 | Zwergkaninchen | | Registriert seit: 03.08.2016
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Geschrieben am
25.12.2018, 15:50
| | | | Schlimme Weihnachten! Kaninchen verstorben – jetzt schwierige (?) VG Gestern war ein schlimmer Tag für mich. Von meinem Handicap-Kaninchen Romeo habe ich ja schon in einigen Beiträgen berichtet. Letztmalig vor paar Tagen hier: https://www.kaninchenforum.de/kaninchenhaltung-allgemeines/45302-kastration-1000-wirrer-gedanken.html
Nun musste ich ihn gestern über die Regenbogenbrücke schicken. Am Sonntag (23.12.)bemerkte ich, dass er die komplette rechte Seite kaum noch aufrecht halten konnte. Vorher betraf es ja „nur“ die Hinterläufe. Er konnte nicht mehr von alleine aufstehen, laufen ging aber schon. Man musste nur immer nebenher laufen und die Hand seitlich halten, falls er mal umgekippt wäre. Gestern hat er kaum noch den Kopf heben können, die Augen waren seitlich weit draußen. Es sah richtig gruselig aus.
Habe ihm dann erstmal ein Schmerzmittel gegeben, was ich glücklicherweise noch vorrätig hatte. Damit ging es ihm dann etwas besser und er hielt den Kopf auch wieder halbwegs aufrecht. Gefressen hatte er dann aber relativ normal bis in den späten Nachmittag.
Am Abend dann hielt er den Kopf wieder schräg nach unten. Dabei habe ich auch bemerkt, dass die rechte Vorderpfote ziemlich weit zur linken stand. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Ich habe ihn ja mühsam versucht, aufrecht zu halten, aber es war kaum möglich. Er legte seinen Kopf auf den Boden und wenn ich ihn nicht mehr gehalten habe, dann lag er komplett auf der Seite. Er versuchte zwar, irgendwie hochzukommen, aber da ging so gut wie gar nichts mehr. Das Fressen hatte er am Abend dann eingestellt, Schmerzmittel habe ich aber nachts nochmal zur Sicherheit gegeben, weil die Augen wieder so weit aus der Augenhöhle hervortraten.
Frühs lag er in seiner Höhle und reagierte recht wenig auf mich, eigentlich gar nicht. Nele (seine Partnerin) hatte ihren Kopf auf ihn gelegt. Romeo gab komische Laute von sich und mir war dann klar, ich muss ihn gehen lassen. Wenigstens hatte unser TA im Ort Notdienst und ich habe ihm am Telefon gleich erzählt, was Sache ist. Er meinte auch gleich, dass sich das alles nicht gut anhört.
Wir waren dann beim TA mit Romeo und mussten noch eine Weile im Wartezimmer warten. Romeo bekam nun sehr schwer Luft und ich hatte so Panik, dass er gleich erstickt. War ich froh, als wir im Behandlungsraum waren. Der TA hatte ihn sich angeschaut, aber Romeos Pupillen reagierten kaum noch auf Lichtreize usw. Sein Herz schlug nur noch unregelmäßig und es war nichts mehr zu machen. Ich war dann die ganze Zeit bei ihm, damit er wenigstens nicht alleine sterben musste.
TA sagte mir, es war gut, dass er jetzt erlöst worden ist, er wäre irgendwann demnächst vermutlich an einer Atemlähmung gestorben. Kein schöner Tod!
Trotzdem bin ich so unendlich traurig. Traurig, dass ich meinen kleinen Freund verloren habe, traurig, dass sein Weibchen (sie wird ja nächsten Monat 9 Jahre) alleine ist, traurig, weil es Weihnachten passieren musste… Wobei jeder andere Tag auch nicht „besser“ gewesen wäre. Und nun kommt das Problem einer neuen VG dazu. Und, wenn ihr o. g. Thread lest oder gelesen habt, dann ist da noch der auf seine Kastration wartende Karamell. Ich bin zurzeit völlig überfordert. Gleich werden wir Romeo beerdigen… Ich schreibe später hier weiter. Jetzt bestatten wir erstmal unseren kleinen Freund. |