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Greifvögel im Garten Heute Mittag hatte ich den Schock meines Lebens: ich öffnete die Hintertür zum Gartenauslauf, um die Nins mit ein paar Leckerlies zu verwöhnen und erblickte mitten im Auslauf einen riesigen Greifvogel, von den Nins keine Spur! Voller Panik stürzte ich mich auf das Vieh, das dann erst einmal gegen die Gartentür flog, bevor es ganz das Weite suchte und ich fand Gottseidank auch alle Langohren unbeschadet, wenn es dann auch Ewigkeiten brauchte, um alle ins Gehege zu lotsen, aber ich frag mich jetzt, was mache ich morgen? Erst mal Gehegearrest, weil das Federvieh bestimmt wieder kommt? Gartenauslauf absichern und wenn ja, wie? Netze wären wohl das beste, aber bei gut 200 qm Garten mit Bäumen und Sträuchern wohl nicht überall machbar... Oder irgendwas zur Abschreckung, zB eine Vogelscheuche, glitzernde Bänder o.ä.? |
Hallo! Dass du einen Schrecken bekommen hast glaub ich. Ich warte eigentlich auch täglich auf so ein Erlebnis weil viele Falken und Bussarde hier unterwegs sind. Das Beste ist viele Versteckmöglichkeiten zu bieten. Meine sind selber ganz gut auf der Hut und flitzen schnell ins geschützte Gehege. Aber ein paar Flatterbänder schaden auch nicht. In unserem Auslauf steht eine Fahne, hält evtl. auch etwas ab. Ich würde sie jetzt auch erst mal ein zwei Tage drin lassen. Drücke dir die Daumen dass er nicht wieder kommt. |
Oje, kann verstehen dass Du geschockt warst. Ich denke da an ein Foto von hasis2011. Sie hat 800qm rechteckigen Garten damals mit Bändern gesichert, die sie von rechts nach links gespannt hat. Alte CDs in die Bäume hängen kann auch was bringen. Seh das immer bei den Obstbauern. |
Zitat:
Biete deinen Nasen so viele Unterschlüpfe wie möglich an, auch außerhalb des Geheges, dann sollte es passen. Wenn nicht, dann müsstest du den Auslauf mit einem Netz sichern. |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1) So, die erste Sofortmaßnahme hängt... Die Kinder verzieren gerade die Büsche mit bunten Luftballons, und mein Mann sucht alte CDs... Weiß vielleicht jemand, welche Bänder Hasi als Absicherung verwendet hat? Dann könnten wir vielleicht heute noch was ähnliches besorgen? Unterschlüpfe gibt´s eigentlich genug, sonst hätten´s die Nins wohl auch nicht unbeschadet überstanden, vom Trampolin angefangen über´s Kinderspielhaus, Sträuchern und Büschen bis zu ihrem neuesten Buddelprojekt, das ich witterungsbedingt - glücklicherweise, denn da suchten sie alle Schutz - noch nicht zugeschippt hatte, aber ich werde heute auch noch ein paar zusätzliche provisorische Unterstände basteln. Mittlerweile glaube ich auch nicht mehr, dass der Greifvogel tatsächlich hinter den Nins her war, sondern wahrscheinlich eher nach den Tauben oder sonstigem Federvieh, das sich, "dank" der exzessiven Vogelfütterung unserer Nachbarn, gerade zu Dutzenden in unserem Kaninchengarten tummelt. Ich hab´ja eigentlich nichts gegen Vogelfütterung, und finde das Gezwitscher und Geflatter in unserem Garten auch schön, aber unsere Nachbarn haben ihr komplettes Grundstück, bis auf ein paar Quadratmeter, komplett zubetoniert, und dann gerade da, direkt neben unserem Zaun, zwei riesige Vogelhäuser knapp 20 cm über´m Erdboden aufgestellt und mindestens 20 Meisenknödel im Geäst verteilt. Daher sammeln sich jetzt nicht nur alle Vögel der Umgebung, sondern auch alle Mäuse und Ratten vor dem gedeckten Tisch, und wohnen tun alle natürlich nicht in der Betonwüste, sondern bei uns im Kaninchengarten... kein Wunder, dass dann auch die Fressfeinde nachfolgen. Vielleicht kann ich Nachbars ja davon überzeugen, ihre Vogelhäuschen im hinteren Garten zu positionieren und vor allem auch höher aufzustellen, auf dass sich zumindest die Mäuse- und Rattenplage nicht weiter ausbreitet, und bekomme dann zwischen Vogelschar inklusive Raubvogel und Nins mehr Abstand... |
Zitat:
https://www.amazon.de/gp/product/B00K5KVC6G/ref=oh_aui_detailpage_o07_s00?ie=UTF8&psc=1 Edit: sieht so aus: https://abload.de/img/user14904_pic19611_15ttqel.jpg |
Ich habe eine Kollegin, die hatte jahrelang Seidenhühnerauf dem Lande. Nie ist was passiert, obwohl sogar ein Fuchs im Nachbarsgarten gewohnt hat. Letztes Jahr kam dann die Attacke eines Greifvogels. Sie hat ihn 2 Tage lang versucht zu verscheuchen und hat sehr engmaschig Schnüre und Bänder gespannt. Das hat leider nichts genützt, er hat dann trotzdem 1 Huhn erwischt. Der Greifvögel war sehr ausdauernd oder sehr hungrig... wie auch immer, meine Kollegin hat die Haltung aufgrund des Vorfalles aufgegeben. |
Hallo zusammen, ich habe solche Unterhaltungen nicht allein wegen der Kaninchen schon häufiger gehabt. Euer Strategieansatz ist nicht ganz zielführend oder nicht ausreichend. Anscheinend ist noch niemand auf die Idee gekommen und ich kann nicht garantieren, dass es funktioniert. Aber hier die Herleitung: Wie hält man Tauben ab? Es werden Attrappen von Raben aufgestellt. Die Tauben halten mehrere Meter Abstand, da sie Angst vor Raben haben. Jetzt habe ich wo anders gelesen, dass Greifvögel Angst vor Kolkraben, einer großen Rabenart haben, da diese wirklich sehr wehrhaft sind. Leider findet man keine Kolkraben-Attrappen, eine richtige Marktlücke. Die kann man aber gewiss irgendwie selber modelieren und dort aufstellen, wo die Greifvögel zuschlagen könnten. Vielleicht so, dass man sie so aufstelle, dass die Kaninchen sie nicht sehen? Oder man versucht es mit normalen Rabenattrappen, die es überall als Taubenabwehr zu kaufen gibt. |
Zitat:
Hier hatte jemand so eine Attrappe auf dem Fenster und die Tauben sahsen in schöner Reihen daneben.... |
Ich bräuchte noch nicht einmal Attrappen, denn Raben, Krähen und Elstern sitzen ohnehin schon ganz lebendig in unserem Garten, ohne dass sich Tauben oder der Raubvogel bislang daran gestört hätten: das Rabenvolk hat allenfalls Beifall gekrächzt, als ich mich auf den Greifvogel stürzte... Letzterer ist immerhin nicht mehr aufgetaucht, sei es, dass ihm selbst noch der Schreck in den Knochen sitzt, sei es, dass die ganzen Abschreckungsmaßnahmen greifen, sei es, dass er mit dem wärmeren Wetter jetzt anderswo leichter Futter findet... |
Mag sein, dass es nicht klappt, wenn keine richtigen Exemplare in der Region sind, vor denen die Angst haben. Oder wenn die einfach genug Fläche zum Ausweichen haben. Zumindest werden schwarze Hühner mit ähnlicher Statur wie Kolkraben von Greifvögeln häufiger in Ruhe gelassen, als andere Hühner. Wenn man die Attrappen günstig kriegen würde, tät ein Versuch kaum schaden. Bei dem Balkon der Nachbarn meiner Ma habe ich noch nie Tauben gesehen, 10 Meter weiter schon. |
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