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Weibchen berammelt Männchen über längere Zeit Hallo, nach schon gut drei bis vier Wochen muss ich jetzt doch mal um Rat fragen. Seit der Vergesellschaftung meiner beiden Kaninchen Anfang August wurden sie zu einem richtig guten Pärchen. Da sie sehr ängstlich war, war er sofort der Chef. Sie haben sich andauernd geputzt und sind immer zusammen geblieben. Ende August ist mir dann aufgefallen, dass das Weibchen das Männchen berammelt. "Gut dann will sie wohl das Ruder übernehmen, soll sie ruhig machen" hab ich mir gedacht. Allerdings passt das Verhalten und die Dauer nicht wirklich zu einer "Machtübernahme". Zwar kommt es mir so vor, dass sie unsauberer wurde als vorher (sie ist eine Zucht-Rentnerin, da ist das mit der Sauberheit ja so eine Sache) und das Männchen hatte auch immer wieder mal Urinflecken, aber es kam zu keiner Jagerei, das Männchen wirkte nie gestresst beim berammeln und währenddessen hat sie angefangen ihn zu putzen. Im Verlauf der letzten zwei Wochen hab ich jetzt auch gesehen, dass er sie manchmal während oder nach dem Rammeln verscheucht und wenn sie zu ihm kommt relativ laut knurrt. Dann verzieht sie sich und ein paar Minuten später sind sie wieder beieinander. Sieht dadurch eher so aus als wäre er der Chef. Jetzt hab ich schon ein paar mal gelesen, dass Weibchen das manchmal machen weil sie Junge wollen, was bei einer ehemaligen Zuchtdame ja auch irgendwie Sinn machen würde. Könnte es daran liegen? Dann wäre eine Kastration soweit ich weiß doch eine Lösung, oder? Ein paar Meinungen würden mich sehr freuen. (Noch ein paar Daten bevor jemand fragt: Nur die zwei, keine weiteren Tiere vorhanden Alter: Beide 4 Jahre Männchen kastriert, Weibchen logischerweise nicht Gehege: 56 qm² Wiese, 4 qm² überdacht für die Nacht) |
Was meinst du mit bei Zucht-Rentnern ist der Kot so eine Sache? Der Kot hat nichts mit Zucht zu tun. Eine Kotprobe bei neuen Tieren ist immer wichtig, denn sind Parasiten vorhanden, steckst du nicht nur dein Tier an, sondern du läufst die Gefahr, das die Parasiten explodieren durch den VG-Stress und dies letztendlich lebensbedrohlich enden kann. Es ist normal, das Mädels bei einem Umzug hitzig werden und den Hormoneinschuss nachgehen.Das ist normal eine absehbare Zeit, dann ist es wieder vorrüber. Bei Mädels macht eine Kastra durchaus Sinn bevor sie gesundheitliche Probleme bekommen. Auch eine Zuchtrentnerin kann Tumore usw. in der Gebärmutter bekommen. |
Zitat:
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Wenn sie über eine längere Zeit an den Hormonen leidet und sie nicht zur Ruhe kommt, dann wäre es sinnvoll über eine Kastration nachzudenken. Dazu gehört auch Stetiges Rammeln und massives Markieren mit Urin. Zudem steigt die Chance, eine Gebärmutterveränderung zu bekommen mit steigendem Alter (ab 4 aufwärts). Einer meiner Häsinnen war allerdings 2 Jahre alt und hatte keinerlei auffälliges Verhalten. Trotzdem war ihre Gebärmutter sehr stark verändert, wie sich erst bei der Kastration heraus stellte. Es lässt sich also nicht immer vom Verhalten darauf schließen... |
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