vermutlich eher nicht, da es ein geringer Befall ist (aber da frage ich nochmals nach). Der Neue hat zur Angewöhnung an mich auch genügend Karotten, Erbsenflocken und Cuni Complete bekommen, gepaart mit der ganzen Eingewöhnung könnte dies auch noch ein Grund für die Kokzidien sein.




Geändert von Rakete (05.01.2019 um 15:52 Uhr).

Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.07.2018
Beiträge: 881
angelsfire befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.01.2019, 16:14

Zitat:
Zitat von maximus Beitrag anzeigen
Eine Frage an die Alt-user:
Wie können die Kaninchen sich denn durchs Gitter putzen oder kuscheln, wenn diese beißsicher auf Entfernung doppelt gestellt werden?
Das verstehe ich nicht!

@Rakete ich würde noch weiter warten. Wenn sie am Gitter noch so aggressiv reagieren, dann werden sie nicht friedlich aufeinander zugehen.

Ich würde auch erst die Kokzidien abschließend behandeln. Sonst fängt ja in der Gruppe alles von vorne an.

Durch ein doppelt gestelltes Gitter geht das nicht. Man setzt aber auch nicht zusammen solange man noch 2 Gitter braucht. Normalerweise braucht man nur am Anfang 2 Gitter. Irgendwann entfernt man das und es sollte sich ja immer weiter bessern.



Solange sie am Gitter agressiv sind würde ich keinerlei Zusammenführungsversuche starten. Das macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Sinn der Gittermethode ist es ja das man das Gitter ööffnet und es dann keinen Stress gibt. Das wäre aktuell ja noch nicht der Fall.



Ob es noch besser wird kann ich dir nicht sagen.



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LG Britta



Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 668
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.01.2019, 17:46

Das Problem ist auch, dass mein Kastrat schon alleine genervt ist, wenn er jeweils eingesperrt ist, auch ganz ohne VG. Der nagt wirklich stundenlang am Gitter (leider mit Plastikummantelung, also nicht ganz ungefährlich) und kriegt so alleine einen Koller. Daher wird die Situation so auch nicht entspannter bei dem eingeschränktem Platz.

Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass das irgendwann entspannter wird.

Der Neue ist am Gitter eigentlich entspannt. Ich sehe nur, das er eben seine angestaute Energie zwischendurch recht heftig an der Seniorin ablädt. Ich kann ihn noch nicht recht einschätzen und weiß nicht, ob er sich auf Kämpfe einlassen wird oder das Weite suchen wird. Er zeigt Ansätze von beidem Verhalten (Angriff, Flucht). Bei meinem Kastraten bin ich mir relativ sicher, dass er sich auf Kampf einstellen würde, obwohl er das mit dem vorherigen, dominanten Kastraten nie gemacht hätte.




Geändert von Rakete (05.01.2019 um 17:51 Uhr).

Benutzerbild von Daggi
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.02.2018
Beiträge: 879
Daggi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.01.2019, 21:23

Ich habe gar keine Erfahrungen mit der Gittermethode.
Aber ist es nicht so, dass ein Gitter die Aggressionen noch zusätzlich schürt?
Die Kaninchen sehen und riechen sich , wollen natürlich aufeinander losgehen und die Rangordnung klären und dürfen nicht !?
Und wenn du weißt, dass deine Kastraten so dominant sind, warum hast du
noch ein Männchen dazu geholt? Wäre da ein Weibchen nicht besser gewesen ?
Deiner alten kranken Dame hilft es dazu auch wenig mit einem jungen Hüpfer zusammen
und vom Stress mal ganz zu Schweigen!
Es ist ja deine Sache, aber ich finde die ganze Situation nicht gut !




Geändert von Daggi (05.01.2019 um 21:53 Uhr).

Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.07.2018
Beiträge: 881
angelsfire befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.01.2019, 22:01

Kann man halt pauschal nicht sagen mit den Agressionen. Einige vergesellschaften nur noch so weil sie sagen dass das Verletzungsrisiko kleiner ist. Normalerweise beruhigen sich die Kaninchen ja nach ner Weile, auch am Gitter. Aber das dauert halt seine Zeit. Im Prinzip lässt man sie wirklich so lange getrennt bis man das Gitter einfach weglassen kann und es keinerlei Stress gibt.


Ich kenne deine Kaninchen nicht und kann nicht sagen ob es sich bessert oder zum großen Kampf kommt. Das kannst du besser einschätzen. Die vorletzte VG ist ja gescheitert bei mir (in 14 Jahren erst meine 2. VG die nicht geklappt hat). Ich musste sie ja verletzungsbedingt auch 2 Wochen getrennt halten durchs Gitter. Sie haben sich dadurch sogar geputzt usw. Als ich es dann aufgemacht habe konnte mein Kastrat trotzdem keine Ruhe geben und hat das Weibchen immer gejackt und versucht zu beißen. Die war zwar nicht sonderlich dominant aber halt 3 mal so schwer wie er. Habs dann gelassen.



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LG Britta



Benutzerbild von Daggi
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.02.2018
Beiträge: 879
Daggi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.01.2019, 22:52

In diesem Forum sind immer alle auf artgerechte Haltung und Fütterung aus
und beraten dem Entsprechend.
Dann kann eine Gittermethode nicht Artgerecht sein ! Auch wenn ich mich wohl gerade mal wieder unbeliebt mache, aber konsequent ist das nicht !
Ich musste mir auch schon mal anhören, dass es Tiere sind und sie es schon
unter sich ausmachen!
Nichts gegen dich Rakete, aber ich würde es nicht mit Gitter machen!
Ich habe auch vier Kaninchen. Es war bei mir auch nicht einfach.
Aber man darf und sollte die Nasen nicht vermenschlichen und denken sie bekommen
es nicht selbst geklärt! Und wenn du Angst vor Verletzungen hast, darfst du dir so eine
VG gar nicht erst antun!
Ich weiß wovon ich Rede, denn meine VG's waren auch keine Selbstgänger!
Als wir unsere Emmy vergesellschaftet haben, dachte ich das wird niemals etwas.
Sie war ein Häufchen Elend und hat vor Angst geschrien, sich in eine Ecke gedrückt, ist in die
Hinterfläufe gebissen worden. Überall war Blut und sie hat sich Schutzsuchend in meiner Armbeuge versteckt. Es blutet einem das Herz. Aber sie hat es überstanden und ist heute
die Chefin unserer Vierer Gruppe .
Natürlich muss jeder selbst einschätzen was gut ist für seine Kaninchen.
Ich möchte dir die Entscheidung nicht erschweren oder dir Vorwürfe machen.
Es ist ganz allein deine Entscheidung. Aber du hast gefragt und bittest um Hilfe und
Unterstützung. Dies ist nur meine Meinung dazu.
Nimm das mit, was du gebrauchen kannst.
Viel Erfolg weiterhin bei deiner VG !




Geändert von Daggi (05.01.2019 um 23:01 Uhr).

Benutzerbild von gerti
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Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 13.395
gerti ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 05.01.2019, 23:01

Mit einem positiven Kokzidienbefund würde ich auf gar keinem Fall eine VG machen. Das gehört behandelt, denn bei Stress explodieren sie. Evtl sind sie inzwischen schon auf dem Vormarsch. Dazu noch eine ordentliche Bissverletzung und das Immunsystem packt es nicht mehr.



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Benutzerbild von Honeymouse
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Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 22.336
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.01.2019, 23:02

Es gibt nicht DIE eine Methode, eine VG zurchzuführen, sondern es gibt verschiedene Methoden eine VG durchzuführen. Dazu zählt auch diese. Und auch diese funktioniert.
Es ist auch keine Art eine Haltung zu betreiben, sondern eine VG durchzuführen.



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"Ich werfe eine ganz elegante Rosskastanie."



Benutzerbild von Daggi
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.02.2018
Beiträge: 879
Daggi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.01.2019, 23:05

Zitat:
Zitat von Honeymouse Beitrag anzeigen
Es gibt nicht DIE eine Methode, eine VG zurchzuführen, sondern es gibt verschiedene Methoden eine VG durchzuführen. Dazu zählt auch diese. Und auch diese funktioniert.
Es ist auch keine Art eine Haltung zu betreiben, sondern eine VG durchzuführen.
Das kann schon sein, dass sich die Gittermethode in manchen Fällen bewährt hat.
Aber ich halte davon nichts.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 17.07.2018
Beiträge: 881
angelsfire befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.01.2019, 23:09

Zitat:
Zitat von Daggi Beitrag anzeigen
Das kann schon sein, dass sich die Gittermethode in manchen Fällen bewährt hat.
Aber ich halte davon nichts.

Musst du ja auch gar nicht. Jeder sammelt seine eigenen Erfahrungen und gibt diese Weiter. Trotzdem hat die Gittermethode nichts mit einer nicht artgerechten Haltung zu tun. Es ist einfach eine Möglichkeit der Zusammenführung. Deshalb verstehe ich nicht warum man sie in einem Forum, in dem es um artgerechte Haltung und Ernährung geht, nicht auch aufführen sollte.



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Benutzerbild von Daggi
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.02.2018
Beiträge: 879
Daggi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.01.2019, 23:15

Zitat:
Zitat von angelsfire Beitrag anzeigen
Musst du ja auch gar nicht. Jeder sammelt seine eigenen Erfahrungen und gibt diese Weiter. Trotzdem hat die Gittermethode nichts mit einer nicht artgerechten Haltung zu tun. Es ist einfach eine Möglichkeit der Zusammenführung. Deshalb verstehe ich nicht warum man sie in einem Forum, in dem es um artgerechte Haltung und Ernährung geht, nicht auch aufführen sollte.
Ich habe ja auch nur gemeint, das es nicht dem Verhalten der Kanichen entspricht, sie von Gittern zu trennen. Aber ich habe auch keine Erfahrungen mit dieser Methode, weil ich sie nicht
angewand habe. Wenn andere damit Erfolg hatten ist es natürlich eine Möglickeit der VG !




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 668
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.01.2019, 01:26

@Daggi:
Ich habe sicher nicht bewusst einen Jungen Hüpfer genommen, sondern dass TH hat ihn mir als ruhiges und ausgewachsenes Kaninchen verkauft. Meine Einschätzung ist allerdings das Gegenteil davon. Am liebsten hätte ich ihn gleich am 2.Tag wieder zurück gebracht, als er noch alleine war.

Da ich nicht damit gerechnet habe, dass die Seniorin überhaupt noch 1 Jahr überlebt, wollte ich am Zustand des Dauer-Mobbings (v.a. durch die andere Häsin) nichts ändern. Aber sie ist eine Kämpferin... Die Situation hat sich mit Zunahme der Krankheit und dem Ableben des Chefs vor 1 Jahr verschärft.

Da bei ihr aktuell noch die Entfernung beider Augen droht, würde ich sie dann von den Anderen trennen müssen. Ein blindes Kaninchen werde ich sicherlich nicht in Einzelhaft setzen, da würde ich das Einschläfern vorziehen. Aktuell habe ich mich gegen das Einschläfern entschieden, obwohl das Tierspital auch dafür jetzt schon Verständnis hätte (aufgrund des Alters und ihrer Intensivtherapie)..

Gittermethode habe ich nur bei meinen jetzigen 2 Häsinnen angewandt, wenn ich krankheitshalber abtrennen musste (2-4 Wochen) oder zur Wiedereingliederung nach 9 Monate.

Leider hat die andere kastrierte Häsin aber langfristig ein Problem mit anderen Häsinnen, daher kommt keine weitere Häsin in Frage. Und inzwischen habe ich auch bemerkt, dass sie selbst mit 2 kranken, rangniedrigeren Kastraten ein Problem hatte, was in einem Fall schon zur Einschläferung führte. Mit ranghöheren Kastraten versteht sie sich aber immer super.

VG' s habe ich schon zur Genüge gemacht und hatte auch viele, die scheiterten, davon musste 4x genäht werden. Bei der letzten VG vor 2 Jahren musste die Seniorin aufgrund meines jetzigen Kastraten wieder zusammen geflickt werden.

Jedes Kaninchen hat einen eigenen Charakter und es passen leider noch lange nicht alle zusammen. Auf Biegen und Brechen muss man die Tiere nicht zusammen schweißen, das wird auch niemals funktionieren. So habe ich auch schon einen Kastraten 10 Monate lang von der Häsin quälen lassen (anders kann man es leider nicht nennen!), weil ich ganz früher mal dank Ratschläge dachte, es müsse einfach funktionieren.

Inzwischen habe ich schon ein gutes Gespür dafür entwickelt, was funktionieren kann und was nicht. Und ich habe gelernt, dass es kein Dauerrezept für eine VG gibt, denn die ist stark von den Charakteren abhängig.

Selbst eine VG mit denselben Kaninchen kann völlig anders aussehen: bei der 1. VG hatte ich schon Null Probleme, als ich später aus anderen Gründen wieder die gleiche VG machen musste, landete das auf dem Nähtisch eines TA's, von dem ich dann als Tierquäler hingestellt wurde...




Benutzerbild von Daggi
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.02.2018
Beiträge: 879
Daggi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.01.2019, 11:13

Rakete, das ist bei dir schon eine sehr vertrackte Situation.
Das tut mir Leid, das du do schlechte Erfahrungen mit VG's machen musstest.
Bei mir waren bisher immer die Mädels am Ranghöchsten und extrem Revierbezogen.
Natürlich ist es immer von den einzelnen Charakteren abhängig , ob und wie eine Gruppe
funktioniert.
Was willst du denn jetzt tun ?
Es ist unter den gegebenen Umständen ja schwierig etwas zu raten.
Und wenn du deinen Neuzugang doch wieder zurück ins TH bringst ?
Bei deiner Situation hat das TH sicherlich Verständnis dafür ?




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 668
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.01.2019, 11:58

Ich hatte immer nur dominante Kastraten (mit 1 Ausnahme), die waren bis auf den letzt verstorbenen alle sehr revierbezogen. Das TH habe ich schon vor der VG informiert, dass das sehr schwierig wird, wenn nicht unmöglich. Das Zurückgeben wäre kein Problem. Ich werde aber mit denen zuerst nochmals sprechen und dann entscheiden...

Es ist auch schwierig abzuschätzen, denn mein Kastrat ist aggressiv gestimmt, wenn er mal eingesperrt wird, was nun seit 2 Wochen so ist! Das gibt ein etwas verzerrtes Bild ab... Und beim vorherigen Chef konnte er sich ja ohne jegliche Diskussion unterordnen, wenn auch keine vergleichbare Ausgangssituation. Daher habe ich es auch überhaupt in Erwägung gezogen.

Aber wenn sich der Neue nicht mit meiner Seniorin nicht richtig anfreunden kann, dann war das Ganze eh zwecklos. Es gab seit 14 Tagen an der der Beziehung keinerlei Verbesserung oder Annäherung. Und gemäß meinen Erfahrungen wurden daraus auch keine Freundschaften mehr, auch wenn man sich dann meist irgendwie toleriert und Nebeneinanders her gelebt hat (inklusive Gezicke). Diesen Zustand hat die Seniorin seit 3 Jahren. Und bei der Vorbesitzerin wurde sie schon in der 6-er Gruppe gemobbt. Sie ist ein Daueropfer...

Reine Paarhaltungen waren viel einfacher...



 
 
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