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Also Salz hat heute gar nichts gefressen, bis auf die zwei Erbsenflocken vorhin. Hast du Tipps wie ich von beiden Hasis Kot erwische? Die beide benutzen eine "Toilette", ein umfunktionierter Gitterkäfig, so einer den leider viel zu viele Kaninchen oder Meerschweinchen als "Zuhause" bezeichnen müssen. Gegen RHD und Myxo sind sie schon geimpft, das ist erst im Februar/März wieder fällig. Eigentlich war ich mir auch sicher, das beide auch gegen RHD2 geimpft sind, nachdem mein Vater das aber nochmal angesprochen hat, habe ich gleich nochmal nachgesehen und siehe an, meine beiden Schnuffis sind mit Cunivak Combo RHD/Myxo bzw Nobivac-Myxo-RHD geimpft worden, also nichts mit RHD2. |
Bei Nobivac weiß ich sicher, dass nur 1x jährlich geimpft werden muss. Bei Cunivak Combo bin ich mir nicht sicher, mach mich aber gleich mal schlau. Filavac und Eravac sollten halbjährlich geimpft werden (Empfehlung der StiKo), da ganz Deutschland Seuchengebiet ist. Die Köttel sammelst Du aus dem Klo, sie sind ja i.d.R. fest. Kannst auch Einmalhandschuhe anziehen und die Kügelchen in eine Plastiktüte geben und kühl lagern. Futtermäßig würde ich ihr erstmal alles anbieten, was sie gerne frisst. Denn wenn Du sie zum Päppeln hochnimmst, ist das unnötiger Stress. |
Hui, siehe da, ich konnte Salz gerade "erwischen", wie sie eine Möhre angeknabbert hat und ein paar Erbsenflocken genascht hat. Aber lieber 1x zuviel zum Tierarzt gefahren als 1x zu spät... Ds Päppelpulver leg ich mir am besten mal hin, falls wir noch einmal einen akuten Notfall haben, habe ich da ja dann was da womit ich meine werten Herrschaften füttern kann. Huh, da bin ich aber heil froh, das es sich so schnell wieder etwas gebessert hat. Werde ihnen gleich noch Fenchel zurechtschnippeln, da wird bestimmt auch nochmal ordentlich zugelangt :D |
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Was sagt eigentlich dein Opa dazu, dass du seine Schlachthasen "retten" willst? Wenn er sie nun mal zum Essen angeschafft hat, dann ist das doch sein Ding und du musst dich dafür nicht als Retter dieser "beweisen", nur weil du kein Fleisch ist. Meine Antwort sollte eigentlich weiter vorn landen und ist nur eine Frage auf das Thema der Rettung. Ich möchte dich hier nicht angreifen, sondern nur verstehen, warum sich jemand die Mühe machen will und einen Zwerg, der gar nicht in Not zu scheinen sein ist, retten zu wollen. |
Ich finde deinen Ton schon sehr angreifend, was möchtest du mit den "" bewirken? Ich finde es nach wie vor immer gut, wenn man einem Tier ein neues Leben schenken will. Und ehrlich gesagt verstehe ich nicht weshalb du das schlecht findest. |
ich möchte mit meinen Worten nichts bewirken, aber vielleicht fühlt man sich zum Nachdenken angeregt, ob es tatsächlich sein soll, dass man das Tier vor dem Braten rettet, dessen Anschaffungshintergrund ja wohl welcher gewesen scheint. Wenn nicht, ist es auch ok. Es ist nur meine eigene Meinung. Ich finde nur, man sollte nicht einfach über andere Menschen hinweg entscheiden, nur weil einem selbst ein Tier leid tut oder bei einem Menschen etwas nicht gefällt. Wenn der Opa selbst sagt, ja ich möchte generell keine Hasen mehr haben auch nicht als Braten, ist der Gedanke, den Hasen aufzunehmen, völlig ok. Wenn man aber ggfs. gegen den Willen vom Opa diesen einen Hasen vor dem Tod retten möchte, dann holt sich der Opa wieder einen neuen zum Braten. Dann ist gar nichts gerettet. |
Woraus erkennst du, dass Remus über den Kopf des Opas hinweg entscheiden will, netty71? Nirgendwo steht, dass die Übernahme einer der Nachzuchten über den Kopf hinweg oder gar gegen den ausdrücklichen Willen des Opas erfolgen soll. Und es geht hier auch nicht um ein zu einem bestimmten Zweck käuflich erworbenes Kaninchen, sondern um eine Nachzucht. Und weder du noch ich können darüber urteilen, ob die Würfe des Jahres vielleicht über den Bedarf hinaus gegangen sind. Deine Unterscheidung zwischen Nutz- und "Zier-" Kaninchen kann ich absolut nicht nachvollziehen. Kaninchen ist Kaninchen, man kann (vorausgesetzt man besitzt die nötige persönliche Härte) auch ein Kaninchen verzehren was man vorher angeschaut und gestreichelt hat... |
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Ja ich kenne auch eine Familie, die Kaninchen erst streicheln und dann später essen (zumindest die Kinder bauen da eine emotionale Verbindung auf). Beim Rest klinke ich mich jetzt aus. Es ist eben Ansichtssache. Vielleicht lesen wir später hier, wie die Entscheidung gefällt wurde. |
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Ich selbst habe vor vielen Jahren eine Häsin übernommen deren Schicksaal es war im Topf zu landen wie auch ihre Vorgängern, trotzdem haben wir sie letztendlich übernommen. Sie war sehr lange verhaltensgestört, hatte einige baustellen, die das Ergebnis der falschen Ernährung waren. Sie war wirklich ein schwieriges Tier und trotzdem habe ich es keinen einzigen Tag bereut. Egal wie schwer es mit ihr war, sie war wundervoll. Ein tolles Mädchen und ich würde die 5 Jahre die ich mit ihr hatte, für nichts eintauschen wollen. Vielleicht bin ich ja deshalb voreingenommen, wer weiss. Aber ich würde definitiv jeder Zeit wieder entscheiden ein Tier vor dem Topf zu retten, wenn sich die Möglichkeit bietet. Vor einigen Posts wurde schon einmal der Spruch erwähnt: Man kann nicht alle Tiere auf der Welt retten, aber die Welt eines einzigen Tieres. Daran ist so viel wahres und ich persönlich finde es toll das Remus einem der Tiere ein neues glückliches Leben ermöglichen will. |
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Ich hab seit März auch einen 6,5 kg Braten durch die Wohnung flitzen. Eine Großsilberdame, die aus einer Zuchtauflösung stammt. Sie war die Letzte und wenn ich sie nicht aufgenommen hätte, wäre sie im Kochtopf gelandet. Sie ist so ein tolles Tier, unheimlich sensibel, dankbar für jede Streicheleinheit und kommt mir schon entgegen gehoppelt, wenn ich die Küche betrete. Wenn man bedenkt, dass der frühere Halter nicht eben zimperlich mit ihr umgegangen ist (er hat sie an den Ohren aus dem Stall gezogen und in den Karton geworfen), grenzt diese Zutraulichkeit schon an ein Wunder. |
Eigentlich sollte jetzt hier ein Text stehen, worin ich euch "erklären" wollte, das ich mit ein paar Freunden übernacht alle Kaninchen meines Opas klauen würde, so wie es in ich glaube "die wilden Hühner" war, aber es ist schon eeewig her, dass ich Kontakt zu diesem Buch/Film hatte, sodass man wahrscheinlich keinen Zusammenhang mehr feststellen würde :blush5: Also nein, natürlich weiß mein Opa davon bescheid, sonst hätte ich mir noch gar keine Gedanken drüber gemacht, obs jetzt ein Kerl oder ein Mädel werden soll :smilewinkgrin: Und ich muss mal ganz ehrlich sagen, dass ich deine Aussage Zitat:
Wann ist den ein Kaninchen deiner Meinung in Not, wenn es das nicht einmal vor dem sicheren Tod ist? Für mich ist ebenfalls jeder Hase, egal ob "Zier"Hase oder Schlachthase einfach nur ein Hase. Wir machen hier doch alle (hoffentlich) keinen Unterschied zwischen Deutschen und Ausländer oder? Wir sehen vielleicht zwar anders aus, aber der selben Gattung gehören wir trotzdem an. Finde es im übrigen auch ziemlich anmaßend, wie du mir unterstellst, ich würde über den Kopf meines Opas einfach die Entscheidung treffen, ein Kaninchen von ihm zu nehmen. |
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In Not ist für mich ein Tier (egal ob Kaninchen, Hund, Katze...), wenn es z. Bsp. irgendwo ausgesetzt wurde, ohne dass es gelernt hat oder gar verlernt zu hat, wie es sich selbst in so einer ausweglosen Situation selbst versorgt, um nicht zu Grunde zu gehen, oder angefahren am Straßenrand liegt, oder ständig geschlagen wird. Ein Mensch, der sich ein Tier (Huhn, Hahn, Kaninchen, Schwein, Kuh...in anderen Ländern auch Hund und Katze) anschafft, damit es einen Nutzen hat (zum Essen), hat eine andere Einstellung zu diesem Tier, als wir, die es als Familienmitglied sehen. Da hier dein Opa sich Tiere zum Essen anschafft, haben sie einen anderen Wert/Nutzen für ihn als es für dich der Fall ist (da du ja keine tierischen Produkte ist - wenn ich das richtig in Erinnerung habe) Und ich mache einen Unterschied zwischen Tieren (Nutztiere und Heimtier/Haustiere), da ich auch tierische Produkte esse. Vermutlich liegt hier der enorme Unterschied, der immer wieder Diskussionen aufwerfen lassen wird. Gerade in der Grundschule gab es das Thema Nutz- und Haustiere, wobei hier bei Hasen bisher nur der Nutzfaktor den Kindern beigebracht wird. Hier gibt es noch keinen Hinweis darauf, dass Hasen auch Heim- und Haustiere sein können und keinen Nutzen, sondern einen (anderen mentalen) Wert für den Menschen haben. |
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Remus möchte einem Schlachtkaninchen ein schönes Leben bieten. Der Opa ist bereit, ihm eines der Tiere zu überlassen. Punkt! Wo bitteschön ist dein Problem? Und ganz nebenbei: Für jemanden, der 2 Tiere aus dem Zooladen geholt hat, spielst du hier ganz schön den Moralapostel. Mal die Zoohandel-Machenschaften hinterfragt? Deine anderen Tiere hast du von Privat. Warum wurden die Tiere abgegeben? Wie haben sie vorher gelebt? Warum hast du sie zu dir genommen? Warum keine anderen? Und deine Einstellung zu Nutztieren liest sich für mich so, als wäre es dir herzlich egal, woher dein Fleisch auf dem Teller kommt und wie die Tiere zu Lebzeiten gehalten wurden. Tut mir leid, wenn ich da was falsches reininterpretiert habe.... |
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Bei uns gibt es nicht viel Fleisch, da wir nur zu dritt sind (Mutter und 2 Kinder, wobei eines auf Grund einer Stoffwechselerkrankung weder Fleisch, Fisch, Ei, Käse, Joghurt usw. essen darf) und da ist es mir wirklich nicht ganz so wichtig wo es herkommt. Wichtiger ist mir, dass mein Kind nicht behindert wird, denn das kann passieren, wenn es Lebensmittel von uns isst. Google mal PKU... |
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Ich nehme ja immer mal wieder Notfälle auf und besetze selber meinen wertvollen Platz auch nicht mit Schlachttieren, es sei denn es handelt sich um eine Zuchtauflösung. Aber wenn Remus dieses eine Kaninchen aufnehmen möchte, dann freue ich mich doch wie Bolle für das Tier. Es hat es geschafft, ein Sechser im Lotto, und ein glückliches, artgerechtes Leben vor sich. Verdient hat das doch jedes Tier der Welt, egal was eigentlich seine "Vorsehung" ist. |
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Ich werd wohl in Zukunft hier nur noch lesen.... |
Hallo netty, ich fand Deine Frage zur Zustimmung des Opas okay. Die klärende Antwort kam dann ja auch. Was Du in einem abstrakteren Anlauf probierst, ist dann schon ne kniffligere Sache: wenn Du fragst, wann ein Tier „wirklich“ in Not und also rettungsbedürftig ist. Denn Du hast mE einerseits einen Punkt, wenn Du sagst: wenn wir jedes sogenannte Nutztier zu einem Tier in Not definieren, weil es eigentlich leben möchte, müsste das ja handlungsleitende Wirkung haben und es wäre ethisch geboten, alle Nutztiere zu retten - bzw. wir müssten gute Gründe dafür angeben, wenn wir ein Nutztier nicht retten. Insofern zeigen Deine Anführungsstriche um den Begriff „retten“ auf einen diskutablen Punkt. Nur wird eben anders herum auch kein Schuh draus, allenfalls ein Zirkelschluss: Ein Nutztier kann schon deshalb nie in Not sein, weil es zum (menschgedachten) Zweck seiner Schlachtung auf die Welt kam. - Das ergibt schlechterdings keinen Sinn und widerspricht ja unserer konkreten Anschauung, wenn wir unsere Begriffe von Leid und Schmerzempfinden zugrundelegen. Ich finde, man sieht gut, dass man bei diesem Thema die abstrakte und konkrete Betrachtung nur schwierig versöhnen und jedenfalls nicht gegeneinander ausspielen kann. Vertrackt. Grüße, Aen |
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