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Und selbstverständlich ist es klasse, wenn Kessy hier die Hinweise und Ratschläge von langjährig erfahrenen Kaninchenhaltern zur freien Verfügung hat. Ich bin mir sicher, dass sie dankbar - und in ihrem Ermessen - darauf zurückgreift. Alles gut also. :) Grüße, Aen |
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Denn die Gittermethode lebt eben genau davon, dass es NICHT diesen Wechsel zwischen Aufeinandertreffen und Trennung gibt. Ganz im Gegenteil, es wird zunächst für jeden potenziellen Partner ein eigenes sicheres Revier etabliert, das der Konkurrent NICHT betritt. So versucht man, die Kaninchen langsam daran zu gewöhnen dass die Anwesenheit des Anderen kein Problem für die eigene Lebenssituation darstellt. Voraussetzung ist allerdings, dass am Gitter keine Aggressionen hochkochen. Die Methode ist für alle Kaninchen ungeeignet die den Drang haben, das eigene Revier grundsätzlich bei jeder sich bietenden Gelegenheit auszuweiten. Als ich meine - eigentlich vergesellschafteten - Mädels mal aus gesundheitlichen Gründen trennen musste, habe ich gedankenlos ein Gitter eingesetzt. Folge: eine saftige Beißerei durch das Gitter hindurch, weil Wuschel "Morgenluft witterte" und sich wer weiß wie stark vorkam, weil Julchen sie nicht zurechtweisen konnte. Ich musste deshalb komplett trennen und nach Gesundwerden die Trennung wieder aufheben. Erstaunlicherweise kam es nicht zur befürchteten wilden Auseinandersetzung. Nach der Beißerei am Gitter hatte ich schlimmes befürchtet, die Situation klärte sich aber nach einer ordentlichen Jagerei innerhalb von einer Stunde. Grund: Wuschel merkte, dass Jule ihr wieder hinterher konnte, und ließ sich dazu herab sich mit ihrer Rangordnungsstelle wieder abzufinden. Zitat:
Sie braucht solche Informationen um sich klar darüber zu werden, ob sie eine solche Vergesellschaftung allein durchsteht, oder ob sie Hilfe braucht. Nochmal meine Bitte an dich, Kessy: Wenn du dir das nicht zutraust, das durchzustehen - es gibt Hilfe! Und es ist wahrhaftig keine Schande, sich in so einer Situation Hilfe zu holen. Sogar ich habe trotz meiner Erfahrung während meiner VGs im Austausch mit anderern erfahrenen Haltern gestanden, um mir Unterstützung zu holen. Nicht zuletzt auch der Nerven wegen. Denn wer behauptet, so etwas wäre nicht hart mit anzusehen, der hat entweder keine Ahnung oder kein Herz. |
Uff. :) Letzter Versuch: Für mich ist jederzeit in Ordnung, wenn ein Kaninchenhalter für die erste Nacht einer (in den Rahmenbedingungen knifflig angelegten) Vergesellschaftungssituation nach dem „Hinterausgang“ sucht und diesen nimmt - wohl wissend, dass das bei einer Vergesellschaftung nicht die Richtung sein kann, in die es grundsätzlich geht. Es gibt Foren, in denen das - theorie- und praxisgesättigt - gestützt wird; es gibt offenbar Foren, in denen das - theorie- und praxisgesättigt - nicht gestützt wird. Das isses auch schon. Dass Kessy auch für die zweite und folgenden Nächte, während sie schlafen muss, die stundenweise Trennung ihrer Kaninchen möchte oder „braucht“, stand nie zur Diskussion. Nicht von mir, nicht von ihr. Nimm’s mir krumm, Lupine, aber ich werd’ mich mich hier nicht weiter mit Dir reindrehen. Es ist Kessys Thread. Ich bin sicher, sie frickelt - auch dank Deiner wertvollen Erfahrungsberichte! - für sich raus, was sie benötigt, und lässt liegen, was ihr nicht hilft. Grüße, Aen |
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Nochmal bitte, akzeptiere doch hier die Erfahrungen anderer und rede bitte nicht immer und immer wieder dagegen. Kaum schreibt und begründet Lupine ihre Beratung, musst Du erneut mit "ja aber" dagegenhalten. Du hast Deine "Erfahrungen" aus Foren und dem Internet, andere hier aus dem Leben. Das verwirrt Kessy dann, nicht die Situation an sich. |
Kessy, solltest du zu dem Schluss kommen dass du Vergesellschaftungshilfe annehmen möchtest, würde ich vorschlagen dass du der Userin marinahexe eine PN schreibst. Sie ist nicht nur Moderatorin hier, sondern hat auch sehr gute Kontakte zu verschiedenen Kaninchenschutzorganisationen. Sie kann dir sicher eine Pflegestelle in deiner Nähe nennen, die dich entweder vor Ort beraten kann oder dir vielleicht nach Absprache auch die Vergesellschaftung abnehmen kann - falls du das möchtest. Niemand muss sowas allein durchstehen, wenn er sich dazu nicht in der Lage fühlt. Die Verantwortung ist ja doch sehr groß, da tut es gut wenn man jemanden hat der mit Erfahrung und Fingerspitzengefühl drauf schaut und sagt: "Ja, das ist jetzt völlig im Rahmen." Oder eben: "Da müssen wir bisschen genauer hinsehen." Wie haben sich die beiden bislang heute verhalten? Versuch am besten, die Situationen die du beobachtet hast zu beschreiben. Dann können wir gemeinsam draufschauen und überlegen, was jetzt das richtige Vorgehen ist. |
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