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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.08.2018
Beiträge: 107
MissPoppy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.10.2018, 21:26

Danke für eure Hilfe.
Holen sie erst kommenden Woche, da ich dann ein paar Tagen daheim bin und mir das bei der VG lieber ist.

Noch eine Frage zu Krankheiten. Dort sind natürlich mehrere Kaninchen untergebracht. ZB EC Kaninchen getrennt in einer Gruppe, usw.
Muss ich mir um EC Sorgen machen oder kann sie sich das wenn sie eh nicht bei den anderen ist trotzdem holen?
Mir geht’s in erster Linie um meinen Zwerg, nicht dass er sich etwas holt.

@abigail89 Da stimme ich dir zu, die sind echt spitze!
Bin aus AT, ja.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.08.2018
Beiträge: 107
MissPoppy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.10.2018, 22:21

——————————




Geändert von MissPoppy (01.10.2018 um 22:24 Uhr). Grund: Doppelt gepostet

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.08.2018
Beiträge: 107
MissPoppy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.10.2018, 22:22

Sorry Beitrag doppelt gepostet.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.10.2018, 22:25

Mindestens jedes 2. Kaninchen trägt den Erreger in sich, ohne dass es zu einem Ausbruch der Krankheit kommt. Oft weiß man es gar nicht. Die Krankheit bricht aus, bei einem geschwächten Immunsystem oder großem Stress.



Ich würde mir da keine großen Gedanken machen. Weißt Du sicher, dass Dein Kaninchen den Erreger nicht in sich trägt?



crazy curry likes this.

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.08.2018
Beiträge: 107
MissPoppy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.10.2018, 22:36

@marinahexe

Danke.
Ne, das weiß ich nicht.

Hab mich jetzt etwas durch die Impfungen gelesen, denn meine Freundin mit ihren 6 Kaninchen konnte mir nicht weiterhelfen. Ihre sind gar nicht geimpft und sie hält auch nichts davon. Wollte sie nämlich mal um ihre Meinung bitten.

Welcher Impfstoff ist denn besser verträglich bzw. hat weniger Nebenwirkungen, Filavac oder Eravac?




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2018, 12:30

Ich glaube, in Österreich gibt es überwiegend Eravac. Ich weiß zwar nicht, wo genau Du wohnst, aber vielleicht hilft Dir die angehängte Liste weiter.



Zu Eravac musst Du noch einen Impfstoff gegen RHD1 und Myxomatose impfen.

Zu Filavac brauchst Du nur noch Myxo zusätzlich impfen. Außer Nobivac wird alles halbjährlich empfohlen. Du kannst alle Impfungen zusammen machen lassen, aber zeitgleich. Wenn Du zwischen den Impfungen etwas Zeit lassen willst, so gilt 10-14 Tage zwischen den Impfungen oder nach Absetzen eines ABs. Wenn Nobivac geimpft wird und zwischen den Impfungen Zeit verstreichen soll, so wären es hier 4 Wochen. Nur Nobivac braucht 21 Tage für den Schutzaufbau.


Magst Du Deiner Freundin mal die Liste von den RHD2-Fällen aus diesem Jahr und evtl. auch vom letzten Jahr zeigen? Vielleicht überzeugt sie das:

https://www.kaninchenforum.de/kaninchenkrankheiten-gesundheit/44000-rhd-1-2-2018-a.html


https://www.kaninchenforum.de/kaninchen-faq/42701-rhd1-2-2017-a-new-post.html


https://www.kaninchenforum.de/kaninchen-faq/41816-rhd-1-2-f%E4lle-2016-a.html


Deutschland ist nicht wirklich weit weg.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.08.2018
Beiträge: 107
MissPoppy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2018, 20:23

Alles klar, danke.

Das wird nicht notwendig sein, denn dass sie ihre Kaninchen nicht impfen lässt ist so sicher wie das Amen im Gebet. Sie hat seit über 10 Jahren Kaninchen und die ersten beiden hat sie impfen lassen und die wurden nicht alt, die jetzigen vier sind schon über 6 Jahre und das obwohl sie gar keine Impfung hatten, weshalb sie nicht mehr impfen lässt.

Mein Kollege und seine Frau halten seit über 20 Jahren Kaninchen in Außenhaltung, ebenfalls immer ohne Impfungen und es war noch nie was, genauso der Cousin meines Lebensgefährten und der wohnt sogar am Land.

Ich sehe Impfungen und auch Medikamente immer sehr kritisch, egal ob beim Menschen oder beim Tier.




Geändert von MissPoppy (02.10.2018 um 20:29 Uhr).

Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2018, 20:34

...ich kanns mir nicht verkneifen...aber es gibt da einen Spruch den ich dann gerne anwende wenn es um das Impfen geht:

Man muss nicht impfen! Nur die Tiere die man behalten möchte!
Ich bin auch sehr impfkritisch, aber ich wäre dankbar gewesen ich hätte meine Tiere schon vor 2016 schon gegen RHD2 impfen lassen können!
Einfach mal zu Nachdenken den Verlauf des RHD2 Ausbruches von mir durchschauen!
https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/unser-rhd-ausbruch-2016-und-die-folgen-und-rhd2-infos/beginn-und-verlauf/



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.02.2018
Beiträge: 882
Daggi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2018, 20:56

Zitat:
Zitat von MissPoppy Beitrag anzeigen
Alles klar, danke.

Das wird nicht notwendig sein, denn dass sie ihre Kaninchen nicht impfen lässt ist so sicher wie das Amen im Gebet. Sie hat seit über 10 Jahren Kaninchen und die ersten beiden hat sie impfen lassen und die wurden nicht alt, die jetzigen vier sind schon über 6 Jahre und das obwohl sie gar keine Impfung hatten, weshalb sie nicht mehr impfen lässt.

Mein Kollege und seine Frau halten seit über 20 Jahren Kaninchen in Außenhaltung, ebenfalls immer ohne Impfungen und es war noch nie was, genauso der Cousin meines Lebensgefährten und der wohnt sogar am Land.

Ich sehe Impfungen und auch Medikamente immer sehr kritisch, egal ob beim Menschen oder beim Tier.
Dann haben sie alle verdammtes Glück gehabt.
Bis die Seuche dann doch zuschlägt und die geliebten Tiere elendig verrecken !



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 28.08.2018
Beiträge: 107
MissPoppy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2018, 21:31

Zitat:
Zitat von Daggi Beitrag anzeigen
Dann haben sie alle verdammtes Glück gehabt.
Bis die Seuche dann doch zuschlägt und die geliebten Tiere elendig verrecken !
Wer sagt dir, dass die Kaninchen trotz Impfung überhaupt einen Schutz haben?
Die Pharmaunternehmen die damit groß Geld verdienen? Der Arzt der damit Geld macht?
Versteh mich nicht falsch, ich bin weder dafür noch dagegen, aber ich kenne viele Kaninchenbesitzer und die impfen alle nicht. Auch bei vielen Tierschutzvereinen werden sie nicht geimpft und das macht mich doch etwas stutzig, weshalb ich mich ja ganz genau informiere (Vorfälle in Österreich, Übertragungswege, etc.).

Bei meiner Cousine kam man vor ein paar Jahren drauf, dass sie trotz FSME Impfung keinerlei Schutz hat. Offensichtlich dürfet sie irgendwie imun gegen den Impfstoff sein, oder so.
Ich möchte damit nur sagen, dass nur weil man einen Körper egal ob Mensch oder Tier mit Chemie vollpumpt die zuvor qualvoll an denjenigen die wir lieben getestet wurde, heißt es nicht dass sie schützt.
Das heißt aber auch nicht, dass ich nicht impfen lasse oder generell dagegen bin, aber man sollte es schon hinterfragen dürfen.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.10.2018, 22:41

Ich hab seit über 30 Jahren Kaninchen. Ich habe früher nie geimpft, weil wir hier in keinem Seuchengebiet wohnen. Seit 2016, seitdem sich RHD2 hier in Deutschland ausgebreitet hat, impfe ich. Den ersten Impfstoff für meine Tiere habe ich aus Holland geholt, weil es ihn in Deutschland noch nicht gab.





Zitat:
Zitat von gerti Beitrag anzeigen
...ich kanns mir nicht verkneifen...aber es gibt da einen Spruch den ich dann gerne anwende wenn es um das Impfen geht:

Man muss nicht impfen! Nur die Tiere die man behalten möchte!
Ich bin auch sehr impfkritisch, aber ich wäre dankbar gewesen ich hätte meine Tiere schon vor 2016 schon gegen RHD2 impfen lassen können!
Einfach mal zu Nachdenken den Verlauf des RHD2 Ausbruches von mir durchschauen!
https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/unser-rhd-ausbruch-2016-und-die-folgen-und-rhd2-infos/beginn-und-verlauf/



RHD2 bei Gerti war hier im Forum eine sehr, sehr traurige Zeit. Hier haben alle mitgefiebert und gehofft, dass das Sterben bald ein Ende hat. Gerti hat 34 von 36 Tieren innerhalb weniger Tage verloren. Wir standen alle unter Schock.
Gerti, korrigiere mich, wenn die Zahlen nicht stimmen.


Zitat:
Zitat von MissPoppy Beitrag anzeigen
Wer sagt dir, dass die Kaninchen trotz Impfung überhaupt einen Schutz haben?
Die Pharmaunternehmen die damit groß Geld verdienen? Der Arzt der damit Geld macht?
Versteh mich nicht falsch, ich bin weder dafür noch dagegen, aber ich kenne viele Kaninchenbesitzer und die impfen alle nicht. Auch bei vielen Tierschutzvereinen werden sie nicht geimpft und das macht mich doch etwas stutzig, weshalb ich mich ja ganz genau informiere (Vorfälle in Österreich, Übertragungswege, etc.).



Nein, dass sagen mir die Rückmeldungen bzw. die RHD2-Listen. Wenn Du Dir die mal genauer anschaust, seit 2017 steht meist dabei wie die Tiere wann geimpft wurden. Die meisten gestorbenen Tiere waren gar nicht oder nur mit Cunivak geimpft. Bei den Filavac-geimpften Tieren stellte sich meist im Nachhinein heraus, dass die Tiere entweder chronisch krank waren, keine Kotprobe untersucht wurde oder eine ganz andere Todesursache bei der Obduktion festgestellt wurde.



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Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.10.2018, 08:59

Zitat:
Zitat von MissPoppy Beitrag anzeigen
Bei meiner Cousine kam man vor ein paar Jahren drauf, dass sie trotz FSME Impfung keinerlei Schutz hat. Offensichtlich dürfet sie irgendwie imun gegen den Impfstoff sein, oder so.
Ich möchte damit nur sagen, dass nur weil man einen Körper egal ob Mensch oder Tier mit Chemie vollpumpt die zuvor qualvoll an denjenigen die wir lieben getestet wurde, heißt es nicht dass sie schützt.
Das heißt aber auch nicht, dass ich nicht impfen lasse oder generell dagegen bin, aber man sollte es schon hinterfragen dürfen.
Wenn Du hinterfragen möchtest, dann bitte richtig, das eine oder andere Buch über Immunologie und die Funktionsweise des Abwehrsystems (und bitte von anerkannten Wissenschaftlern, nicht von irgendwelchen Scharlatanen) hilft da deutlich mehr weiter, als die Mythen des Internets.

Dann würdest Du vielleicht auch feststellen, dass Deine Cousine niemals immun gegen einen Impfstoff sein kann.

Immun ist man allenfalls gegen den Erreger, was ja letztlich genau der Sinn einer Impfung ist.

Wenn bei Deiner Cousine trotz Impfung kein Impfschutz bestand (dabei wurde wohl der Antikörper-Schutztiter bestimmt, was ohnehin nur bedingt aussagekräftig ist), kann das z.B. daran liegen, dass der Impfstoff nach einem Produktionsfehler o.ä. unwirksam war oder ihr Immunsystem nicht richtig arbeitete (sei es, dass sie eine Krankheit hat(te), die zur Immunsuppression führt, sei es, dass sie immunsupressive Medikamente, z.B. Cortison o.ä. nehmen musste).
Dies belegt aber nicht die grundsätzliche Unwirksamkeit von FSME-Impfungen, sondern nur, dass der Impfstoff bei Deiner Cousine nicht anschlug, d.h. ihr Immunsysteme nicht genug Abwehrstoffe gegen den FSME-Erreger bildete.

Bei einer Impfung wird der Körper auch nicht "mit Chemie vollgepumpt". Der Impfstoff selbst besteht aus abgeschwächten oder getöteten Krankheitserregern (die damit keine "Chemie" sind) und Zusatzstoffen.

Letztere können natürlich Anlass zu Bedenken geben, aber auch hier sollte man sich vergegenwärtigen, dass die Zusatzstoffe nur in winzigen Dosen dem Impfstoff beigefügt werden.

Nimmt man z.B. die umstrittenen Aluminiumsalze, so ist der Aluminiumgehalt einer Impfdosis mit 0,125 bis 0,82 Milligramm weit unter jeglichen Grenzwerten. Da sollte man sich mehr Gedanken über das Aluminium machen, das man über Nahrung und Kosmetika zu sich nimmt: 100 g Spinat enthalten z.B. 1,3 Milligramm Aluminium, isst man gerne Fertigprodukte aus Aluminiumschalen, trinkt seinen Kaffee aus dem Aluminiumbecher, verwendet aluminiumhaltige Deos, nimmt man das Vielfache dieser Dosis auf... (https://www.bfr.bund.de/cm/343/unbeschichtete-aluminium-menueschalen-erste-forschungsergebnisse-zeigen-hohe-freisetzung-von-aluminiumionen.pdf)

Letztlich bieten Impfungen bei Krankheiten mit hoher Mortalitätsrate oftmals die einzige Schutzmöglichkeit. Wenn man bedenkt, dass alleine im 20. Jahrhundert rund 400 Millionen Menschen an Pocken, rund 97 Millionen Menschen an Masern starben, bin ich sehr froh, dass erstere durch konsequent durchgesetzte Impfpflicht ausgerottet, letztere zumindest eingedämmt wurden. Da ist es, wenn auch im Einzelfall vielleicht tragisch, auch zu vernachlässigen, wenn es tatsächlich mal zu der einen oder anderen Impfreaktion, einem Impfdurchbruch oder einer sonstigen Nebenwirkung kommt.

Ohnehin lassen sich Komplikationen nach Impfungen in den seltensten Fehlern kausal auf die Impfung zurückführen: es erkranken nun mal jede Woche Menschen und Tiere an den verschiedensten Krankheiten, jede Woche sterben welche an Herzinfarkten, Schlaganfällen und sonstigen Erkrankungen, und nur, weil derjenige zufällig die Woche zuvor beim impfen war, bedeutet das nicht, dass die Impfung dann die nachfolgende Erkrankung bzw. den nachfolgenden Tod auch ausgelöst hat...



 
 
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