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Taubenspikes gegen Marder? Hallo Zusammen, das Thema Marder lässt mich nun nicht mehr in ruhe. ich überlege die ganze Zeit hin und her. Bei meinem Stall gibt es nur eine Schwachstelle und die ist am Dach(kopfkino läuft). Es ist zwar alles voll verdrahtet aber trotzdem will ich jetzt nun doch mehr Sicherheit. Da dachte ich mir es wäre doch super wenn ein Marder kommt und er es gar nicht erst bis zum Draht schaffen würde. Diese Taubenspikes wären meinem Gefühl nach das richtige. Habt ihr damit Erfahrung, nützen die denn was gegen diese kleinen Monster?:confused::confused::confused: lg |
Ich denke nicht,dass solche Stacheln einen Marder großartig aufhalten werden.Besser ist,Du beseitigst die Schwachstelle am Gehege.Ich nehme an,es geht um den Zwischenraum oben zwischen dem Wellplastik und der Holzlatte da drunter.Eventuell kannst Du da noch eine Holzblende vor das Wellenprofil montieren.Es gibt auch speziell geformte Kunststoff Profile,die man zwischen das Holz und das Welldach schrauben kann. |
Hallo Morgen, ja das ist die Schwachstelle. Die Abstandshalter sind dazwischen. Die Wellplatte an sich ist das Problem. Wenn ein Marder Ziegel hochdrücken kann dann ist die Wellplatte ja erst recht kein Hindernis. Überlege gerade ob ich das Dach nicht ganz schließe mit OSB Platten. Wellplatte darüber fertig. Lg |
Bei uns ist das komplette Dach erst mit Volierendraht gesichert worden und dann kam darauf die Wellplatte. Das wäre doch eine simple Lösung. Ich kenne dein Gehege grad nicht, aber das ließe sich doch sicher nachrüsten. |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 2) Huhu bei mir ist der gesamte Innenbereich verdrahtet. Ein Mix aus Volierendraht und Kaninchendraht. Lg |
Warum sieht man in den Städten so viele Tauben mit verkrüppelten Füßen? Genau, weil diese Taubenspikes schwerste Verletzungen verursachen. :( Und der Marder soll leiden weil Du eine Schwachstelle in Deinem Gehege hast? |
Um Ehrlich zu sein sind mir meine Tiere wichtiger. Hier geht es um den Schutz meiner Tiere und das abhalten nicht um das verletzten des Marders. Der ist ja angeblich so schlau dann müsste er auch beim versuch merken das es wehtun kann. Wenn ich diese Tiere verletzen wollte, würde ich Nagelbretter anbringen. Immer wieder dieser Täter Schutz. Armer Marder..... mach ruhig unsere Tiere, Speicher und Autos kaputt denn wir können ja alles wieder ersetzen. Da unsere Tiere einen Nachteil haben (da sie ja eingesperrt sind) habe ich keine schmerzen damit sie zu verteidigen. Brauchst Dir keine Sorgen machen ich werde das Dach mit OSB Platten abdecken. Lg |
Zitat:
Nichts für ungut, aber Tauben sind nicht blöd (und Marder auch nicht!). Die verkrüppelten Füße sind krankheitsbedingt. Wenn Tauben von einem Vitamin zu wenig bekommen, dann sterben die Krallen ab. - o.K., einen wissenschaftlichen Beleg habe ich nicht, aber mein Opa hatte preisgekrönte Brieftauben - von ihm habe ich das. Aber allgemein: kein freies Tier ist so blöde, sich mutwillig zu verletzen. Dementsprechend sind Spikes durchaus wirksam. In einem hermetisch abgedichteten Gehege hätte ich eher Angst vor Pilzsporen. Da erscheint mir eine "offene Lösung", die mit Spikes gesichert ist, sinnvoller. Stephanie |
Zitat:
Dazu hast du dein Dach von innen noch zusätzlich mit Draht gesichert.. Mach doch mal ein Foto von besagter Schwachstelle, die dir Sorgen bereitet. |
Taubenspikes dürften zu weit auseinanderstehen für einen Marder, der ja anders als die Tauben nicht von oben kommt sondern von der Seite. Ich glaube deshalb nicht, dass das für eine erhöhte Schutzwirkung sorgt und würde Sonnes Lösung mit dem Volierendraht bevorzugen und darauf achten dass das Wellblechdach gut angeschraubt ist. @ Terry: Taubenspikes verursachen normalerweise keine Verletzungen an den Füßen, sondern eher am Rumpf - wenn überhaupt. Tauben sind nicht doof, und wenn sie keinen ebenen Landeplatz vorfinden drehen sie wieder ab. Die verkrüppelten Füße haben oft eine andere Ursache - das habe ich selbst schon gesehen. Und zwar verfangen sich die Tiere in Netzen oder Bändern und schnüren sich ähnlich wie Hamster mit Hamsterwatte die Gliedmaßen ab. Das sind grausame Verletzungen, verursacht vor allem durch Umweltverschmutzung. Mit den Spikes hat das nichts zu tun. Außer dem abschnüren kommen noch Infektionen von Wunden als Ursache in Frage, diese Wunden sind aber genauso wahrscheinlich oder wahrscheinlicher durch Glasscherben etc. verursacht. Für mich spricht deshalb aus Tierschutzgesichtspunkten nichts gegen den Einsatz von Taubenspikes, sie schädigen die Tauben genauso viel oder genauso wenig wie ein Dornenbusch. Nur halte ich sie zur Marderabwehr nicht für geeignet, die Dornen stehen zumindest bei den mir bekannten Modellen recht weit auseinander und können so möglicherweise beiseite gedrückt werden. So ein Marder kommt selbst durch sehr enge Lücken. |
Hallo Lupine, Ich wollte die Spikes legen nicht stellen. Das der Marder keine Möglichkeit hat von der Seite am Draht rum zubeissen. Lg |
Ich bin da trotzdem nicht ganz überzeugt, auch wenn das legen etwas besser funktionieren könnte - vielleicht. Ich habe schon mal einen ausgestopften Marder aus der Nähe gesehen und der ist schon echt schmal und sicher sehr biegsam und gelenkig... |
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