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Es ist leider auch heute noch so, dass manche TÄ noch nie was von RHD2 gehört haben (wollen). Es ist im Interesse des Kaninchenhalters, sich selbst gründlich über alles Mögliche zu informieren. Die erste Wahl wäre immer Filavac, danach Eravac. Filavac deckt RHD 1 und RHD 2 ab und wird in normalen Zeiten 1x jährlich geimpft. Zumindest wir leben im Seuchengebiet und da wird die halbjährliche Impfung empfohlen. Eravac muss grundimmunisiert werden, d.h. 6 Wochen nach der 1. Impfung erfolgt eine zweite. Danach wird halbjährlich geimpft, da dieser Impfstoff eigentlich nur die Zulassung für Mastkaninchen hat und die werden ja bekanntermaßen nicht so alt. Welche Impfstoffe in der Schweiz erhältlich sind, kann man Dir sicherlich in der FB-Gruppe sagen. Meine Tiere wurden letzten Sommer zunächst mit ERAVAC geimpft, da Filavac nicht zu bekommen war. Alle 7 haben die Impfung sehr gut vertragen. Danach sind wir auf Filavac umgestiegen. Bis auf ein Kaninchen haben alle die Impfung gut vertragen. Lediglich Keks hatte für etwa 30 Min. leichten Schwindel und torkelte etwas durchs Zimmer. Danach war alles gut. |
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Ja, das ist richtig. Aber Kastraten gehen mit der Situation sehr viel entspannter um als Weibchen. Hab jetzt schon von mehreren Fällen gehört, wo der Kastrat sofort in die Vater-Rolle geschlüpft ist. |
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Nicht falsch verstehen, ich würde es an ihrer Stelle auch nicht machen, aber wenn schon Vergesellschaftung mit einem Kastraten könnte es ja auch einer von linalys Kastraten in einem neutralen Gehege sein und später dann die Zusammenführung mit den anderen beiden. @linaly: wurden eigentlich nur die Kleinen im Tierheim abgegeben, oder ist die Mutter noch dabei? |
Tierheime sind ja darauf angewiesen, die Tiere doch möglichst schnell in ein neues zuhause zu vermitteln und wenn es blöd läuft ist die Vergesellschaftung gerade angeschlossen oder noch im Gange und dann kommt ein Interessent und will zB. nur den Kastraten weil er ein älteres Partnertier sucht oder aber nur die Kleinen. Dann müssen sie getrennt und im neuen zuhause wieder neu vergesellschaftet werden. Die Chance, dass sie dann wenigstens auch ein paar Wochen bis Monate mit dem Kastraten zusammen leben können ist im Tierheim einfach zu klein. Das wäre mir den Stress einer Vergesellschaftung nicht wert. Dann doch lieber sofort im neuen zuhause. |
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@ Polly: du hast überlesen dass in der Gruppe nicht nur Kastraten leben, sondern auch eine zweijährige Zippe. Und Tierheime können in solchen Situationen auch mal den Ziehpapa vorübergehend aus der Vermittlung nehmen. |
Wir haben gerade den traurigen Fall, dass in einer Pflegestelle ein Weibchen und 2 ihrer 3 Jungtiere an RHD2 verstorben sind - 3 Tage nach der Impfung. Schutz besteht nach 7 Tagen. |
Zu den kleinen: Die wurden leider ohne Mutter abgeben, dass TH hat mir aber heute geschrieben, dass 2 heute bereits vermittelt wurden und die anderen Kaninchen die auch gut aufgenommen haben. Ich habe dem TH jetzt auch mitgeteil, dass ich keine aufnehmen werde. Zu RHD: Ich habe mit mehreren TÄ gesprochen und keiner hatte je einen Fall von RHD. Zurzeit bin ich daher noch nicht überzeugt, da ich auch keinen Tierazrt gefunden habe, der die Impfung überhaupt anbietet. Ich werde mich aber noch etwas informieren und dann entscheiden |
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Mein Vorschlag war dieser: "aber wenn schon Vergesellschaftung mit einem Kastraten könnte es ja auch einer von linalys Kastraten in einem neutralen Gehege sein und später dann die Zusammenführung mit den anderen beiden" Das wären zwar für das Kleine dann auch 2 Vergesellschaftungen, aber immerhin würde dann ein schon bekanntes Tier bei ihm/ihr bleiben. |
Und dafür eine bestehende, harmonische Gruppe auseinander reißen und dem Kastraten die gewohnte Gesellschaft verwehren? Findest du das wirklich sinnvoll? Ich nicht, wenn ich ehrlich bin. |
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