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Mia2017 04.10.2017 21:06

Kaninchendame greift mich an...
 
Also ich bräuchte noch mal euren Rat.

Es geht nicht so weiter.

Scheu waren unsere Kaninchen von Anfang an. Sie wollten noch nie auf den Arm, was wir auch akzeptieren. Streicheln ist das höchste der Gefühle.

Wir haben uns immer schon gewundert. Alle sind lieb zu ihnen, sie haben ausreichend Platz, frisches Futter u.s.w. Jeder der reinkommt sagt: meine Güte, die haben ja ein echtes Paradies. Wir verstehen es nicht...

Selbst meine Mutter, die zu jedem Tier bisher einen fast magischen Zugang hatte, wollen sie nicht an sich ran lassen.

Mein Männchen, Max, ist den ganzen Tag nur in seinem Tunnel. Ist sehr ruhig, gemütlich. Kommt aber raus, wenn es Erbsenflocken oder Möhrengrün gibt. Dann darf ich ihn streicheln. Aber man sieht ihn nicht sehr häufig.

Mia war eigentlich immer zutraulicher. Irgendwann hat sie angefangen zu grunzen. Wenn sie gestreichelt werden wollte, hat sie gegrunzt. Wenn es Futter gab, hat sie gegrunzt und auch, wenn ihr was nicht passte. Was sich bedrohlich anhörte, war aber einfach schon immer ihre Art. Selbst wenn sie Max ableckt, knurrt sie.

Seit einiger Zeit, fliegen im Gehege Haarbüschel rum. Heu hat sie hat auch in den Tunnel gezogen. Max ist allerdings kastriert. Da entsteht nix.
Das geht schon lange so. Ich habe ihr, ihr "Nest" gelassen. Damit sie sich nicht neues Fell rausreißt.

Nun bemerke ich eine Veränderung, die mir gar nicht gefällt.

Ich darf Max nicht streicheln. Ja, sie greift mich an und beißt! Heute hat sie meinen Mann "angefallen", obwohl er sich ganz ruhig in den Käfig gesetzt hat. Grundlos ist sie auf ihn los und hat ihn so in den Arm gebissen, dass es blutete. Also nicht nur Andeutungsweise. Fasse ich das Heu an und will es wechseln, dann kommt sie wie tollwütig angelaufen und will beißen.

Ich versuche es mit Geduld. Denn ich weiß nicht, warum sie das macht. Manchmal darf ich sie streicheln. Lege ich die Hand vor sie hin, beißt sie kräftig (!) zu oder kratzt.

Eben wollte ich Max streicheln, der überraschenderweise nicht weglief und das Streicheln genossen hat (er wollte mehr und hat mich angestupst, damit ich weiter mache. Das war schon anders...), darauf hin ist sie laut fauchend auf mich zugesprungen und hat mich gekratzt und gebissen. Ich habe mal einen Film mit einem tollwütigen Fuchs gesehen... So ungefähr müsst ihr euch das vorstellen. Also es sieht schon sehr gefährlich aus.

Leute was ist das denn??? Bei uns haben die Tiere nie etwas Böses erlebt. Und man muss sich schon mal im Gehege zum sauber machen aufhalten, ohne ein Kaninchengebiss im Rücken zu haben.

Das ist ein Machtkampf, den ich nicht verstehe und auch nicht möchte.

Selbst wenn ich am Gehege vorbei laufe, geht sie auf Sprung. Nein, nein... Nicht als Fluchtverhalten. Die Dame könnte sich verstecken und weglaufen. Sie läuft aber nicht weg, sondern springt (!) mich beißend an.

Nein. Ich übertreibe nicht. Wir sind über die Situation sehr unglücklich. Und bitte... Das ist nicht Charakterbedingt. Denn es gibt keine bösartigen Kaninchen, da bin ich mir ganz sicher. Es muss einen Grund geben.

marinahexe 04.10.2017 21:22

Wie alt ist Dein Weibchen? Wie lange baut sie schon ein Nest?

Mia2017 04.10.2017 21:31

Beide sind (angeblich) im Februar diesen Jahres geboren. Was wir zumindest bei ihm nicht glauben, denn er bewegt sich wie ein alter Hase.

Erstmals hat sie sich im Juli angefangen, Fell auszureißen. Allerdings war das nach gut einer Woche auch wieder vorbei. Nach dem Urlaub im August, ging es allerdings wieder richtig los. Da flogen überall Fellbüschel, die sie aber nach und nach einsammelt. Glücklicherweise keine Wunden oder kahlen Stellen. Deshalb habe ich sie auch gelassen.

Geknurrt hat sie wie gesagt, schon länger. So im April hat sie erstmals angefangen, diese Laute von sich zu geben.

Das sie beißt, hat sie seit gut einer Woche. Aber nie zuvor, hat sie uns so dermaßen aggressiv angegriffen.

marinahexe 04.10.2017 21:39

Dein Mädel steckt mitten in der Pubertät.:D Kannst Du mit der Pubertät bei Jugendlichen vergleichen.

Ich würde sie trotzdem einem TA vorstellen und einen Ultraschall von der Gebärmutter machen lassen. Vielleicht ist da irgendwas nicht i.O.

Angora-Angy 05.10.2017 08:01

Auch auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen, ich würde mich wehren. Ich hatte auch schon Kandidaten, die mir an den Beinen hingen, sobald ich rein kam. Ein paar mal nachdrücklich weggeschubst (Ich würde da noch nicht von treten sprechen) oder auch mal ein Klaps, wenn sie deine Hand angeht, hat in meinem Fall schon dafür gesorgt, dass die Tiere einen gewissen respektvollen Abstand gehalten haben. Ohne dabei verängstigt zu sein! Die kamen nachher trotzdem angelaufen wenn ich kam, haben aber die Attacken eingestellt. Einer der fraglichen Rammler wurde nach Klärung des Sachverhaltes sogar ein Schmusebär.
Nichtsdestotrotz ist es sinnvoll, ihren Gesundheitszustand abzuklären.

marinahexe 05.10.2017 08:57

Zitat:

Zitat von Angora-Angy (Beitrag 1057830)
Auch auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen, ich würde mich wehren. Ich hatte auch schon Kandidaten, die mir an den Beinen hingen, sobald ich rein kam. Ein paar mal nachdrücklich weggeschubst (Ich würde da noch nicht von treten sprechen) oder auch mal ein Klaps, wenn sie deine Hand angeht, hat in meinem Fall schon dafür gesorgt, dass die Tiere einen gewissen respektvollen Abstand gehalten haben. Ohne dabei verängstigt zu sein! Die kamen nachher trotzdem angelaufen wenn ich kam, haben aber die Attacken eingestellt. Einer der fraglichen Rammler wurde nach Klärung des Sachverhaltes sogar ein Schmusebär.
Nichtsdestotrotz ist es sinnvoll, ihren Gesundheitszustand abzuklären.



Warum unbeliebt machen? Pubertären Kindern zeigt man auch ihre Grenzen auf. :cool:

Amy Rose 05.10.2017 11:19

Zitat:

Zitat von Angora-Angy (Beitrag 1057830)
Auch auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen, ich würde mich wehren. Ich hatte auch schon Kandidaten, die mir an den Beinen hingen, sobald ich rein kam. Ein paar mal nachdrücklich weggeschubst (Ich würde da noch nicht von treten sprechen) oder auch mal ein Klaps, wenn sie deine Hand angeht, hat in meinem Fall schon dafür gesorgt, dass die Tiere einen gewissen respektvollen Abstand gehalten haben. Ohne dabei verängstigt zu sein! Die kamen nachher trotzdem angelaufen wenn ich kam, haben aber die Attacken eingestellt. Einer der fraglichen Rammler wurde nach Klärung des Sachverhaltes sogar ein Schmusebär.
Nichtsdestotrotz ist es sinnvoll, ihren Gesundheitszustand abzuklären.

Findest du den Ratschlag hier echt sinnvoll?

Ich lese bei der TE raus, dass sie im Grunde gerne 2 entzückend Aussehende Stofftiere hätte und nun furchtbar irritiert ist, dass eines beißt.
Der jetzt noch zu erklären, dass es Ok ist das Tier zu schlagen ist ja wohl mehr wie daneben. Erklär ihr lieber das Kaninchen keine Schmusetiere sind oder zumindest eben nur auf freiwilliger Basis.

Meistens beißen Kaninchen wenn sie zu wenig Platz haben und wenn sie beißt während du das Gehege machst, bring ihr bei in eine Transportbox zu gehen, mach die zu und fertig. Dafür braucht man kein Tier zu misshandeln.

Aen 05.10.2017 11:43

Zitat:

Zitat von Amy Rose (Beitrag 1057847)
Findest du den Ratschlag hier echt sinnvoll?

Ich lese bei der TE raus, dass sie im Grunde gerne 2 entzückend Aussehende Stofftiere hätte und nun furchtbar irritiert ist, dass eines beißt.

Das lese ich hier mitnichten heraus:

Zitat:

Scheu waren unsere Kaninchen von Anfang an. Sie wollten noch nie auf den Arm, was wir auch akzeptieren. Streicheln ist das höchste der Gefühle.
Ich würde die Beißattacken meines Kaninchens auch klärend abwehren. So "kaninchensprachlich", wie mir das möglich wäre. Etwa mit einer nachdrücklich wegschiebenden (ungleich: schlagenden) Handbewegung. :)

Angora-Angy 05.10.2017 11:46

War mir klar, dass jetzt die Wattebauschwerfer in Aktion treten...
Wegschubsen, um seinen Standpunkt klarzumachen und zu zeigen, dass man sich nicht alles gefallen lässt, ist kein Misshandeln. Kaninchen haben einen Sinn für Rangordnung, das kann man sich zunutze machen. Wer sich beißen und angreifen lässt, muss schwach sein, also immer drauf, vor allem wenn der trotz aller Verwarnungen immer wieder kommt. Wenn der sich allerdings jetzt mal wehrt und offensichtlich körperlich überlegen ist, muss man als Kaninchen doch mal drüber nachdenken, ob man noch der Überlegene ist und beißen darf...
Meinem Sohn gegenüber hab ich übrigens ebenfalls meine "Rangstellung" klar gemacht, als er klein war. Nicht durch Prügel, aber durchaus mit einem Klaps zur richtigen Zeit oder durch Anwendung körperlicher Überlegenheit. Z.B. wenn er nicht ins Bad wollte, hab ich ihn bei "3" schlicht hochgehoben, ausgezogen und gewaschen. Fürderhin hat das Aussprechen der Zahl 1 genügt... Mit dem Ergebnis, dass ich jetzt ein sehr unkompliziertes Kind habe, das man in die Öffentlichkeit mitnehmen kann, ohne sich in Grund und Boden schämen zu müssen. Was ich mit "möchtest du mit mir darüber reden?" und Heideidei bestimmt nicht hätte... Mit Kaninchen geht das analog auch, mit denen kann man generell nicht diskutieren. Muss immer der Situation und den körperlichen Verhältnissen aller Beteiligter angepasst sein, und vom Gefährdungspotenzial, das vom Gegenüber ausgeht. Ein Kaninchen kann mit seinen Zähnen ernsthafte SChäden anrichten, davor muss ich mich als Halter schützen dürfen.
Dass bei mir ein TIer, das mich angreift und beißt und sich nicht korrigieren lässt, in der Pfanne landen würde, spielt hier wohl eher keine Rolle...

marinahexe 05.10.2017 18:16

Zitat:

Zitat von Amy Rose (Beitrag 1057847)
Findest du den Ratschlag hier echt sinnvoll?

Ich lese bei der TE raus, dass sie im Grunde gerne 2 entzückend Aussehende Stofftiere hätte und nun furchtbar irritiert ist, dass eines beißt.
Der jetzt noch zu erklären, dass es Ok ist das Tier zu schlagen ist ja wohl mehr wie daneben. Erklär ihr lieber das Kaninchen keine Schmusetiere sind oder zumindest eben nur auf freiwilliger Basis.

Meistens beißen Kaninchen wenn sie zu wenig Platz haben und wenn sie beißt während du das Gehege machst, bring ihr bei in eine Transportbox zu gehen, mach die zu und fertig. Dafür braucht man kein Tier zu misshandeln.


Amy Rose, lese bitte die Beiträge gründlich durch bevor Du antwortest. Und wenn Du Deinen Beitrag geschrieben hast, lese diesen bitte auch noch 2x durch, bevor Du ihn absendest.

Adabei 05.10.2017 19:52

Wie viel qm haben die 2 dauerhaft zur Verfügung?

Mir scheint das auch nach ausgeprägter Revierverteidigung und die kommt nunmal fas nur vor wenn zunwenig Platz da ist. Die TE, oder ihr Mann ist damit Eindringling in einem ohnehin zu kleinem Bereich (aus sicht deiner Kaninchendame zumindest) und das verteidigt sie daher.

Nur weil andere von einem Paradies sprechen heißt das ja nich nicht, dass die Dame das auch so sieht. Und so wie ich es von uns kenne spricht bald jemand von Paradies wenn es nicht ein kleiner Gitterkäfig, oder eine Bucht ist.

LG

Mia2017 05.10.2017 22:42

Meine Kaninchen leben nicht in einem Käfig. Wir haben ein 4,5 großes Gehege, in der Wohnung, welches Dauerhaft Tag und Nacht von den beiden genutzt wird.
Das Gehege ist in einem geschützten Bereich und sie haben genügend Versteckmöglichkeiten. Sie bekommen kein Futter aus dem Supermarkt, sondern ein Basisfutter von Grünhopper, welches mir hier empfohlen wurde. Und wenn man meine Beiträge verfolgt, so bekommen sie auch ausreichend Frischfutter.

Schmusetiere sind sie für uns nicht. Denn dann hätten wir ihr Verhalten nicht akzeptiert, was aber von Anfang an der Fall. Dennoch darf man ihr Verhalten merkwürdig oder besorgniserregend finden. Erst recht, wenn zugebissen wird, obwohl sie niemand bedrängt.

Mein Mann hat sich lediglich in eine freie Ecke gesetzt, während sie aus der anderen Ecke heraus geschossen kam. Das hat sie zuvor noch nie getan. Sie war zwar immer scheu, manchmal zickig, jedoch niemals aggressiv.

Wenn wir ihr Revier nicht mehr betreten dürfen, dann wird auch keiner das Gehege reinigen oder ähnliches. Ich möchte nicht, dass sich ein Kaninchen an meinem Bein festbeißt, weil ich das Heu wechsele.

Und nein. Ich finde es nicht normal und mache mir Sorgen.

Nicht jeder der nicht schon seit Jahrzehnten dabei ist, behandelt seine Kaninchen schlecht oder hält sie unter schlechten Bedingungen. Hier könnte zu jeder Zeit der Tierschutz auftauchen, denn wir halten uns an die vorgegebenen Bedingungen.

Nun möchte ich es nicht Mia gleichtun und allzu zickig erscheinen. Das soll nicht so rüber kommen. Aber ich finde es merkwürdig, dass ihr meine vorherigen Beiträge (ich bin schon länger hier) nicht lest und gleich von einem zu kleinen Käfig und Kuscheltieren sprecht.

Ich möchte niemanden auf die Füße treten, bin nur offen und direkt.

Danke Marina-Hexe, danke Angora-Angy, danke Aen, ich hoffe dass es sich "nur" um die Pubertät handelt und nicht etwas gefährlicheres. Mit der Pubertät könnte ich gut umgehen, die geht vorbei.

Ich war gestern stärker als sie (Nasenstüber und erhobene Stimme). Heute morgen hat sie mir schuldbewusst die Hand geleckt. Was immer auch dahinter steckt. Beißt aber heute Nachmittag schon wieder knurrend zu. Sie sitzt übrigens "wachend" auf dem Heu. In springender Haltung und beobachtet mich. Seltsam.

Rechtschreibfehler berichtige ich gleich.

marinahexe 05.10.2017 22:54

Ich hatte früher Übergardinen bis zum Boden. Wenn meine Kaninchen daran geknabbert haben, hörten sie erst ein bestimmtes "NEIN" und wenn das nicht gereicht hat, hab ich Tempo-Päckchen aufs Hinterteil geworfen oder auch mit der Sprühflasche (auf Strahl eingestellt) aufs Hinterteil gezielt. Nach kurzer Zeit wussten sie ganz genau, dass sie nicht an der Gardine zu knabbern hatten und schlichen daran vorbei. Diese Beispiele werden Dir jetzt nicht helfen. Aber generell kann man Kaninchen bis zu einem gewissen Grad erziehen.

crazy curry 06.10.2017 06:39

Du wirst deine Rangordnung noch öfter klären müssen. Sie testet wie Kinder immer wieder aus, ob du es ernst gemeint hast. Daher am Ball bleiben.

Adabei 06.10.2017 09:08

Hallo!
Ich wollte zu keiner Zeit sagen oder unterstellen, dass du sie in einem zu kleinen Käfig hältst, nur, dass die Aussage „Paradies“ von vielen Leuten sich oft nicht bewahrheitet.

4,5qm sind ok, ich würde aber dennoch mal versuchen ob (wenn es möglich ist) eine Vergrößerung das Verhalten verbessert.
Außerdem würde ich sie gesundheitlich checken lassen (Gebärmutter) denn ich finde das Verhalten auch ungewöhnlich. Auch für ein pubertierendes Kaninchen.

LG

Diabi 06.10.2017 09:17

Zitat:

Zitat von marinahexe (Beitrag 1057935)
Ich hatte früher Übergardinen bis zum Boden. Wenn meine Kaninchen daran geknabbert haben, hörten sie erst ein bestimmtes "NEIN" und wenn das nicht gereicht hat, hab ich Tempo-Päckchen aufs Hinterteil geworfen oder auch mit der Sprühflasche (auf Strahl eingestellt) aufs Hinterteil gezielt. Nach kurzer Zeit wussten sie ganz genau, dass sie nicht an der Gardine zu knabbern hatten und schlichen daran vorbei.

Schlichen sie immer vorbei, oder nur, wenn sie wussten, dass du zuschaust? :wink5:

Meine Bande hört ja größtenteils auch, wenn ich "Nein!" sage und fühlt sich durchaus angesprochen, die Reaktion ist dann aber, dass die Ohren weggeklappt werden ("Ich hab´nichts gehört!") und man umso schneller mit dem weiter macht, was man gerade verboten bekam...:rolleyes:

und ich schiebe sie dann auch energisch weg, was übrigens die Nins selbst auch tun, wenn ein anderes Kaninchen sich nicht so benimmt, wie es sollte, das sehe ich gerade bei unseren kleinen Neuzugängen: wenn diese zu oft unter den Bäuchen der Großen durchwuseln oder gar anfangen, Futter aus dem Maul zu klauen, gibts einen kurzen Brummer und ein Wegschieben mit der Pfote...

marinahexe 06.10.2017 10:08

Zitat:

Schlichen sie immer vorbei, oder nur, wenn sie wussten, dass du zuschaust? :wink5:

Ich hab sie jedenfalls nicht mehr erwischt, obwohl ich auch noch neue Löcher gefunden habe. Als das Lochmuster am Saum überwog, hab ich die Gardine auf Fensterbretthöhe gekürzt.:cool:

Namii 06.10.2017 10:16

Also ich würde sie auch gesundheitlich checken lassen. Es gibt ja auch durchaus schon junge Kaninchen mit Veränderungen an der Gebärmutter und man liest oft, dass Aggressionen aufgrund von Veränderungen auftreten können.

Pupertät hin oder her, klingt es ja schon recht massiv. Ich hab hier ja auch gerade eine sehr dominaten Pupertierende sitzen und die knurrt uns auch oft an, wenn man z.B. an sie rangeht und sie grad frisst.. bzw. grunzt und knurrt sie überhaupt viel um sich zum Ausdruck zu bringen :D.. richtig angegriffen hat sie uns aber nur als sie die ersten Tage im Quarantäne-Käfig saß.. da hatte ich Schwierigkeiten das Futter zu tauschen. :willy_nilly: aber richtig gebissen hat sie auch da nicht.

LapislazuliLaura 13.10.2017 16:48

Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Sowas wie einen "Klaps zur richtigen Zeit" gibt es nicht. Wer sein Kind schlägt, in welchem Ausmaß auch immer, ist einfach nur erbärmlich, Angora-Angy.

marinahexe 13.10.2017 18:10

Zitat:

Zitat von LapislazuliLaura (Beitrag 1059085)
Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Sowas wie einen "Klaps zur richtigen Zeit" gibt es nicht. Wer sein Kind schlägt, in welchem Ausmaß auch immer, ist einfach nur erbärmlich, Angora-Angy.



Vorsicht mit solchen Äußerungen! Angora-Angy ist sicherlich nicht erbärmlich. Es ist die Rede von einem Klaps und nicht von einer Tracht Prügel, wie es früher üblich war.

Angora-Angy 13.10.2017 19:14

Zitat:

Zitat von LapislazuliLaura (Beitrag 1059085)
Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Sowas wie einen "Klaps zur richtigen Zeit" gibt es nicht. Wer sein Kind schlägt, in welchem Ausmaß auch immer, ist einfach nur erbärmlich, Angora-Angy.

Und genau wegen dieser weichgespülten Rumeierei, weil mit Kleinstkindern schon rumdiskutiert wird statt Ansagen und Grenzen, wissen sich Kinder und Teenager heutzutage nicht mehr zu benehmen. Es gibt einen großen!!! Unterschied zwischen Gewalt und Grenzen setzen. Ich bin selbst als Kind verprügelt worden (im Sinne von Hosenboden strammziehen wegen grober Übertretungen, nicht sinnloses Vermöbeln!) - trotzdem habe ich heute ein sehr gutes Verhältnis zu meinem Vater. Mein Sohn kennt solche Tracht Prügel nicht, ich sprach von Klaps zu rechter Zeit. Er hat z.B. mit etwa anderthalb Jahren seine Oma ins Bein gebissen, aus Wut weil er irgendwas machen sollte. Keine Ahnung mehr was. Sie hat sogar leicht geblutet. In solchen Situationen hilft keine Diskussion, er hat in dem Moment halt eins auf den Hintern bekommen. Und zwar postwendend, in der gleichen Sekunde, so dass er einen Bezug zu seiner Tat herstellen konnte. Außerdem hatte er zu dem Zeitpunkt eine Windel an, es war also weniger schmerzhaft als vielmehr erschreckend und verdeutlichend. Wer bei solchen kleinstkindlichen Aktionen anfängt, mit jemandem zu diskutieren und per Logik mit jemandem reden zu wollen, der in seiner Hirnentwicklung noch gar nicht dazu in der Lage ist, DER verletzt seine Erziehungspflicht und begeht psychische Gewalt an dem Kind. Es wird von sowas völlig überfordert, kleine Kinder brauchen Grenzen aufgezeigt und Regeln beigebracht, können das aber noch nicht per Vernunft durchdringen. Sie müssen es simpel und einfach aufgezeigt bekommen, Erklärungen fruchten noch nicht. Es kann in dem Alter verknüpfen, dass es etwas falsch gemacht hat, wenn es das mit solche einfachen Mitteln aufgezeigt bekommt wie einen Klaps.
Habt ihr schonmal Tiere beobachtet, wie die ihren Kindern Grenzen aufzeigen? Richtig, sie zwicken, schubsen, treten.

Einhorn09 13.10.2017 20:06

Ich bin auch der Meinung das man den Tieren schon ihre Grenzen aufzeigen muss. Ich lese auch nicht heraus das hier jemand geraten hätte das Tier zu schlagen oder zu misshandeln. Es geht darum den Tieren zu verdeutlichen wer am Ende das sagen hat.

Bei manchen klappt das schon mit einem lauten deutlichen Nein und bei anderen eben nicht. Das kommt eben immer auf das Tier an. Ich hatte mal eine stark traumatisierte Häsin, die gebissen und geknurrt hat sobald man ihr zu nah kam. Da ging es mit liebevoller vorsichtiger Zuwendung und viel Geduld.
Das ist hier ja nicht der Fall.
Ich würde sie ebenfalls durch checken lassen und wenn alles i.o. ist dann geht es daran ihr klar zu machen, das du dieses Verhalten nicht akzeptierst.
Mali Bsp ist manchmal so penetrant wenn es Haferflocken gibt, das sie sowohl uns als auch Ben beißt. Ein lautes Nein und energisch mit der Hand wegschieben und Konsequenz Ben bekommt noch Haferflocken und sie nicht. Und bei nächsten Mal ist sie ganz artig. Bei Kaninchen macht es keinen Sinn sie auf lange Sicht zu "bestrafen" das würde sie nicht verstehen. Es muss konsequent eine Reaktion folgen in dem Moment in dem das Verhalten Auftritt.

Da musst du dich selbst langsam rantasten und schauen wie ihr das am besten löst, leider gibt es da kein Rezept wie es immer klappt. Jedes Kaninchen reagiert anders und Mädels in der Pubertät sind noch mal eine Sache für sich, hoffentlich bekommt ihr das hin.

Was ich an dieser Stelle gerne mal anmerken Würde, ich finde das manchmal Beiträge nicht richtig gelesen werden und zu viel reininterpretiert wird. Da wird aus einem energischem wegschieben plötzlich schlagen und schon wird vermutet, dass diese Person auch Kinder schlägt. Manchmal sollte man den Text einfach mal nur objektiv so lesen wie er da steht, fragen kann man dann ja klären ohne gleich aggressiv zu werden.

@Diabi den Blick kenne ich nur zu gut :D
Ich hätte mal eine Häsin die zu gerne in den Blumentöpfen gebuddelt hat. Nach einem Nein hat sie sofort aufgehört, kaum schaut man weg ging es wieder los, hat sie aber gemerkt sie wird beobachtet hat sie sich immer ganz unschuldig gestreckt. Das war einfach zu genial:rofl:

Amy Rose 13.10.2017 20:57

Zitat:

Zitat von marinahexe (Beitrag 1059103)
Vorsicht mit solchen Äußerungen! Angora-Angy ist sicherlich nicht erbärmlich. Es ist die Rede von einem Klaps und nicht von einer Tracht Prügel, wie es früher üblich war.

Und wo ist der Unterschied von einem Klaps zu einer Tracht Prügel? Gewalt ist Gewalt und nicht umsonst ist sowas heute in jeder Form verboten. :eek:

LapislazuliLaura 13.10.2017 21:32

Ich habe nie behauptet, dass man Kindern nicht ihre Grenzen aufzeigen müsste. Und ob man das muss – ich arbeite derzeit in der Kinderbetreuung, kann davon also durchaus ein Lied singen. Dafür gibt es aber andere Mittel und Wege, als die Hand zu erheben. Gewalt beginnt da, wo du etwas mit der Intention tust, deinem Gegenüber wehzutun. Ob Ohrfeige, Klaps auf den Hintern oder eine Tracht Prügel, ist an dieser Stelle erst einmal irrelevant. Und ja, auch der Klaps auf das Hinterteil geschieht mit der Intention, dem Kind wehzutun. Ganz egal, ob eine Windel dazwischen liegt oder nicht. Wenn es nicht wehtäte, würde es auch nicht abschrecken und damit seine Wirkung verfehlen.
Dass du selbst sowas durchmachen musstest, tut mir Leid, doch gerade dann verstehe ich nicht, wie du Gewalt als Erziehungsmaßnahme gutheißen kannst. Und auch wenn du dich heute gut mit deinem Vater verstehst, heißt das nicht, dass dein Sohn das in ein paar Jahren genauso empfindet. (Kann an dieser Stelle natürlich auch nur spekulieren, weiß ja nicht, wie alt er ist, etc.)
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dir aber sagen, dass jedes Maß an Gewalt durchaus für Gebrochenheit zwischen Eltern und Kind sorgen kann. Meinem Vater ist gelegentlich die Hand ausgerutscht. Und wir sprechen hier, wohlbemerkt, nur von Übersprungshandlungen, in ruhigen Momenten weiß mein Vater ganz genau und sagt auch, dass Gewalt in der Erziehung nichts zu suchen hat.
Dennoch, alles, was diese Ausrutscher bei mir bewirkt haben, ist, dass ich zeitweise jeglichen Respekt vor ihm verloren und noch immer ein angespanntes Verhältnis zu ihm habe.

Meine Mutter hat mir dagegen zwar Grenzen aufgezeigt, aber nie die Hand gegen mich erhoben, und sich durchaus die Zeit genommen, mit mir zu diskutieren. Eine Menge sogar. Das mag dir vielleicht zu aufwendig sein und unnötig erscheinen, ist aber das Rezept, um mündige Persöhnlichkeiten aufzuziehen, die sich auszudrücken wissen und, anders als du es darstellst, sich benehmen können.
Ich für meinen Teil musste als Kind niemandem peinlich sein. Und auch heute noch, würde ich behaupten, ziemlich gut gelungen zu sein – ganz ohne Klaps auf den Po oder anderweitige Gewalt in der Erziehung. Weder mein Bruder, noch ich, trinken, rauchen, kiffen oder nehmen Drogen. Wir beide haben unser Abitur mit überdurchschnittlich gutem Ergebnis geschafft, ich bin bereits mit 17 von Zuhause ausgezogen, weil ich auf eigenen Beinen stehen wollte und steuere so viel Geld bei, wie es mir irgendmöglich ist. Die Aussage, die heutige Jugend könne sich nicht mehr benehmen, ist nicht nur extrem anmaßend, sondern schlicht und ergreifend falsch.
Ich habe vor niemandem so viel Respekt wie vor meiner Mutter, diese Frau ist mein größtes Vorbild und die eine Vertrauensperson, auf die ich niemals verzichten könnte. Das wäre nicht so, wenn sie mich jemals geschlagen hätte, das kann ich dir garantieren.
Wenn sich ein Kleinkind daneben benimmt, kann man die Stimme erheben, ihm ein Spielzeug wegnehmen oder es meinetwegen ins Kinderzimmer verfrachten. Aber Gewalt sollte niemals! eingesetzt werden, um dem Kind eine Lektion zu erteilen.
Auch mit drei Jahren verstehen Kinder bereits, was man ihnen erklärt. Nicht so gut und man wird es mehrfach wiederholen müssen, bis sich entsprechende Synapsen im Hirn gebildet haben und ein falsches Benehmen als solches eingespeichert wird, aber es ist durchaus möglich. In Kombination mit logischen Strafen, die einen Bezug zum Sachverhalt haben, werden auch Kleinkindern die dadurch gesetzen Grenzen schnell bewusst. Schmeißt ein Kind sein Spielzeug umher, nimmt man es ihm weg. Schreit es pausenlos rum, muss es ins Zimmer. Beißt es der Oma ins Bein, darf es erst einmal nicht mehr zu ihr und muss sich alleine beschäftigen.
Schmerz löst stattdessen nur eines aus: Furcht. Dann lässt ein Kind vielleicht schneller, was es nicht tun soll, aber nicht, weil es VERSTANDEN hat, warum es das nicht tun soll, sondern weil es Angst vor den Konsequenzen hat. Heute hast du dadurch vielleicht ein „ruhiges und einfaches“ Kind, aber was ist in ein paar Jahren? Wenn dein Sohn plötzlich zwei Köpfe größer ist als du selbst? Soll er dir dann auch mal körperliche Überlegenheit demonstrieren und „die Rangordnung“ neu festlegen? Das wird er nur dann nicht, wenn er dich respektiert. Und Respekt bekommst du nicht durch Angstmache, sondern dadurch, dass du ihn, seine Bedüfnisse und auch Probleme ernst nimmst. Mit ihm diskutierst. Dir die Zeit nimmst, auch, wenn du es nicht für sinnvoll hältst.
Natürlich kann es passieren, dass einem die Hand ausrutscht. Auch das sollte eigentlich nicht geschehen, ist aber nur menschlich. Das Problem beginnt da, wo man es ganz bewusst als Erziehungsmaßnahme einsetzt.

marinahexe 13.10.2017 21:40

Zitat:

Zitat von Amy Rose (Beitrag 1059143)
Und wo ist der Unterschied von einem Klaps zu einer Tracht Prügel? Gewalt ist Gewalt und nicht umsonst ist sowas heute in jeder Form verboten. :eek:


Wenn Du den Unterschied nicht kennst, google doch einfach mal oder frag Deine Eltern. Die kennen den Unterschied ganz bestimmt noch.

Amy Rose 13.10.2017 21:58

Zitat:

Zitat von marinahexe (Beitrag 1059153)
Wenn Du den Unterschied nicht kennst, google doch einfach mal oder frag Deine Eltern. Die kennen den Unterschied ganz bestimmt noch.


Wunderbar, ein Moderator der sowas befürwortet. Lösch meinen Account. Hier will ich nicht bleiben. :ack2:

LapislazuliLaura 13.10.2017 22:06

Zitat:

Zitat von marinahexe (Beitrag 1059153)
Wenn Du den Unterschied nicht kennst, google doch einfach mal oder frag Deine Eltern. Die kennen den Unterschied ganz bestimmt noch.

Und du lies dir mal 1631 BGB Absatz 2 im Grundgesetz durch. Finde es ebenfalls extrem traurig, dass solche Erziehungsmethoden hier auch noch verteidigt werden.

marinahexe 13.10.2017 23:58

Zitat:

Zitat von LapislazuliLaura (Beitrag 1059167)
Und du lies dir mal 1631 BGB Absatz 2 im Grundgesetz durch. Finde es ebenfalls extrem traurig, dass solche Erziehungsmethoden hier auch noch verteidigt werden.



Du, die Lektüren die ich lese, suche ich mir dann schon selbst aus. Ich bin auch gegen Gewalt in der Erziehung. Aber einen Klaps zähle ich nicht zu Gewalt. Man muss die Kirche auch mal im Dorf lassen.

LapislazuliLaura 14.10.2017 00:00

Zitat:

Zitat von marinahexe (Beitrag 1059179)
Du, die Lektüren die ich lese, suche ich mir dann schon selbst aus. Ich bin auch gegen Gewalt in der Erziehung. Aber einen Klaps zähle ich nicht zu Gewalt. Man muss die Kirche auch mal im Dorf lassen.

Traurig. Einfach nur verdammt traurig.

Angora-Angy 14.10.2017 20:32

Zitat:

Zitat von LapislazuliLaura (Beitrag 1059150)
Und auch wenn du dich heute gut mit deinem Vater verstehst, heißt das nicht, dass dein Sohn das in ein paar Jahren genauso empfindet. (Kann an dieser Stelle natürlich auch nur spekulieren, weiß ja nicht, wie alt er ist, etc.)

Er wird bald 11. Mittlerweile erkläre ich ihm was ich von ihm will und erwarte dass er es versteht. Was manchmal auch nicht der Fall ist. Aber mit bis zu 4jährigen diskutiere ich nicht. Punkt. Ab Vorschulalter kann man ETWAS Vernunft voraussetzen, aber auch da gilt "Ansage vor Diskussion".
Zitat:

Ich für meinen Teil musste als Kind niemandem peinlich sein. Und auch heute noch, würde ich behaupten, ziemlich gut gelungen zu sein – ganz ohne Klaps auf den Po oder anderweitige Gewalt in der Erziehung. Weder mein Bruder, noch ich, trinken, rauchen, kiffen oder nehmen Drogen. Wir beide haben unser Abitur mit überdurchschnittlich gutem Ergebnis geschafft, ich bin bereits mit 17 von Zuhause ausgezogen, weil ich auf eigenen Beinen stehen wollte und steuere so viel Geld bei, wie es mir irgendmöglich ist. Die Aussage, die heutige Jugend könne sich nicht mehr benehmen, ist nicht nur extrem anmaßend, sondern schlicht und ergreifend falsch.
Dann bist du eine rühmliche Ausnahme. Der größte Teil der Minderjährigen verdient rechtmäßig den Titel "Kackbratze". Gören, die nicht auf ihrem Stuhl sitzen und vernünftig essen können, wenn die Familie ins Restaurant geht. Gören, die schreien und schlagen (ihre eigenen Eltern!!!), die nicht friedlich mit anderen spielen können, die Dinge zerstören, die man nicht allein zuhause lassen kann, Jugendliche, die einbrechen, stehlen, brandschatzen, zerstören, andere mutwillig verletzen und gar töten... Und vieles nur weil in der Erziehung ein rosaroter Kuschelkurs gefahren wird und man den kleinen Kindern zu viel Freiheiten lässt - mit denen sie noch gar nicht umgehen können!

Zitat:

Wenn sich ein Kleinkind daneben benimmt, kann man die Stimme erheben, ihm ein Spielzeug wegnehmen oder es meinetwegen ins Kinderzimmer verfrachten.
Das ist auch schon Gewalt. Physische gegen psychische Gewalt zu ersetzen und sich dadurch als was Besseres darzustellen, ist Heuchelei.
Zitat:

Dann lässt ein Kind vielleicht schneller, was es nicht tun soll, aber nicht, weil es VERSTANDEN hat, warum es das nicht tun soll, sondern weil es Angst vor den Konsequenzen hat.
Das reicht. IN dem Alter reicht das völlig. Wenn ich meinem 3jährigen ERKLÄRE warum es nicht auf die Straße rennen soll, wird das das Kind eventuell nicht am Leben halten. Ein Klaps, wenn es sich losreißen will, rettet ihm vielleicht das Leben. Ich kann ihm hinterher erklären, warum es nicht auf die Straße rennen soll, auch mehrmals, aber im ersten Moment ist es wichtig, DASS das Kind nicht auf die Straße rennt. Oder andere Dinge nicht tut, die ihm oder anderen Schaden zufügen. Wie beißen.

Zitat:

Heute hast du dadurch vielleicht ein „ruhiges und einfaches“ Kind, aber was ist in ein paar Jahren? Wenn dein Sohn plötzlich zwei Köpfe größer ist als du selbst? Soll er dir dann auch mal körperliche Überlegenheit demonstrieren und „die Rangordnung“ neu festlegen? Das wird er nur dann nicht, wenn er dich respektiert. Und Respekt bekommst du nicht durch Angstmache, sondern dadurch, dass du ihn, seine Bedüfnisse und auch Probleme ernst nimmst. Mit ihm diskutierst. Dir die Zeit nimmst, auch, wenn du es nicht für sinnvoll hältst.
Mit einem Elfjährigen kann man diskutieren und erklären. Aber auch ein Elfjähriger hat zu akzeptieren, wenn ich eine Ansage mache. Wenn er zwei Köpfe größer ist als ich und mir körperlich überlegen, dann ist in seinem Dickschädel hoffentlich genug Verstand vorhanden. Dennoch werde ICH nicht auf den Status eines Dreijährigen zurückfallen, sondern meinen Verstand beibehalten. Weiterhin werde ICH in meinem Haus das Sagen haben. Und wenn ihm das nicht passt, kann er ausziehen.

Polly8 15.10.2017 12:41

Hallo,

ich will hier mal nicht anfangen mi tiefenpsychologischiche Überlegungen ob Kinder jetzt einen Klaps als Gewalt empfinden oder nicht.

Ich stimme schon mit Angora Angy überein, dass aus Kindersicht einen kurzer Klaps auf den (Windel)po wahrscheinlich sehr viel harmloser ist als Konsequenzen a la "rausschicken aus dem Zimmer" " "Omaverbot" etc.

Meine Kinder haben trotzdem niemals einen Klaps bekommen, weil das Problem dabei ist ja schlicht und einfach, dass man sich damit als Erwachsener selbst total unglaubhaft macht wenn man von dem Kind einen gewaltfreien Umgang mit anderen Kindern und auch Erwachsenen einfordert.

Wenn meine Kinder als sie klein waren andere Kinder gehauen oder getreten haben konnte ich ganz klar sagen "wir hauen andere nicht! / es wird nicht gehauen/getreten etc / wer haut darf nicht mehr weiter im Sandkasten mitspielen! usw.
Das hätte ich aber nicht glaubhaft sagen können , wenn ich selbst Klapse verteilt hätte.
Es sei denn "Erwachsene dürfen hauen, Kinder aber nicht. Und mit der Ansage hätte ich persönlich meine Probleme.

Also wer gewaltfreies Verhalten von seinen Kindern einfordert muss das als allererstes mal selbst vorleben.
So wie ich meinen Kindern nicht das rauchen verbieten kann während ich mir mal selbst die nächste Zigarette anzünde etc.

Nichtsdesdotrotz hätten meine Kinder sicher einen kurzen Klaps und dann weiterspielen im Sandkasten dem "aus dem Sandkasten entfernt werden und nach Hause gehen" vorgezogen:wink5:

Polly8 15.10.2017 12:47

Und noch zum eigentlichen Thema:

Meine Molly knurrt und grunzt auch mitunter wenn ich in den Stall reingreife.
Gebissen hat sie dabei noch nie, aber wenn würde ich mich da auch schnell und deutlich zur Wehr setzen.
Auch ggf mit einem Klaps :wink5:
Aber Kaninche müssen ja auch nicht lernen mit ihren Mitkaninchen Konflikte gewaltfrei auszudiskutieren:rofl:
Insofern also nicht mit Kindern zu vergleichen.

Terry 15.10.2017 15:23

Zitat:

Zitat von marinahexe (Beitrag 1059179)
Ich bin auch gegen Gewalt in der Erziehung. Aber einen Klaps zähle ich nicht zu Gewalt. Man muss die Kirche auch mal im Dorf lassen.

Doch, auch ein "Klaps" ist und bleibt körperliche (demütigende) Gewalt gegenüber einem Kind (Schutzbefohlenen) und ist daher seit ein paar Jahren aus gutem Grund verboten worden.

Das Problem ist doch heute, dass die Mütter/Eltern sich nicht mehr die Zeit nehmen (wollen) sich mit dem Kind auseinanderzusetzen, ein Klaps "wirkt" ja schneller und gefühlt nachhaltiger. :(

Ich bin als Kind geschlagen worden und habe es meinen Eltern bis heute nicht verziehen und werde es auch nie! Und es waren auch "nur" Klapse.

Und ich habe in der Bekanntschaft einige Mütter die sich tatsächlich Zeit für ihr Kind nehmen und völlig gewaltfrei erziehen. Trotz allem sind diese Kinder absolut gut erzogen.

Und zum Thema Kaninchen, ich hatte auch schon sehr angriffslustige Pflegies. Notfalls hab ich Handschuhe angezogen um sie sehr bestimmt wegschieben zu können. "Geschlagen" (oder geschlachtet) habe ich sie nie und alle haben es bis spätestens zum Ende der Pubertät "gelernt" dass man aus der Hand lieber Leckerlies holt als reinzubeißen.

Monstersocke 15.10.2017 15:44

Ich kann mich Terry und lapislazuliLaura (sehr ausführlich und gut verständlich, vielen Dank für diese gute und fundierte Argumentation) nur anschließen. Auch "Klapse" gehören zur "körperlichen Züchtigung" und diese ist seit dem Jahr 2000 im Zuge der Einführung der Kinderrechte auch durch die Eltern verboten und dies aus gutem Grund. Deswegen ist die Diskussion für mich ehrlich gesagt auch nicht zu verstehen, da die rechtliche Seite ganz klar ist. Wenn ich autoritäres Verhalten bei Kindern einsetze, erzeuge ich lediglich Angst und sicherlich keinen Respekt. Konsequenz und Durchsetzungsfähigkeit muss vorhanden sein, aber das erreiche auf anderem Weg wesentlich nachhaltiger und ohne das Vertrauen zum Kind zu beschädigen, aber das hat ja lapislazuliLaura bereits ausführlich erklärt.

Sorry, normalerweise mische ich mich in solche Diskussionen nicht ein, wenn ich neu in einem Forum bin, aber ich bilde Erzieherinnen aus und ich weiß, wovon ich spreche.

Zum Thema Kaninchen: Flöckchen geht auch auf unsere Hände los, wenn wir im Käfig zugange sind. Wir lenken sie ab oder benutzen Hilfsmittel oder schieben sie auch zur Not sanft beiseite. Wir sind am Anfang ein paar Mal erwischt worden, mittlerweile passiert das nicht mehr. ;)

Rakete 18.10.2017 03:19

Gelegentliches Zwicken kann durchaus ein Dominanzproblem (Rangfolge) sein oder mit der Unruhe der Pubertät einher gehen.

So wie es hier beschrieben wurde, ist die Aggressivität aber deutlich erhöht und wird selbst von der Halterin als nicht mehr tolerierbar angesehen. Sowas lässt sich nicht auf die leichte Schulter abschieben...

Eigentlich gibt es für massiveres Fehlverhalten nur 2 Ursachen:

Krankheitsbedingt (respektive vermutliche Hormonelle Veränderungen, die aus dem Lot geraten sind und unbedingt abgeklärt werden müssten! Respektive Kastration in Betracht ziehen..) und eben platztechnisch bedingt.

4,5 qm sind nur die unterste Grenze und noch lange nicht alle Kaninchen sind mit so wenig Platz zu frieden! Meine wären es auf jeden Fall nicht... Unterbeschäftigung kann ebenso zu Aggresivität führen. Der Klassiker dabei ist, dass das eigene Revier wie Käfig dann auch vehement verteidigt wird. Das wird kaum noch der Fall sein, wenn mind. 2-3 x mehr Fläche (und damit Beschäftigung) vorhanden sind und es genügend Unterschlupf gibt.

FamilieLöffelohr 18.10.2017 15:36

Also unser Weibchen beißt auch. Und zwar so ähnlich wie bei euch. Wenn ich den Partnet streichle, hoppelt sie her und beißt mich in die Hand. Wenn ich Futter reinlege und dabei zu langsam bin, schlägt sie mit den Vorderpfoten nach mit und knurrt. Und, das Beste, wenn ich gemütlich auch meiner Couch sitze, sie da aber sitzen möchte, hopst sie neben mit und beißt mich ins Bein.

Ich hatte das immer als Charakterzug eingeordnet, nun überlege ich aber, sie mal durchchecken zu lassen... Derzeit baut sie kein Nest. Sie baut vielleicht ein-, zweimal im Jahr eins und ist jetzt dreieinhalb.

Also Ratschöag habe ich leider keinen, aber auch so eine kleine "Terrornudel", wie wir sie immer sehr liebevoll nennen.

Zaknafein 18.10.2017 21:21

Bei uns hat bis jetzt nur ein Kaninchen mal zugebissen, das war Abby und auch noch recht am Anfang. Da gab es auch gleich eine Ansage in Form eines wegschubsens. Ist danach nicht wieder vorgekommen.
Zur Kindererziehung kann ich nichts sagen, wir haben keine. Aber ich kenne die gleiche Diskussion sehr gut aus dem Hundebereich. Ich muss zugeben ich habe dem einen oder anderen auch schon mal eine gescheuert, wie man so schön sagt. Denn es gibt Sachen die sind nicht diskutabel, und das ist die körperliche Unversehrtheit anderer. Hunde sind auch nicht zimperlich untereinander und können je nach Größe und Kraft unheimlichen Schaden anrichten. Untereinander sowie Menschen gegenüber. Natürlich wäre es schön man könnte alles friedlich lösen mit einem netten Gespräch. Aber das Leben läuft nicht so und die meisten Lebewesen ticken auch nicht so. Ich bin der Meinung das tun wir Menschen auch nicht.

Lepus 19.10.2017 01:32

Heyho,

Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier jetzt mitten ins "Kampfgespräch" reinhopple, ich finde Amy Roses Kritikpunkte genauso berechtigt, wie jeden anderen Kritikpunkt hier auch.

Zugegeben diplomatischer und weniger anklagend/verurteilend hätte es geschrieben werden können, allerdings frag ich mich gerade wo die Diplomatie bei den Kritikern ist, wenn postwendend geschrieben wird, dass es legitim ist nem Tier oder Kind (!!!) nen Klaps zu geben. Das ich es generell schräg finde, dass hier Kinder- und Tiererziehung parallel diskutiert wird und Vergleiche gezogen werden ... mag an mir liegen. Auch erschließt sich mir das Argument nicht, dass ein Klaps ok ist, weil "Kaninchenverhalten" imitiert wird und die Nickels untereinander schließlich auch nicht zimperlich miteinander umgehen. Mag daran liegen, dass ich ein Mensch und kein Kaninchen bin *grins*. (man hätte ja auch einfach nur schreiben können, dass man sich schlichtweg nicht beißen lassen möchte und sich entsprechend wehrt, weil tut ja schließlich auch weh). Aber auch das mag an mir liegen. ;)

Jetzt aber mal genug der Frotzelei, ich will mich hier nicht streiten, sondern nur meinen Senf abgeben und außerdem sitzen wir hier eh alle im selben Boot, weil wir nur helfen wollen :) .... also ist es doch eigentlich auch ein Schmarn aufeinander einzuhaken oder? :)

@Mia
Beim Durchlesen ist mir auch aufgefallen, dass du sehr, sehr häufig von streicheln schreibst, auch wenn du zeitgleich anmerkst, dass es respektiert wird, dass die Tiere nicht hochgenommen werden möchten. Das meine ich nicht anklagend, sondern rein beobachtend. Dieser Hinweis wäre für mich - wären es meine Tiere - ein Indiz das verfolgt werden könnte. Genauso legitim wie jeder andere Gedanke hier im Thread auch. :)

Also: Streicheln bzw. menschliche Nähe als ein möglicher (!!!) Stressor der das Kaninchen aggressiv werden lässt. Weitere bereits genannte, oder neue mögliche (!!!) Stressoren: Platzmangel, Pubertät, Hitzigkeit, Scheinschwanger, Dominanzverhalten, Krankheiten, genetische Disposition (durch z.B. Inzucht etc.).

Wie du auf die Beißattacken reagierst, wirst du für dich am besten herausfinden, da bin ich mir sicher (aus Rücksicht vor dem Tier sich blutig beißen zu lassen, kanns ja irgendwo auch nicht sein). Ich denke "Versuch und Irrtum" ist hier nicht die schlechteste Variante, neben ärztlichem Checkup des Tieres versteht sich.

Meine Ideen dazu (ohne dass ich einen Tipp abgeben möchte, ich weiß ja schließlich nicht, woran es liegen könnte):

Beobachten (machst du ja eh schon ;) )
In welchen Situationen genau beißt sie? Ist es "Aggro-Dominanz-Beißen" oder "Angst-Stress-Beißen"? (der Unterschied macht zwar das Beißen weder besser noch schlechter, aber vielleicht kann es dir helfen weitere Schritte vorzunehmen?)

Veränderungen schaffen
Freilauf, Stall evtl. umgestalten oder umsetzen. Wenns Dominanzverhalten ist, pfuscht du quasi ins Revier damit und kannst gleich mal neu Grenzen abstecken. Wenns Angstverhalten ist, stresst das zwar erst einmal zusätzlich, aber das Tier hebt es aus diesem "Angstautomatismus" weil andere Umgebung und so. Neues Lernen ist dann in beiden Fällen einfacher um das Tier umzukonditionieren.

Mehr an Ideen hab ich ehrlich gesagt gerade auch nicht parat. Ich fühl gerade total mit dir, weil mich deine Geschichte ein wenig an mich vor ca. 8 Jahren erinnert.

Mein "Sorgenkind" war die ersten zwei Jahre Socke, der auch biss sobald man in den Freilauf in der Wohnung ging. Das war für mich irgendwann auch totaler Stress und hab dann auch entsprechend abwehrend reagiert, unsanft weggeschubst und sowas (weil irgendwann wars mir auch Zuviel und es tut ja auch schließlich weh). War immer ne Abwehrreaktion von mir, weil ich auch nicht mehr wusste was ich sonst machen soll. In unserem Fall lags tatsächlich am Platzmangel, d.h. das Beißen war ne Angst- und Stressreaktion von Socke, was durch die unsanfte Reaktion meinerseits auch nicht besser wurde. Das schaukelte sich dann soweit hoch, dass er total verhaltensgestört wurde und zusätzlich noch "koppte" (nennt man das so bei Kaninchen?), weil eben zu wenig Platz. Da gabs dann bei uns den heftigen Umgebungswechsel von Wohnungs- zu Außenhaltung und seit dem ist mein kleines Sensibelchen wie ausgewechselt, schmiegt sich sogar wie ne Katze an meine Beine wenn ich den Stall sauber mache und er gestreichelt werden möchte. Mit dem Streicheln dauerte es zwar anfangs dennoch, das haben wir dann aber auch gut mit Kürbiskern-Konditionierung hinbekommen und geht mittlerweile auch ganz ohne (ich lass ihn aber auch von sich aus kommen). Klar, muss auch erst mal wieder gelernt werden, dass nicht immer unsanft weggeschubst wird, wenn Mensch kommt (ich hab mein Tier übrigens nicht misshandelt, falls jetzt hier wer auf die Idee kommen sollte, das zu denken ... aber so eine Situation ist nicht ohne, andere Leute hätten ihn wahrscheinlich längst weggeben). Mag dir mit der Geschichte auch keine Angst machen ... sondern eher Mut (weil ich weiß, dass man irgendwann dasteht und sich verzweifelt fragt, ob sowas überhaupt für Mensch und Tier noch zumutbar ist). Kann bei dir ganz anders sein, oder auch nicht ... aber die Hoffnung nicht aufgeben, okay? :)

Ich drück dir ganz arg die Daumen, wünsch dir starke Nerven und ... das schaffst du *tschakka* ... probier das aus was sich für dich stimmig anfühlt und wenns nicht klappt, das nächste (auch wenns total nervig ist *Icantell* ).

Liebe Grüße,
Lepus

Lepus 19.10.2017 02:21

OT

Zitat:

Zitat von Angora-Angy (Beitrag 1057850)
War mir klar, dass jetzt die Wattebauschwerfer in Aktion treten...
Wegschubsen, um seinen Standpunkt klarzumachen und zu zeigen, dass man sich nicht alles gefallen lässt, ist kein Misshandeln. Kaninchen haben einen Sinn für Rangordnung, das kann man sich zunutze machen. Wer sich beißen und angreifen lässt, muss schwach sein, also immer drauf, vor allem wenn der trotz aller Verwarnungen immer wieder kommt. Wenn der sich allerdings jetzt mal wehrt und offensichtlich körperlich überlegen ist, muss man als Kaninchen doch mal drüber nachdenken, ob man noch der Überlegene ist und beißen darf...
Meinem Sohn gegenüber hab ich übrigens ebenfalls meine "Rangstellung" klar gemacht, als er klein war. Nicht durch Prügel, aber durchaus mit einem Klaps zur richtigen Zeit oder durch Anwendung körperlicher Überlegenheit. Z.B. wenn er nicht ins Bad wollte, hab ich ihn bei "3" schlicht hochgehoben, ausgezogen und gewaschen. Fürderhin hat das Aussprechen der Zahl 1 genügt... Mit dem Ergebnis, dass ich jetzt ein sehr unkompliziertes Kind habe, das man in die Öffentlichkeit mitnehmen kann, ohne sich in Grund und Boden schämen zu müssen. Was ich mit "möchtest du mit mir darüber reden?" und Heideidei bestimmt nicht hätte... Mit Kaninchen geht das analog auch, mit denen kann man generell nicht diskutieren. Muss immer der Situation und den körperlichen Verhältnissen aller Beteiligter angepasst sein, und vom Gefährdungspotenzial, das vom Gegenüber ausgeht. Ein Kaninchen kann mit seinen Zähnen ernsthafte SChäden anrichten, davor muss ich mich als Halter schützen dürfen.
Dass bei mir ein TIer, das mich angreift und beißt und sich nicht korrigieren lässt, in der Pfanne landen würde, spielt hier wohl eher keine Rolle...

Warum sich die Mühe machen zu erziehen, wenns mit Dressur doch soviel einfacher geht, oder? :hand:

Du teilst hier gut aus, also bin ich mir sicher, dass du mit dieser Aussage auch umgehen kannst. *Wattebauschzuwerf* ;)

P.S. Es macht für mich nen himmelweiten Unterschied ob ein Kind nicht baden, Zähneputzen oder sonstwas möchte ... oder ob ich von einem Tier gebissen werde. Das nur mal am Rande.

P.P.S. Diese ganze Diskussion rund um Kindererziehung ist ganz schön OT (Off Topic)

OT-Ende


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