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Kaninchenhaltung und PendelnHallo liebe Kaninchenforum-Community! Bei mir ist es nun endlich auch so weit, ich werde zu diesem Wintersemester wahrscheinlich ein Studium aufnehmen in einer Stadt, die mit Auto, Zug und U-Bahn gute 1 h und 15 min entfernt lieg, one-way. Nun stellt sich mir die große Frage: was mit den Häslis machen? Mglkeit 1 : Tiere daheim lassen, jeden Tag ca. 2, 5 Stunden insgesamt hin und zurück pendeln, nicht optimal wegen Lernaufwandes und ständigem Hin-und Hergefahre, was wohl auch an die Nerven gehen kann. Mglkeit 2: Tiere mit in die neue Stadt nehmen. Da ich allerdings vorhabe, an den Wochenenden heimzufahren, stellt auch dies ein Problem dar. Ich habe schon nach mobilen Tierpflegediensten gesucht, aber nichts gefunden. Mehr als Füttern bräuchte nicht gemacht werden, herrichten würde ich alles... habt ihr da eine Idee? 3 Mglkeit: Häslis weggeben, da meine Eltern sich unter der Woche nicht um sie kümmern möchten. Nun seht ihr meine Misere. Ich hänge sehr an meinen Tieren, 2 davon sind jetz auch schon 7-8 J. alt und ein Abschied wäre doch sehr traurig. Deswegen möchte ich euch fragen, ob hier jemand selbst Erfahrung damit hat, ob ihr weitere Ideen habt etc. Vielen Dank und liebe Grüße Knuti
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| Ich bin während meines Studiums täglich auch etwa eine Stunde pro Strecke gependelt. Schön ist das nicht, machbar schon. Ob ich nun in einer Großstadt wohne und studiere und morgens 45 Minuten U-Bahn fahre oder in einer anderen Stadt als der Unistadt wohne und morgens eine Stunde in der Bahn sitze, macht ja keinen großen Unterschied. In meinem Studiengang waren durchaus auch Leute dabei, die auch noch weiter gependelt sind als ich. Wenn du es dir leisten kannst und eine Wohnung in Uninähe findet, in die du die Tiere mitnehmen kannst, wäre das natürlich super. Mach dir wegen der Wochenenden keine zu großen Sorgen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mit steigendem Semester die Studenten auch deutlich mehr Wochenenden in der Unistadt verbringen und seltener heimfahren . Sonst findet sich bestimmt ein hilfsbereiter Komilitone oder Mitbewohner, der mal nach den Tierchen sieht.Edit: Denk bei der Wohnungssuche dran, dass die meisten Wohnheime generell keine Haustiere erlauben und es auch in manchen WG's schwierig werden kann... gerade wenn die Kaninchen frei laufen.
__________________ It takes very special qualities to devote one's life to problems with no attainable solutions and to poking around in dead people's garbage: Words like 'masochistic', 'nosy,' and 'completely batty' spring to mind. Paul Bahn. 1989. Bluff Your Way in Archaeology. Introverted iNtuitive Thinking Judging
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| Erstmal 1000 Dank für eure schnellen Antworten! Optimal wäre tatsächlich das Mitnehmen in die neue Wohnung. Nun weiß ich noch nichts vom Stundenplan. Wenn ich jetzt z.B. freitags auch immer noch frei habe ( wie es bei einigen Freunden der Fall ist), dann würde ich die Tiere 2-4 Tage ( von Do/Fr-Abend bis So-Abend/Mo-Früh) alleine lassen. Kann man das verantworten? Genug Heu und Wasser, das ist nicht das Problem, dafür aber das Frischfutter im Sommer. Ich glaube auch, dass ich in den späteren Semestern weniger oft heimfahren werde, doch momentan ist mir die Nähe zu den Eltern sehr wichtig und ich werde wahrscheinlich in der ersten Zeit jede Gelegenheit zur Heimfahrt nutzen. Auch möchte ich, wenn irgendwie möglich, Ausschau halten nach einer kleinen 1-Zimmer-Wohnung oder WG mit zusätzlichem Raum für die Kaninchen, jedoch möchte ich mich nicht auf Mitbewohner verlassen müssen, was die Tierpflege angeht, die fahren ja auch mal fort/heim. Ich hoffe wirklich, ich kann sie behalten... :/ LG und Danke Knuti
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| 4 Tage finde ich schon ziemlich lange. Für mich persönlich sind ca. 1,5 Tage ohne Aufsicht das absolute Maximum. Die Ninchen würden das wahrscheinlich schon überstehen, wenn es ihnen gut geht, aber ich selbst hätte dann einfach keine Ruhe ![]() Für das Frischfutter lässt sich zwar sicher eine Lösung finden (schattige, also etwas kühlere Futterstellen einrichten, ganze Kräutertöpfe hinstellen oder Wiese in einer Zimmerecke ausbreiten, sodass sie nicht feucht aufeinander liegt und gärt...usw.), allerdings hätte ich Bedenken, dass man durch die lange Abwesenheit Verhaltensänderungen der Tierchen zu spät oder gar nicht bemerkt. Mit 7-8 Jahren sind deine Häschen ja auch nicht mehr die jüngsten und z.B. bei Verdauungsproblemen ist schnelles Handeln geboten, da kann es nach 3-4 Tagen schon zu spät sein.Zitat: "jedoch möchte ich mich nicht auf Mitbewohner verlassen müssen, was die Tierpflege angeht, die fahren ja auch mal fort/heim." das tun sie sicher, aber vielleicht ja nicht immer alle gleichzeitig? und wenn in den 4 Tagen Abwesenheit 1-2 mal jemand nach dem rechten schaut, wäre das ja schon ausreichend ![]()
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| Hallo Motte94, nochmals Danke für die Antwort. Mit 7, 8 Jahren sind sie nun wirklich nicht mehr die jüngsten, da hast du recht. Ich werd wohl trotzdem um eine .... ''relativ'' schwierige Entscheidung nicht herumkommen, in mehrere Richtungen jetzt gesehen. Die Gesundheit der Tiere aufs Spiel zu setzen, das kommt natürlich nicht in Frage. Vielen lieben Dank für euren Input, ich werd' noch ein paar mal drüber schlafen und dann hoffentlich das Richtige tun. LG Knuti
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| Also pendeln habe ich über Jahre hinweg (auch während des Studiums) gemacht. Das geht schon. Lernen kann man auch im Zug ect. Aber entspannter ist es ohne pendeln. Ich denke ich würde die Tiere mitnehmen und versuchen jemanden zu finden, der sie an den Tagen, wo du nicht da bist versorgt. Schwierig kann das natürlich an Tagen wie Weihnachten werden, aber in der Regel findet sich auch da eine Lösung. Du wirst ja sicher Freunde während des Studiums finden oder im Notfall findest du evtl. tatsächlich jemanden über das Forum. Allein lassen geht meiner Meinung nach im Notfall schon. Wenn man Freitags abends fährt und Sonntags zurück kommt. Allerdings müsste man dann mit dem schlechten gewissen leben wenn das schief geht. Es ist natürlich immer besser wenn man jemanden hat der wenigstens einmal am Tag nach dem rechten schaut. Ich empfand meine Kaninchen übrigens insbesondere während des Studiums als sehr einfache Haustiere. Einfach weil sie mich im Prinzip nicht brauchen. Außer als Futterlieferant und Putzfrau. ![]()
__________________ Man kann nicht glücklich sein ohne manchmal auch unglücklich zu sein. (Quelle: Oliver, Lauren: Delirium)
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