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Ausschluss aus Gruppe Hallo ^^ Wie sicher einige wissen, habe ich, zusammen mit meinen Vermietern, eine bisher harmonische Kaninchengruppe bestehend aus (bis vor kurzem) 4 Weibchen und einem kastrierten Männchen. Dabei sind Pünktchen und Yuna die Cheffinen der Gruppe, zanken sich auch ab und zu, aber kommen trotzdem super miteinander aus. Die beiden anderen Weibchen, Flöckchen und Lea, sind einfach da und ordnen sich unter. Und dann haben wir den Yoshi, der ist in der Rangordnung ganz unten. Er ist der Bruder von Yuna und er war von Anfang an ein kleines Weichei. :rolleyes: Leider ist Lea vor einigen Tagen verstorben. Sie war Yoshis Bezugskaninchen und er ist gut mit ihr ausgekommen. Da seine Freundin nun nicht mehr da ist, wird er komplett von den anderen ignoriert und ist total eingeschüchtert. Die Mädels fressen zusammen und liegen zusammen in der Sonne, er sitzt ganz allein im Haus und mag nicht raus kommen. Vielleicht ist er traurig, weil seine Freundin nicht mehr da ist. Aber ich will auch nicht, dass er sich so unterwerfen muss und sich nicht behaupten kann in einer Gruppe. Wie würdet ihr das handhaben? Abwarten ob er sich wieder integriert? Oder ihn wo anders unterbringen mit nur einem einzigen anderen Kaninchen? :confused: |
Mein Beileid zu dem Verlust von Lea. :( Wenn das erst seit einigen Tagen so ist, würde ich ein wenig abwarten, wie sich das ganze entwickelt. Bleibt es aber so und er leidet darunter, musst du wohl für einen Freund oder eine Freundin für ihn sorgen. |
Widderle, halt den Kleinen gut im Auge. Kaninchen können so stark trauern, dass sie weniger bis gar nicht fressen und die Lebensfreude verlieren. Nachdem mein Bonny damals nicht mehr aus der Narkose aufgewacht ist, hat sein Partner Mogli ständig gekränkelt. Ziemlich genau 6 Wochen später ist er Bonny gefolgt. |
Ich hatte bei mir auch so einen Fall. Meine Kaninchendame Mama hat nach dem Tot ihres langjährigen Partners absolut keinen Anschluss mehr in der Gruppe (15 Tiere) gehabt. Und das, obwohl sie lange sogar die Chefin vom Rudel war. Sie saß nur noch abgesondert und hat nicht mal mehr mit den anderen gefressen. Ich habe sie, als das auch nach Wochen nicht besser wurde, aus der Gruppe genommen und mit einem einzelnen Kastraten vergesellschaftet. Das hat auf Anhieb prima geklappt und die beiden leben jetzt in einer glücklichen Zweierbeziehung. Bei einem weiteren Mädel war es nicht ganz so schlimm als der langjährige Partner ging. Sie war kein richtiger Außenseiter, aber es hat fast ein Jahr gedauert, bis sie wieder innigen Kuschelkontakt mit anderen hatte und sich einen neuen "Mann" gesucht hat. |
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